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Kommerzieller Wildfang von Delphinen gefährdet Delphinpopulationen

Delfine hinter Gittern (Grafik:  © Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Alljährlich werden weltweit unzählige Delphine in brutalen Jagdaktionen gefangen. Wild lebende Populationen sind dadurch gefährdet, hält die Schweizer Schutzorganisation OceanCare fest. Maßgeblich verantwortlich für die Gefährdung ist die boomende Delphinarienindustrie.
 
Am 4. Oktober findet der Welttierschutztag statt. Weltweit führen Tier- und Artenschutzverbände an diesem Tag Informationsveranstaltungen durch. Der Tag wird seit 1931 international begangen und soll zur Verbreitung des Gedankens von Tier- und Artenschutz beitragen. OceanCare, die Schweizer Organisation zum Schutz der Meeressäuger und ihrer Lebensräume, engagiert sich in dieser Sache an vorderster Front.

„Gerade der Wildfang von frei lebenden Delphinen ist ein dringliches Thema sowohl des Tier- als auch des Artenschutzes“, sagt OceanCare-Präsidentin Sigrid Lüber. Seit Jahren beobachtet die Organisation......

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Was Sie über das Lebensmittel Fisch wissen sollten
MSC-Fisch auf dem Vormarsch-AAABER ist das Siegel glaubwürdig?? E-Mail
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Geschrieben von WWF / M. Siedler – Aqua-Globe / Greenpeace am Dienstag, 26. Februar 2008.
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MSC-Fisch auf dem Vormarsch….AAABER….ist das Siegel glaubwürdig?? (Foto: © NIWA bearbeitet von M. Siedler - Aqua-Globe-Project)Die Zahl der Fischprodukte mit dem MSC-Siegel hat sich seit 2005 nahezu verfünffacht. Knapp 1.200 Erzeugnisse weltweit tragen das vom WWF mit auf den Weg gebrachte Label des „Marine Stewardship Council“ für eine umweltschonende Fischerei.

Der MSC ist die richtige Antwort auf die globale Überfischung“, meint WWF-Fischereiexpertin Karoline Schacht. Der WWF empfiehlt Verbrauchern, beim Fischkauf auf das ovale MSC-Siegel mit dem stilisierten weißen Fisch zu achten.

ABER...., in Umweltschutzkreisen ist auch das MSC-Siegel nicht makellos.
So wies Greenpeace im September 2007 auf die Gefährdung des Hoki hin. Laut Greenpeace sind nur noch 15 – 24 % der noch nicht weggefangenen Fische in einem laichfähigen Alter. Viel zu wenige, um die Art bei weiterer Fischerei zu erhalten. Trotzdem erhielt die Fischerei auf diese Tiefseeart das MSC-Siegel...
 

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Eine Dose Kaviar zu viel – kann teuer werden E-Mail
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Geschrieben von WWF am Montag, 25. Februar 2008.
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neue Verordnung der Europäischen Union zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) (Grafik: WWF)Am 25. Februar tritt eine neue Verordnung der Europäischen Union zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) in Kraft. Damit werden die Beschlüsse der Artenschutzkonferenz CITES vom Juni 2007 EU-weit umgesetzt. Die Neuerung gilt als wichtige Weichenstellung für den Artenschutz. „Als weltgrößter Importeur von Wildtieren und -pflanzen nimmt die EU eine Schlüsselrolle für das Überleben bedrohter Arten ein“, sagt WWF-Artenschutzexperte Volker Homes. „Auch in Deutschland ist der illegale Artenhandel nach wie vor ein großes Problem.“ Die neue Regelung soll sowohl Verbesserungen im Kampf gegen den Artenschmuggel als auch für die legale und nachhaltige Nutzung artengeschützter Tiere und Pflanzen bringen.

Nach Angaben von TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm von WWF und Weltnaturschutzunion IUCN, importierte die EU von 2000-2005 etwa 70 Prozent aller geschützten lebenden Vogelarten und 50 Prozent des weltweit gehandelten Kaviars....

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Viele Fisch-Gütesiegel verhindern keine Umweltsünden E-Mail
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Geschrieben von WWF / Aqua-Globe-Project am Freitag, 22. Februar 2008.
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Viele sogenannte Fisch-Gütesiegel sind nur MakulaturDie handelsüblichen Gütesiegel für Fisch aus Aquakulturen weisen meist erhebliche Mängel auf. Dies geht aus einer WWF-Untersuchung von 17 auf dem europäischen Markt verbreiteten Zertifikaten hervor. „Kein Siegel erfüllt alle WWF-Kriterien. Allerdings schneiden Bio-Label besser ab als konventionelle Zertifikate“, erläutert WWF-Fischereiexpertin Catherine Zucco. Bei der Untersuchung wurden Umwelt-, Sozial-, Tierschutz- sowie organisatorische Kriterien berücksichtigt.  

Die Aquakultur ist mit Steigerungsraten von durchschnittlich neun Prozent seit 1970 der am schnellsten wachsende Zweig in der weltweiten Ernährungswirtschaft. 2005 wurden fast 48 Millionen Tonnen Fisch und Meeresfrüchte in Süßwasser- und Meereszuchten erzeugt. Fast 47 Prozent des von Menschen konsumierten Fisches stammt aus Aquakulturen. Typische Zuchttiere sind beispielsweise Shrimps, Lachs, Austern und Muscheln....  

 

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Zuchtfisch erhält gute Noten bei Verkostung E-Mail
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Geschrieben von Britta Rollert, Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven am Freitag, 15. Februar 2008.
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Qualitätsbewußte Aquakulturfarmer unterstützen und den Anbau effizient gestalten - bei Alexandra Oberdieck, Imke Matullat und Azadeh Masoumi, ttz Bremerhaven erfuhren Besucher, welche Potenziale sich damit erschließen lassen. (Foto: Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven)Geschmack ist überzeugender als Argumente: Fisch aus Aquakultur schnitt bei den 37 Teilnehmern einer Verkostung durch Ernährungs-wissenschaftler des ttz Bremerhaven durchweg besser ab als Wild-fang. Bei allen Hauptkriterien für Qualität - Geruch, (Nach-) Ge-schmack und Mundgefühl - konnte der gezüchtete Fisch die Tester überzeugen. Damit steht die Auswertung im Einklang mit den bisheri-gen Ergebnissen des EU-Projektes SustainAqua: eine artgerechte, kontrollierte Aquakulturhaltung bringt wohlschmeckendes Fisch-fleisch hervor und bietet dem Verbraucher einen sicheren Genuss.
Bremen, Februar 2008. Zweimal der gleiche Fisch, jedoch nicht derselbe Geschmack: Zu einer sensorischen Blindverkostung begrüßte Imke Matul-lat, Projektleiterin im Sensorik-Labor des ttz Bremerhaven, die Besucher des Forums Aquakultur am ersten Messetag der fish international. Serviert wurden zwei Filets vom europäischen Wels, deren Unterschied in ihrem Ursprung lag: Ein Filet stammt aus kontrollierter Aufzucht in Aquakultur, das andere lieferte ein wildgefangener Wels. Der Qualitätsvergleich fiel für die Teilnehmer eindeutig aus: für die große Mehrheit - 27 von 37 Teilnehmern - war der Zuchtfisch der größere Genuss. Er überzeugte Nase und Gaumen und erhielt dementsprechend gute Noten....

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Globale Korruption vernichtet weltweite Fischbestände E-Mail
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Geschrieben von pressetext am Freitag, 1. Februar 2008.
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„Scheiß egal was aus den Meeren wird – Hauptsache die Kohle stimmt.“ – Das scheint der gültige Tenor in der Fischindustrie zu sein ( Fotomontage: Aqua-Globe-Project)Weltweite Korruption setzt den globalen Fischbeständen immer mehr zu. Zu diesem Schluss kommt die World Conservation Union IUCN in einer aktuellen Studie. Die Korruption erfasse sämtliche Bereiche des Fischfangs, kommt die Organisation zum Schluss. Die eigentliche Katastrophe daran sei jedoch, dass sich die Situation noch verschlimmern werde.
"Korruption frisst sich in die Knochen der Fischereiindustrie", meint der Experte Andrew Hurd, Deputy Head des IUCN Meeresprogramms. Die international vereinbarten Reglements über Fangquoten würden zumeist nicht eingehalten, da die Mengen der gefangenen Fische weltweit immer weiter abnehmen. Zudem frequentieren immer mehr "Piratenschiffe", die unter falschen Flaggen fahren, die Weltmeere. Ein weiteres großes Problem ist das falsche Ettikettieren von Fischen als "nachhaltig". Unter Druck geraten auch die Fischereiinspektoren, die dem Experten zufolge zunehmend bedroht oder geschmiert werden. Auch die Shrimp-Farmen in den tropischen Regionen stehen auf der Liste der IUCN: Hier würden vielfach Kinder als billige Arbeitskräfte eingesetzt.

Das Gesamturteil der IUCN ist dramatisch...

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WWF fordert Kaviar-Exportstopp von Russland E-Mail
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Geschrieben von WWF am Freitag, 1. Februar 2008.
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KaviardosenObwohl die russische Regierung im vergangenen Jahr den kommerziellen Handel mit Kaviar vollständig verboten hat, will sie weiterhin Kaviar exportieren. Auch auf inländischen Märkten und in Supermärkten ist das "schwarze Gold" nach wie vor problemlos erhältlich. Der WWF fordert Russland auf, die Ausfuhr zu stoppen und geltendes russisches Recht umzusetzen. "Die russischen Störbestände stehen wegen Überfischung vor dem Aus", sagt WWF-Experte Volker Homes. "Besonders vom Beluga-, Russischen und Sternhausen-Stör gibt es fast nur noch fortpflanzungsunfähige Jungtiere, der Rest ist abgefischt." Störe werden erst zwischen sechs und 25 Jahren geschlechtsreif. "Wenn Russland den verbliebenen Stören keine Verschnaufpause gibt, sehe ich schwarz", so der WWF-Experte. Die Fische bräuchten mindestens eine fünfjährige Schonzeit, um sich zu erholen.

Offiziell hat die russische Regierung für 2008 den Fang von Stören im Kaspischen Meer nur in zwei Ausnahmen erlaubt....

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Intensivierung der Aquakultur schafft gravierende Probleme E-Mail
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Geschrieben von Gerd Kulik / Greenpeace am Mittwoch, 30. Januar 2008.
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Shrimp/Garnelen-Zucht im Golf von Fonseca. Die künstlich angelegten Zuchtbecken zerstören den Lebensraum vieler Spezies und belasten die Umwelt. (Foto: © Urrutia / Greenpeace)Während die Übernutzung der Weltmeere voranschreitet und die Fischbestände rapide abnehmen, bietet sich die Aquakultur als Patentmittel an. Sie soll den wachsenden Bedarf an Fischen und anderen Meeresprodukten decken. Doch mit dem massiven Ausbau der Aquakultur sind nicht nur gravierende Auswirkungen auf die Umwelt sondern auch Menschenrechtsverletzungen verbunden. Dies hat ein am Montag vorgestellter Greenpeace-Report dokumentiert.

Der von den Greenpeace Research Laboratories an der Universität Exeter (England) verfasste Report "Challenging the aquaculture industry on sustainability" benennt die Probleme der gegenwärtigen Form der Aquakultur.

Aquakultur befasst sich mit der kontrollierten Aufzucht von aquatischen, also im Wasser befindlichen Organismen....

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Nachhaltig gefangen? - Erstes Supermarktranking Fisch E-Mail
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Geschrieben von Viktoria Thumann / Greenpeace am Donnerstag, 20. Dezember 2007.
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Tiefkuehlfischprodukte aus dem Supermarkt. Einkaufskorb gefuellt mit verschiedenen Tiefkuehlfischprodukten aus unterschiedlichen Supermaerkten. (Foto: Greenpeace)Kommerziell genutzte Fischbestände befinden sich weltweit in einem katastrophalen Zustand - 76 Prozent sind nach Schätzungen der Welternährungsorganisation (FAO) überfischt. Da es auf politischer Ebene wenig strenge Regeln gibt, haben es deutsche Supermärkte und Discounter selbst in der Hand zu reagieren. Und siehe da: Es tut sich was! Das zeigt eine am Mittwoch erschienene Untersuchung von Greenpeace.

Zwar sind die Methoden der Märkte noch nicht perfekt, dennoch zeichnet sich ein positiver Trend ab. Die meisten deutschen Supermärkte und Discounter reagieren auf die Überfischung. Erste Schritte zu einem nachhaltigen und transparenten Einkauf von Fisch und Meeresfrüchten sind getan....

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EU-Ratsgebäude "wegen Überfischung geschlossen" E-Mail
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Geschrieben von Viktoria Thumann / Greenpeace am Dienstag, 18. Dezember 2007.
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Rund 200 Greenpeace-Aktivisten riegeln das EU-Ministerratsgebäude ab. Dort wollen sich an diesem Tag die EU-Fischereiminister treffen, um die Fangquoten für die nächste Saison festzulegen. (Foto: Philippe Reynaers / Greenpeace)Jedes Jahr beraten die EU-Fischereiminister über die Fangquoten des nächsten Jahres. Jedes Jahr fallen die Quoten zu hoch aus. Seit Montag geht es in Brüssel um die Saison 2008. Doch diesmal erwartete die Fischereiminister eine Überraschung. Greenpeace-Aktivisten hatten aus Protest gegen die zerstörerische EU-Fischereipolitik die Eingänge des EU-Ratsgebäudes zugemauert: "Wegen Überfischung geschlossen."

Mit einer 30 Meter langen und 2,50 Meter hohen Steinmauer hatten 200 Aktivisten aus 14 europäischen Ländern die Eingänge des Gebäudes verschlossen. Gegen 11 Uhr....

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Zuchtlachs: Parasiten töten Wildbestände E-Mail
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Geschrieben von pressetext austria am Montag, 17. Dezember 2007.
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Besonders Junglachse sind von den Parasiten bedroht (Bild: University of Alberta)Die Wildlachsbestände geraten an der Westküste Kanadas immer stärker unter Druck: Der Grund dafür sind Zuchtlachse in Aquakulturen, die Parasiten in die Gewässer bringen. Wenn innerhalb der kommenden zehn Jahre nicht drastische Maßnahmen erfolgen, ist der Wilde Rosa Lachs um den Broughton Archipel - nördlich von Vancouver - verschwunden, berichtet das Wissenschaftsmagazin Science in seiner jüngsten Ausgabe.

Die Studienergebnisse der Wissenschaftler um Martin Krkosek von der University of Alberta in Edmonton warnen vor der globalen Ausbreitung der Aquakulturen und ihren Folgen für die Wildarten...

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