Die Mehrheit der IWC-Mitgliedsstaaten stimmte heute gegen den Antrag Dänemarks, den grönländischen Walfang um eine Quote von 10 Buckelwale pro Jahr auszuweiten. Nach intensiven Verhandlungen hinter den Kulissen erreichte der Antrag nicht die für die Annahme notwendige ¾ Mehrheit. Die Länder der EU, die auch Mitglied der IWC sind, haben bei dieser Abstimmung zum ersten Mal bei einer IWC-Tagung als Block abgestimmt und den Antrag Dänemarks abgelehnt. “Wir sind äußerst erleichtert, dass die Wiederaufnahme der Jagd auf Buckelwale in europäischen Gewässern verhindert wurde. Die Annahme dieses Antrags wäre ein Präzedenzfall für die Genehmigung eines Walfangs mit kommerziellen Elementen unter dem Namen des „Walfangs indigener Völker“ gewesen“, erklärt Nicolas Entrup, Geschäftsführer der WDCS Deutschland vor Ort....
Geschrieben von Spiegel online am Mittwoch, 23. April 2008. Bisher wurde dieser Artikel 32 mal aufgerufen
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Geoforscher beobachten derzeit außergewöhnlich niedrige Wassertemperaturen im Pazifik. Ursache ist La Niña, die Gegenspielerin zum Klimaphänomen El Niño. Eine Entwarnung im Bezug auf die Erderwärmung ist La Niña allerdings nicht.
Alle diskutieren über die drohende Erderwärmung - doch im Pazifik ist davon wenig zu spüren. Im Gegenteil: Forscher beobachten derzeit besonders niedrige Wasserstände im Pazifik nahe des Äquators - und niedrige Pegel sind gleichbedeutend mit kühlerem Wasser. Vom amerikanisch-französischen Satelliten "Jason" stammen die Aufnahmen, die das Jet Propulsion Laboratory (JPL) am California Institute of Technology im Auftrag der Nasa vorgestellt hat.
Auf dem Satellitenbild sind Wassergebiete, deren Pegel unterhalb des normalen Meeresspiegels liegen, blau gekennzeichnet. Der Äquator scheint von zwei breiten blauen Streifen regelrecht in die Zange genommen zu werden. Hinter dem kühlen Wasser steckt das Klimaphänomen La Niña, spanisch für "kleines Mädchen", das wohl noch mehrere Monaten anhalten wird, wie Forscher nun prognostizieren.....
Geschrieben von WWF am Dienstag, 11. Dezember 2007. Bisher wurde dieser Artikel 93 mal aufgerufen
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Pinguine, die um die antarktische Halbinsel brüten, bekommen zunehmend Probleme mit dem Klimawandel. Der WWF berichtet, dass vor allem den Kaiserpinguinen und den Adeliepinguinen das Eis unter den Füßen weg schmilzt. Sie sind die echten Antarktisbewohner unter den Frackträgern. Esels- und Kehlstreifpinguine macht hingegen vor allem das schlechtere Nahrungsangebot zu schaffen. Sie ernähren sich überwiegend von Krill. Klimawandel und Überfischung haben dafür gesorgt, dass immer weniger dieser Kleinkrebse im Südpolarmeer zu finden sind.
Vor allem die Region um die antarktische Halbinsel erwärmt sich schneller als andere Erdteile. In einigen Regionen wurde...
Geschrieben von STERN ONLINE am Montag, 12. November 2007. Bisher wurde dieser Artikel 123 mal aufgerufen
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Das Eis in der Arktis schmilzt - darüber sind sich die Experten einig. Strittig ist hingegen weitgehend, was das für die Tierwelt bedeutet. Die Dokumentation "Königreich Arktis", die nun im Kino startet, wirft viele Fragen zum Schicksal der Eisbären auf. Der stern beantwortet die wichtigsten.
Der König der Arktis muss - außer Jägern - niemanden fürchten, denn er steht an der Spitze der Nahrungskette. Der Eisbär (Ursus maritimus) ist ein Allesfresser, auch Menschen passen ins Beuteschema. Seine Lieblingsspeise sind allerdings die besonders nahrhaften Robben. 60 bis 80 Exemplare verspeist ein Eisbär pro Jahr....
Geschrieben von Umwelt Bundesamt am Donnerstag, 18. Oktober 2007. Bisher wurde dieser Artikel 121 mal aufgerufen
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Europäische Fachleute raten zur verstärkten Beobachtung, um frühzeitig Gefahren zu erkennen und handeln zu können.
Das Klima ist wesentlich für das Überleben und die Verbreitung von Krankheitserregern mit verantwortlich – auch für die Anzahl der im Freiland lebenden Überträger (Vektoren), beispielsweise Mücken, Zecken oder Nagetiere. So lautet das zentrale Ergebnis einer internationalen Tagung mit rund 140 Fachleuten, die das Umweltbundesamt (UBA) mit finanzieller Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) in Berlin organisierte. Für die menschliche Gesundheit haben von Tieren übertragene Krankheiten eine besondere Bedeutung, weil im Freiland lebende Überträger unmittelbar auf klimatische Veränderungen reagieren. Mit dem Klimawandel steigt das Risiko, dass neue und teilweise gefährlichere Krankheiten in Deutschland heimisch werden könnten...
Geschrieben von PNAS, DOI 10.1073/pnas.0702777104 am Dienstag, 3. Juli 2007. Bisher wurde dieser Artikel 170 mal aufgerufen
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Tiere und Pflanzen in arktischen Seen sitzen immer öfter auf dem Trockenen. Entsprechende Beobachtungen präsentiert ein kanadisches Forscherduo in den “Proceedings of the National Academy of Sciences”. Jenseits des Polarkreises gelegene Tümpel schrumpfen oder fallen gänzlich trocken, indem der Klimawandel die Sommertemperaturen steigen lässt.....
Geschrieben von WELT ONLINE am Samstag, 5. Mai 2007. Bisher wurde dieser Artikel 148 mal aufgerufen
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Plastikfolien im All, Staub in der Atmosphäre und künstliche Wolken aus Meerwasser: Fantasiereiche Wissenschaftler wollen ein weiteres Aufheizen unseres Planeten verhindern. Doch wie realistisch sind solche großtechnischen Notfallpläne? Experten warnen bereits vor gefährlichen Nebeneffekten.
Im Takt der U-Bahn zur Hauptverkehrszeit heben die Raketen ab: Alle fünf Minuten. Innerhalb von zehn Jahren starten von 20 Startrampen weltweit mehr als 20 Millionen Raketen. Dieses Szenario gehört zu einem Notfallplan des amerikanischen Astronomen Roger Angel, mit dem er die Erderwärmung stoppen will...
Geschrieben von Universität Würzburg am Freitag, 4. Mai 2007. Bisher wurde dieser Artikel 162 mal aufgerufen
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Das Eis an den Polkappen schmilzt, der Meeresspiegel steigt, Gletscher verschwinden: Szenarien wie diese sind als mögliche Folgen des Klimawandels momentan in allen Medien präsent. Doch nicht überall zeigen sich solche Bilder: In den Southern Alps auf Neuseeland wachsen die Gletscher sogar kräftig an, wie der Würzburger Geograph Dr. Stefan Winkler nachweisen konnte. Als Beleg, dass der Klimawandel doch nicht so schlimm wird wie befürchtet, will er seine Daten allerdings nicht interpretiert wissen....
Geschrieben von Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie am Donnerstag, 12. April 2007. Bisher wurde dieser Artikel 182 mal aufgerufen
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Am vergangenen Freitag hat der Weltklimarat IPCC den zweiten Teil seines Sachstandsberichts zum Klimawandel vorgelegt. Dass sich der globale Klimawandel bereits in Nord- und Ostsee auswirkt, ist inzwischen bekannt. Wie massiv diese Veränderungen tatsächlich sind, zeigen die aktuellen Auswertungen der Nordsee-Temperaturen im Winterquartal, erklärte BSH-Wissenschaftler Dr. Hartmut Heinrich am Mittwoch in Hamburg.
In der Nordsee herrschten gegenwärtig Temperaturbedingungen wie sie normalerweise erst im Mai beobachtet werden. Aufgrund des ungewöhnlich milden Winters habe die Erwärmung des Wassers deutlich früher als üblich eingesetzt....
Geschrieben von WWF am Mittwoch, 11. April 2007. Bisher wurde dieser Artikel 182 mal aufgerufen
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Vom Amazonas zum Himalaya, von Afrika zur Antarktis – unter anderem sind zehn der weltweit größten Naturwunder vom Klimawandel bedroht. Eine Bedrohung, die zur völligen Zerstörung führen kann, wenn sich das Klima weiterhin erwärmt.
Im zweiten Teil des diesjährigen Berichts des Weltklimarates (IPCC) stehen die möglichen Auswirkungen der Klimaerwärmung im Mittelpunkt. Welche Veränderungen durch den globalen Temperaturanstieg Wissenschaftler bereits jetzt in zehn ausgewählten Naturwundern der Welt beobachten, schildert der WWF in seiner jüngsten Studie....
Geschrieben von Nature Magazine - Onlinedienst am Dienstag, 3. April 2007. Bisher wurde dieser Artikel 459 mal aufgerufen
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Der Klimawandel beschleunigt die Drehung der Erde, sagen Wissenschaftler um Felix Landerer vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg: Da sich das Wasser der Ozeane erwärmt und sich damit die Massenverhältnisse der Erdkugel verändern, wäre in zweihundert Jahren ein Tag um 0,12 tausendstel Sekunden kürzer als heute – wenn nicht die Anziehungskraft des Mondes, Vorgänge im glühenden Inneren der Erde und andere bremsende Effekte diesem Trend entgegenwirkten.
Verantwortlich für diese Beschleunigung der Erddrehung ist der so genannte...