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Das geheime Leben der Facetotecta-Larven - unbekanntem Meerestier auf der Spur

In der Larvenform mit Außenskelett kennt man die Facetotecta schon seit 1899. (Bildquelle: wissenschaft.de)Nach mehr als einem Jahrhundert des Rätselratens haben Biologen nun erstmals die weiterentwickelte Form eines außergewöhnlichen Meerestiers beobachtet, von dem bisher nur die Larven bekannt waren. Die Facetotecta genannte Klasse von Lebewesen kommt in allen Weltmeeren vor, doch noch nie hat ein Forscher ein erwachsenes Exemplar zu Gesicht bekommen. Dank einer Hormonbehandlung ist es dänischen und japanischen Forschern nun gelungen, die Larven der Tiere zumindest zu einem höherem Reifestadium heranwachsen zu lassen. Heraus kam eine überraschend primitive, schneckenartige Lebensform, was darauf hindeutet, dass die erwachsenen Tiere wahrscheinlich nur als Parasiten existieren können.

Bereits 1899 hatten Forscher Facetotecta-Larven, die von der Arktis bis in die Tropen vorkommen.....

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Meerestechnik
Seegurken liefern Ideen für High-Tech-Material E-Mail
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Geschrieben von pressetext am Mittwoch, 12. März 2008.
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Seegurken sind nicht gerade hübsch, aber sie verfügen über erstaunliche FähigkeitenSeegurken haben die erstaunliche Fähigkeit, innerhalb kürzester Zeit ihre weiche Haut in eine harte steife Oberfläche zu verwandeln, wenn sie bedroht werden. Forscher haben nun das Geheimnis der Seegurkenhaut gelüftet und ein Material erzeugt, das genau auf diesem Wirkprinzip basiert, berichtet das Wissenschaftsmagazin Science. Die Anwendungen für dieses Material sind mannigfaltig und reichen von Elektroden für ein künstliches Nervensystem bis hin zu neuartigen Prothesen.
Der Materialwissenschaftler Christoph Weder von der Case Western Reserve University in Cleveland hat gemeinsam mit seinem Team ein Nanokomposit - das sind Verbundwerkstoffe mit Teilchen im Nanobereich - nach Vorbild der Seegurkenhaut entwickelt. Die Wissenschaftler haben dazu Forschungsergebnisse aus vorangegangenen Untersuchungen von Meeresbiologen genommen, die den Trick der Seegurken bereits gelüftet hatten...

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Senkrechstarter taucht zum 200. Mal in die Tiefsee E-Mail
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Geschrieben von Kirsten Achenbach / MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen am Donnerstag, 6. März 2008.
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Das Quest kehrt nach einem erfolgreichen Tauchgang an Bord zurück - beladen mit Proben und wissenschaftlichen Daten (Foto: MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen)Weltspitze - das ist die deutsche Tiefseeforschung. Maßgeblich beteiligt daran ist der Bremer Tauchroboter Quest des MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften. Er wird seinen 200. Tauchgang in der Woche vom 10. bis 16. März vom Forschungsschiff Sonne aus absolvieren. 2003 kaufte das MARUM als erstes deutsches Institut einen ferngesteuerten Tiefsee-Tauchroboter und schaffte damit die Voraussetzung für eine führende Rolle Deutschlands in der Tiefseeforschung. Innerhalb von drei Jahren erreichten die Bremer mit dem auf 4.000 Meter ausgelegten Quest in dieser hochtechnischen Disziplin damit weltweites Spitzenniveau. Das Resümee nach insgesamt fünf Jahren und fast 200 Tauchgängen: 18 Expeditionen, ungezählte Proben, Messungen und Fotos sowie über 1.800 Stunden faszinierendes Videomaterial, seit einem Jahr in voller HD-Auflösung. Neben solider Dauerleistung entdeckten Forscher mit dem Quest eine Reihe wissenschaftlicher Sensationen in der lichtlosen Tiefe wie bizarre Asphaltvulkane im Golf von Mexiko, wimmelndes Leben an kalten Quellen vor Pakistan, farbenfrohe Kolonien lebender Kaltwasserkorallen im Mittelmeer. Außerdem maß das Quest an einem schwarzen Raucher mit einem Spezial-Thermometer mit 407°C den untermeerischen Hitzerekord....

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Schiffe sind die größten Luftverschmutzer E-Mail
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Geschrieben von sienceticker am Montag, 18. Februar 2008.
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Container-Frachter (Foto: US Department of transportaition)Die internationale Schifffahrt erzeugt mehr Abgase als bisher geschätzt. Im Vergleich zum Luftverkehr seien die Emissionen aus Tankern und Containerschiffen doppelt so hoch, heißt es in einem aktuellen Bericht der “International Maritime Organization” (IMO), eines Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Die IMO liefert jenen Kritikern Argumente, die die Einbindung der Schifffahrt in globale Umweltschutzaktivitäten fordern.

Der Frachttransport über See erzeugt laut IMO-Bericht einen jährlichen Kohlendioxid-Ausstoß von 1,12 Milliarden Tonnen. Das sind rund vier Prozent der weltweiten Emissionen. Bisherige Schätzungen gingen dagegen von unter zwei Prozent aus. Zum Vergleich: Der Flugverkehr kommt weltweit auf rund 650 Millionen Tonnen Kohlendioxid....

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Wissenschaftler legen Grundstein für europäisches Messnetz am Meeresboden E-Mail
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Geschrieben von MARUM Forschungszentrum Ozeanränder, Universität Bremen am Samstag, 26. Januar 2008.
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An den Observatorien des Tiefsee-Messnetzes ESONET sollen die verschiedensten Geräte und Fahrzeuge andocken können, um alle Prozesse von der Oberfläche bis tief in den Meeresboden zu erfassen ( Grafik MARUM, Uni Bremen)Wassertemperatur, Strömungsrichtung, Bakterien-Gensequenzen oder andere Daten aus der Tiefsee auf Tastendruck abrufen - diese Vision steht hinter dem ehrgeizigen EU-Projekt ESONET, das zwischen 140 und 220 Millionen kosten wird: Ein Netz aus zwölf Tiefseeobservatorien soll an ausgewählten Standorten in den europäischen Meeren kontinuierlich wissenschaftliche Messungen durchführen. Unterwasserkabel leiten die vor Ort gesammelten Daten direkt an die Forscher an Land. In einem zweitägigen Workshop, der am 29. und 30. Januar am MARUM - Zentrum für marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen stattfindet, wollen 80 internationale Meeresforscher die Grundlagen für das Netzwerk und für ein effizientes Datenmanagement legen.

"Die Erforschung der Ozeane ähnelt dem Versuch, uns ein Bild vom Inhalt einer riesigen, hohen und dunklen Lagerhalle zu machen, in dem wir hier und dort mal ein Streichholz anzünden....

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Erstflug des SkySails-Zugdrachenantriebs auf einem Frachtschiff-Neubau auf der Nordsee E-Mail
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Geschrieben von SkySails GmbH & Co. KG am Montag, 21. Januar 2008.
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Erstflug des SkySails-Zugdrachenantriebs auf der MS Auf der Nordsee bei Bremerhaven wurde zum ersten Mal ein Frachtschiff-Neubau mit dem innovativen Windantrieb des Hamburger Herstellers SkySails gezogen. Das SkySails mit einer Fläche von zunächst 160 Quadratmeter unterstützte bei schwachem Wind mit ca. fünf Tonnen Zugkraft die Hauptantriebsmaschine des 132 Meter langen Mehrzweck-Schwergutfrachters MS „Beluga SkySails" der Bremer Reederei Beluga Shipping.

Am Dienstag soll der Frachter von Bremen aus nach Venezuela auslaufen und auf der Jungfernfahrt erste Erfahrungen mit dem neuen System sammeln. „Mit der Jungfernfahrt beginnt die Praxiserprobung des SkySails-Systems. In den kommenden Monaten können wir nun endlich beweisen....

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Generalplanung für das europäische Projekt Aurora Borealis vergeben E-Mail
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Geschrieben von Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung am Mittwoch, 19. Dezember 2007.
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Studie des Forschungseisbrechers Aurora Borealis (Graphik: ValeroDelgado/Michaelis, Alfred-Wegener-Institut)Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft hat nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren die Generalplanung für den Neubau des Forschungsbohreisbrechers Aurora Borealis an das Ingenieurbüro SCHIFFKO GmbH – Forschung und Entwicklung maritimer Systeme in Hamburg vergeben. SCHIFFKO wurde 1955 gegründet und gehört seit Jahresende 2006 zum finnischen Wärtsilä Konzern. Aurora Borealis ist als eine Kombination von schwerem Eisbrecher und Mehrzweckforschungsschiff, mit einer fest installierten Bohranlage für das Bohren von Kernen in eisbedeckten Gebieten der Arktis und Antarktis, zu projektieren....

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Superstaudamm auf Kosten des Roten Meeres? E-Mail
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Geschrieben von wissenschaft.de am Dienstag, 11. Dezember 2007.
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Angedachter Staudamm zur Abtrennung des Roten Meeres vom Indischen OzeanDie Abtrennung des Roten Meers könnte in Zukunft riesige Strommengen liefern, aaaber....

Mit einem Staudamm zur Abtrennung des Roten Meers vom Indischen Ozean könnte das mit Abstand größte Wasserkraftwerk der Welt entstehen. Das haben Wissenschaftler eines internationalen Forscherteams in einer Studie hochgerechnet, in denen sie das Potenzial und die Risiken eines solchen Mammutprojekts zusammengetragen haben. Demnach hätte das Kraftwerk eine Leistung von 50 Gigawatt und wäre damit fast dreimal so stark wie das Kraftwerk des Drei-Schluchten-Staudamms in China. Der Pegel des Roten Meers müsste dazu jedoch durch Verdunstung um rund sechshundert Meter fallen – mit extremen ökologischen Folgen....

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Seegras - vom ungeliebten Strandgut zum Rohstoff der Zukunft? E-Mail
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Geschrieben von Technische Universität Dresden am Freitag, 30. November 2007.
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Angeschwemmtes Seegras (Foto: Tech. Uni. Dresden)Angeschwemmtes Seegras kann richtig teuer werden. Da es nur mit einer teuren Vorbehandlung entsorgt werden darf und auch das Aufbringen auf die Felder inzwischen verboten ist, haben viele Gemeinden Mecklenburg-Vorpommerns ein Problem am Hals. Wohin mit dem ungeliebten Strandgut? Wissenschaftler der TU Dresden haben jüngst mithilfe einer Pilotanlage zeigen können, dass die Pflanzenreste sich nach der Reinigung und Trocknung zur Weiterverarbeitung eignen. Der "Müll" wird damit zum kostbaren Naturrohstoff....

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Licht im Dunkel des Ozeans E-Mail
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Geschrieben von Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung am Freitag, 9. November 2007.
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LOKI auf dem Weg zum Unterwassereinsatz, an Bord des AWI-Forschungsschiffs Heincke (Foto: AWI)Wissenschaftler am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft haben  zusammen mit der Firma iSiTEC GmbH ein Gerät zur optischen Erfassung von Kleinstlebewesen im Meer entwickelt. Mit Hilfe von LOKI (Lightframe Onsight Keyspecies Investigation) können bis zu 0,2 Millimeter kleine Planktonorganismen im Wasser erkannt und gezählt werden. Die im Meer treibenden Kleinkrebse sind die Nahrungsgrundlage der meisten Fischarten und damit ein wichtiger Bestandteil des Nahrungsnetzes. Die Meeresbiologen können diese Planktonorganismen mit Hilfe von LOKI sehr viel effektiver und präziser untersuchen als dies bisher möglich war....

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Meilenstein für ein globales Ozeanbeobachtungssystem - 3000 autonome Messroboter erkunden Weltmeere E-Mail
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Geschrieben von IFM-GEOMAR am Montag, 5. November 2007.
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Aussetzen eines Tiefendrifers (Foto: IFM-GEOMAR10 Jahre hat es gedauert, nun hat das globale Ozeanbeobachtungssystem mit dem Namen „Argo“ sein erstes großes Ziel erreicht. 3000 autonome Messroboter übermitteln Daten aus allen Ozeanen, die für Wetter- und Klimaprognosen und für die Meereswissenschaften wertvolle Informationen liefern. Auch die deutsche Meeresforschung, unter der Koordination des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) ist an diesem internationalen Programm von Beginn an beteiligt.

Sie sehen aus wie Minitorpedos, doch sie haben keine zerstörerische, sondern eine überaus nützliche Wirkung für den Menschen....

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