Die Feuchtgebiete der Erde schrumpfen dramatisch. Das jedoch hat nicht nur für die Natur, sondern auch für das Klima fatale Folgen, denn die zunehmende Austrocknung setzt große Mengen an zuvor gespeichertem Treibhausgasen frei. Wie sich dies verhindern lässt ist nur eines der Themen der rund 700 internationalen Experten, die sich noch bis zu 25. Juli auf der achten UN-Feuchtgebietskonferenz im brasilianischen Cuiaba aufhalten.
Feuchtgebiete bedecken nur sechs Prozent der Erdoberfläche, aber speichern zehn bis 20 Prozent des gesamten terrestrischen Kohlenstoffs. In Mooren, Flussdeltas, Mangrovenwäldern oder Auen geht die Zersetzung organischen Materials nur sehr langsam vonstatten, daher wird der in ihm....
Geschrieben von IFM-GEOMAR am Freitag, 16. März 2007. Bisher wurde dieser Artikel 63 mal aufgerufen
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Neue Erkenntnisse aus 10-jähriger Studie im subpolaren Nordatlantik
Seit 1996 führen Ozeanographen vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel im Rahmen des Sonderforschungsbereichs (SFB) 460 „Dynamik Thermohaliner Zirkulationsschwankungen“ Messungen der Meeresströmungen im Nordatlantik durch. Als Schlüsselregion bestimmt dieser Bereich des Weltozeans nicht nur das Klima in Nordeuropa, sondern hat globale Fernwirkungen. Im Rahmen eines internationalen Symposiums stellen die Wissenschaftler ihre Ergebnisse vom 19.-21. März in Kiel vor. Die wichtigste Erkenntnis: die großen Meeresströmungen im Nordatlantik (das Golfstrom-System) unterliegen starken natürlichen Schwankungen, weisen aber bislang...
Geschrieben von Veröffentlichung in Nature am Freitag, 1. Dezember 2006. Bisher wurde dieser Artikel 139 mal aufgerufen
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Während der “Kleinen Eiszeit” vom 13. bis 19. Jahrhundert war der Golfstrom deutlich schwächer als heute. Das lässt eine Untersuchung amerikanischer Geowissenschaftler vermuten. Demnach strömte bis zu 10 Prozent weniger Warmwasser durch die Meeresstraße zwischen Florida und Antillen in den Nordatlantik.
Erst mit Beginn des 20. Jahrhunderts habe der Floridastrom wieder seine vorherige Stärke erreicht...
Geschrieben von IFM-GEOMAR am Montag, 5. Dezember 2005. Bisher wurde dieser Artikel 61 mal aufgerufen
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Am 1. Dezember 2005 veröffentlichten der Ozeanograph Harry Bryden und Kollegen vom britischen Zentrum für Ozeanographie in Southampton im Fachmagazin “Nature” einen Artikel, der Hinweise auf eine Abnahme der ozeanischen Umwälzbewegung im Nordatlantik liefert. Die von Bryden und Kollegen vorgestellten Ergebnisse sind ein interessanter Beitrag zu diesem Thema, ihre Schlussfolgerung, die nordatlantische Umwälzbewegung weise einen abnehmenden Trend über die letzten 30 Jahre auf, steht allerdings im Widerspruch zu Messergebnissen und Modellrechnungen des IFM-GEOMAR...
Geschrieben von Max-Plank-Gesellschaft am Montag, 25. September 2006. Bisher wurde dieser Artikel 53 mal aufgerufen
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In einer Studie des Max-Planck-Instituts für Meteorologie, die jetzt in den Geophysical Research Letters erschien, sind Wissenschaftler um Johann Jungclaus der Frage nachgegangen, ob und wie stark der Einfluss des abschmelzenden grönlandischen Inlandeises die thermohaline Zirkulation beeinflusst.....
Geschrieben von University of east anglia / Manfred Siedler - Aqua-Globe am Freitag, 11. Mai 2007. Bisher wurde dieser Artikel 76 mal aufgerufen
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Unterseeische Vulkane im Südpolarmeer und das aus ihnen ausströmende Gas Helium, haben Wissenschaftlern der „University of East Anglia“ zu einer Entdeckung verholfen. Wie sie in der Zeitschrift „Nature“ von dieser Woche berichten, fanden sie einen bisher unbekannten „Kurzschluss“ im Antarktischen Zirkumpolarstrom. Dieser wirkt sich auch auf die globale Zirkulation und damit das gesamte Klimasystem aus.
Der Zirkumpolarstrom spielt eine entscheidende Rolle für den Wasser- und Wärmeaustausch zwischen den Weltmeeren. Die gewaltige, die Antarktis umfließende....
Geschrieben von MARUM Forschungszentrum Ozeanränder am Donnerstag, 1. Februar 2007. Bisher wurde dieser Artikel 66 mal aufgerufen
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Ozean und Klima stehen in einem sensiblen Wechselspiel: Meeresströmungen verteilen große Wärmemengen zwischen Äquator und polaren Breiten. Zudem speichert das Weltmeer große Mengen Kohlendioxid und mildert so den globalen Treibhauseffekt. Dass der vom Menschen verursachte Klimawandel umgekehrt das Geschehen im Meer beeinflusst, belegt jetzt eine Untersuchung von Bremer Wissenschaftlern, die das Fachblatt Science in der kommende Ausgabe (2. Februar) veröffentlicht. Demnach hat sich das Aufquellen kalter Wassermassen vor Nordwestafrika in jüngster Zeit deutlich intensiviert....
Geschrieben von Dr. David Völker - Institut für Geologie d. Freien Universität Berlin / Manfred Siedler - Aqua-Globe am Donnerstag, 8. Dezember 2005. Bisher wurde dieser Artikel 68 mal aufgerufen
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Wenn man von Reibungskräften absieht, würde ein einmal angestoßenes Paket Wasser seine Richtung und Geschwindigkeit gegenüber einem externen Bezugssystem beibehalten. Strömungen werden in der Ozeanografie aber...
Geschrieben von Dr. David Völker - Institut für Geologie d. Freien Universität Berlin / Manfred Siedler - Aqua-Globe am Donnerstag, 8. Dezember 2005. Bisher wurde dieser Artikel 73 mal aufgerufen
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Eine Wassermasse ist eine Menge von Seewasser, das einen gemeinsamen Ursprung und daher gemeinsame Eigenschaften hat, die es von anderen Wassermassen unterscheiden...
Geschrieben von Dr. David Völker - Institut für Geologie d. Freien Universität Berlin / Manfred Siedler - Aqua-Globe am Donnerstag, 8. Dezember 2005. Bisher wurde dieser Artikel 68 mal aufgerufen
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Wassermassen sind große Mengen von Wasser die aufgrund von charakteristischen Werten des Salzgehalts, der Temperatur (und anderer chemischer Eigenschaften) identifiziert werden können...
Geschrieben von IFM-GEOMAR / Manfred Siedler - Aqua-Globe am Donnerstag, 8. Dezember 2005. Bisher wurde dieser Artikel 64 mal aufgerufen
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Was sind Tsunamis, wie entstehen sie, wie kann man sie aufspüren, gibt es eine Früherkennung und wie konnte es zu der Katastrophe von Dezember 2004 kommen? ...