Verkehrte Welt: Um die aktuelle Wasserkrise in Spanien in den Griff zu bekommen, beabsichtigen die spanischen Behörden, riesige Trinkwasservorräte per Schiff, Tanklaster, Bahn oder durch neue Leitungen aus anderen EU-Staaten in besonders stark betroffene Regionen zu transportieren. Allein der bislang geplante Schiffstransport und der dafür erforderliche Hafenausbau in Barcelona sollen etwa 74 Millionen Euro verschlingen. Geld, das nach Ansicht der WWF-Süßwasserexpertin Dorothea August sinnvoller in eine effizientere Wassernutzung und in eine verbesserte Landwirtschaft investiert werden sollte.
„Der geplante Trinkwasser-Tourismus für Spanien ist so absurd, dass ich zunächst an einen Schildbürgerstreich dachte. Aber offensichtlich bevorzugen die Behörden einen wenig aussichtsreichen Feuerwehreinsatz, anstatt sich endlich über langfristige und vor allem billigere Alternativen den Kopf zu zerbrechen“, so Dorothea August. Das aktuelle Krisenszenario in Spanien gehört ihrer Meinung nach zu einer langen Reihe von Umweltkatastrophen im gesamten Mittelmeerraum, die mittlerweile jedes Jahr in Form von chronischen Dürren und verheerenden Feuersbrünsten spürbar werden und ganze Landstriche verwüsten.....
Geschrieben von Manfred am Montag, 9. April 2007. Bisher wurde dieser Artikel 284 mal aufgerufen
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Geschrieben von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren / idw am Dienstag, 22. April 2008. Bisher wurde dieser Artikel 32 mal aufgerufen
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Wissenschaftler um Dr. Gerhard Dieckmann vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft haben das seltene Mineral Ikait im antarktischen Meereis gefunden, das eine wichtige Funktion im globalen Kohlenstoffkreislauf besitzt. Die Identifikation dieses Minerals gelang den Helmholtz-Kollegen vom Forschungszentrum Karlsruhe an der Synchrotronstrahlungsquelle ANKA.
Das Mineral Ikait ist eine besondere Form von Kalziumkarbonat, nach dem Forscher in polaren Gewässern seit Jahrzehnten gesucht haben. Die Bildung von Kalziumkarbonat beeinflusst den Austausch von Kohlendioxid zwischen Meereis und Ozean und über Zwischenprodukte möglicherweise auch den Ozonhaushalt über dem Meereis. Die Bremerhavener Forscher entdeckten die Kristalle auf zwei Antarktis-Expeditionen (2006 und 2007) zusammen mit Ihren Kollegen vom Institut für Ocean Sciences in Bangor, Wales....
Geschrieben von M. Siedler - Aqua-Globe-Project / MARUM am Mittwoch, 16. April 2008. Bisher wurde dieser Artikel 38 mal aufgerufen
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Seit nunmehr vier Jahren verfolgt das Aqua-Globe-Project das Ziel Meereswissenschaften auch für den Laien sichtbar und verständlich zu machen. Dazu wurden in den vergangenen Jahren eine große Anzahl Grafiken, Animationen und Videos (z.B. im Downloadbereich oder im Aqua-Life-Lexikon) von uns angefertigt.
Nun hat dieses Prinzip auch bei den Wissenschaftlern selbst gefallen gefunden. Als erstes Institut präsentiert nun das Marum in Bremen wissenschaftliche Kurzfilme, die dem interessierten Besucher der Website einen Einblick in die Arbeit der Wissenschaftler verschaffen sollen.
Auf einer Pressekonferenz, die am 15. April 2008 in Berlin stattfand, startete der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG, Prof. Matthias Kleiner, das Projekt Science TV.....
Geschrieben von Frauenhofer Gesellschaft am Montag, 7. April 2008. Bisher wurde dieser Artikel 56 mal aufgerufen
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Wasser reinigen und desinfizieren ohne Chemie – diamantbeschichtete Elektroden machen es möglich. Wie das geht, wird auf der EXPO 2008 (14. Juni – 14. September) in der nordspanischen Stadt Zaragoza vorgestellt.
Glitzernde Diamanten sind bislang vor allem als wertvoller Schmuck bekannt. Doch die Edelsteine helfen auch, Abwasser zu reinigen und Wasser zu desinfizieren. Der Trick: An mit leitfähigem Diamant beschichteten Elektroden bilden sich im Wasser Hydroxylradikale. Dieses hochwirksame Oxidationsmittel vernichtet alle kohlenstoffhaltigen Substanzen – also die organische Schmutzfracht von Lösungsmitteln bis zu Bakterien und Pestiziden. Zurück bleiben nur harmlose Salze und Kohlendioxid, das als Gas entweicht.
"Auf diese Weise lässt sich problemlos keimfreies Wasser erzeugen", erläutert Dr. Matthias Fryda.....
Geschrieben von Mitteilung der Universität von Washington, Seattle / Markus Zens - ddp/wissenschaft.de am Montag, 7. April 2008. Bisher wurde dieser Artikel 54 mal aufgerufen
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Taucher finden ersten Vertreter einer neuen Familie der Armflosser
Vor Indonesien haben Taucher einen Fisch entdeckt, der zu einer bislang unbekannten Familie der Armflosser gehören könnte: Der Fisch besitzt beinartig geformte Flossen, mit denen er in kleine Spalten in Korallenriffen kriecht, und viele rüschenartige Hautfalten. Auffällig seien aber vor allem die nach vorne gerichteten Augen des Fisches, erklärt der amerikanische Biologe Ted Pietsch von der Universität von Washington. Damit besitzt der Fisch wahrscheinlich ein Sichtfeld, das dem des Menschen ähnelt, erläutert der Wissenschaftler. Anhand von Bildern identifizierte er das Tier als Vertreter einer bislang unbekannten Fischfamilie. Für genauere Analysen sei aber zunächst ein Exemplar des Fisches nötig, das genauer untersucht werden könne, legt Pietsch dar. Einen offiziellen Namen hat der neue Fisch bisher allerdings noch nicht....
Geschrieben von Argonne National Laboratory / pressetext am Freitag, 4. April 2008. Bisher wurde dieser Artikel 68 mal aufgerufen
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Wasserstoff - als alternatives Antriebsmittel zu Benzin und Diesel - aus Algen zu gewinnen ist das Ziel eines Forschungsteams im Argonne National Laboratory des US-Umweltministeriums unter Leitung des Chemikers David Tiede. Einige Algenarten tragen das Enzym Hydrogenase in sich, das aus positiv geladenen Wasserstoffionen kleine Mengen molekularen Wasserstoffs produzieren kann. "Wir glauben, dass es ein fundamentaler Vorteil ist, Wasserstoff als regenerativen Brennstoff photosynthetisch herzustellen", so Tiede. Dieser Vorgang sei im Vergleich zur Herstellung von Ethanol aus Getreide thermodynamisch wesentlich günstiger einzuschätzen, da zur Wasserstoffgewinnung aus Algen keine weitere künstliche Energiezufuhr benötigt werde. Tiede und sein Team suchen derzeit eine Möglichkeit, jenen Teil des Hydrogenase-Enzyms zu isolieren, der Wasserstoff produziert, und den Photosyntheseprozess in Gang zu bringen, um so größere Mengen an Wasserstoff zu erhalten. "Die Biologie macht es möglich, aber....
Geschrieben von SPIEGEL ONLINE am Donnerstag, 29. November 2007. Bisher wurde dieser Artikel 208 mal aufgerufen
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Eine neue Satelliten-Karte zeigt die Antarktis in bislang beispielloser Schärfe. Wissenschaftler haben dafür 1100 Fotos zu einem Mosaik kombiniert. Mit einer Zoomfunktion lässt sich der weiße Kontinent, der größtenteils von Eis bedeckt ist, über das Internet erkunden.
Die Antarktis ist ein rätselhafter Kontinent. Zwar gehen aus dem gewaltigen Tiefkühlschrank der Erde jedes Jahr etwa 25 Gigatonnen Eis verloren, doch der Verlust ist offenbar keine Folge stark zunehmender Schmelze. Der riesige Kontinent scheint vielmehr bislang kaum vom globalen Klimawandel beeinflusst zu werden. Zwar haben Forscher ....
Geschrieben von Alfred-Wegener-Institut für Polar und Meeresforschung am Freitag, 23. November 2007. Bisher wurde dieser Artikel 210 mal aufgerufen
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25 Jahre Forschung in den Eismeeren mit dem Forschungsschiff Polarstern. Das Eis brechende Forschungsschiff Polarstern feiert am 9. Dezember 2007 sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Das leistungsfähigste Polarforschungsschiff der Welt ist seit 1982 für das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft in der Arktis und Antarktis unterwegs. 7600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 36 Nationen haben an Bord von Polarstern Erkenntnisse über die Polarmeere gewonnen, ohne die das heutige Verständnis des Systems Erde nicht möglich wäre....
Geschrieben von Max-Plank-Institut für marine Mikrobiologie am Donnerstag, 22. November 2007. Bisher wurde dieser Artikel 186 mal aufgerufen
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Die Haltung von Forschern gegenüber dem Lebensraum „Tiefe Biosphäre“ hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert. Da in den Tiefen unterhalb des Meeresbodens weder Sauerstoff noch Licht gelangen, ging man davon aus, dass dort auch kaum Leben bestehen kann. Heute weiß man jedoch, dass sogar in bis zu einem Kilometer unter dem Meeresboden Mikroorganismen leben. Die Ergebnisse der Bohrungen deuten darauf hin, dass sich dort die Hälfte aller Mikroorganismen der Erde aufhält....
Geschrieben von IFM-GEOMAR am Montag, 19. November 2007. Bisher wurde dieser Artikel 178 mal aufgerufen
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Das Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und das National Institute of Oceanography (NIO) in Goa, Indien wollen zukünftig enger zusammen arbeiten. Im Rahmen der Delegationsreise von Ministerpräsident Peter Harry Carstensen unterzeichneten IFM-GEOMAR Direktor Prof. Dr. Peter Herzig und der Leiter des NIO, Prof. Dr. Satish Shetye in Goa einen Kooperationsabkommen. Schwerpunkte der Kooperation bilden die Gashydratforschung, die marine Wirkstoffforschung und die marine Aquakultur....