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Muscheln - einzigartiges Klimaarchiv am Meeresboden

Muscheln im Sand (Foto: privat)Wer demnächst in seinem Sommerurlaub am Meer eine Muschelschale findet, wird wohl kaum wissen, dass er damit ein einzigartiges Klimaarchiv in den Händen hält. Univ.-Prof. Dr. Bernd Schöne jedoch offenbaren die harten Kalkschalen einen Blick tief in die Vergangenheit unserer Erde und vor allem einen Einblick in das Klima vergangener Zeiten. "Aktuell können wir anhand von Muschelschalen die Klimageschichte der vergangenen 500 Jahre mit jährlicher Auflösung rekonstruieren und zum Beispiel nachweisen, dass sich die Nordsee im Verlauf der letzten hundert Jahre wohl unter dem Einfluss des Menschen um ein Grad erwärmt hat", erklärt der Mainzer Paläontologe. "Unsere Wissenschaft, die Mollusken-Sclerochronologie, ist recht jung und steckt noch in den Kinderschuhen. Schon bald werden wir aber zeigen können, welchen Klimaschwankungen die Nordsee und der Nordatlantik im Laufe der vergangenen Jahrtausende unterlagen und was genau sich mittlerweile verändert hat." Der Wissenschaftler, Leiter der Angewandten und Analytischen Paläontologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, hofft, längerfristig noch weiter in der Erdgeschichte zurückgehen zu können. An den Muscheln selbst sollte dies nicht scheitern: Die ersten Muscheln, die heute als Fossilien zu finden sind, entstanden vor 500 Millionen Jahren.

 Muscheln sind ein einzigartiges Klimaarchiv: Die Schalen bilden.....

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Meerestechnik
Seegras - vom ungeliebten Strandgut zum Rohstoff der Zukunft? E-Mail
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Geschrieben von Technische Universität Dresden am Freitag, 30. November 2007.
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Angeschwemmtes Seegras (Foto: Tech. Uni. Dresden)Angeschwemmtes Seegras kann richtig teuer werden. Da es nur mit einer teuren Vorbehandlung entsorgt werden darf und auch das Aufbringen auf die Felder inzwischen verboten ist, haben viele Gemeinden Mecklenburg-Vorpommerns ein Problem am Hals. Wohin mit dem ungeliebten Strandgut? Wissenschaftler der TU Dresden haben jüngst mithilfe einer Pilotanlage zeigen können, dass die Pflanzenreste sich nach der Reinigung und Trocknung zur Weiterverarbeitung eignen. Der "Müll" wird damit zum kostbaren Naturrohstoff....

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Licht im Dunkel des Ozeans E-Mail
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Geschrieben von Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung am Freitag, 9. November 2007.
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LOKI auf dem Weg zum Unterwassereinsatz, an Bord des AWI-Forschungsschiffs Heincke (Foto: AWI)Wissenschaftler am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft haben  zusammen mit der Firma iSiTEC GmbH ein Gerät zur optischen Erfassung von Kleinstlebewesen im Meer entwickelt. Mit Hilfe von LOKI (Lightframe Onsight Keyspecies Investigation) können bis zu 0,2 Millimeter kleine Planktonorganismen im Wasser erkannt und gezählt werden. Die im Meer treibenden Kleinkrebse sind die Nahrungsgrundlage der meisten Fischarten und damit ein wichtiger Bestandteil des Nahrungsnetzes. Die Meeresbiologen können diese Planktonorganismen mit Hilfe von LOKI sehr viel effektiver und präziser untersuchen als dies bisher möglich war....

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Meilenstein für ein globales Ozeanbeobachtungssystem - 3000 autonome Messroboter erkunden Weltmeere E-Mail
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Geschrieben von IFM-GEOMAR am Montag, 5. November 2007.
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Aussetzen eines Tiefendrifers (Foto: IFM-GEOMAR10 Jahre hat es gedauert, nun hat das globale Ozeanbeobachtungssystem mit dem Namen „Argo“ sein erstes großes Ziel erreicht. 3000 autonome Messroboter übermitteln Daten aus allen Ozeanen, die für Wetter- und Klimaprognosen und für die Meereswissenschaften wertvolle Informationen liefern. Auch die deutsche Meeresforschung, unter der Koordination des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) ist an diesem internationalen Programm von Beginn an beteiligt.

Sie sehen aus wie Minitorpedos, doch sie haben keine zerstörerische, sondern eine überaus nützliche Wirkung für den Menschen....

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Video-gesteuerte Probennahme am Tiefseeboden E-Mail
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Geschrieben von Mona Botros/Dr. Andreas Villwock / IFM-GEOMAR am Mittwoch, 31. Oktober 2007.
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Außen schlicht und grau, aber innen mit modernster Technik ausgestattet – der neue TV-Greifer des IFM-GEOMAR.Probennahmen am Tiefseeboden sind oft schwierig, weil bemannte oder ferngesteuerte Geräte keine größeren Proben vom Meeresboden bergen können. Zur Beprobung von Gashydraten, Karbonaten und anderen Hartböden werden videogesteuerte hydraulische Greifer eingesetzt, die eine zielgenaue Beprobung von großen Nutzlasten von mehreren Tonnen bis in 6000 m Wassertiefe ermöglichen. Das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) erhält am 23. Oktober einen neuen auf dem aktuellen Stand der Technik in Schleswig-Holstein entwickelten TV-Greifer, der dank einer Sonderförderung des Landes beschafft werden konnte....

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Größtes Gezeitenkraftwerk in Großbritannien geplant E-Mail
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Geschrieben von Wolfgang Weitlaner/pressetext.austria am Montag, 8. Oktober 2007.
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Schema Gezeitenkraftwerk ( Grafik: Strathclyde University/Energy Authority of NSW)Das größte Gezeitenkraftwerk Großbritanniens soll - geht es nach den Plänen eines Regierungskomitees - im Bristol-Channel in der Severn-Flussmündung errichtet werden. Das Kraftwerk mit einem 16 Kilometer langen Damm wird rund fünf Prozent des gesamten Strombedarfs in Großbritannien erzeugen, berichtet BBC-Online. Die Errichtungskosten werden auf rund 20 Mrd. Euro geschätzt.

Die Sustainable Development Commission SDC sieht in dem Projekt schwierige Umweltbedingungen. Der Nutzen sei aber groß, da das Kraftwerk in beide Richtungen, das heißt sowohl bei Eintreffen der Flut als auch bei Eintreten der Ebbe, Strom liefern wird. Jährlich soll das Severn-Project 17 Terrawattstunden Strom erzeugen....

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„ROV Kiel 6000“: Weltweit modernster Tiefseeroboter tauchbereit E-Mail
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Geschrieben von IFM-GEOMAR / Kiel am Donnerstag, 14. Juni 2007.
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„ROV Kiel 6000“: Weltweit modernster Tiefseeroboter tauchbereitDer neue Tauchroboter des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) bestand umfangreiche Prüfungen vor dem ersten Einsatz im offenen Meer. Mit einer Tauchtiefe von bis zu 6000 m und ausgestattet mit innovativen Technologien, ist das „ROV Kiel 6000“ das weltweit modernste Gerät seiner Art. „ROV“ steht für „Remotely Operated Vehicle“, ein über ein Glasfaserkabel vom Schiff aus ferngesteuertes Unterwasserfahrzeug. Nach einer aufwändigen technischen Abnahme bei der Herstellerfirma...

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Schiffe mit Windantrieb: Drachen ziehen schwere Frachter E-Mail
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Geschrieben von Manfred am Freitag, 27. Januar 2006.
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SkySails - Drachen ziehen Frachter über die MeereAls weltweit erste Reederei will die Bremer Beluga Shipping zum Antrieb eines ihrer Frachtschiffe künftig wieder auf Windkraft setzen.
Anfang nächsten Jahres wird das Unternehmen an Bord des Mehrzweck-Schwergutfrachters "Beluga Skysails", einem 140 Meter langen Schiffsneubau, ein von der Hamburger Firma Skysails entwickeltes Zugdrachen-System installieren. Gestern haben die Reederei und der Hersteller in Hamburg einen entsprechenden Kaufvertrag unterzeichnet.

Für Skysails-Geschäftsführer Stephan Wrage - er war in der als konservativ bekannten Seefahrtsbranche bis vor kurzem noch als Ökospinner verschrien - ist die Zusammenarbeit mit Beluga ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Marktreife des Systems. Noch in diesem Jahr will er den Windantrieb mit drei Luxusyachten testen. 2007 soll Skysails dann in Serie gehen.

Als Jungunternehmer, frisch von der Uni gekommen...

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Mit High-Tech in die Tiefe E-Mail
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Geschrieben von Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung am Freitag, 9. September 2005.
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L´AtalanteEin untermeerischer Schlammvulkan vor der Norwegischen Küste steht im Mittelpunkt einer neuen Forschungsexpedition, die am 13. September 2005 beginnt. Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung wollen am Håkon Mosby Mikroorganismen unter die Lupe nehmen, die das dort austretende Methan als Energiequelle nutzen. Auf der dreiwöchigen Reise des französischen Forschungsschiffes “L´Atalante” in den Nordatlantik geht es aber auch darum, die Langzeitbeobachtung an einer Tiefseestation vor Spitzbergen fortzusetzen...

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Künstliches Riff in der Ostsee ein voller Erfolg E-Mail
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Geschrieben von Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstag, 23. Juni 2005.
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Leben im künstlichen Riff vor NienhagenInnerhalb von nur zwei Jahren ist das erste große Kunstriff in der Ostsee dicht besiedelt. Die “Fisch-Wohnlandschaft” aus Beton, Seilen und Steinschüttungen vor dem Seebad Nienhagen wird von Fischschwärmen ebenso angenommen wie von zahlreichen Pflanzenarten...

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Der Sea Orbiter - Jules Vernes stand Pate E-Mail
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Geschrieben von Guy clavel / afp am Freitag, 27. Mai 2005.
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Moedel des Sea OrbitersAuch 130 Jahre nach dem phantastischen Jules Verne-Roman “20.000 Meilen unterm Meer” sind weite Teile der Ozeane nicht erforscht. Jetzt will der französische Architekt Jacques Rougerie sich einen lang gehegten Traum erfüllen und eine beispiellose Mischung aus Raumfähre, Schiff und U-Boot zur Erforschung der Unterwasserwelt auf Reisen schicken....

 

 

 

 

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