Geschrieben von WWF / Illustration und Kommentar Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Sonntag, 29. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 28 mal aufgerufen
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Der Walschutz ist auf der 60. Sitzung der Internationalen Walfang-Kommission IWC die heute in Chile endet, einmal mehr auf Grund gelaufen. „Für den Schutz der Wale sind nicht einmal homöopathische Fortschritte erzielt worden“, zieht Volker Homes vom WWF Deutschland ein ernüchterndes Fazit.
Die unterschiedlichen Positionen von Walfanggegnern und -befürwortern sind so festgefahren, dass sich die Kommission lediglich drauf verständigt hat, keine Beschlüsse zu fällen. Für den WWF ist das ein Armutszeugnis. „Die Regierungen müssen endlich das Schattenboxen beenden und ernsthaft eine Organisation ins Leben rufen, die in der Lage ist, das Überleben der Giganten der Meere zu sichern“, so Homes weiter. Neben dem kommerziellen Walfang stellen der Klimawandel, die Verschmutzung der Meere, Unterwasserlärm und vor allem die industrielle Fischerei die größten Bedrohungen für die Meeressäuger da. Schätzungsweise 300.000 Wale und Delphine verenden Jahr für Jahr in den Netzen der Fischereiflotten....
Geschrieben von WWF / Illustriert und kommentiert von M. Siedler - Aqua-Globe-Project am Sonntag, 29. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 49 mal aufgerufen
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Entlang des mächtigen Mittelatlantische Rückens, der sich vom Nordpol bis fast an den Südpol erstreckt, soll nach Angaben des WWF eines der größten Meeresschutzgebiete der Welt entstehen. Damit sollen menschliche Eingriffe wie die zerstörerische Schleppnetzfischerei unterbunden werden. Das haben die 15 Staaten des Oslo-Paris-Abkommens (OSPAR) zur Bewahrung des Nordost-Atlantik am Freitag zum Ende einer Konferenz in der französischen Stadt Brest bekannt gegeben. Die unterseeische Bergkette mit Gipfeln bis zu 3.500 Metern über dem Meeresboden und Schluchten von bis zu 4.500 Metern Tiefe gilt als artenreicher Lebensraum. Das Schutzgebiet liegt auf halber Strecke zwischen Island und den Azoren und dehnt sich über 300.000 Quadratkilometer aus, es entspricht damit der Größe Italiens. ....
Geschrieben von WDCS am Freitag, 27. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 52 mal aufgerufen
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Die Mehrheit der IWC-Mitgliedsstaaten stimmte heute gegen den Antrag Dänemarks, den grönländischen Walfang um eine Quote von 10 Buckelwale pro Jahr auszuweiten. Nach intensiven Verhandlungen hinter den Kulissen erreichte der Antrag nicht die für die Annahme notwendige ¾ Mehrheit. Die Länder der EU, die auch Mitglied der IWC sind, haben bei dieser Abstimmung zum ersten Mal bei einer IWC-Tagung als Block abgestimmt und den Antrag Dänemarks abgelehnt. “Wir sind äußerst erleichtert, dass die Wiederaufnahme der Jagd auf Buckelwale in europäischen Gewässern verhindert wurde. Die Annahme dieses Antrags wäre ein Präzedenzfall für die Genehmigung eines Walfangs mit kommerziellen Elementen unter dem Namen des „Walfangs indigener Völker“ gewesen“, erklärt Nicolas Entrup, Geschäftsführer der WDCS Deutschland vor Ort....
Geschrieben von WWF am Freitag, 27. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 56 mal aufgerufen
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Schiffe, die unter sogenannten Billigflaggen fahren, verletzen Fischereirechte und weisen oftmals katastrophale Arbeitsbedingungen und Sicherheitsstandards auf. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des WWF und der Internationalen Transportarbeiter Förderation (ITF) hervor. „Durch die fehlenden Kontrollen in vielen Billigflaggen-Staaten erhalten Schiffsbetreiber einen Freibrief zur Ausbeutung von Menschen und Meeren“, so WWF-Fischereiexpertin Karoline Schacht.
Unter Billigflaggen registrierte Fischtrawler seien mit verantwortlich für die illegale Fischerei in internationalen Gewässern, so der WWF. Allein auf der Hochsee verursacht die Piratenfischerei jährlich einen wirtschaftlichen Schaden von 1,2 Milliarden US-Dollar. Es gibt nach Angaben der Studie einen regelrechten Trend, große Fischtrawler unter Billigflaggen fahren zu lassen.
So verzeichnet beispielsweise das internationale Schiffsregister von Lloyds in London 318 industrielle Fischtrawler, die in Kambodscha, Georgien, Mongolei, Nordkorea, Sierra Leone und Togo gemeldet sind. Keines dieser Länder hat jedoch Genehmigungen....
Geschrieben von Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Mittwoch, 25. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 50 mal aufgerufen
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Chile setzt als diesjähriger Gastgeber der Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission ein Zeichen: Die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet hat die Hoheitsgewässer ihres Landes zum immerwährenden Schutzgebiet für Wale erklärt.
Parallel zur Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Santiago de Chile unterzeichnete Chiles Präsidentin Michelle Bachelet am vergangenen Montag ein Gesetzes für ein dauerhaftes Walfangverbot in dem 5,3 Millionen Quadratkilometer umfassenden Gebiet. "Kein Wal darf mehr in unseren Hoheitsgewässern gejagt werden", sagte die Chilenische Staatschefin in einer ehemaligen Walverarbeitungsfabrik an der Pazifikküste, die schon seit 1967 außer Betrieb ist.
Bei der Jahrestagung des IWC soll auch über ein Schutzgebiet für Wale und Delfine im südlichen Atlantik beraten werden. Das Schutzgebiet wurde von der sogenannten Buenos-Aires-Gruppe vorgeschlagen, der zahlreiche lateinamerikanische Länder angehören. Sie fordern die Einrichtung einer Zone, in der Walfang dauerhaft verboten, das Beobachten von Walen durch Touristen jedoch gefördert wird.
Die steigende Popularität von „Whale Watching“ in Lateinamerika.....
Geschrieben von Manfred am Dienstag, 24. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 61 mal aufgerufen
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19 Nichtregierungsorganisationen (NGOs) – darunter die WDCS, WSPA, WWF, Greenpeace und die Pew Umweltstiftung - fordern die EU-Mitgliedsstaaten auf, bei der am Montag, den 23. Juni 2008, beginnenden Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC), die Ausweitung der Waljagd in Grönland zu verhindern. Nach einer Ausweitung der Waljagd im Jahr 2007 beantragt Dänemark dieses Jahr im Namen Grönlands neben Zwergwalen, Finnwalen und Grönlandwalen nun auch Buckelwale zu bejagen. Vertreter Grönlands behaupten, der Bedarf an Walfleisch sei gestiegen und argumentieren dies mit dem Zuwachs der gesamten Bevölkerung in Grönland.
Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union hatten sich im Vorfeld...
Geschrieben von Greenpeace am Dienstag, 24. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 60 mal aufgerufen
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Die beiden japanischen Greenpeace-Mitarbeiter Junichi Sato and Toru Suzuki, die Mitte Mai in Japan einen Schmuggel mit Walfleisch aufgedeckt haben, müssen für weitere zehn Tage in Untersuchungshaft bleiben. Diese Entscheidung traf das Untersuchungsgericht der japanischen Stadt Aomori .
Die Richter ignorierten damit schlagkräftige Beweise für die Unschuld Satos und Suzukis und ihr ausdrückliches Angebot, sich aktiv an der Aufklärung des Vorgangs zu beteiligen und die Ermittlungsarbeiten der Polizei zu unterstützen. Ihre Anwälte haben Einspruch eingelegt.
Den beiden Mitgliedern der Umweltschutzorganisation wird vorgeworfen, einen Karton mit Walfleisch aus einer Lagerhalle in Aomori gestohlen zu haben.....
Geschrieben von WWF / Illustrationen Aqua-Globe-Project am Montag, 23. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 66 mal aufgerufen
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Heute beginnt die 60. Tagung der Internationalen Walfangkommission IWC in Santiago de Chile. Bis zum 27. Juni debattieren die mittlerweile 80 Mitgliedsstaaten über die Zukunft von Walen, Delfinen und Tümmlern. Doch um was geht es in Chile genau? Der WWF sagt, was geschehen muss, damit viele der hoch bedrohten Meeressäuger – vom über 30 Meter langen Blauwal, dem größten Tier der Erde, bis zum kleinen Zwergwal – auch in drei Jahrzehnten noch in unseren Weltmeeren schwimmen.
Die zehn WWF-Forderungen an die Staaten der IWC.....
Geschrieben von Greenpeace am Freitag, 20. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 58 mal aufgerufen
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Die japanische Polizei hat in den Morgenstunden in Tokio zwei Greenpeace-Aktivisten festgenommen. Den Greenpeacern wird vorgeworfen, einen Karton mit Walfleisch gestohlen zu haben. Zeitgleich durchsuchten Polizisten das japanische Greenpeace-Büro und beschlagnahmten den Server.
Das Walfleisch war illegal von Besatzungsmitgliedern der japanischen Walfangflotte im Hafen von Tokio angelandet und von Greenpeace sichergestellt worden. Am 15. Mai wurde es als Beweis für einen weitreichenden Skandal im japanischen Wal-Forschungsprogramm der Staatsanwaltschaft übergeben.
Zusammen mit dem Walfleisch legte Greenpeace Zeugenaussagen vor, wonach das den Walfang betreibende Institut für Walforschung ICR und die Betreiber-Firma der Fangflotte Kyodo Sempaku.....
Geschrieben von Ocean Care / Aqua-Globe-Project am Dienstag, 17. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 33 mal aufgerufen
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Anfang Februar hat Japan in den Meeresschutzgebieten der Antarktis den Walfang erneut aufgenommen. Als Sinnbild der Ungeheuerlichkeit ging ein Foto um die Welt: Es zeigt, wie eine Zwergwalmutter und ihr Junges über eine Rampe ins Innere eines Walfangschiffes gezerrt werden. Japan ist sich bewusst, wie brisant dieser Walfang in der Antarktis ist, und bietet der Internationalen Walfangkommission (IWC) auf der diesjährigen Tagung in Santiago de Chile einen „Kuhhandel“ an. Die Japaner wollen auf einen Teil ihrer selbst bestimmten Fangquote in der Antarktis verzichten, wenn sie im Gegenzug die Erlaubnis erhalten, Wale vor den eigenen Küsten zu töten.
Mit wachsender Besorgnis beobachtet die Schweizer Umweltschutzorganisation „OceanCare“ innerhalb der IWC die Tendenz zur schrittweisen Legalisierung des Walfangs. Sollte die Walfangkommission Ende Juni auf Japans Vorschlag eingehen, würde dies das internationale Walfangverbot durch die Hintertür faktisch aus den Angeln heben und der willkürlichen Jagd auf Wale Tür und Tor öffnen. Denn noch ist eine Einigung der Mitgliedstaaten.....