Kein Eis, nirgends. Zum ersten Mal sind sowohl die Nordost- als auch die Nordwestpassage gleichzeitig für Schiffe befahrbar. Das Meereis in der Arktis könnte dieses Jahr so stark wie nie zusammenschmelzen, neue kurze Schifffahrtsrouten werden befahrbar.
In Bremen ist man ungeduldig. Eigentlich, so sagt Verena Beckhusen von der Reederei Beluga, habe man bereits in diesem Sommer ein Schiff durch die Nordostpassage, oder – nach russischer Sprechweise - den Nördlichen Seeweg schicken wollen. Diese Schifffahrtsroute führt von der Insel Nowaja Semlja im Nordwesten Russlands an der nordsibirischen Küste entlang bis in die Beringstraße zwischen dem Fernen Osten Russlands und Alaska.
Schiffe, die auf diesem Weg reisen, nehmen eine Abkürzung, die es in sich hat.....
Geschrieben von Spiegel Online am Dienstag, 19. Februar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 242 mal aufgerufen
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Es ist eine teuflische Verkettung, über die wenig diskutiert wird: Der zunehmende Wassermangel auf der Erde wird zur ernsten Gefahr für die Energieversorgung von Entwicklungs- und Industrienationen. Forscher in den USA suchen nun nach Auswegen aus der doppelten Versorgungskrise.
Peter Gleick ist überzeugt, dass die anderen etwas übersehen. Etwas Entscheidendes, das ebenso brisant sein könnte wie die globale Erwärmung. Das der Welt direkt vor Augen steht - und vielleicht gerade deshalb nicht erkannt wird.
"Wasser und Energie sind untrennbar miteinander verbunden", ruft Gleick seinem Publikum bei der Jahrestagung des US-Forschungsverbands AAAS in Boston zu. "Und fast nie werden sie von der Politik gemeinsam behandelt. Das wird zwangsläufig zur Zerrüttung der Wasser- und der Energieversorgung führen."
Mit dieser Einschätzung ist Gleick nicht allein. Mit ihm auf dem AAAS-Podium sitzen Vince Tidwell von den regierungseigenen Sandia National Laboratories, Lisa Epifanie vom US- Energieministerium und Michael Webber vom Center for International Energy & Environmental Policy im texanischen Austin. Vier Fachleute, eine Meinung....
Geschrieben von Potsdam Institut für Klimaforschung am Montag, 4. Februar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 262 mal aufgerufen
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Der Klimawandel setzt eine grundlegende Annahme des Wassermanagements außer Kraft: Der heutige Umgang mit der Ressource Süßwasser basiert auf der Annahme, dass Faktoren wie Niederschlag und Abflussmengen von Gewässern innerhalb fester Grenzen schwanken. Doch der menschliche Einfluss auf das Klima der Erde verändert die Durchschnitts- und die Extremwerte dieser Faktoren, sodass dieses Prinzip der so genannten Stationarität nicht länger gelte, berichten Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Science“. „Die Stationarität ist tot: Wohin im Wassermanagement?“ haben die Forscher um Christopher Milly vom US-amerikanischen Geological Survey (USGS) ihren Artikel überschrieben.
Wie die Autoren in ihrem Artikel beschreiben, lässt der Anstieg der durchschnittlichen Lufttemperatur mehr Wasser verdunsten und verstärkt ...
Geschrieben von SPIEGEL ONLINE am Donnerstag, 8. November 2007. Bisher wurde dieser Artikel 322 mal aufgerufen
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Überschwemmte Wohngebiete, Seuchen, Millionen Flüchtlinge - der Meeresspiegel wird als Folge der Erderwärmung ansteigen. Küstengebiete weltweit werden so überflutet. Ein Aspekt ist dabei noch völlig unberücksichtigt geblieben: das eindringende Salzwasser, das die Trinkwasservorräte mindert.
Dass der Klimawandel immer höhere Pegelstände zur Folge hat, wird von kaum noch einem Wissenschaftler bestritten. Infolge der Erderwärmung schmelzen gigantische Gletscher etwa auf Grönland ab - das Wasser fließt ins Meer und lässt die Meeresspiegel steigen. Nur über konkrete Zentimeter- oder Meterangaben streiten sich die Fachleute noch....
Geschrieben von Beate Willms / taz am Freitag, 26. Oktober 2007. Bisher wurde dieser Artikel 234 mal aufgerufen
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Im Jahr 2025 könnten mehr als 1,8 Milliarden Menschen an Wasserknappheit leiden, so die UN. Schon jetzt sterben jährlich Millionen an Umweltverschmutzungen.
Wasserknappheit ist neben dem Klimawandel die größte ökologische Bedrohung für die Menschheit. Davor warnt der vierte Bericht zum Globalen Zustand der Umwelt (Geo-4), den Vertreter des UN-Umweltprogramms Unep am Donnerstag in 26 Ländern vorgestellt haben. "Wenn sich die Trends fortsetzen, werden 2025 1,8 Milliarden Menschen in Regionen mit absolutem Wassermangel leben", sagte Unep-Mitarbeiterin Elizabeth Migongo-Bake in Berlin. "Verschmutztes Wasser ist heute schon die wichtigste Einzelursache für Erkrankungen und vorzeitige Todesfälle."....
Geschrieben von Dr. Josef König / Ruhr-Universität Bochum am Mittwoch, 19. September 2007. Bisher wurde dieser Artikel 236 mal aufgerufen
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Tiefe Grundwässer, die bis zu Tausende Meter unter der Erdoberfläche schlummern, sind die größte und sauberste Süßwasserreserve der Welt. Deswegen sind sie begehrt, zum Beispiel bei Getränkeherstellern. Was es aber für ein tiefes Grundwasserreservoir bedeutet, angezapft zu werden, ist eine schwierige Frage, bei der die Forschung bislang im Trüben fischte. Neue Anlagen, die Geologen der Ruhr-Universität entwickelt haben, erlauben die Qualitätsmessungen in verschiedenen Tiefen und somit Schlüsse auf die künftige Entwicklung tiefer Grundwässer....
Geschrieben von Manfred am Mittwoch, 2. August 2006. Bisher wurde dieser Artikel 268 mal aufgerufen
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Nun ist es wieder soweit. Durch die hohen Temperaturen der letzten Wochen sind die Badegewässer allerorts sehr warm geworden, was eine explosive Vermehrung von Blaualgen nach sich zieht.
Was sie beim Baden in solchen Gewässern beachten sollten finden Sie in diesem Artikel.
Über die tödliche Wirkung von Blaualgen wussten Gelehrte schon 1878 zu berichten: Wild- und Weidetiere, aber auch Hunde starben eines schnellen, manchmal schrecklichen Todes." Mit Beginn der Sommerzeit kommt es auch in unseren Badegewässern immer wieder zu Massenentwicklungen von Blaualgen weshalb diese Gewässer als Badegewässer dann auch sofort gesperrt werden. Jeder tut gut daran....
Geschrieben von pressetext am Donnerstag, 21. Juni 2007. Bisher wurde dieser Artikel 337 mal aufgerufen
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Die Entsalzung von Meerwasser ist nach einer Untersuchung der Umweltorganisation WWF keine Lösungsvariante, der drohenden Wasserknappheit zu begegnen. Die Zerstörung von Küstenregionen und der große Energieaufwand sind zwei Hauptgründe, die gegen die Entsalzung sprechen. In Zukunft sollte mehr auf den Schutz der vorhandenen Ressourcen gelegt werden, meint der WWF.
"Meerwasser-Entsalzung ist ein teures, energieintensives Unterfangen, das zu einer Zunahme von Treibhausgasen führt und zudem noch die Küsten zerstört...
Geschrieben von Manfred am Donnerstag, 17. März 2005. Bisher wurde dieser Artikel 278 mal aufgerufen
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Einem Forscherteam des Max-Born-Instituts in Berlin-Adlershof und der University of Toronto ist es erstmals gelungen, ultraschnelle Fluktuationen in der Struktur von flüssigem Wasser nachzuweisen....
Geschrieben von Manfred am Mittwoch, 7. März 2007. Bisher wurde dieser Artikel 340 mal aufgerufen
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Es ist die Grundlage allen Lebens auf der Erde und auch der Hauptbestandteil unseres Körpers. Trotzdem ist das Wasser ein Stoff, der der Wissenschaft bis heute noch viele Rätsel aufgibt. Nun wollen Wissenschaftler mit Hilfe eines neu entwickelten Models, dem Wasser seine noch verbliebenen Geheimnisse entreißen.
Auf den ersten Blick erscheint Wasser keine großen Geheimnisse zu verbergen. Auch seine chemische Formel H2O stellt sich eigentlich recht simpel dar – 2 Teile Wasserstoff und 1 Teil Sauerstoff. Trotzdem ist Wasser einer der Stoffe auf der Erde, mit den meisten Anomalien. Die wohl bekannteste Anomalie ist die Dichte-Anomalie, die die Tatsache beschreibt, dass Wasser seine höchste Dichte nicht bei -270°C erreicht wie die meisten Stoffe, sondern bei +4°C. Kälteres Wasser dehnt sich wieder aus, wodurch Eis schwimmen kann. (lesen Sie dazu auch: „Wasser das Lebenselexier“)....
Geschrieben von Manfred am Samstag, 28. Januar 2006. Bisher wurde dieser Artikel 262 mal aufgerufen
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Leitungswasser kann beim Abnehmen helfen - das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern der Berliner Charité. Trinkwasser enthalte keine Kalorien und steigere zusätzlich die Energieverbrennung. "Auch Normalgewichtige, die ihr Gewicht halten möchten, profitieren von diesem Effekt", heißt es in der Mitteilung. Bisher sei nur bekannt gewesen, dass Trinkwasser keine Kalorien enthält und ein Sättigungsgefühl verursachen kann. Die Studie zeige, dass Trinkwasser zusätzlich Energie verbrauche.
"Schon der Genuss von 1,5 bis 2 Litern Trinkwasser täglich kann den Energieumsatz auch bei Übergewichtigen um bis zu 100 Kilokalorien erhöhen", sagte der Leiter der Studie, Michael Boschmann. Im Jahr könnten so 36.500 Kilokalorien oder fünf Kilogramm Fettgewebe mehr verbrannt werden. Das Forscherteam riet, vor dem Essen einen halben Liter kaltes, aber nicht eiskaltes Leitungswasser zu trinken.