Die Menschheit bläst immer mehr Kohlendioxid in die Luft - und verändert damit nicht nur das Klima. Auch die Ozeane versauern. Die bizarre Folge: Schall legt unter Wasser viel längere Wege zurück als bisher. Der Geräuschpegel steigen, worunter vor allem Meeressäuger leiden dürften.
Das Prinzip des menschgemachten Klimawandels ist bekannt: Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe steigt der CO2-Gehalt der Atmosphäre, was die Temperaturen steigen, Gletscher schmelzen und die Meere anschwellen lässt. Doch das exzessive Verfeuern fossiler Brennstoffe hat noch weitere, unerwartete Nebenwirkungen für die Ozeane: Es lässt Schall unter Wasser weitere Strecken reisen als bisher, wie eine US-Studie jetzt zeigt.
Ursache sind die immer saureren Meere. Schätzungen des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) haben ergeben, dass der Säuregrad des Meerwassers bis 2050 um 0,3 pH-Einheiten zunehmen könnte, da die Ozeane mehr CO2 aus der Luft aufnehmen. Dadurch könnte sich die Reichweite von Tönen unter Wasser um bis zu.....
Geschrieben von IFM-GEOMAR - Kiel / Manfred Siedler - Aqua-Globe am Donnerstag, 21. Juni 2007. Bisher wurde dieser Artikel 125 mal aufgerufen
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Eine internationale Gruppe von Meeresgeologen, Geophysikern und Ozeanographen unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel und des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven konnte anhand von neuen Daten aus Tiefbohrkernen sowie ozeanographischen und geophysikalischen Modellen nachweisen, dass sich die Framstraße zwischen Grönland und Svalbard (Spitzbergen) bereits vor 17.5 Millionen Jahren öffnete. Dieser Vorgang ist von großer Bedeutung nicht nur für die Entwicklung des arktischen Ozeans, sondern auch für die Etablierung der großen Meeresströmungen im Atlantik, darunter das Tiefenwasser, das den Atlantik mit Sauerstoff versorgt. Bisher glaubten Wissenschaftler, die Verbindung zwischen diesen beiden Meeren...
Geschrieben von Max-Plank-Istitut für marine Mikrobiologie am Mittwoch, 11. April 2007. Bisher wurde dieser Artikel 124 mal aufgerufen
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Ein europäisches Forschungsprojektprojekt, das die Funktion von Küstensanden (COastalSAnds)als biokatalytische Filter untersucht.
Durchlässige sandige Sedimente sind typisch für die flachenKüstenzonen der Nord- und Ostsee,sie finden sich auch in an-deren flachen Küstengebieten der Welt.Wellen und bodennaheStrömungen drücken Wasser durch die oberen Sandschichten.Dabei transportieren sie gelöste Stoffe wie Sauerstoff und Nähr-stoffe und auch kleine Partikel wie Planktonalgen und Bakteriendurch das Sediment.Diese Filtration beeinflusst die Qualität desWassers wie auch die Biogeochemie des Sediments.Nährstoffegelangen dabei zu den im Sand lebenden Kleinstlebewesen undzu großen Bodenbewohnern.Obwohl man wusste,dass dieserFiltrationsprozess sehr wichtig für Küsten-Ökosysteme seinmuss,gab es bisher keine quantitativen Messungen.Unklar warauch,wie stark diese Filtration den Umsatz der sedimentärenorganischen Stoffe beeinflusst….
Geschrieben von IFM-GEOMAR am Dienstag, 31. Oktober 2006. Bisher wurde dieser Artikel 91 mal aufgerufen
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KIELER WISSENSCHAFTLER AUF TAUCHFAHRT ZUR EINER AKTIVEN GASQUELLE
Mit dem Tauchboot JAGO konnten Meeresforscher des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) erstmals auf den Grund eines Gaskraters in der Nordsee abtauchen. Mit einer Reihe von videogeführten Langzeitobservatorien gelang es den Wissenschaftlern ferner, Methanaustritte in der mittleren und nördlichen Nordsee zu dokumentieren und zu beproben.
Das Forschungsschiff ALKOR des IFM-GEOMAR kehrt am Dienstag, den 31.10.06 unter der Fahrtleitung von Dr. Olaf Pfannkuche mit aufregenden Forschungsergebnissen von einer Reise in der Nordsee zurück. Ein wissenschaftlicher Höhepunkt der Ausfahrt waren Tauchgänge in einen 20m tiefen Krater, der 1990 als Folge eines missglückten Ölbohrversuchs entstanden war. Beim Anstechen eines großen, flachen Gasreservoirs hatte sich damals ein so genannter „Blowout“ ereignet, eine Bezeichnung....
Geschrieben von Manfred Siedler / Aqua-Globe am Donnerstag, 12. Oktober 2006. Bisher wurde dieser Artikel 109 mal aufgerufen
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Vor 8150 Jahren erschütterte ein Beben Norwegens Küste zwischen Bergen und Trondheim. Durch das Beben wurden gefrorene Gashydrate, die den Schelfhang wie eine Art Zement zusammenhielten, herausgebrochen und lösten sich auf. Durch den fehlenden Zusammenhalt brachen dann Sedimentmassen von der Größe Islands vom Schelfabhang los und rutschten 2800m tief und fast 900 km weit in die Tiefsee.
Diese unvorstellbar große unterseeische Lawine verdrängte gewaltige Wassermassen, die an der Oberfläche des Atlantiks riesige Wellen erzeugten, die sich kreisförmig ausbreiteten - gewaltige Tsunamis rasten über die Norwegische See bis in die Nordsee. Auf den Färöer Inseln hatten die Wellen eine Höhe von bis zu zwanzig Meter und selbst an den Stränden Schottlands waren die Wogen noch bis zu sechs Meter hoch....
Geschrieben von Geology / University of Michigan am Mittwoch, 4. Oktober 2006. Bisher wurde dieser Artikel 104 mal aufgerufen
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Der Grund der Meere ist normalerweise von einer dicken Sedimentschicht bedeckt. Eine bemerkenswerte Ausnahme haben amerikanische Geowissenschaftler im Pazifik gefunden. Seit der Kreidezeit hat sich dort auf einer Fläche von der Größe Westeuropas kaum Material abgelagert, sodass das Krustengestein praktisch nackt daliegt.
Die etwa zwei Millionen Quadratkilometer große Zone “dürfte der einzige Ort in den Weltmeeren sein, wo Basalt seit bis zu 80 Millionen Jahren dem Meerwasser ausgesetzt ist....
Geschrieben von Sience Magazine am Mittwoch, 20. September 2006. Bisher wurde dieser Artikel 65 mal aufgerufen
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Vor 20.000 Jahren war der Ärmelkanal zwischen Frankreich und England noch ein einfacher Flusslauf. Das haben Wissenschaftler in einem am Freitag veröffentlichtem Artikel für das US-Magazin "Science" erklärt. Demnach wurde das fließende Gewässer durch Teile von Rhein, Seine und Themse gebildet. Der Kanal sei zum Ende der letzten Eiszeit in Europa entstanden, als "Nordeuropa von einem regelrechten Eisgebirge bedeckt war", wie es in dem Magazin heißt.....
Geschrieben von IFM-GEOMAR am Mittwoch, 31. Mai 2006. Bisher wurde dieser Artikel 110 mal aufgerufen
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Deutsche Meeresforscher erforschen Schelfkante der Andamanen
Am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel starten Geowissenschaftler gemeinsam mit Kollegen aus Thailand ein neues Projekt. Ihr Ziel: Mögliche Risiken für die Entstehung von Tsunamis vor der thailändischen Küste zu erfassen.
Unter den ersten Vorhaben ist das Projekt der Kieler Geowissenschaftler: „Morphodynamik und Hang¬stabilität der Andamanen See Schelfkante“, eine Untersuchung der genauen Form und Geodynamik des Hangs vor der Westküste Thailands. Der Hintergrund: Untermeerische Hangrutschungen in der Folge von....
Geschrieben von Nature / Manfred Siedler - Aqua-Globe am Freitag, 19. Mai 2006. Bisher wurde dieser Artikel 89 mal aufgerufen
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Alte ozeanische Kruste, die ins Erdinnere hinabsinkt, wird erst an der Grenze zwischen Erdmantel und Erdkern in etwa 2.900 Kilometern Tiefe gestoppt. Das zeigen Erdbebenwellen, die Forscher um Alexander Hutko von der University of California in Davis auswerteten.
Seit langem herrscht unter den Geowissenschaftlern ein Streit darüber, was mit ozeanischer Kruste passiert, die an den so genannten Subduktionszonen in den Erdmantel abtaucht. Einer Theorie zufolge sinken die Platten nur etwa....
Geschrieben von Greenpeace am Mittwoch, 10. Mai 2006. Bisher wurde dieser Artikel 66 mal aufgerufen
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Die längste Bergkette der Welt befindet sich nicht auf dem Festland, sondern in der Tiefe des Meeres: der Mittelozeanische Rücken. Er erstreckt sich vom arktischen Ozean rund um den Globus bis zum Atlantik. Die Azoren - westlich von Portugal mitten im Nordatlantik - sind ein Teil des Mittelatlantischen Rückens. In den Gewässern rund um die Azoren gibt es zahlreiche Unterwasserberge. Im Rahmen der SOS Weltmeer-Expedition haben Greenpeace-Taucher nun faszinierende Bilder aus der Tiefsee mitgebracht....
Geschrieben von Sience Magazine am Freitag, 21. April 2006. Bisher wurde dieser Artikel 76 mal aufgerufen
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US-Forscher sind bei Bohrungen im Ostpazifik in eine zuvor unbekannte Schicht der Erdkruste vorgedrungen. Sie liegt direkt unter dem Meeresboden und besteht aus grobem, reinem Lavagestein.
Dem Team um Douglas Wilson von der Universität von Kalifornien in Santa Barbara gelang es, sich durch die oberen Lagen der Erdkruste 1,5 Kilometer tief in eine nun entdeckte Gabbro-Lage durchzuarbeiten....