Dartmouth Wave Energy hat mit "Searaser" ein Pumpsystem entwickelt, das neue Möglichkeiten zur Stromgewinnung aus Wasserkraft eröffnet. Das System nutzt umweltfreundlich die Energie aus dem Wellengang, um Wasser in höhergelegene Reservoirs zu pumpen. Dadurch kann das Wasser in klassischen Speicherkraftwerken genutzt werden, um Ökostrom zu erzeugen. Besonders geeignet ist das System für hügelige Küstenregionen, wo die Stromgewinnung entsprechend dem Bedarf erfolgen kann. Dabei ist das System nicht auf Meeresküsten beschränkt. "Auch Seen sind geeignet, wenn dort Wogen von mindestens 50 Zentimetern möglich sind", meint Searaser-Erfinder Alvin Smith.
Der unbewegliche untere Teil des Searasers hängt über eine Kette an einem Gewicht am Meeresboden. Über ein Hydraulikgestänge ist er mit einem an der Wasseroberfläche sichtbaren Schwimmer verbunden. Dieser hebt sich mit den Wellenkämmen und senkt sich dank der Schwerkraft in den Wellentälern wieder ab. Das Doppelkolben- und Ventilsystem des Searasers sorgt dabei dafür, dass das System bei beiden Bewegungen Wasser pumpt. Schon der aktuelle Prototyp ist in der Lage, Wasser 50 Meter in die Höhe zu pumpen, so die britische Times. Etwas höher muss das Wasser für die praktische Anwendung noch kommen.....
Geschrieben von WWF / Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Dienstag, 18. November 2008. Bisher wurde dieser Artikel 1 mal aufgerufen
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Der WWF fordert einen Fangstopp für den bedrohten Roten Tunfisch (auch Blauflossen Tun oder Atlantischer Tun genannt) im Mittelmeer. Der Bestand des beliebten und teuren Speisefisches, der vor allem in japanischen, europäischen und US-amerikanischen Edelrestaurants angeboten wird, steht vor dem Kollaps. „Nach Jahren rücksichtsloser Ausbeutung ist ein Moratorium die einzige Chance, um den Roten Tun noch zu retten“, erklärte Dr. Sergi Tudela vom WWF-Mittelmeerprogramm am Rande der heute beginnenden Tunfisch-Konferenz in der marokkanischen Stadt Marrakesch. Dort tagen bis zum 24. November die 46 Vertragsstaaten der Kommission zum Schutz des Atlantischen Tunfischs (ICCAT), zu denen auch die EU zählt.
Wissenschaftler empfehlen seit Jahren Fangquoten von etwa 15.000 Tonnen pro Jahr. Die ICCAT-Staaten hatten die zulässigen Mengen jedoch immer etwa doppelt so hoch angesetzt. Wegen der massiven illegalen Fischerei lag der tatsächliche Fang allein im letzten Jahr bei etwa 60.000 Tonnen. Vor allem die Türkei, Italien, Kroatien, Libyen, Frankreich und Spanien......
Geschrieben von pressetext / Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Donnerstag, 30. Oktober 2008. Bisher wurde dieser Artikel 3 mal aufgerufen
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Der Frage, was mit den Junglachsen nach der Geburt und ihrer Wanderung zurück ins Meer geschieht, interessiert Wissenschaftler bereits seit Jahren brennend. Mit einem neuen effektiven und vor allem kostengünstigen Tracking-System ist es nun möglich, die Tiere bis zu 2.500 Kilometer weit zu verfolgen. Das Pacific Ocean Shelf Tracking (POST) Project, das Teil des internationalen Zensus des marinen Lebens ist, wird vom Vancouver Aquarium geleitet und soll auch zeigen, wie sich globale Veränderungen auf die Migration von Lebewesen auswirkt.
"Das System, das auf akustischen Signalen beruht, ist wirklich einzigartig", meint Jim Bolger, Direktor des POST-Project, das im Vancouver Aquarium beheimatet ist. Bisher sei es unmöglich gewesen, kleinere Tiere in den Ozeanen zu verfolgen. "Mit den kleinen mandelgroßen schallemittierenden Sendern, die in einem ganzen System von Unterwassersensoren von Alaska bis nach Kalifornien installiert sind, lassen sich Fische schon ab einer Größe von 14 Zentimetern verfolgen", erklärt der Forscher. Ein weiterer Vorteil des Systems sei auch.....
Geschrieben von WWF / M. Siedler - Aqua-Globe-Project am Mittwoch, 15. Oktober 2008. Bisher wurde dieser Artikel 7 mal aufgerufen
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Auf dem Weltnaturschutzkongress in Barcelona haben sich Japan und Spanien entschlossen, den Fangstopp für den Roten Tun im Mittelmeer zu unterstützen, bis diese Fischerei wieder in geregelten Bahnen verläuft. In der Laichsaison, im Mai und Juni, wird der Fang völlig eingestellt. Im Rest des Jahres sollen die Fangquoten nahezu halbiert werden. Dies ist ein notwendiges, aber überfälliges Signal. Durch jahrelange Überfischung und illegale Fänge stehen die Bestände kurz vor dem Zusammenbruch. „Spanien ist die wichtigste Fangnation, Japan der Hauptabsatzmarkt für Tune. Deshalb ist die Haltung dieser Länder entscheidend“, erläutert Karoline Schacht, Fischereireferentin beim WWF Deutschland.
Dem Beschluss von Barcelona kommt im Hinblick auf die Sitzung der „Kommission zum Schutz des Atlantischen Tunfisch“ (ICCAT) entscheidende Bedeutung zu. Das Gremium muss im November über Fangquoten und Management für den Roten Tun entscheiden. Für den WWF ist der Umgang mit dem kostbaren Fisch eine internationale Schande. Ein kürzlich vorgestellter WWF-Bericht zeigt.....
Geschrieben von Stern online / M. Siedler - Aqua-Globe-Project am Donnerstag, 28. August 2008. Bisher wurde dieser Artikel 16 mal aufgerufen
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Bisher war es ein Rätsel, wie die junge Clownfische vom offenen Meer zum Korallenriff zurück finden. Jetzt fanden Biologen heraus: Sie orientieren sich an Düften. Die Fische "erschnuppern" im Wasser treibende Blätter und die See-Anemonen der Riffe.
Junge Clownfische lassen sich von Duftsignalen aus dem offenen Meer zu ihren heimatlichen Riffen leiten. Die Tiere erkennen unter anderem den Geruch von Blättern, die im Wasser treiben und von den Pflanzen nahe gelegener Inseln stammen. Dies berichtet ein internationales Forscherteam in den "Proceedings B" der britischen Royal Society. Auch Duftsignale von Anemonen, in denen die erwachsenen Fische wohnen, dirigieren die Larven zum Riff.
Clownfische (Amphiprion percula) werden auch Harlekinfische genannt, und sind wohl am besten.....
Geschrieben von WWF / Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Donnerstag, 14. August 2008. Bisher wurde dieser Artikel 17 mal aufgerufen
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Einst tummelte sich der Rote Tunfisch (auch Blauflossen-Tunfisch genannt) massenhaft im Mittelmeer. Doch in den vergangenen Jahren sind die Bestände um bis zu 90 Prozent eingebrochen. Einer der beliebtesten und wertvollsten Speisefische steht damit kurz vor dem Verschwinden. Die Ursache des Niedergangs ist nach Ansicht des WWF eindeutig: Derzeit werden jährlich schätzungsweise 60.000 Tonnen Tunfisch im Mittelmeer gefangen. Das ist doppelt soviel wie von der EU erlaubt und viermal soviel wie von Wissenschaftlern empfohlen.
Das Mittelmeerprogramm des WWF startet daher zur Rettung des Tunfischs ein bis dato einmaliges Projekt und bestückt vor Spaniens Küste Tiere mit Sendern. Bisher ist der „König der Meere“ nämlich noch ein in vielerlei Hinsicht unbekanntes Geschöpf. Wie sehen seine Lebensgewohnheiten aus? Wie verlaufen seine Wanderrouten? Gibt es tatsächlich einen Bestand im östlichen Mittelmeer, der niemals den Atlantik besucht? .......
Geschrieben von IFM-GEOMAR am Mittwoch, 30. Juli 2008. Bisher wurde dieser Artikel 18 mal aufgerufen
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180 Wissenschaftler aus 34 Nationen versammeln sich vom 4. bis 7. August 2008 auf Einladung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel zur 32. Jährlichen Fischlarven-Konferenz (Annual Larval Fish Conference, kurz: ALFC). Erstmals findet dieses weltweit größte Treffen von Experten, die sich mit der Kindheit der Fische beschäftigen, in Deutschland statt. Das Forschungsthema ist hochaktuell: Weltweit sind viele Fischbestände aufgrund von Überfischung stark gefährdet. Ohne ausreichend Nachwuchs könnten sie endgültig zusammenbrechen.
Wenn Fischlarven aus dem Ei schlüpfen, sind sie meist sehr empfindliche Geschöpfe mit teilweise bizarren Formen. Dies wird jedoch erst sichtbar, wenn man sie durch ein Mikroskop betrachtet. Denn die frisch geschlüpften Larven von Hering, Sprotte und Co sind nur wenige Millimeter lang. In dieser Lebensphase treiben viele Arten....
Geschrieben von Greenpeace am Freitag, 25. April 2008. Bisher wurde dieser Artikel 50 mal aufgerufen
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Achtzig Greenpeace-Aktivisten aus 15 Ländern haben am Mittwochmorgen an fünf Ständen der European Seafood Exposition in Brüssel protestiert. Sie forderten die Konzerne auf, den Handel mit nicht nachhaltig gefangenen oder bereits bedrohten Thunfischarten aufzugeben.
Die Greenpeacer hüllten die Stände in Fischernetze ein und ketteten sich dort fest. Aufgestellte Banner zeigten in 13 verschiedenen Sprachen die Aufschrift "Thunfisch: War's das jetzt?".Ein weiteres großes Banner mit derselben Aufschrift hing von der Front des Gebäudes. Außerdem wurden Besucher und Aussteller über die Lautsprecheranlage der Messe aufgefordert, nur nachhaltig gefangene Meeresprodukte zu kaufen und zu verkaufen.
Die European Seafood Exposition ist ist eine der weltweit größten....
Geschrieben von Mitteilung der Universität von Washington, Seattle / Markus Zens - ddp/wissenschaft.de am Montag, 7. April 2008. Bisher wurde dieser Artikel 51 mal aufgerufen
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Taucher finden ersten Vertreter einer neuen Familie der Armflosser
Vor Indonesien haben Taucher einen Fisch entdeckt, der zu einer bislang unbekannten Familie der Armflosser gehören könnte: Der Fisch besitzt beinartig geformte Flossen, mit denen er in kleine Spalten in Korallenriffen kriecht, und viele rüschenartige Hautfalten. Auffällig seien aber vor allem die nach vorne gerichteten Augen des Fisches, erklärt der amerikanische Biologe Ted Pietsch von der Universität von Washington. Damit besitzt der Fisch wahrscheinlich ein Sichtfeld, das dem des Menschen ähnelt, erläutert der Wissenschaftler. Anhand von Bildern identifizierte er das Tier als Vertreter einer bislang unbekannten Fischfamilie. Für genauere Analysen sei aber zunächst ein Exemplar des Fisches nötig, das genauer untersucht werden könne, legt Pietsch dar. Einen offiziellen Namen hat der neue Fisch bisher allerdings noch nicht....
Geschrieben von Spiegel online am Montag, 17. März 2008. Bisher wurde dieser Artikel 45 mal aufgerufen
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Weltweit sind Fischbestände massiv bedroht - und das bekommen jetzt auch die USA zu spüren: Die Wildlachs-Bestände an der US-Westküste sind stellenweise fast komplett verschwunden. Die Behörden wollen die Fischerei nun verbieten, noch bevor die Saison richtig begonnen hat.
An Amerikas Westküste dürfte die diesjährige Wildlachs-Saison ausfallen: Die Bestände sind so stark eingebrochen, dass die zuständige Behörde den Pazifik in einigen Bereichen für die Wildlachs-Fischerei bereits gesperrt hat. Das Pacific Coast Fisheries Management Council wird sein Verbot voraussichtlich auf ganz Oregon und Kalifornien ausdehnen, wie amerikanische Zeitungen berichten. Damit wäre - vom äußersten Nordwesten abgesehen - die gesamte Westküste der USA betroffen.
Die Zahlen über die Entwicklung der Wildlachs-Bestände sind dramatisch....
Geschrieben von WWF am Donnerstag, 13. März 2008. Bisher wurde dieser Artikel 47 mal aufgerufen
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Die Jagd auf den begehrten und bedrohten Roten Tunfisch im Mittelmeer hat zu einem wahren Wettrüsten der Fischereinationen geführt. Laut einer heute veröffentlichten WWF-Studie liegt die Kapazität der Fangflotten um nahezu das Vierfache über dem Niveau einer nachhaltigen Fischerei. Wissenschaftler empfehlen, nicht mehr als 15.000 Tonnen Roten Tun pro Jahr zu fangen. Die Flotte kann jedoch 55.000 Tonnen aus dem Meer holen „Das ist ein wirtschaftlich und ökologisch krankes System. Immer mehr High-Tech-Boote machen Jagd auf immer weniger Tunfisch“, kommentiert Dr. Sergi Tudela vom WWF-Mittelmeerprogramm. Angesichts der Überfischung drohe ein Kollaps der Tunfischbestände.
Die größten Überkapazitäten haben laut der WWF-Studie die Türkei, Italien, Kroatien, Libyen, Frankreich und Spanien. „Es gibt fast 300 Fischtrawler zuviel im Mittelmeer“, so WWF-Expertin Karoline Schacht. Doch Politik und Industrie würden die Tunfisch-Krise weiterhin ignorieren. Statt die Flotte zu verkleinern, würden derzeit....