Die Chemikalie TMDD führt die Rangliste der Fremdstoffe in deutschen Flüssen an. Doch niemand weiß, woher das Tensid kommt und wie gefährlich es ist. Wissenschaftler fordern jetzt eine gezielte Analyse der Risiken und warnen vor weiteren, bislang unbekannten Gefahrstoffen in Flüssen.
Es ist eine jener Substanzen, deren Name nicht einmal Chemikern flüssig über die Lippen kommt. Deshalb bevorzugen auch sie für 2,4,7,9-Tetramethyl-5-decin-4,7-diol lieber das geschmeidige Kürzel TMDD. Umweltanalytiker bringen die bisher praktisch unbekannte Industriechemikalie jetzt ins Licht der Öffentlichkeit. Still und leise kontaminiert sie offenbar heimische Fließgewässer und entwickelt sich zum Problem. TMDD ist "der Spitzenreiter", bemerkt Wilhelm Püttmann, Professor für Umweltanalytik an der Universität in Frankfurt am Main. "Es ist der Stoff, von dem wir annehmen können, dass er heute unter allen gelisteten und analysierten Fremdstoffen mit den höchsten Konzentrationen vertreten ist." Wenn er denn überhaupt gemessen wird.
Welche Gefahr TMDD für die Umwelt darstellt, ist bis heute nur unzureichend geklärt.....
Geschrieben von Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung am Montag, 10. März 2008. Bisher wurde dieser Artikel 80 mal aufgerufen
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Wechselwirkungen zwischen der stratosphärischen Ozonchemie und der atmosphärischen Strömung führen zu deutlichen Änderungen von Luftströmungsmustern vom Erdboden bis in die Stratosphäre. Dies ist das Ergebnis von Klimasimulationen, die jetzt in der Zeitschrift „Geophysical Research Letters“ (Brand et al, Geophys. Res. Lett.) veröffentlicht wurden. Wissenschaftler der Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft haben damit einen fundamentalen Prozess für die Klimazusammenhänge in der Arktis untersucht. Bislang ist unklar, wie die natürlichen Schwankungen in den atmosphärischen Strömungsmustern entstehen, die eine große Rolle für die Klimaänderungen in den letzten Jahrzehnten spielen. Dieses Grundlagenwissen ist notwendig, um die noch mit vielen Unsicherheiten behafteten Klimamodelle zu verbessern.....
Geschrieben von Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung / idw am Dienstag, 5. Februar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 103 mal aufgerufen
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Menschliche Aktivitäten könnten das Klimasystem der Erde über kritische Grenzen hinaus belasten, sodass wichtige Prozesse im Gesamtgefüge "kippen" und von da an grundsätzlich anders ablaufen. In einem Artikel in der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS) beschreibt ein internationales Forscherteam nun, wo schon kleine Störungen große Auswirkungen auf Mensch und Natur haben könnten.
"Projektionen von Klimamodellen könnten die Gesellschaft in einem falschen Gefühl von Sicherheit wiegen", berichten die Wissenschaftler um Timothy Lenton von der britischen University of East Anglia in Norwich und Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Der globale Wandel erscheint für menschliche Maßstäbe langsam und graduell. In bestimmten Regionen der Erde kann der menschliche Einfluss aufs Klimasystem jedoch sprunghafte und teilweise unumkehrbare Entwicklungen anstoßen. Für diese Bestandteile des Erdsystems führt das internationale Forscherteam den Begriff "Tipping Elements" (deutsch: Kippelemente) ein....
Geschrieben von IFM-GEOMAR am Montag, 26. November 2007. Bisher wurde dieser Artikel 161 mal aufgerufen
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Nicht nur in Indien sind die Menschen auf den Monsun angewiesen. Auch in Westafrika gibt es diese saisonalen Regenfälle, die starken Schwankungen unterliegen. Ob es in bestimmten Regionen Westafrikas zu starken Regenfällen kommt, oder nur geringfügige Niederschläge auftreten, wird zu einem großen Teil von den Wassertemperaturen im zentralen und östlichen äquatorialen Atlantik bestimmt. Ein deutsches Forscherteam unter Federführung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) versucht jetzt mit einem umfassenden Messprogramm im tropischen Atlantik die physikalischen Prozesse besser zu verstehen ...
Geschrieben von Dr. Peter Wittmann / Deutsche Gesellschaft für Geographie (DGfG) am Mittwoch, 31. Oktober 2007. Bisher wurde dieser Artikel 150 mal aufgerufen
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Eine von Geographen und Meteorologen gemeinsam verfasste Broschüre informiert in verständlich geschriebenen Beiträgen über Hintergründe, Zusammenhänge und Auswirkungen des Klimawandels. Der Klimawandel ist real und durch Aktivitäten des Menschen verursacht. Das haben die Forschungsergebnisse der vergangenen Jahre nachdrücklich bestätigt. Gleichzeitig wird immer deutlicher, dass ein ungebremster Klimawandel gefährliche Folgen haben würde und dass seine Beherrschung die vielleicht größte umweltpolitische Herausforderung des 21. Jahrhunderts darstellt....
Geschrieben von Wolfgang Weitlaner / pressetext.austria am Montag, 22. Oktober 2007. Bisher wurde dieser Artikel 134 mal aufgerufen
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Relativ leise gleiten die meisten der weltweit 90.000 Schiffe durch die Ozeane. Auf dem Weg durch die Weltmeere verursachen sie allerdings doppelt so viel CO2 wie alle Flugzeuge der Erde zusammen, berichtet BBC-Online. Allein in den vergangenen sechs Jahren hat der Schiffsverkehr extrem zugenommen und damit auch die Umweltbelastung durch die schwimmenden Verkehrsmittel, berichtet die Dachorganisation der Tankschifffahrt Intertank. ...
Geschrieben von Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung am Mittwoch, 17. Oktober 2007. Bisher wurde dieser Artikel 125 mal aufgerufen
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Das Klima der Antarktis während der letzten 20 Millionen Jahre zu rekonstruieren ist das Ziel des internationalen Forschungsprojekts ANDRILL (Antarctic Geological Drilling, Geologisches Bohren in der Antarktis). In dieser Woche haben 50 Forscher und Techniker aus den USA, Neuseeland, Italien und Deutschland damit begonnen, einen insgesamt 1000 Meter langen Sedimentkern aus dem Meeresboden der Antarktis zu bohren. Aus Deutschland ist das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft federführend am Projekt beteiligt. Um die Faszination für Polar- und Klimaforschung in die Klassenzimmer zu tragen, sind auch Lehrer mit in die Antarktis gefahren. Im Rahmen von „Coole Klassen“ können sich Schulen aus ganz Deutschland....
Geschrieben von STERN ONLINE am Dienstag, 16. Oktober 2007. Bisher wurde dieser Artikel 136 mal aufgerufen
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Im Kampf gegen den klimaschädlichen CO2-Ausstoß glauben Bremer Forscher, eine Art Wunderwaffe mit dreifacher Wirkung gefunden zu haben: Algen. In Bioreaktoren sollen sie CO2 aus der Luft filtern und gleichzeitig Biosprit und Baumaterial produzieren.
Zahlreiche Gletscher schmelzen, das Eis am Nordpol geht zurück. Als Ursache gilt der Klimawandel, angetrieben vor allem durch das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2). Politik wie Wissenschaft bemühen sich, den Ausstoß dieses Gases zu reduzieren. Gefragt sind regenerative Kraftstoffe, nicht zuletzt auch weil die Vorräte an Erdöl und -gas zur Neige gehen. Was läge also näher, als das unerwünschte CO2 in Biosprit umzuwandeln?....
Geschrieben von Dr. Annette Kirk / Max-Planck-Institut für Meteorologie am Dienstag, 16. Oktober 2007. Bisher wurde dieser Artikel 104 mal aufgerufen
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Unter dem Leitmotiv Forschung für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt wird das DKK außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Universitäten zusammen führen, die sichtbar und in hoher Qualität Forschung zu Klimawandel, Klimafolgen und Klimaschutz betreiben. Der neu gegründete Verbund will die wissenschaftliche Expertise verschiedener Forschungsdisziplinen bündeln, um als Plattform für integrative Forschungsprojekte zu fungieren. Ziel ist die Entwicklung von handlungsorientierten Ergebnissen aus der Klimaforschung für die Bereiche Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt. Zentrale Gesichtspunkte sind dabei die Fragen....
Geschrieben von BUND am Dienstag, 9. Oktober 2007. Bisher wurde dieser Artikel 102 mal aufgerufen
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Am Nordpol und am Südpol leben der Eisbär und der Pinguin. Als ihre Schollen immer kleiner werden, beschließen sie, zu den Menschen zu gehen und ihnen klar zu machen, dass es so nicht weitergehen kann. In einer Stadt treffen sie auf zwei Kinder. Auch in deren Wohnung treiben die Stromfresser Ampere, Volt und Watt ihr Unwesen. Die Kinder bekommen von Eisbär und Pinguin die „Lizenz zum Abschalten“…
Geschrieben von Wolfgang Weitlaner / pressetext.austria am Donnerstag, 20. September 2007. Bisher wurde dieser Artikel 123 mal aufgerufen
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Schwefelpartikel aus Abgasen von Frachtschiffen haben einen geringen Kühleffekt auf die Atmosphäre, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist in seiner Online-Ausgabe. Um festzustellen, wie groß die Effekte auf das Weltklima sind, hat ein deutsches Wissenschaftsteam um den Umweltphysiker Mathias Schreier vom Institut für Umweltphysik (IUP) an der Universität Bremen Satellitenaufzeichnungen verwendet, mit denen sich die Wege der großen Schiffe verfolgen lassen.
Bei den Treibstoffen, mit denen Schiffe fahren, handelt es sich um schweres Heizöl, das weniger raffiniert wie Flugzeugbenzin (Kerosin) ist und daher mehr Schwefel enthält. Bei der Verbrennung werden....