In einem zweitägigen Seminar am Campus Jülich der Fachhochschule Aachen haben kürzlich etwa 90 Experten aus 13 Nationen über verschiedene Methoden der Meerwasserentsalzung und die Einsatzmöglichkeiten von Wind- und Solarenergie diskutiert. Veranstalter waren das Solar-Institut Jülich (SIJ) und die Deutsche Meerwasserenstsalzung e.V. (DME). Bereits seit Jahren arbeiten DME und SIJ - hier insbesondere Prof. Dr. Klemens Schwarzer - eng zusammen.
Der Grund: Laut der DME lebt heute bereits mehr als ein Fünftel der Weltbevölkerung ohne ausreichende Trinkwasserversorgung. Im Jahr 2025, so die düstere Prognose, wird sogar die Hälfte der Weltbevölkerung unter Wassermangel leiden. Eine Lösung des Problems sehen Forscher auf der ganzen Welt darin, Meerwasser trinkbar zu machen. Dazu muss es vom Salz befreit werden. Die bekannten Methoden sind zwar erfolgreich, jedoch sehr energieaufwendig.
Die Erde ist der blaue Planet. Mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche werden von Wasser bedeckt - eine beinahe verschwenderische Menge des wertvollen Nass. Doch nur.....
Geschrieben von STERN ONLINE am Donnerstag, 8. November 2007. Bisher wurde dieser Artikel 46 mal aufgerufen
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Das Gerangel um EU-Fischereiquoten geht in eine neue Runde: Fischer finden die Quoten der Kommission zu streng, Umweltschützer zu lasch. stern.de sprach in Hamburg mit Daniel Pauly, dem Leiter des Fischerei-Instituts der Universität Vancouver über den Schutz der Fischbestände....
Geschrieben von Sigrid Totz - Greenpeace / Manfred Siedler - Aqua-Globe am Mittwoch, 24. Oktober 2007. Bisher wurde dieser Artikel 50 mal aufgerufen
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Die Fischereipolitik der EU besteht aus einer Kette von Fehlern und Versäumnissen. Das geht aus einer internen Auswertung der EU-Kommission hervor. Greenpeace hat den durchgesickerten Bericht am Dienstag veröffentlicht. Anlass ist das Treffen der EU-Fischereiminister in Luxemburg. Auf ihrer Tagesordnung steht unter anderem der Schutz des Ostsee-Kabeljaus: Er ist nach hemmungsloser Überfischung vom Aussterben bedroht.
Einer der größten Fehler der EU-Fischereipolitik, so das Papier der EU-Kommission, liege in der kurzsichtigen Befriedigung heutiger Interessen zu Lasten künftiger Generationen. Ungebremster nationaler Egoismus einerseits habe zu maßloser Ausbeutung der Meere durch die Fischereiindustrie andererseits geführt.....
Geschrieben von WWF am Donnerstag, 18. Oktober 2007. Bisher wurde dieser Artikel 61 mal aufgerufen
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Der WWF kritisiert den heute in Brüssel vorgestellten Plan der EU-Kommission zum Kampf gegen Piratenfischerei. Die Kommission will den europäischen Markt für den Import von illegal gefangenem Fisch schließen. Die Namen überführter Fischtrawler sollen auf schwarzen Listen veröffentlicht werden. Sie dürfen dann keine EU-Häfen mehr anlaufen. Zudem soll ein System zur Kennzeichnung illegaler Ware erstellt werden. „Die Richtung stimmt. Doch es bleiben zu viele Schlupflöcher für Piratenfischer...
Geschrieben von WWF am Dienstag, 16. Oktober 2007. Bisher wurde dieser Artikel 42 mal aufgerufen
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Zum morgigen Welternährungstag der Vereinten Nationen fordert der WWF Verbraucher auf, beim Fischkauf auf die Herkunft und die Art des Fisches zu achten. Eine gute Wahl sind nach Angaben der Umweltstiftung Forelle, Hering oder Seelachs. Dagegen sollte man auf Rotbarsch, Kabeljau oder Scholle lieber verzichten. „Fisch ist eine endliche Ressource. Letztlich entscheidet der Kunde an der Fischtheke, ob wir unsere Ozeane weiter rücksichtslos ausbeuten oder ob wir sie nachhaltig nutzen....
Geschrieben von Bundesforschungsanstalt für Fischerei am Mittwoch, 10. Oktober 2007. Bisher wurde dieser Artikel 48 mal aufgerufen
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Die grönländischen Gewässer haben für die deutsche Fischerei seit Jahrzehnten eine besondere Bedeutung gehabt. Ein großer Teil der deutschen Kabeljau- und Rotbarschfänge sowie anderer Grundfische stammt bzw. stammte aus diesen Gewässern. Der grönländische Kabeljaubestand stagnierte sowohl zahlenmäßig als auch in der Biomasse seit 1991 auf niedrigstem Niveau. Seit einigen Jahren sind aber schwache Anzeichen für eine Erholung zu erkennen....
Geschrieben von WWF am Samstag, 6. Oktober 2007. Bisher wurde dieser Artikel 36 mal aufgerufen
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In den kommenden Wochen und Monaten legt die EU die Fangquoten für 2008 fest. Der WWF fürchtet, dass diese erneut zu hoch ausfallen werden. „Jetzt geht das unerträgliche Geschacher auf Kosten der Meere wieder los. Die Fischerei-Lobbyisten stehen schon in den Startlöchern.
Jährlich fangen die 25 EU-Länder mit 90.000 Booten knapp sieben Millionen Tonnen Fisch, vor allem im Atlantik und im Mittelmeer. Rund 230.000 Menschen arbeiten im Fischereisektor. Doch nur gesunde Fischbestände könnten diese Arbeitsplätze dauerhaft sichern...
Geschrieben von Viktoria Thumann / Greenpeace am Freitag, 28. September 2007. Bisher wurde dieser Artikel 52 mal aufgerufen
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Viele Verbraucher wollen Fisch aus nachhaltiger Fischerei. Doch bisher ist dieser mangels Kennzeichnung nicht zu bekommen. Wie der Bundesverband der deutschen Fischindustrie und des Fischgroßhandels am Donnerstag mitteilte, haben sich Fischindustrie und Fischgroßhandel auf eine detailliertere Deklarierung von Fisch und Meeresfrüchten geeinigt.
Gemeinsam verabschiedeten sie eine Strategie zur genaueren Kennzeichnung ihrer Produkte nach Fischbeständen. Bis 2010 soll so eine Kennzeichnung der Herkunft von Fisch und Meeresfrüchten nach spezifischen Beständen sichergestellt werden...
Geschrieben von Anja Franzenburg / Greenpeace am Mittwoch, 26. September 2007. Bisher wurde dieser Artikel 43 mal aufgerufen
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In einer Dose Thunfisch kann vieles stecken: illegaler Fischfang, Diebstahl der Hauptnahrungsquelle armer Menschen, Ausrottung von Fischbeständen und - Fisch. Im Supermarkt tauchen die harmlos aussehenden Dosen unter den Namen Campos, Isabel, Garavilla, Atun Real und Calvo, aber auch unter verschiedenen Eigennamen auf. Greenpeace hat in den verganenen Monaten sogenannte Piratenfischer gestellt, die illegal unsere Meere leerfischen. Sie halten sich weder an Fanquoten noch an das Verbot bestimmter Fangmethoden....
Geschrieben von Anja Franzenburg / Greenpeace - Manfred Siedler / Aqua-Globe Project am Dienstag, 25. September 2007. Bisher wurde dieser Artikel 47 mal aufgerufen
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Unser Appetit auf tiefgefrorene Fischfilets und Sushi bringt die Meere in Bedrängnis. Viele Fischbestände sind bedroht, einige nahezu ausgerottet. Abhilfe sollte das MSC (Marine Stewardship Council) schaffen - ein Siegel für nachhaltige, die Bestände schonende Fischerei. Nun hat der zu den Seehechten zählende Hoki erneut die MSC-Zertifizierung erhalten. Dadurch gerät das Siegel nicht zum ersten Mal in Verruf und erscheint um so fragwürdiger.
Ist das Siegel doch nur eine Mogelpackung der Fischindustrie?
Geschrieben von Michael Richter / Greenpeace am Montag, 10. September 2007. Bisher wurde dieser Artikel 51 mal aufgerufen
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Erstmalig haben die Deutschen mehr als 15,5 Kilogramm Fisch und Meeresfrüchte pro Kopf verspeist. Dabei wurde der Konsum zu Hause und außer Haus berücksichtigt. Ein Anstieg von 700 Gramm im Vergleich zum Vorjahr. Für 2007 erwartet die deutsche Fischwirtschaft eine weitere Steigerung, doch die große Freude, die die Fischindustrie angesichts eines stetig wachsenden Pro-Kopf-Verbrauch empfindet, könnte noch in dieser Generation in tiefe Trauer umschlagen", warnt Stefanie Werner, Meeresbiologin von Greenpeace....