Die US-Naturschutzorganisation Wildlife Conservation Society (WCS) präsentierte am gestrigen Dienstag in Barcelona eine Liste mit zwölf Krankheitserregern, die aufgrund des Klimawandels in Regionen vordringen könnten, die bisher nicht zu ihren Verbreitungsgebieten zählten. Das stelle eine "ernste Gefahr für Mensch und Tier" wie auch für die globalen Finanzmärkte dar, so die Naturschützer in ihrem Bericht. Um rechtzeitig Maßnahmen zu ihrer Eindämmung durchzuführen, müssten Prozesse der freien Wildbahn besser beobachtet werden. So erhalte man Aufschluss, wie sich die Erreger bewegen.
Vogelgrippe, Ebola, Gelbfieber und Cholera sind einige prominente Vertreter der in der Liste aufgezählten Krankheiten. Das "tödliche Dutzend" von Erregern sei jedoch nur ein Abbild einer Vielzahl von Infektionskrankheiten, denen Mensch und Tier durch den Klimawandel zusätzlich ausgesetzt sind, warnt der Bericht.....
Geschrieben von IFM-GEOMAR / Manfred Siedler - Aqua-Globe am Donnerstag, 8. Dezember 2005. Bisher wurde dieser Artikel 80 mal aufgerufen
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Was sind Tsunamis, wie entstehen sie, wie kann man sie aufspüren, gibt es eine Früherkennung und wie konnte es zu der Katastrophe von Dezember 2004 kommen? ...
Geschrieben von Bundesministerium für Bildung und Forschung am Freitag, 25. Mai 2007. Bisher wurde dieser Artikel 69 mal aufgerufen
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Rund zehn Prozent der im 20. Jahrhundert protokollierten Tsunamis haben europäische Küsten getroffen. Damit kommen die Wellen hier häufiger vor als etwa im Indischen Ozean. Auch wenn die übergroße Mehrheit dieser Wellen harmlos ist, können die wenigen gefährlichen astronomische Kosten verursachen. 40 Prozent der europäischen Bevölkerung an den Küsten des Kontinents und der Wert der dortigen Infrastruktur ist gewaltig – die Schäden durch einen Tsunami wären daher astronomisch. Deshalb haben die europäischen Staaten und die Mittelmeeranrainer eine internationale Koordinierungsgruppe eingerichtet, die ein Tsunamiwarnsystem für Europa und den Mittelmeerraum auf die Beine stellen soll....
Geschrieben von Phillips-Universität Marburg am Mittwoch, 4. Oktober 2006. Bisher wurde dieser Artikel 199 mal aufgerufen
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Spektakuläre Tsunami-Sedimente in Griechenland entdeckt – Geomorphologen wollen mittel- bis spätholozäne Riesenwellen anhand von Sedimentuntersuchungen rekonstruieren.
Verheerende Tsunami-Wellen sind kein modernes Phänomen. Schon vor Jahrtausenden überrollten sie Küstengebiete – in Argentinien und Chile etwa, in Norwegen und Alaska, auf Hawaii oder in den Ländern des östlichen Mittelmeers – und zerstörten zum Teil ganze Siedlungsgebiete. Für die Untersuchung so genannter Paläotsunamis bewilligte die Deutsche Forschungsgemeinschaft einem Team von Geomorphologen des Fachbereichs Geographie der Philipps-Universität Marburg nun 160.000 Euro. Die Arbeitsgruppe um Dr. Andreas Vött und Professor Dr. Helmut Brückner wird sich insbesondere Tsunami-Ereignissen widmen....
Geschrieben von Ruhr-Universität Bochum am Donnerstag, 26. April 2007. Bisher wurde dieser Artikel 488 mal aufgerufen
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Schätzungsweise hundert Schiffe der 200-Meter-Klasse sind in den vergangenen zehn Jahren in schweren Stürmen gesunken. Vermutlich als Opfer von Riesenwellen, auch “Freak Waves” genannt ...
Geschrieben von SPIEGEL ONLINE am Freitag, 9. März 2007. Bisher wurde dieser Artikel 92 mal aufgerufen
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Die Schiffsrouten im Nordatlantik sind viel stärker von Monsterwellen bedroht als bisher vermutet. Einer Studie zufolge, kommen die Riesenbrecher im Nordatlantik weltweit am häufigsten vor. Auch die Nordsee bleibt nicht von ihnen verschont.
Noch vor wenigen Jahren galten sie als Seemannsgarn: Riesenhafte Brecher, die sich 30, manchmal 40 Meter hoch auftürmen und selbst große Schiffe wie Spielzeug zerschmettern können. Doch in den vergangenen Jahren haben Wissenschaftler damit begonnen, die Giganten systematisch zu jagen - und sind reichlich fündig geworden. Satellitenmessungen haben ergeben, dass Monsterwellen nicht einmal selten sind, sondern auf den Weltmeeren beinahe täglich vorkommen...
Geschrieben von Jungwirt / Center for Biomolecules and Complex Molecular Systems - Czech Republic am Donnerstag, 1. September 2005. Bisher wurde dieser Artikel 73 mal aufgerufen
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Eis aus gefrorenem Meerwasser ist wesentlich weniger salzig als das Meerwasser selbst - das ist schon lange bekannt. Wie der Gefriervorgang auf mikroskopischer Ebene abläuft, war Physikern und Chemikern bislang allerdings unklar, weil sich die Bewegung der einzelnen Atome in Experimenten kaum beobachten lässt. Nun haben Luboš Vrbka und Pavel Jungwirth von der Tschechischen Akademie der Wissenschaften in Prag erstmals...