Wasser & Haushalt
Uran im Trinkwasser: Risiko vor allem für Kinder E-Mail
Wasser - Wasser & Haushalt
Geschrieben von: Foodwatch   
Montag, den 30. November 2009 um 08:32 Uhr

Karte Uranbelastung im Trinklwasser in Deutschland (Quelle: Foodwatch)In vielen Regionen ist Trinkwasser zu hoch mit Uran belastet – kritische Messwerte gibt es in 13 der 16 Bundesländer. Die Bundesregierung bereitet inzwischen zwar einen Grenzwert vor. Doch der soll so hoch angesetzt werden, dass er Kleinkindern keinen wirksamen Schutz bietet. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse werden ignoriert.

Bereits im August 2008 hatte foodwatch Tausende Messwerte für den Urangehalt des Trinkwassers aus ganz Deutschland veröffentlicht. Jeder achte lag im kritischen Bereich über 2 Mikrogramm Uran pro Liter. Die Bundesregierung kündigte an, zu handeln: Ein Grenzwert sei "absolut notwendig", erklärte der damalige Verbraucherminister Horst Seehofer (CSU). Es sei "nicht mehr zu vermitteln, dass es diesen Grenzwert nicht schon längst gibt".

Leitungswasser enthält zum Teil zu viel Uran
Gesagt, getan? Nein. Ein Grenzwert ist bis heute nicht verabschiedet. Und neue foodwatch-Recherchen belegen: Noch immer fließt Trinkwasser aus den Hähnen, das zu hoch belastet ist. In Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz teilweise sogar mit mehr als 10 Mikrogramm Uran pro Liter. Insgesamt 13 Wasserwerke geben Wasser an die Bürger ab, das mehr Uran enthält als.....

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Die Heinzelmännchen in der Wasserleitung E-Mail
Wasser - Wasser & Haushalt
Geschrieben von: Universität Koblenz-Landau   
Freitag, den 24. Juli 2009 um 09:50 Uhr
Zu den Heinzelmännchen in unseren Wasserleitungen gehört auch der Brunnenkrebs, der mit dafür sorgt, dass unser Trinkwasser frei von Schadstoffen ist (Grafik: © 2009 Manfred Siedler –Aqua-Globe-Project)In den Leitungen der meisten Wasserversorger leben Tiere. "Tiere im Trinkwasser sind aber nicht immer schlecht. Wenige, echte Grundwassertiere in geringer Anzahl zeigen, dass es sich um gutes, wohlgeschütztes und sauberes Wasser handelt", erklärt Dr. Hans Jürgen Hahn, Leiter der Arbeitsgruppe Grundwasserökologie am Campus Landau der Universität Koblenz-Landau. Wasserasseln (Asselus aquaticus) oder andere Tiere aus Oberflächengewässern gefährdeten dagegen die Qualität des Trinkwassers - besonders, wenn sie in Massen vorkommen würden.

In den letzten Wochen wurde - zum Teil sehr erregt - über Wasserasseln in Trinkwasserleitungen berichtet. Die dargestellten Probleme wie verstopfte Wasserhähne und Asselkot und -kadaver im Trinkwasser seien aber die Ausnahme, betont Hahn. Ein solcher Massenbefall komme nur dort vor, wo die Leitungsnetze sehr alt und überdimensioniert seien und das Rohwasser hohe Mengen organischer Stoffe enthalte. Dringen in solche Netze Arten aus Oberflächengewässern ein, wie die Wasserassel, könnten sie sich explosionsartig vermehren.

Fast immer finden sich dagegen echte Grundwassertiere in geringer Zahl in den Leitungsnetzen. Sie seien die "Heinzelmännchen der Trinkwasserversorgung". "Dass unser Trinkwasser so sauber aus der Leitung kommt ....

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 05. Oktober 2009 um 09:53 Uhr
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Trinkwasser in Deutschland ist gut bis sehr gut E-Mail
Wasser - Wasser & Haushalt
Geschrieben von: Umwelt Bundesamt   
Mittwoch, den 04. Februar 2009 um 09:24 Uhr

Bestes sauberes Trinkwasser, das wie bei uns in Deutschland einfach aus der Wand fließt, ist in anderen Ländern nicht einmal auf dem Schwarzmarkt zu bekommen. Vielleicht sollten wir daran denken, wenn wir unser bestes Trinkwasser einfach durch die Toilette jagen (Kommentar und Foto: Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Trinkwasser aus den über 2.600 großen zentralen Wasserversorgungsanlagen in Deutschland hat eine gute bis sehr gute Qualität. Zu diesem Schluss kommt der zweite Bericht des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und des Umweltbundesamtes (UBA) über die Qualität von „Wasser für den menschlichen Gebrauch“, der die Jahre 2005 bis 2007 betrachtet. Demnach halten die Anlagen zu mehr als 99 Prozent die strengen gesetzlichen Anforderungen ein.
 
Grenzwertüberschreitungen in 1 bis 2 Prozent der Überwachungsmessungen zeigten sich über den gesamten Berichtszeitraum lediglich in den Untersuchungen auf coliforme Bakterien. Für Nitrat bestätigen die neuen Daten den bereits vorher beobachteten rückläufigen Trend von 1,1 Prozent Grenzwertüberschreitungen im Jahr 1999 auf 0,08 Prozent im Jahr 2007 - wobei nur das Berichtsjahr 2006 diesen Trend kurzfristig unterbrochen hatte (1,3 Prozent).

Kommen Grenzwertüberschreitungen vor, so bedeuten sie nicht in jedem Falle.....

 

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Umwelthormone im Mineralwasser E-Mail
Wasser - Wasser & Haushalt
Geschrieben von: Goethe-Universität Frankfurt am Main   
Donnerstag, den 12. März 2009 um 09:21 Uhr
Mineralwasser (Grafik: Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project)Ob auf der Arbeit, beim Sport oder zu Hause: Mineralwasser ist aus unserem Leben nicht wegzudenken. Laut dem Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) hat jeder Deutsche im vergangenen Jahr 138 Liter davon getrunken; die Branche glänzt mit stetig steigenden Absatzzahlen. Nun haben Frankfurter Forscher das Lieblingsgetränk der Deutschen genauer unter die Lupe genommen und wiesen nach: Mineralwasser ist mit Umwelthormonen belastet.

Im Rahmen eines vom Umweltbundesamt (UBA) geförderten Forschungsprojektes untersuchten die Biologen Mineralwasser auf dessen Belastung mit Umwelthormonen, sogenannten Endokrinen Disruptoren. "Wir wussten, dass Lebensmittel mit bestimmten Umwelthormonen kontaminiert sein können," erklärt Prof. Jörg Oehlmann, der das Projekt an der Goethe-Universität leitet. Ein prominentes Beispiel sei die Plastikkomponente Bisphenol A, eine östrogenartig wirkende Chemikalie, die aus Polycarbonat-Flaschen auslaugen und so ins Lebensmittel gelangen kann.....

 

 

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 05. Oktober 2009 um 09:49 Uhr
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