Auch in diesem Jahr hat Norwegen seine Walfangqote nicht ausgeschöpft. Der Grund: Es existiert kein nennenswerter Absatzmarkt für Walfleisch, weder im eigenen noch in anderen Ländern.
Bereits das dritte Jahr in Folge hält Norwegen an seiner übertrieben hohen Fangqote von 1052 Minkewalen fest - nur 532 Wale wurden hingegen erlegt. Der Walfang hat sich zur Nischenindustrie entwickelt, Absatzmärkte für Walfleisch schwinden.
Gerade mal 100 Menschen pro Jahr finden im Walfanggeschäft Arbeit. Hingegen verlieren im Durchschnitt rund 800 Fischer im Jahr ihre Stelle, seitdem Norwegen 1993 den kommerziellen Walfang wieder einführte.
1982 wurden Wale von der Internationalen Walfangkommission (IWC) unter Schutz gestellt. Als einzige Nation legte Norwegen ein Veto....
Geschrieben von Max-Planck-Institut für Meteorologie am Montag, 1. Oktober 2007. Bisher wurde dieser Artikel 76 mal aufgerufen
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Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist die Erdoberfläche um fast 1 Grad wärmer geworden, vorwiegend infolge menschlicher Aktivitäten. Neueste Klimasimulationen mit Modellen des Max-Planck-Instituts für Meteorologie zeigen, dass sich die globale Mitteltemperatur bis Ende des 21. Jahrhunderts um weitere 2.5 bis 4°C erhöhen könnte, wenn die Emissionen von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen unvermindert ansteigen.....
Geschrieben von SPIEGEL ONLINE am Donnerstag, 27. September 2007. Bisher wurde dieser Artikel 70 mal aufgerufen
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Steigende Temperaturen setzen der weißen Haube Grönlands immer mehr zu. Satellitenmessungen zeigen, dass der Schnee rasant schmilzt - mit dramatischen Folgen: Der Meeresspiegel steigt, zugleich wird noch mehr Wärmestrahlung absorbiert.
Dass eine dichte Schneedecke tagsüber an der Oberfläche schmilzt und über Nacht wieder gefriert, das klingt für den Laien kaum dramatisch. Klimaforscher wie Marco Tedesco vom Goddard Earth Sciences and Technology Center der Nasa schlagen jedoch Alarm - denn sie stellen derzeit fest, dass ein solches Schmelzen und Überfrieren auf Grönland immer häufiger vorkommt - und das hat Folgen für das Weltklima.....
Geschrieben von Dr. Christian Jung / Volkswagenstiftung am Dienstag, 18. September 2007. Bisher wurde dieser Artikel 61 mal aufgerufen
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Eine der Hauptursachen für das Klimaproblem ist die Belastung der Atmosphäre mit Kohlendioxid (CO2). Will man wirksamen Klimaschutz betreiben, muss man diese CO2-Belastung reduzieren. Doch wie lässt sich das realisieren, ohne gleichzeitig die Wirtschaft unter Druck zu setzen? Viele Wege scheinen zu einem unlösbaren Zielkonflikt zu führen. Muss man sich vielleicht entscheiden für eines von beiden Zielen: Klimaschutz oder Wirtschaftswachstum? "Keineswegs", meinen Dr. Ottmar Edenhofer und Dr. Hermann Held vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Sie haben ein Modell entwickelt, das eine ökonomisch vertretbare Lösung des Klimaproblems aufzeigt. Ihr volkswirtschaftlich optimaler Mix an Möglichkeiten funktioniert allerdings nur - so das entscheidende Ergebnis der Studie -, wenn von jetzt an bis 2040 bedeutend stärker in erneuerbare Energien investiert wird als bisher geplant: das Zehn- bis Dreißigfache sollte es schon sein....
Geschrieben von SPIEGEL ONLINE am Montag, 17. September 2007. Bisher wurde dieser Artikel 79 mal aufgerufen
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Das Meereis der Arktis ist auf einen rekordverdächtigen Tiefstand abgeschmolzen. Aktuelle Satellitenbilder zeigen, dass die Nordwest-Passage vom Atlantik zum Pazifik völlig eisfrei und damit für Schiffe befahrbar ist. Ein Experte bezeichnet die Schmelze als "extrem".
Die Nordwest-Passage ist für die Schifffahrt seit langem ein Objekt der Begierde: Sie könnte den Seeweg von Europa nach Ostasien gegenüber der klassischen Route durch den Suezkanal um mehrere Tausend Kilometer abkürzen. Allerdings war die Benutzung der Nordwest-Passage bisher zu gefährlich: Das Meereis der Arktis machte sie für Transportschiffe praktisch unpassierbar.....
Geschrieben von Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung am Freitag, 14. September 2007. Bisher wurde dieser Artikel 72 mal aufgerufen
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Große Flächen des arktischen Meereises sind in diesem Jahr nur einen Meter dick und damit etwa 50 Prozent dünner als im Jahr 2001. Dies ist das erste Ergebnis einer vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft geleiteten Expedition ins Nordpolarmeer. 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind zweieinhalb Monate an Bord des Forschungsschiffes Polarstern unterwegs, um die Meeresgebiete in der zentralen Arktis zu untersuchen. Sie fanden unter anderem heraus, dass sich nicht nur die Meeresströmungen, sondern auch die Lebensgemeinschaften in der Arktis verändern....
Geschrieben von SPIEGEL ONLINE am Freitag, 17. August 2007. Bisher wurde dieser Artikel 111 mal aufgerufen
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Fotokulisse für Politiker, Freilandlabor für Klimaforscher: Auf der arktischen Rieseninsel sehen Wissenschaftler, was dem Rest der Welt blüht. Schneller als nirgendwo sonst steigen hier die Temperaturen - sogar die Jahreszeiten verschieben sich. Und die Einwohner Grönlands finden es gut.
Grünland, Treibhauseffekt, globale Erwärmung: Wohl an keinem Ort der Erde kumuliert die Metaphorik des Klimawandels so wie auf der dänisch verwalteten Rieseninsel Grönland. Kanzlerin Angela Merkels Besuch dort werde nochmals veranschaulichen, "welche Herausforderungen auf der Menschheit ruhen", sagte Ulrich Wilhelm, der Sprecher der Bundesregierung: Jene Insel, welche die Wikinger im Mittelalter Grünland tauften, ist heute politisch ein symbolischer Hotspot.
"Aber auf Grönland beschränkt ist das nicht", sagt Peter Lemke vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) für Meeres- und Polarforschung in Bremerhaven...
Geschrieben von STERN ONLINE am Montag, 13. August 2007. Bisher wurde dieser Artikel 100 mal aufgerufen
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Das kommende Jahrzehnt bringt nach Forscheraussagen weitere Hitze-Rekorde: Mindestens die Hälfte der Jahre von 2010 bis 2014 wird demnach wärmer als das weltweit bislang heißeste Jahr 1998, glauben sie. Und dabei war 2007 schon ein Jahr voller Rekorde.
Neue Klimamodelle haben dies ergeben, berichten britische Wissenschaftler im Journal "Science" vom Freitag. Das Modell beziehe außer dem menschengemachten Treibhauseffekt auch Daten über natürliche Schwankungen in den Ozeanen und der Atmosphäre ein, die in andere Klimamodelle noch nicht eingeflossen seien...
Geschrieben von Europäische Kommission in Deutschland am Mittwoch, 31. Mai 2006. Bisher wurde dieser Artikel 112 mal aufgerufen
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EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und EU-Umweltkommissar Stavros Dimas starteten gestern in Brüssel eine europaweite Aufklärungskampagne zum Thema Klimaschutz. Unter dem Motto "Du kontrollierst den Klimawandel" soll jedem Bürger Europas bewusst gemacht werden, wie sein Verhalten und geänderte Gewohnheiten im Alltag zum Klimaschutz und damit zu einer erheblichen Verringerung der Treibhausgasemissionen beitragen können....
Geschrieben von Journal of Geophysical Research - Atmospheres 112 am Montag, 6. August 2007. Bisher wurde dieser Artikel 114 mal aufgerufen
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Während der letzten 125 Jahre hat sich die zeitliche Länge von Hitzewellen in Europa verdoppelt und die Häufigkeit extrem heißer Tage verdreifacht. Das ist das Ergebnis einer der detailliertesten Temperaturstudie, die in Europa bislang gemacht wurde....
Geschrieben von SPIEGEL ONLINE am Dienstag, 31. Juli 2007. Bisher wurde dieser Artikel 107 mal aufgerufen
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Der Klimawandel macht Wirbelstürme höchstens stärker, aber nicht zahlreicher - so war bislang die vorherrschende Meinung. Jetzt glauben zwei US-Forscher das Gegenteil beweisen zu können: Die Sturmstatistik zeigt, die Anzahl schwerer Stürme hat sich im 20. Jahrhundert verdoppelt.
Ob der Klimawandel auch für eine Zunahme der Wirbelstürme im Nordatlantik verantwortlich ist, gehört zu den kontroversesten Fragen in der Klimaforschung. Zu unzähligen Studien über dieses Thema gesellt sich nun eine weitere, die den historischen Vergleich sucht: Zwei Forscher haben die Zahl der jährlichen Hurrikane vom Jahr 1900 bis zum Jahr 2005 miteinander verglichen....