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Gewässerkunde -
Reptilien
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Geschrieben von: Colleen Farmer (University of Utah, Salt Lake City) / wissenschaft.de / Aqua-Globe Magazine
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Freitag, den 15. Januar 2010 um 09:01 Uhr |
Ihr spezielles Lungensystem sicherte den Archosauriern möglicherweise das Überleben
Alligatoren verfügen über eine sehr spezielle Atmungsmethode, dank derer ihre Vorfahren, die Archosaurier, sogar ein Massensterben vor 251 Millionen Jahren überlebt haben könnten. Zu diesem Schluss sind US-Forscher gekommen als sie den Lungenapparat der Tiere genauer unter die Lupe nahmen: Im Gegensatz zu den Atemorganen von Säugetieren fließt der Atem bei Alligatoren nur in einer Richtung durch die Lungen. Dabei wird der Sauerstoff besonders effektiv aus der Luft gefiltert. Nach Ansicht der Wissenschaftler könnte das den Vorfahren der Alligatoren während der großen Aussterbewelle im Perm und Trias zum Vorteil gereicht haben, da damals der Sauerstoffgehalt der Luft drastisch absank. Die außergewöhnliche Atemtechnik war bislang nur von den Vögeln bekannt, die ebenfalls von den Archosaurieren abstammen, wie die Forscher um Colleen Farmer von der University of Utah in Salt Lake City festhalten.
Bei der Atmung von Säugetieren wird die Luft in die Lunge gesogen, gelangt in die Bronchien und von da in die Lungenbläschen, wo der Sauerstoff in das Blut übergeht. Beim Ausatmen nimmt die nun sauerstoffarme Luft.....
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 08:06 Uhr |
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Gewässerkunde -
Reptilien
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Geschrieben von: Stacey Lance und Tracey Tuberville (Universität von Georgia in Drawer) / wissenschaft.de / Aqua-Globe Magazine
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Freitag, den 09. Oktober 2009 um 07:07 Uhr |
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Alligatoreweibchen sind treu – zumindest teilweise: Sie paaren sich zwar generell mit mehreren Männchen, aber offenbar suchen sie immer wieder dieselben Partner auf, wenn die Paarungszeit näher rückt. Das haben amerikanische Wissenschaftler herausgefunden, während sie 10 Jahre lang den Alligator mississippiensis im Süden der USA beobachteten und genetische Proben von über 1.800 Alligatorjungen sammelten. Dabei zeigte sich: Die Weibchen sind offenbar treu, nehmen es mit der Monogamie aber auch nicht allzu genau, denn die meisten Gelege hatten mehrere Väter. Zumindest einige davon blieben aber über Jahre dieselben. Das erinnert an das Paarungsverhalten von Vögeln und könnte Auskunft über dasjenige der Dinosaurier geben.
Krokodilweibchen sind bekannt dafür, ihre Jungen im Maul herumzutragen, sie zu füttern und vor Feinden zu beschützen. Als einzige Reptilien kümmern sie sich um ihre Brut. Dem Schlüpfen der Jungtiere gehen genau festgelegte Paarungsrituale der Eltern voraus, bei denen die Weibchen am Schluss entscheiden.....
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Gewässerkunde -
Reptilien
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Geschrieben von: Spiegel online
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Freitag, den 28. November 2008 um 07:32 Uhr |
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Die Entstehung des Schildkrötenpanzers scheint geklärt: Ein in China gefundenes, 220 Millionen Jahre altes Fossil deutet darauf hin, dass die Schildkröten zunächst die Meere bevölkerten und dabei einen Bauchpanzer ausbildeten.
In China haben Forscher die bislang ältesten Schildkröten-Fossilien der Welt ausgegraben. Die rund 220 Millionen Jahre alten Exemplare dreier Ur-Schildkröten geben Wissenschaftlern neue Hinweise darauf, wie sich der einzigartige Panzer der Reptilien im Verlauf der Evolution entwickelt hat. Vermutlich sei er aus knöchrigen Verlängerungen und Verbreiterungen des Rückgrats und der Rippen entstanden, berichten die Forscher um Chun Li von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften im Fachmagazin "Nature".
Zur Entstehung des Schildkrötenpanzers....
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Gewässerkunde -
Reptilien
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Geschrieben von: wissenschaft.de / Manfred Siedler - Aqua-Globe Magazine
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Mittwoch, den 19. November 2008 um 07:00 Uhr |
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Forscher haben in Schottland Fossilien einer bisher unbekannten Schildkrötenspezies gefunden. Die Abdrücke der Überreste der 164 Millionen Jahre alten Knochen des gepanzerten Tieres geben Aufschluss über die Evolution der Reptilienordnung der Schildkröten, erklären Jérémy Anquetin und sein Team vom naturgeschichtlichen Museum auf Skye, Schottland.
Die Wissenschaftler entdeckten in einem Felsblock auf der schottischen Insel Skye mehrere Fossilien längst ausgestorbener Tierarten. Neben den Artefakten von Haien und Salamandern fanden sie Bruchstücke einer bisher unbekannten Schildkrötenspezies. In monatelanger Kleinarbeit legten Spezialisten vier gut erhaltene Skelette und die Überreste von mindestens zwei weiteren Schildkröten frei. Diese Sammlung ist der bisher älteste Fund von Schildkrötenfossilien, sagen die Forscher. Das Fundstück stammt aus dem Mitteljura, jenem Kapitel der Erdgeschichte, das vor rund 161 Millionen Jahren begann und etwa 10 Millionen Jahre andauerte......
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Gewässerkunde -
Reptilien
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Geschrieben von: Spiegel online
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Dienstag, den 12. August 2008 um 07:31 Uhr |
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Das mysteriöse Krokodil-Massensterben in Südafrikas berühmtem Krüger-Nationalpark droht sich auszuweiten. Bisher wurden bereits 130 Kadaver der Raubtiere entdeckt. Wissenschaftler befürchten jetzt die Ausbreitung einer Seuche unter den Panzerechsen.
Johannesburg - Im Mai hat das Krokodilsterben im Krüger-Nationalpark begonnen, und noch immer stehen die Biologen vor einem Rätsel. "Bisher wurden bereits 130 Kadaver entdeckt, und jede Woche scheinen es mehr zu werden, wenn wir über die Gegend fliegen", sagte Parksprecher Raymond Travers der Zeitung "Sunday Independent". Die Kadaver wurden in den Flüssen Olifant und Letaba entdeckt, die innerhalb des Parks am dichtesten von Nil-Krokodilen besiedelt sind.
In der vergangenen Woche haben Wissenschaftler und Veterinäre.....
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Gewässerkunde -
Reptilien
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Geschrieben von: Vergne, A., Mathevon, N.- Current Biology 18 / spektrumdirekt / Aqua-Globe Magazine
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Dienstag, den 24. Juni 2008 um 07:45 Uhr |
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Junge Nilkrokodile erhöhen ihre Überlebenswahrscheinlichkeit in den ersten Lebenstagen, indem sie sich bereits im Ei durch Rufe bemerkbar machen. Die kurz vor dem Schlüpfen gut hörbaren 'umph! umph!'-Schreie sollen sicherstellen, dass alle Geschwister möglichst gleichzeitig ausschlüpfen und die Mutter sie bewacht. Diese schon seit Jahren anekdotisch bekannte Vermutung haben Amelie Vergne und Nicolas Mathevon von der Université Jean Monnet in Frankreich jetzt durch das Abspielen von Tonbändern bestätigt.
Die Forscher teilten Eier, aus denen innerhalb der nächsten zehn Tage Krokodilkinder schlüpfen sollten, in drei Gruppen, von denen einer Krokodilrufe vorgespielt wurden.....
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Gewässerkunde -
Reptilien
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Geschrieben von: Proceedings of the Royal Society B / spektrumdirekt
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Montag, den 31. März 2008 um 08:49 Uhr |
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In Brasilien haben Wissenschaftler die versteinerten Überreste einer bislang unbekannten Krokodilart entdeckt, die vor 62 Millionen Jahren im Meer gelebt hat.
Die Wissenschaftler um José Antonio Barbosa von der Bundesuniversität von Pernambuco in Recife tauften das prähistorische Tier Guarinisuchus munizi. Das drei Meter lange Skelett war bereits vor knapp sechs Jahren durch Zufall in der Region Mina Poty im nordöstlichen Bundesstaat Pernambuco in einem Steinbruch gefunden worden.
Die entdeckte Krokodilart gehört zur Familie der Dyrosauridae und ist als "Krieger der Meere" bekannt, weil sie das Aussterben der Dinosaurier vor etwa 65 Millionen Jahre am Ende der Kreidezeit überlebt hat, betonen die Wissenschaftler....
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Gewässerkunde -
Reptilien
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Geschrieben von: Journal of Experimental Biology 211: 7 (2008), / spektrumdirekt
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Montag, den 17. März 2008 um 08:50 Uhr |
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Alligatoren verlagern mit Hilfe mehrerer Muskelpartien ihre Lunge, um im Wasser auf- und abzutauchen. Auch Seitwärtsrollen gelingen ihnen durch diesen Trick beinahe geräuschlos. Dies ergab eine Studie der Biologen Colleen Farmer und Todd Uriona von der University of Utah.
Wenn die Reptilien tauchen wollen, drücken sie die Lunge Richtung Schwanz, wenn sie auftauchen, Richtung Kopf. Wollen sie eine Seitwärtsrolle machen, verlagern sie das Organ zur Seite. Je nach ihrer Position wirkt die gasgefüllte Lunge dann wie ein Auftriebskörper, der die gewünschte Bewegung erleichtert.
Entdeckt wurden die ungewöhnlichen Fertigkeiten....
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Gewässerkunde -
Reptilien
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Geschrieben von: Stern online
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Freitag, den 05. Oktober 2007 um 13:00 Uhr |
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An den sprichwörtlichen Krokodilstränen ist was dran. Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Reptilien beim fressen weinen müssen, allerdings nicht aus Mitgefühl für ihre Opfer.
Krokodile weinen laut einer Untersuchung amerikanischer Forscher beim Verzehren ihrer Opfer tatsächlich - womit eine Jahrhunderte alte Redensart untermauert wäre, wonach das Vergießen von Krokodilstränen so viel bedeutet wie Trauer oder Betroffenheit zu heucheln. Bei der Untersuchung zeigte sich, dass die Reptilien beim Fressen nicht nur feuchte Augen bekommen, sondern dass es aus den Tränendrüsen mitunter sogar regelrecht sprudelt. ...
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Gewässerkunde -
Reptilien
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Geschrieben von: Wolfgang Weitlaner/ressetext.austria
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Montag, den 01. Oktober 2007 um 11:50 Uhr |
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Krokodile gelten bei Europäern häufig als träge und lethargische Tiere. Eine neue Studie von Forschern der australischen University of Queensland zeigt klar, dass die Reptilien genau das Gegenteil davon sind. Mit Hilfen von Satellitensendern konnten die Forscher zeigen, dass Salzwasserkrokodile (Crocodylus porosus) epische Distanzen zurücklegen können, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist in seiner Online-Ausgabe....
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