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Bromelienfrosch wechselt zwischen Eiablage an Land und im Wasser

Bei zu hoher Austrocknungsgefahr an Land legt Dendropsophus seine Eier direkt ins Wasser. (Bildquelle: wissenschaft.de)Ein Froschei lebt gefährlich: Im Wasser lauern Räuber, an Land droht Austrocknung durch die Sonne. Je nachdem, welches Risiko größer ist, platziert eine Froschart ihren Nachwuchs im oder über dem Nass. Eine Wahl, die sonst kein Wirbeltier hat.
Der freie Fall steht am Anfang ihres Lebens. Denn Kaulquappen des neotropischen Bromelien-Laubfrosches (Dendropsophus ebraccatus) schlüpfen aus Eiern, die an Blättern oberhalb der Wasseroberfläche kleben. So vermeiden die Frösche, dass ihr Nachwuchs bereits als Laich zur Mahlzeit schwimmender Fressfeinde wird. Der Nachteil der Strategie besteht allerdings darin, dass die Eier sehr trockenheitsresistent sein müssen.

Verblüfft beobachteten Justin Touchon und Karen Warkentin von der Boston University jedoch im Jahre 2006, wie D. ebraccatus in einem der prallen Sonne ausgesetzten Teich in einem alten Steinbruch seine Eier direkt im Wasser platzierte - ganz entgegengesetzt....

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Was Sie über das Lebensmittel Fisch wissen sollten
Das Aqua-Globe Fischbestands-Barometer E-Mail
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Geschrieben von Manfred am Montag, 9. April 2007.
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Das Aqua-Globe Fischbestands-Barometer

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Mai-Scholle: Delikatesse für Ungeduldige - Schollenbestände durch Überfischung stark gefährdet E-Mail
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Geschrieben von vti.bund.de am Montag, 19. Mai 2008.
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Scholle im Sand eingegraben (Grafik: © 2001 Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Jetzt ist sie wieder da, und den Fischliebhabern läuft das Wasser im Munde zusammen: Die so genannte Mai-Scholle. Hervorragender Geschmack und zartes Fleisch wird ihr nachgesagt. Was ist dran an dieser Einschätzung und was sind die biologischen Hintergründe? Die Fischereiforscher des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI), Bundesforschungsinstitut für ländliche Räume, Wald und Fischerei, können dazu Einiges sagen.

Die „Mai-Scholle“ gilt den Gourmets wohl vor allem deshalb als Festessen, weil sie nach der Winterzeit jetzt wieder gutes, zartes Fleisch aufweist. Dieser Plattfisch laicht im Januar/Februar bis etwa April/Juni (variiert je nach Seegebiet und Wassertemperatur). Direkt nach dem Ablaichen sind die Schollen von dem anstrengenden Laichgeschäft so erschöpft, dass ihr Fleisch glasig, fad und ausgelaugt schmeckt. Etwa ab Mai – wenn die Tiere abgelaicht haben – beginnt die Fleischqualität sich wieder zu verbessern.

Die „Mai-Scholle“ verdankt ihren Ruf....

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Protest für nachhaltigen Fischfang E-Mail
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Geschrieben von Greenpeace am Freitag, 25. April 2008.
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Greenpeace-Aktivisten hängen an dem Gebäude der European Seafood Exposition ein riesiges Banner auf. (Foto: Greenpace)Achtzig Greenpeace-Aktivisten aus 15 Ländern haben am Mittwochmorgen an fünf Ständen der European Seafood Exposition in Brüssel protestiert. Sie forderten die Konzerne auf, den Handel mit nicht nachhaltig gefangenen oder bereits bedrohten Thunfischarten aufzugeben.

Die Greenpeacer hüllten die Stände in Fischernetze ein und ketteten sich dort fest. Aufgestellte Banner zeigten in 13 verschiedenen Sprachen die Aufschrift "Thunfisch: War's das jetzt?".Ein weiteres großes Banner mit derselben Aufschrift hing von der Front des Gebäudes. Außerdem wurden Besucher und Aussteller über die Lautsprecheranlage der Messe aufgefordert, nur nachhaltig gefangene Meeresprodukte zu kaufen und zu verkaufen.

Die European Seafood Exposition ist ist eine der weltweit größten....

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Fischmafia plündert Kabeljau & Seelachs E-Mail
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Geschrieben von WWF am Donnerstag, 17. April 2008.
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FischtrawlerEine kriminelle Fischmafia plündert die Bestände der auch in Deutschland beliebten Speisefische Alaska-Seelachs und Atlantischer Kabeljau in den arktischen Gewässern. Dadurch entsteht der Fischindustrie und der öffentlichen Hand ein wirtschaftlicher Schaden in Höhe von mehreren Hundert Millionen Euro. Dies geht aus einem heute vorgestellten WWF-Report hervor. Die illegale Fischerei gefährde die Zukunft der weltweit größten Weißfisch-Fischereien. WWF-Expertin Catherine Zucco: „Egal, ob man in Berlin tiefgekühlte Fischfilets, in London ‚Fish and Chips’ oder in Rio Kabeljauspezialitäten genießt – es kann immer wieder sein, dass man unabsichtlich den Schwarzmarkt unterstützt.“ Der WWF rät, beim Einkauf auf das blaue MSC-Siegel zu achten. Der „Marine Stewardship Council“ schließe illegale Fischerei aus.  

Nach Angaben der norwegischen Regierung wurden 2005 allein in der Barentsee 100.000 Tonnen Kabeljau im Wert von 225 Millionen Euro ohne Erlaubnis gefangen. Dank des entschiedenen Vorgehens von Industrie, Regierungen und Umweltschützern...

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Untersuchungen an Fischen auf hoher See E-Mail
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Geschrieben von Senat der Bundesforschungsinstitute im Geschäftsbereich des BMELV am Dienstag, 15. April 2008.
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Fische im Netz (Foto: Water Encyclopedia)Wenn man als Verbraucherin oder Verbraucher im Laden vor den Fischen im Eis steht und liest, wo diese gefangen wurden, möchte man schon sicher sein, dass es stimmt, so wie auch der Fischhändler wissen muss, dass seine Angaben nachgeprüft werden können. Ebenso ist von Bedeutung, dass die Fanggründe bekannt und unbelastet sind. Das bekommen die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen nicht allein im Labor heraus, sondern sie müssen zu den Fischen hinfahren. So war das Ziel dieser Forschungsreise, umfangreiches Probenmaterial von verschiedenen Speisefischarten zu gewinnen, um jetzt mit molekularbiologischen und chemischen Verfahren Unterschiede zwischen Fanggründen von Fischen auf dem deutschen Markt bestimmen zu können. Um zu prüfen, wie sich z. B. ein Ostseehering von seinen Verwandten im Nordatlantik unterscheidet, werden Analysen der Nukleinsäuren (DNA, RNA) - als Ausdruck genetischer Unterschiede - sowie stabiler Isotope (z. B. des Stickstoffs) und bestimmter Fettsäuren - als Parameter, die durch unterschiedliche Nahrung beeinflusst werden - vorgenommen. Hier gibt es noch Forschungsbedarf, auch im Hinblick auf die Erstellung einer umfassenden Datenbank für die unterschiedlichen Fanggründe und Fischarten.....

 

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Fische schwimmen auf Signal ins Netz – netzlose Fischfarmen im offenen Meer E-Mail
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Geschrieben von pressetext am Donnerstag, 27. März 2008.
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Forelle im NetzFischzüchter sollen ihre Fische in Zukunft im freien Meer aussetzen, aufwachsen lassen und anschließend auf Knopfdruck zurück ins Netz holen können. Wissenschaftler des Marine Biological Laboratory in der Nähe von Boston glauben, die Tiere darauf trainieren zu können, beim Erklingen eines bestimmten Tons zu einem ausgewählten Ort zurückzukommen. Ziel ist es, die Kosten in der Fischerei zu senken. Die Züchter könnten die Fische tagelang ins Meer entlassen und so Futter sparen. Die Industrie dürfte trotzdem skeptisch auf den Vorschlag reagieren, vermutet Randy MacMillan, Präsident der National Aquaculture Association.

Das Projekt begann im Sommer 2007 mit 6.500 Testfischen.....

 

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Fischerei: Auswirkung von Schleppnetzen vernichtend E-Mail
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Geschrieben von pressetext / M. Siedler - Aqua-Globe-Project am Donnerstag, 13. März 2008.
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Nach dem Durchgang eines Schleppnetzes bleibt der Meeresgrund als tote Wüste zurück. Nur die Schleifspuren der schweren Ketten und Scherbretter im Sediment zeugen von dem menschlichen Vernichtungswerk (Grafik: M. Siedler – Aqua-Globe-Project)"Es ist, als walze man einen Wald nieder, um die dort lebenden Rehe zu erlegen"

 Die Stahlseile, die in der kommerziellen Tiefseefischerei verwendet werden, haben eine viel vernichtendere Wirkung auf die Fischbestände als bisher angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von schottischen Forschern. Dies sei auch ein Grund dafür, dass die Fischbestände in der Tiefsee vor der Küste Irlands dramatisch abnehmen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature in seiner Online-Ausgabe.
David Bailey von der University of Glasgow hat gemeinsam mit John Gordon von der Scottish Association of Marine Science in Oban die aktuellen Daten einer 1979 begonnenen Studie über Schleppnetzfischerei vor der irischen Küste beim Ocean Sciences Meeting der American Geophysical Union in Orlando, Florida, präsentiert und die Fangzahlen der Perioden 1979 bis 1989 mit denen von 1997 bis 2002 verglichen. Auffällig war, dass die Schleppnetze immer tiefer eingesetzt wurden. Die Studie zeigte auf, dass die Zahl der Fische um etwa 50 Prozent abgenommen hatte.....

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MSC-Fisch auf dem Vormarsch….AAABER….ist das Siegel glaubwürdig?? E-Mail
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Geschrieben von WWF / M. Siedler – Aqua-Globe / Greenpeace am Dienstag, 26. Februar 2008.
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MSC-Fisch auf dem Vormarsch….AAABER….ist das Siegel glaubwürdig?? (Foto: © NIWA bearbeitet von M. Siedler - Aqua-Globe-Project)Die Zahl der Fischprodukte mit dem MSC-Siegel hat sich seit 2005 nahezu verfünffacht. Knapp 1.200 Erzeugnisse weltweit tragen das vom WWF mit auf den Weg gebrachte Label des „Marine Stewardship Council“ für eine umweltschonende Fischerei.

Der MSC ist die richtige Antwort auf die globale Überfischung“, meint WWF-Fischereiexpertin Karoline Schacht. Der WWF empfiehlt Verbrauchern, beim Fischkauf auf das ovale MSC-Siegel mit dem stilisierten weißen Fisch zu achten.

ABER...., in Umweltschutzkreisen ist auch das MSC-Siegel nicht makellos.
So wies Greenpeace im September 2007 auf die Gefährdung des Hoki hin. Laut Greenpeace sind nur noch 15 – 24 % der noch nicht weggefangenen Fische in einem laichfähigen Alter. Viel zu wenige, um die Art bei weiterer Fischerei zu erhalten. Trotzdem erhielt die Fischerei auf diese Tiefseeart das MSC-Siegel...

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Eine Dose Kaviar zu viel – kann teuer werden E-Mail
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Geschrieben von WWF am Montag, 25. Februar 2008.
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neue Verordnung der Europäischen Union zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) (Grafik: WWF)Am 25. Februar tritt eine neue Verordnung der Europäischen Union zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) in Kraft. Damit werden die Beschlüsse der Artenschutzkonferenz CITES vom Juni 2007 EU-weit umgesetzt. Die Neuerung gilt als wichtige Weichenstellung für den Artenschutz. „Als weltgrößter Importeur von Wildtieren und -pflanzen nimmt die EU eine Schlüsselrolle für das Überleben bedrohter Arten ein“, sagt WWF-Artenschutzexperte Volker Homes. „Auch in Deutschland ist der illegale Artenhandel nach wie vor ein großes Problem.“ Die neue Regelung soll sowohl Verbesserungen im Kampf gegen den Artenschmuggel als auch für die legale und nachhaltige Nutzung artengeschützter Tiere und Pflanzen bringen.

Nach Angaben von TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm von WWF und Weltnaturschutzunion IUCN, importierte die EU von 2000-2005 etwa 70 Prozent aller geschützten lebenden Vogelarten und 50 Prozent des weltweit gehandelten Kaviars....

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Viele Fisch-Gütesiegel verhindern keine Umweltsünden E-Mail
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Geschrieben von WWF / Aqua-Globe-Project am Freitag, 22. Februar 2008.
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Viele sogenannte Fisch-Gütesiegel sind nur MakulaturDie handelsüblichen Gütesiegel für Fisch aus Aquakulturen weisen meist erhebliche Mängel auf. Dies geht aus einer WWF-Untersuchung von 17 auf dem europäischen Markt verbreiteten Zertifikaten hervor. „Kein Siegel erfüllt alle WWF-Kriterien. Allerdings schneiden Bio-Label besser ab als konventionelle Zertifikate“, erläutert WWF-Fischereiexpertin Catherine Zucco. Bei der Untersuchung wurden Umwelt-, Sozial-, Tierschutz- sowie organisatorische Kriterien berücksichtigt.  

Die Aquakultur ist mit Steigerungsraten von durchschnittlich neun Prozent seit 1970 der am schnellsten wachsende Zweig in der weltweiten Ernährungswirtschaft. 2005 wurden fast 48 Millionen Tonnen Fisch und Meeresfrüchte in Süßwasser- und Meereszuchten erzeugt. Fast 47 Prozent des von Menschen konsumierten Fisches stammt aus Aquakulturen. Typische Zuchttiere sind beispielsweise Shrimps, Lachs, Austern und Muscheln....  

 

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