| Mit der Lupe am Meeresboden |
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| Meereswissenschaften - Meeresgeologie | |||
| Geschrieben von: IFM-GEOMAR | |||
| Donnerstag, den 17. Dezember 2009 um 10:33 Uhr | |||
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Das deutsche Forschungsschiff SONNE war für fast sechs Wochen lang Basis für die Geologen des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR). Ziel der Expedition war das sogenannte Woodlark Becken im Südwestpazifik vor Papua Neuguinea. In diesem sehr jungen Teil des Weltozeans kann wegen der geringen Sedimentbedeckung das aktive Auseinanderbrechen eines Kontinents und die beginnende Ozeanbodenbildung beobachtet werden. Dafür hatten die Kieler Meeresforscher ein besonderes Instrument im Einsatz: das Autonome Unterwasser Vehikel..... Artikel weiterlesen als PDF (138 KB) Comments (0)
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Januar 2010 um 10:35 Uhr |





Papua Neuguinea ist eine Insel, die durch Prozesse im Erdinnern Zentimeter für Zentimeter auseinander gerissen wird. Dazwischen entsteht - in geologisch kurzer Zeit - ein neuer Ozean, in dieser Form weltweit einzigartig. Geologen des IFM-GEOMAR, Kiel haben jetzt ein wichtiges Stück des Meeresbodens vor Neuguinea erstmals hochauflösend kartiert und beprobt: Möglich wurde dies Dank des hochmodernen autonomen Unterwasserfahrzeugs ABYSS. Von den Ergebnissen erhoffen sich die Meeresforscher neue Erkenntnisse über die Plattentektonik, die Geburt eines Ozeans und die damit verbundene Bildung von Rohstofflagerstätten in dieser sehr dynamischen Region der Erde.