Wissenschaftler des Zentrums für Marine Tropenökologie (ZMT), der Universität Bremen und des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft haben zusammen mit philippinischen und jordanischen Kollegen eine bisher unbekannte Riesenmuschel entdeckt. Tridacna costata lebt in Korallenriffen des Roten Meeres und wird bis zu 40 Zentimeter lang. Sie kommt auch fossil vor und hatte früher einen Anteil von 80 % an den Riesenmuschelarten im untersuchten Gebiet. Heute gehören nur noch weniger als ein Prozent der gefundenen Muscheln dieser Art an. Ihren Rückgang vor etwa 125.000 Jahren betrachten die Forscher als ersten Nachweis von Überfischung in der Geschichte der Menschheit. Nach den Rote-Liste-Kriterien der Internation.....
Geschrieben von WWF am Freitag, 19. Januar 2007. Bisher wurde dieser Artikel 103 mal aufgerufen
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Die aktuellen Winterstürme liefern nach Einschätzung des WWF einen Vorgeschmack auf das Klima der Zukunft. „Wenn wir den Klimawandel nicht in den Griff bekommen, werden die Winter noch ungemütlicher“, darauf wies der WWF bereits im vergangenen Jahr in seinem Report „Stormy Europe“ hin.
Die Temperatur steigt in Europa tendenziell an, dadurch wird das Wetter unbeständiger. Es muss deshalb davon ausgegangen werden, dass sowohl die Zahl als auch die Stärke der europäischen Winterstürme in Zukunft erheblich zunehmen wird, wenn es nicht gelingt, den Ausstoß an Treibhausgasen entscheidend zu drosseln.....
Geschrieben von STERN ONLINE am Dienstag, 16. Januar 2007. Bisher wurde dieser Artikel 108 mal aufgerufen
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Die Erdpole sind Schlüsselregionen für das Weltklima und wichtig für das Leben auf der ganzen Welt. Die globale Erwärmung wird sich vor allem in diesen Regionen bemerkbar machen - mit fatalen Folgen für Pflanzen, Tiere und letztlich den Menschen.
Veränderungen an den Polen der Erde wirken sich auf Meeresspiegel und Klima ebenso aus wie auf Fischfang, Rohstoffförderung und viele Tier- und Pflanzenarten. Um so bedrohlicher ist es, dass sich die steigenden Temperaturen vor allem in diesen Regionen bemerkbar machen....
Geschrieben von Potsdam Institut für Klimaforschung am Freitag, 15. Dezember 2006. Bisher wurde dieser Artikel 77 mal aufgerufen
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Der Meeresspiegel könnte in den kommenden Jahrzehnten schneller steigen als bislang erwartet. Zu dieser Aussage kommt eine neue Studie des deutschen Ozeanexperten Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Anhand von Messdaten des 20. Jahrhunderts wies der Forscher einen engen Zusammenhang zwischen der globalen Temperaturerhöhung und der Geschwindigkeit nach, mit der sich der Meeresspiegel erhöht: je wärmer es wird, desto rascher steigt der Meeresspiegel. Bleibt dieser für das 20. Jahrhundert gefundene Zusammenhang auch für.....
Geschrieben von Department of Geoscience / University of Arizona (USA) am Montag, 11. Dezember 2006. Bisher wurde dieser Artikel 73 mal aufgerufen
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Das Südpolarmeer nimmt wohl wesentlich größere Mengen von Wärme und Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf als bisher angenommen. Dies haben Wissenschaftler der Universität von Arizona in Tuscon mit Hilfe eines Computermodels festgestellt. Der Studie nach könnte die fortschreitende Erwärmung der Erdatmosphäre dadurch verlangsamt, jedoch nicht umgekehrt werden.....
Geschrieben von Manfred Siedler / Aqua-Globe am Dienstag, 22. August 2006. Bisher wurde dieser Artikel 81 mal aufgerufen
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Im vergangenen Jahr erlebten die USA die schwerste Hurricane-Saison in ihrer Geschichte. Nun ist unter amerikanischen Wissenschaftlern ein Streit darüber entbrannt, ob diese verstärkte Hurricane-Aktivität ihre Ursache in der Erderwärmung hat, die durch den Menschen verursacht wird, oder ein natürliches Phänomen ist.
Der wissenschaftliche Streit über eine mögliche Verbindung zwischen globaler Erderwärmung und der Intensität von Wirbelstürmen wird seit der Katastrophe von New Orleans immer heftiger. Nun hat Prof. James Elsner von der „University of Florida“ im „Geophysical Research Letters“ eine Studie veröffentlicht, mit der er beweisen will, dass die Temperatur der Atmosphäre die Oberflächentemperatur der Ozeane beeinflusst und nicht umgekehrt die Wassertemperatur der Ozeane die der Atmosphäre...
Geschrieben von Manfred Siedler / Aqua-Globe am Freitag, 23. Juni 2006. Bisher wurde dieser Artikel 75 mal aufgerufen
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Mutter Erde gerät immer mehr uns Schwitzen! Am Ende des vergangenen Jahrhunderts war es bereits so warm wie seit mindestens 400 Jahren nicht mehr – ja, es wird sogar vermutet, dass unsere heutigen Temperaturen die höchsten seit 1000 Jahren sind. Dies ist das Ergebnis einer am Donnerstag vorgestellen Studie des Nationalen Forschungsrates der USA, deren Ziel es war, zu prüfen, ob die Temperaturen auf der Erde tatsächlich ansteigen.
Während die Erderwärmung zu Zeiten vor der industriellen Revolution....
Geschrieben von SPIEGEL ONLINE am Dienstag, 13. Juni 2006. Bisher wurde dieser Artikel 67 mal aufgerufen
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Vielleicht liegt es daran, dass den Deutschen von jeher Pessimismus nachgesagt wird, vielleicht auch daran, dass das Umweltbewusstsein hierzulande stärker ausgeprägt ist als in vielen anderen Ländern: 69 Prozent der Deutschen sind fest davon überzeugt, dass der Welt eine Klimakatastrophe bevorsteht. Wie eine repräsentative Umfrage des Emnid-Instituts im Auftrag des Magazins....
Geschrieben von SCIENCETICKER am Donnerstag, 17. November 2005. Bisher wurde dieser Artikel 81 mal aufgerufen
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Der Einfluss menschlicher Aktivitäten auf das Klima wird zu einem großen Teil durch Wasserdampf vermittelt. Das bestätigen Messungen schweizerischer Forscher. Indem Kohlendioxid und andere Treibhausgase die Temperaturen steigen lassen, gelangt mehr Wasserdampf in die Atmosphäre - selbst wiederum ein starkes Treibhausgas....
Geschrieben von Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven am Donnerstag, 2. März 2006. Bisher wurde dieser Artikel 88 mal aufgerufen
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Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, der GKSS und weiterer Forschungsinstitutionen entwickelten im Rahmen eines EU-Projektes ein Ozean-Atmosphären-Modell, das verbesserte Aussagen zur Klimaentwicklung erlaubt. Dies gelang durch eine genauere Berechnung des Rückstrahlvermögens für Sonnenstrahlung, dem offenbar wichtigsten Faktor für die polare Verstärkung der globalen Erwärmung. Die Simulation zeigt eine deutliche Veränderung des Wettergeschehens im nordatlantischen Raum. Trockene und kalte Winter könnten häufiger auftreten als bisher angenommen....
Geschrieben von pressetext am Mittwoch, 22. Februar 2006. Bisher wurde dieser Artikel 76 mal aufgerufen
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In 30 Jahren werden bei gleich bleibender globaler Erwärmung die ersten flachen Korallenatolle unbewohnbar sein. Die daher notwendige Umsiedelung wird kein einfaches Unterfangen werden.
Zwar hat Tuvalus Premierminister Maatia Toafa gemeint, dass es keine Priorität zur Evakuierung gebe, der Wissenschaftler aus Tuvalu Don Kennedy hingegen, sieht die Notwendigkeit des Umschauens nach einer neuen Heimat der 9.000 Insulaner als "sehr wesentlich" an, berichtet das Pacific Magazine....