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Politik und Tourismus -
Meerespolitik
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Geschrieben von: Greenpeace
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Freitag, den 12. März 2010 um 09:48 Uhr |
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Der Prozess gegen die Walschützer von Greenpeace, Junichi Sato und Toru Suzuki, geht weiter. Als einer der wichtigsten Zeugen hat in dieser Woche ein ehemaliger Walfänger ausgesagt.
Der Greenpeace-Informant war vierzig Jahre lang Besatzungsmitglied der Walfangflotte. Seine Aussage stützt die Beweise der Greenpeacer und legitimiert damit ihr Handeln. Sie wurden angeklagt, weil sie eine Kiste mit Walfleisch als Beweis für den kommerziellen Vertrieb in Beschlag genommen hatten.
Walfleisch für Parlamentarier Der Zeuge bestätigt, dass die Wale nicht nur zu wissenschaftlichen Zwecken gefangen werden. Kommerzielle Gründe hätten im Vordergrund gestanden. Er habe mit eigenen Augen gesehen, wie große Mengen Walfleisch auf dem Fabrikschiff Nisshin Maru unterschlagen wurden. Auch habe er mitbekommen, wie Walfleisch an japanische Parlamentarier und Mitglieder des Fischereiministeriums (FAJ) geschickt wurden. Mitglieder des Walforschungsinstituts an Bord hätten große Portionen des teuer gehandelten Schwanzfleisches der Wale für sich behalten.
Als der Zeuge in den 1990ern erstmals Verantwortlichen des Flotteninhabers Kyodo Senpaku seine Bedenken mitteilte, wurde er auf dem Schiff einer anderen Arbeit zugeteilt. Weiterhin berichtet er, dass er vor Prozessbeginn von Polizeibeamten unter Druck gesetzt wurde, nicht vor Gericht ausszusagen. Doch der Zeuge ließ sich nicht einschüchtern.......
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Politik und Tourismus -
Meerespolitik
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Geschrieben von: WWF / Aqua-Globe Magazine
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Freitag, den 12. März 2010 um 09:10 Uhr |
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Alle 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben sich gestern darauf geeinigt, ein internationales Handelsverbot für Roten Tun zu unterstützen. Über das temporäre Aussetzen des internationalen Handels mit Rotem Tun entscheiden 175 Staaten auf der Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES). Der WWF begrüßt die Ankündigung der EU-Staaten, kritisiert aber die einschränkenden Bedingungen des europäischen Vorschlags deutlich. „Die EU-Staaten haben sich zu einem Minimalkonsens durchgerungen, wenn sie ihre Unterstützung an Ausnahmeregelungen für die europäische Fischereilobby knüpfen und den Handelsstop bis 2011 aufschieben wollen“ sagte Heike Vesper Fischerei-Expertin des WWF. „Ein temporäres Handelsverbot zum Schutz des Roten Tuns muss ohne weitere Einschränkungen bereits für diese Fangsaison wirksam werden. Die Zeit zum Taktieren ist längst abgelaufen, wenn die EU diese Art ernsthaft schützen will.“
Aufgrund der hohen Nachfrage vor allem des japanischen Marktes sei der Rote Tun im Mittelmeer bis an den Rand des Kollaps überfischt worden. Es sind laut WWF Bestandsrückgänge bis zu 85 % zu verzeichnen. „Die seit Jahrzehnten propagierten Schutzbemühungen im Rahmen des Fischereimanagements haben komplett versagt.
Die kompromisslose Aufnahme.......
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Politik und Tourismus -
Meerespolitik
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Geschrieben von: Greenpeace
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Mittwoch, den 10. März 2010 um 08:01 Uhr |
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In der japanischen Walfängerstadt Aomori hat am Montag die zweite Phase des Prozesses gegen Junichi Sato und Toru Suzuki begonnen. In den kommenden Tagen werden die wichtigsten Zeugen der Verteidigung gehört.
Die japanische Regierung führt seit Juni 2008 ein politisch motiviertes Verfahren gegen die beiden Greenpeace-Aktivisten. Es dient offensichtlich dem Zweck, von den wahren Hintergründen des größten Skandals in der Walfanggeschichte des Landes abzulenken. Die Greenpeace-Walschützer hatten der Tokyoter Staatsanwaltschaft im Mai 2008 stichhaltige Beweise für massive Unterschlagungen von Walfleisch und dessen profitorientierten Verkauf durch Besatzungsmitglieder der Walfangflotte vorgelegt. Doch anstatt die von Greenpeace erhobenen Vorwürfe zu untersuchen, klagten die Behörden stattdessen die beiden Walschützer wegen Diebstahls und Hausfriedensbruchs an. Zwar befinden sie sich unter strengen Kautionsauflagen auf freiem Fuß. Allerdings drohen ihnen im jetzt laufenden Prozess bis zu zehn Jahre Haft.
Neben den beiden Greenpeace-Aktivisten werden in dieser Woche.......
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Politik und Tourismus -
Meerespolitik
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Geschrieben von: OceanCare
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Mittwoch, den 10. März 2010 um 07:49 Uhr |
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Heute werden im Nationalrat drei Vorstösse zu Robbenprodukten aus tierquälerischer Jagd behandelt. Eigentlich sollte das Thema längst erledigt sein: Der Nationalrat überwies am 3. Oktober 2008 oppositionslos die vom Bundesrat zur Annahme empfohlene Motion Aeschbacher zum gleichen Thema.
Mit dieser Annahme reagierte der Nationalrat auf die Entwicklung in der EU. Das Europäische Parlament beschloss am 5. Mai 2009 aus moralischen und tierschützerischen Gründen das Embargo für Robbenprodukte. Ausgenommen sind einzig Produkte der traditionellen Jagd der Inuit. Der Ministerrat hat diese Regelung am 17. Juni 2009 bestätigt. Mit der Übernahme der EU-Regelung verhindert die Schweiz, dass sie zum Umschlagplatz für tierquälerisch hergestellte Robbenprodukte wird.
Der Ständerat wollte dagegen einen eigenen Weg gehen. Er möchte den Handel aus staatlich bewilligter und kontrollierter Jagd zulassen. Er lässt offen, wer die Zulassungskriterien aufstellen und kontrollieren soll. Dabei sind Kontrollen kaum praktikabel, da sich die Robbenjagd auf unwegsamem Gelände bei extremen Wetterbedingungen in einem Gebiet von der Fläche Frankreichs abspielt. Der Augenschein vor Ort, den die Fondation Franz Weber vorgenommen hat, zeigte deutlich, dass elementare Verstösse gegen den Tierschutz alltäglich sind (zum Beispiel Häuten von noch lebenden Tieren)......
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Politik und Tourismus -
Meerespolitik
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Geschrieben von: Greenpeace / Aqua-Globe Magazine
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Montag, den 08. März 2010 um 10:56 Uhr |
Rund 800 Kilometer Luftlinie liegen zwischen Berlin und Stockholm - ein Katzensprung. Doch wenn es um Steine im Meer geht, trennen uns Welten. Das legt ein Urteil des höchsten schwedischen Umweltgerichtshofs nahe. Es hat bestätigt, dass die von Greenpeace versenkten Natursteine in zwei schwedischen Meeressschutzgebieten eine Umweltschutzmaßnahme darstellen, die keiner besonderen Erlaubnis bedarf. Das Urteil ist nicht anfechtbar.
Der Gegensatz zur deutschen Sichtweise könnte kaum krasser sein. In Deutschland bezeichnen Behörden und Gerichte das Versenken von Naturfelsen nach wie vor als illegal. Das Landgericht Hamburg verurteilte deutsche Greenpeacer Anfang Februar zur Zahlung von Schadenersatz an eine Firma, die im Sylter Außenriff Sand und Kies fördern darf und dabei den Tod vieler Millionen Meeresorganismen in Kauf nimmt. Die Umweltschützer hatten 2008 rund 300 Granitfelsen im Meeresschutzgebiet Sylter Außenriff versenkt, um es vor der zerstörerischen Fischerei zu schützen.
„"Das schwedische Urteil zeigt.......
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Politik und Tourismus -
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Geschrieben von: OceanCare / Aqua-Globe Magazine
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Montag, den 08. März 2010 um 08:18 Uhr |
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Beim interimistischen Treffen der Internationalen Walfangkommission (IWC), das am 4.März 2010 in Florida stattfand erhielten die Buckelwale vor Grönland erneut Aufschub vor Bejagung. Grund für die wenige Wochen dauernde Gnadenfrist ist, dass nicht genügend Mitgliedsstaaten anwesend waren, um eine beschlussfähige Mindestanzahl zu stellen. Die Schweiz nahm an diesem interimistischen Treffen auch nicht teil. Viele Staaten, insbesondere Schweden und die USA, versuchten in den vergangenen Woche nach allen Regeln der Kunst, den Weg für diesen von Walschützern heftig kritisierten dänischen Antrag zu ebnen. Insbesondere die Europäische Union versank in den letzten Tagen in einem internen Verhandlungsdilemma, da die Mitgliedsstaaten sich nicht auf eine einheitliche Position einigen konnten. Dies war jedoch auch abzusehen, da Dänemark als Antragsteller hier klar einen solchen Konsens verhinderte. Überlegen muss sich der starke europäische Block sicherlich in Zukunft, ob man flexibler in Verhandlungen treten kann. Nicolas Entrup, von Ocean Cares Partnerorganisation WDCS war vor Ort und meint: “Die Freude über das Ergebnis ist begrenzt, denn der Antrag bleibt zur Abstimmung bei der im Juni stattfindenden Jahrestagung der IWC am Tisch. Und alle Zeichen stehen ganz klar für eine Genehmigung der Jagd auf Buckelwale“. Im Vorfeld der interimistischen Tagung verhandelte eine Arbeitsgruppe der IWC......
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Politik und Tourismus -
Meerespolitik
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Geschrieben von: Pro Wildlife / Aqua-Globe Magazine
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Montag, den 08. März 2010 um 07:43 Uhr |
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Kurz vor Beginn der Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) in Doha (Katar) am 13. März spaltet der Antrag Monacos, den Roten Thunfisch unter ein weltweites Handelsverbot zu stellen, noch immer die EU: Ein neuer Vorschlag der EU Kommission droht den Schutz des vom Aussterben bedrohten Speisefischs zu unterminieren. „Die EU schlägt zwar vordergründig vor, das Handelsverbot für Roten Thun zu unterstützen; gleichzeitig knüpft sie ihre Unterstützung aber an Bedingungen, die darauf ausgelegt sind, das Handelsverbot zu Fall zu bringen“, sagt Daniela Freyer, die für die Artenschutzorganisation Pro Wildlife an der Konferenz teilnimmt. Die EU stellt mit 27 Stimmen den wichtigsten Stimmenblock der 175 CITES-Mitglieder. „Ohne die Zustimmung der EU wird es kein Handelsverbot für den Thunfisch geben“, so Freyer. „Die EU muss jetzt endlich die Notbremse für den König der Meere ziehen.“
Der König der Meere endet als Sushi Der Rote Thunfisch (Thunnus thynnus), auch Blauflossenthun genannt, ist ein Fisch der Superlative: Er wird bis zu 500 Kilogramm schwer und fünf Meter lang, erreicht 80 Stundenkilometer und taucht 900 Meter tief. Doch jahrzehntelange Überfischung brachte die Bestände an den Rand des Kollaps: Experten schätzen.......
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Politik und Tourismus -
Meerespolitik
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Geschrieben von: WWF / Aqua-Globe Magazine
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Freitag, den 05. März 2010 um 11:16 Uhr |
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Die bevorstehende Konferenz der Anrainerstaaten des Wattenmeeres am 17. und 18. März auf Sylt hat nicht nur Grund zum Feiern. Auch nach Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO sieht der WWF viele ungelöste Probleme. Es drohe eine weitere Industrialisierung des Wattenmeeres durch Kohlekraftwerke, Ölförderung und übertriebenen Hafenausbau. Die Fischerei auf Muscheln und Krabben sei noch nicht naturverträglich. Das Risiko von großen Schiffsunfällen mit dem Austritt von Öl oder Chemikalien wachse. Und der durch den Klimawandel beschleunigt ansteigende Meeresspiegel bedrohe das Wattenmeer auf lange Sicht sogar in seiner Substanz. Der Bundestag müsse deshalb in seinem heutigen Beschluss wichtige Weichen für die Zukunft des Wattenmeeres stellen. „Wir müssen heute beginnen, die Anpassung des Wattenmeeres an den Klimawandel vorzubereiten“ sagte Hans-Ulrich Rösner, Projektleiter Wattenmeer beim WWF Deutschland. „Dazu brauchen wir Forschungsarbeiten und Pilotprojekte, die zeigen, wie der künftige Schutz der Menschen vor Sturmfluten mit dem Erhalt der einmaligen Wattenmeerlandschaft auch bei steigendem Meeresspiegel in Einklang gebracht werden kann.“
Besonders kurz greifen die Konferenzvorbereitungen beim Thema Schiffssicherheit. Auch weiterhin soll das von der Internationalen Schifffahrtsorganisation im Jahr 2002 ausgewiesene „Besonders Empfindliche Meeresgebiet“ (PSSA) nur das Wattenmeer selbst umfassen - ausgerechnet die Schifffahrtsrouten.......
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Politik und Tourismus -
Meerespolitik
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Geschrieben von: Pro Wildlife / Aqua-Globe Magazine
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Dienstag, den 02. März 2010 um 06:37 Uhr |
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Ein regelrechtes Tauziehen um kommerziell genutzte marine Arten erwarten Artenschützer auf der Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens vom 13.-25. März in Katar. Für den Roten Thun ist ein internationales Handelsverbot beantragt. Acht Hai- und 31 Korallenarten dürfen nur noch kontrolliert genutzt werden, wenn die Arten in den so genannten Anhang II gelistet werden. „Nie zuvor gab es so viele Anträge, Meerestiere weltweit unter Schutz zu stellen“, sagt Pro Wildlife-Sprecherin Daniela Freyer, die an der Konferenz teilnehmen wird. „Wir erwarten, dass nur der Streit um Elfenbein die Gemüter ähnlich erhitzen wird: Erneut wollen zwei afrikanische Länder in den Handel mit Elfenbein einsteigen.“ Auch Schutzanträge für Eisbären und Dutzende weitere Arten stehen auf der Tagesordnung. Die Europäische Kommission legt am Montag ihren Vorschlag vor, wie die 27 EU-Staaten auf der Konferenz abstimmen sollen.
Handel mit Eisbärfellen verbieten Die USA haben ein internationales Handelsverbot für Eisbären beantragt. Obwohl Wissenschaftler voraussagen, dass bis 2050 durch das Abschmelzen des Packeises 71 Prozent des derzeitigen Bestands verschwinden wird, ist der internationale Handel mit Fellen und Jagdtrophäen bisher legal. Alleine in Kanada wurden in den letzten fünf Jahren........
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Politik und Tourismus -
Meerespolitik
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Geschrieben von: Pro Wildlife / Aqua-Globe Magazine
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Montag, den 01. März 2010 um 07:53 Uhr |
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Vom 2. bis 4. März verhandelt eine Arbeitsgruppe der Internationalen Walfangkommission in Florida/USA über die Zukunft der IWC. „Dort wird ein Kompromiss diskutiert, der die Errungenschaften der letzten 25 Jahre zum Schutz der Wale opfert“, warnt Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife. „Dies würde Japan, Island und Norwegen für ihr dreistes Unterwandern der IWC durch eigenmächtige Fangquoten und angeblichen „Wissenschaftswalfang“ sogar belohnen.“ Die Artenschutzorganisation hat die Bundesregierung, die an der Entwicklung des gefährlichen Vorschlags mitgewirkt hat, aufgefordert, die Notbremse zu ziehen.
In den letzten Monaten war Deutschland Mitglied einer „Unterstützergruppe“ aus zwölf Ländern, die den vorliegenden Kompromissvorschlag zwischen den Interessen der Walschutz- und Walfangländer erarbeitet hat. Wird in der IWC-Arbeitsgruppe in Florida (2. bis 4. März) dieser Vorschlag weiter ausgearbeitet, wäre dies richtungsweisend für die IWC-Jahrestagung, die im Juni darüber abstimmt – mit möglicherweise verheerenden Folgen:
Der Vorschlag der IWC-Arbeitsgruppe sieht vor, ausgerechnet in dem 1996 eingerichteten Antarktis-Schutzgebiet, kommerzielle Walfangquoten zu erteilen, wo sich die wichtigsten Nahrungsgründe der Wale befinden. Gleichzeitig ist die Einrichtung eines südatlantischen Schutzgebietes geplant in dem überhaupt kein Walfang stattfindet. Hier wollen die Politiker die Bevölkerung sehenden Auges verarschen.....
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