Geschrieben von Antonia Berndt - Greenpeace am Donnerstag, 22. Mai 2008. Bisher wurde dieser Artikel 0 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Acht pazifische Inselstaaten haben ein Abkommen zum Stopp der Überfischung der Thunfischbestände geschlossen. Greenpeace beglückwünscht die Staaten zu diesem Schritt in Richtung des ersten Meeresschutzgebietes in internationalen Gewässern.
Das sogenannte Nauru-Abkommen wurde von Mikronesien, Kiribati, den Marshallinseln sowie Nauru, Palau, Papua-Neuguinea, den Salomonen und Tuvalu unterzeichnet. Das Abkommen gibt neue Regeln für alle Thunfisch-Fischer in der Region vor. Es wird am 15 Juni 2008 in Kraft treten.
Haben Fischer eine Lizenz zum Thunfischfang in den Hoheitsgewässern der acht Staaten, dürfen sie ab diesem Zeitpunkt keine Thunfische in benachbarten internationalen Gewässern mehr fangen. Zur Überprüfung der neuen Regeln.....
Geschrieben von Greenpeace am Donnerstag, 22. Mai 2008. Bisher wurde dieser Artikel 1 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Mit einer stählernen Harpune protestierten Greenpeace-Aktivisten am Mittwochmorgen vor der japanischen Botschaft in Berlin gegen den japanischen Walfang.
In deutscher und japanischer Sprache forderten sie Japan dazu auf, die sinnlose Tötung der Meeresriesen sofort zu beenden.
Vor einer Woche deckte Greenpeace den größten Skandal der japanischen Walfanggeschichte auf. Crew-Mitglieder der Walfangflotte unterschlugen tonneweise Walfleisch. Das gestohlene Fleisch wurde dann auf eigene Rechnung an japanische Spezialitätenrestaurants weiter verkauft.
Die Staatsanwaltschaft in Japan hat jetzt ein Ermittlungverfahren eingeleitet. "Wir begrüßen den Beginn der Untersuchungen und werden die Staatsanwaltschaft auf jede erdenkliche Art dabei unterstützen. Wir wollen sicher stellen, dass bis in die höchsten Hierarchiestufen ermittelt wird und die Verantwortlichen nicht mit Bauernopfern davon kommen", sagt Thilo Maack, Meeresexperte bei Greenpeace.
Geschrieben von Greenpeace am Mittwoch, 21. Mai 2008. Bisher wurde dieser Artikel 4 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Die Staatsanwaltschaft in Tokio hat bestätigt, dass es Untersuchungen im Fall des japanischen Walfleischskandals geben wird. Am 15. Mai hatte Greenpeace den Skandal um das gestohlene Fleisch aufgedeckt.
Bis zu 93 Kisten mit Walfleisch wurde als persönliches Gepäck deklariert und von Crew-Mitgliedern der Walfangflotte illegal von Bord gebracht. Eine viermonatige Greenpeace-Recherche ergab, dass sowohl die verantwortliche Fischereifirma Kyodo Senpaku als auch die Japanische Regierung und das Institut für Walforschung (ICR) von dem Vorgehen gewusst haben.
"Wir sind sehr erfreut, dass der Staatsanwalt mit den Untersuchungen begonnen hat", sagt Junichi Sato, Meeresexperte bei Greenpeace Japan. "Wir werden alles tun, um ihn bei den Untersuchungen zu unterstützen. Es muss sichergestellt werden....
Geschrieben von WDCS / Aqua-Globe-Project am Dienstag, 20. Mai 2008. Bisher wurde dieser Artikel 5 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Islands Fischereiminister, Einar K. Gudfinnsson, erteilte gestern die Erlaubnis zum Abschlachten von 40 Nördlichen Zwergwalen für kommerzielle Zwecke. Die isländische Walfanglobby gab daraufhin bekannt, sofort mit der Jagd zu beginnen. Diese Entscheidung steht im deutlichen Widerspruch zu der letztjährigen Ankündigung Gudfinnssons, aus wirtschaftlichen Gründen keine weiteren Genehmigungen für kommerzielle Fangquoten zu erteilen.
Der Entscheidung waren heftige Diskussionen innerhalb Islands zwischen Befürwortern der „old“ und „new“ Economy vorausgegangen. Während die alteingesessenen Walfangbefürworter die Meeressäuger als Bedrohung der kommerziellen Fischbestände sehen, treten Tourismusvertreter vehement für einen umfassenden Walschutz ein, da die Walbeobachtung längst zu einer zentralen Stütze des isländischen Tourismus geworden ist. Unerwartet kam dann auch die klare Distanzierung von dem Beschluss durch Islands Außenministerin Ingibjorg Solrun Gisladottir, die gegenüber der Presse davor warnte, langfristige Interessen einem kurzfristigen Profitstreben zu opfern.
Geschrieben von Antonia Berndt / Greenpeace am Donnerstag, 8. Mai 2008. Bisher wurde dieser Artikel 17 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Am Mittwoch konfiszierten Greenpeace-Aktivisten rund zwei Kilometer eines illegalen Treibnetzes. Im Mittelmeer trafen sie auf einen italienischen Piratenfischer. Doch Treibnetze sind aufgrund der hohen Beifangrate von Walen, Delfinen und Schildkröten schon seit Jahrzehnten von UN und EU verboten.
Das Greenpeaceschiff Artic Sunrise traf etwa 50 Kilometer vor Sizilien auf die Piratenfischer. Die Crew der Diomede II fischte mit einem acht bis zehn Kilometer langem Treibnetz in internationalen Gewässern. Der Name und die Registriernummer des Schiffes waren verdeckt.
Damit wollte die Crew offensichtlich verhindern, identifiziert zu werden. Und das aus gutem Grund....
Geschrieben von Pro Wildlife am Mittwoch, 7. Mai 2008. Bisher wurde dieser Artikel 10 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Vom 19. bis 30. Mai wird Deutschland Gastgeber der 9. UN-Naturschutzkonferenz (CBD) sein. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife fordert die Delegierten auf, endlich Kriterien für maritime Schutzgebiete festzusetzen. „Erst wenn es wissenschaftliche und ökologische Kriterien gibt, kann ein sinnvolles Schutzgebiets-Netzwerk für Meere und Küsten weltweit aufgebaut werden“, sagt Pro Wildlife-Sprecherin Dr. Sandra Altherr. Dieses Netzwerk ist eine der Maßnahmen, mit denen die UN-Konferenz bis zum Jahr 2012 das weltweite Artensterben stoppen will. Doch bislang konnte sich die Staatengemeinschaft nicht darauf einigen, wie ein Meeresschutzgebiet definiert wird.
Meere und Urwälder sind die Schatzkammern der Artenvielfalt. Um sie zu erhalten, müssen sie geschützt werden. „Wie sollen in den nächsten vier Jahren die Meeres-Schutzgebiete umgesetzt werden, wenn nicht einmal eine Entscheidungsgrundlage zustande kommt?“, kritisiert Altherr. Bislang gebe es keine Kriterien wie Artenreichtum oder Zustand, die ein Schutzgebiet erfüllen müsse. Die Fortschritte bei der Umsetzung der Schutzgebiete zu Lande seien ebenfalls enttäuschend.....
Geschrieben von Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project am Dienstag, 6. Mai 2008. Bisher wurde dieser Artikel 81 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Eigentlich sollte man glauben, dass die Ozeane, der Nordpol und die Antarktis allen Menschen gehören, weil auch alle Menschen von den Geschehnissen in diesen Gebieten abhängig sind.
Seien es nun die Meeresströmungen, die unser Klima bestimmen oder die Süßwasser-Reserven der Arktis und Antarktis, die den Meeresspiegel bei einem Abschmelzen drastisch steigen lassen würden. Wer die Eigentumsverhältnisse der gesamten Menschheit nun als völlig normal und legitim ansieht irrt sich jedoch gewaltig.
Eine Hand voll Staaten glauben dass sie das alleinige Recht an diesen Gebieten haben und beanspruchen diese für sich. Gerade hat – wie der Spiegel in seiner heutigen Onlineausgabe berichtet - Frankreich angekündigt, seine Hoheitsrechte im Südpazifik um eine Millionen Quadratkilometer auszuweiten. Das ist die dreifache Größe der BRD.
Russland erhebt das alleinige Hoheitsrecht über den Nordpol und weitere Staaten sind der Meinung, Territorien in der Antarktis zu besitzen. Hier allerdings unterbindet der Antarktisvertrag von 1959 bisher noch die Durchsetzung derartige Ansprüche.
Natürlich geht es bei dieser Vereinnahmungspolitik......