Sie gelten im Allgemeinen als fies und gefährlich - doch Viren können auch Leben spenden, indem sie töten. Zumindest in den Tiefen der Ozeane ginge es ohne die kleinen Killer jedenfalls bedeutend karger zu.
Die zahlenmäßig stärkste Fraktion der Ozeanbewohner bilden - nein, weder Algen noch Krebse, Muscheln oder gar Fische. Es sind die Viren, sofern man bei diesen Erbgutsträngen in schützender Eiweißhülle überhaupt von Lebewesen sprechen kann. In den Weltmeeren tummeln sich aber tatsächlich geschätzte vier Quintillionen Viren: eine 4 gefolgt von 30 Nullen - damit übersteigt ihre Zahl beispielsweise die der Bakterien um mindestens eine Größenordnung.
Eine derart virulente Suppe muss das Leben darin....
Geschrieben von Manfred am Montag, 27. Februar 2006. Bisher wurde dieser Artikel 78 mal aufgerufen
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Amerikanische Ernährungswissenschaftler haben in einer Langzeitstudie herausgefunden, dass die Vorteile regelmäßigen Fischkonsums die damit verbundenen Risiken überwiegen. Die auf zehn Jahre angelegte Untersuchung der University of Rochester befasste sich mit 700 Kinder auf den Seychellen, die durchschnittlich zwölf Portionen Seefisch essen. Diese Fische enthalten allerdings eine hohe Dosis an Methylquecksilber, ein organisches Gift, das Lähmungen und Gehirnerkrankungen auslösen kann.
Tests zeigten jedoch, dass die Kinder keine kognitiven Schäden oder andere Erkrankungen davon getragen hatten. Die Studie wurde im Rahmen des Jahrestreffen der American Association for the Advancement of Science vorgestellt...
Geschrieben von Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) am Dienstag, 18. April 2006. Bisher wurde dieser Artikel 60 mal aufgerufen
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Algen aus der Nordsee sollen demnächst auf dem Speiseplan stehen, meldet die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU). Zumindest wenn es nach den Visionen des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in List auf Sylt geht. Die DBU hat ein Projekt der Forscher unterstützt, bei dem es um die Tauglichkeit von Algen als Nahrung ging.
In Zukunft könnte etwa Meeräsche auf Rotalgen eine Spezialität an der Nordseeküste werden....
Geschrieben von Manfred am Montag, 27. Februar 2006. Bisher wurde dieser Artikel 63 mal aufgerufen
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Mediziner der University New South Wales haben mit einer neuartigen Mikrokapsel aus der Seetang-Substanz Alginat einen klinischen Pilotversuch zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ I gestartet. Dazu spritzten Bernie Tuch und seine Kollegen sechs Patienten Mikrokapseln, die Insulin produzierende Inselzellen enthalten. Die Oberfläche der Mikrokapseln ist porös, so dass Nährstoffe zu den Zellen hinein und Insulin hinaus gelangen kann. Immunzellen der Körperabwehr sind jedoch für die Poren zu groß, weshalb sie die fremden Inselzellen nicht angreifen können.
"Würden die Zellen nicht in Mikrokapseln stecken, müssten die Patienten Medikamente nehmen, die das Immunsystem unterdrücken", erklärt Bernie Tuch. Damit soll verhindert werden, dass der Körper die Insulin produzierende Zellen abstößt. Erst kürzlich haben amerikanische Wissenschaftler...
Geschrieben von Manfred am Freitag, 24. Februar 2006. Bisher wurde dieser Artikel 75 mal aufgerufen
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Es war weder der Gebrauch von Werkzeugen, noch die Entwicklung einer Sprache, was das menschliche Gehirn einst wachsen ließ.
Grund für die evolutionäre Zunahme der Hirnmasse sei der Umzug unserer Vorfahren aus den Wäldern und Steppen ans Wasser gewesen, sagte Stephen Cunnane, Stoffwechselphysiologe von der kanadischen University of Sherbrooke auf der Jahrestagung der American Association for the Advancement of Sciences (AAAS) in St. Louis, Missouri.
"Mit dem Umzug veränderte sich der Speiseplan dieser Menschen", erläuterte der Forscher seine These. "Sie aßen nun vor allem Fisch, Muscheln, Krebse und Frösche." Insbesondere Fisch, Schalen- und Krustentiere...
Geschrieben von Manfred am Donnerstag, 12. Januar 2006. Bisher wurde dieser Artikel 79 mal aufgerufen
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Nach dem Gammelfleisch-Skandal und der Angst vor der Vogelgrippe fragen sich die Verbraucher zunehmend, wie gesund und sicher das Essen in Deutschland ist.
Die Unsicherheit der Verbraucher ist offenbar berechtigt, denn viele Obst- und Gemüsesorten sowie Fischarten enthalten Giftstoffe. Das hat eine Studie des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ergeben, die am Mittwoch in Berlin präsentiert wurde. Getestet wurde ein ganzer Korb von Produkten. Auf der Giftliste der Tester standen Pflanzenschutzmittelrückstände, Schwermetalle, Nitrat, Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen und andere organische Kontaminante.
Besonders schlecht schnitten Barsche und Lachse aus Südostasien ab. „Wegen der hohen Quecksilberkontamination sollte man den Verzehr vor allem größerer und älterer Fische...
Geschrieben von Manfred am Mittwoch, 4. Januar 2006. Bisher wurde dieser Artikel 63 mal aufgerufen
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Das illegale Kaviar-Geschäft habe "wichtige Verbindungen zur organisierten Kriminalität", warnt die Umweltorganisation Traffic. Fast zwölf Tonnen illegale Kaviar-Lieferungen in die EU-Staaten und die Schweiz hätten die Zollbehörden seit dem Jahr 2000 entdeckt. Und das sei wahrscheinlich nur ein kleiner Teil der Schmuggelwaren.
Schuld am Anstieg des Kaviarschmuggels seien auch die europäischen Regierungen, so der WWF. Sie verschleppten die Einführung von...
Geschrieben von Innovative Food & sience am Samstag, 3. Dezember 2005. Bisher wurde dieser Artikel 69 mal aufgerufen
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Was wie kulinarischer Frevel klingt, könnte Liebhabern von Meeresfrüchten Bauchgrimmen ersparen. Die Kombination von Preiselbeeren und Oregano hemmt amerikanischen Forschern zufolge das Wachstum von Bakterien, die als Verursacher von Fischvergiftungen berüchtigt sind. Das berichtet das Magazin "New Scientist" in seiner neuen Ausgabe.
"Pflanzenextrakte, insbesondere von Kräutern und Gewürzen, sind reich an essenziellen Ölen und phenolischen Verbindungen aus dem...
Geschrieben von Fisch-Informations-Zentrum (FIZ) / Manfred Siedler - Aqua-Globe am Samstag, 3. Dezember 2005. Bisher wurde dieser Artikel 50 mal aufgerufen
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Schon lange gilt Fisch als Symbol der Fruchtbarkeit, Reinheit und Glück, als Labsal der Liebenden und als willkommene Fastenspeise.
Früher galt Fisch bis auf wenige Ausnahmen, als Speise der armen Leute. Heute jedoch wissen wir, dass er zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt gehört und schon lange zu den absoluten Favoriten der Gourmets und Sterne-Köche aufgestiegen ist.
Kaum ein anderes Lebensmittel bietet eine so große Vielfalt an Geschmacksvarianten und Zubereitungsarten.
Geschrieben von Fisch-Informations-Zentrum (FIZ) / Manfred Siedler - Aqua-Globe am Samstag, 3. Dezember 2005. Bisher wurde dieser Artikel 67 mal aufgerufen
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Laut Statistik sind die Meeresfische Alaska Seelachs, Hering und Thunfisch neben Kabeljau (Dorsch) und Rotbarsch die absoluten Spitzenreiter in der deutschen Fischküche.
Für welche Fischart sich der Verbraucher bevorzugt entscheidet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. So spielen neben dem persönlichen Geschmack auch die Lebensumstände und das Familieneinkommen, das Alter und der geografische Wohnort eine Rolle...
Geschrieben von Fisch-Informations-Zentrum (FIZ) / Manfred Siedler - Aqua-Globe am Samstag, 3. Dezember 2005. Bisher wurde dieser Artikel 60 mal aufgerufen
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Gerade in der modernen Küche setzt man auf schnelle Zubereitung mit einem Maximum an Vitaminen und ohne schädliche tierische Fette, aber doch mit Geschmack und Raffinesse.
Fisch und Meeresfrüchte bieten all das ohne Wenn und Aber und kommen zudem noch so gut wie küchenfertig aus dem Supermarkt. Kurzum, Seafood ist wie gemacht für diesen Trend und bietet dabei für jeden Genießertyp und jede Geschmacksrichtung eine optimale Basis.
Der absolute Renner bei Jung und alt sind die in den letzten Jahren immer mehr in Mode gekommen „Mobil-Food“-Gerichte...