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Gewässerkunde -
Gewässerbiologie
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Geschrieben von: Forschungsverbund Berlin e.V.
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Dienstag, den 02. Februar 2010 um 07:58 Uhr |
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Wer bekommt bei dem Begriff Moor nicht eine leichte Gänsehaut, denkt an die trostlose Einöde in englischen Kriminalgeschichten. Doch der Lebensraum Moor ist keineswegs eintönig. Einzigartige Tiere und Pflanzen haben sich optimal an die scheinbar widrigen Lebensbedingungen angepasst. Moore leisten wertvolle Ökosystemdienstleistungen für uns Menschen: Sie regulieren den Wasser- und Kohlenstoffhaushalt. Der Welttag der Feuchtgebiete am 2.2.2010 soll uns daran erinnern, dass dieser wichtige Lebensraum weltweit bedroht ist. Am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin ist die Untersuchung von Feuchtgebieten wie Mooren und Auenlandschaften ein wichtiger Schwerpunkt.
Die Arbeitsgruppe von Dr. Jörg Gelbrecht untersucht beispielsweise, wie einst trockengelegte Moore erfolgreich wiedervernässt werden können. Moore nehmen mit einer Fläche von 4,16 x 106 Quadratkilometern etwa nur drei Prozent des globalen Festlandes ein, speichern aber 20 bis 30 Prozent der gesamten Kohlenstoffvorräte aller Böden, was etwa 40 bis 60 Prozent des CO2-Gehaltes der Atmosphäre entspricht. Der weltweite Erhalt und Schutz der Moore hat damit große Bedeutung in der aktuellen Klimadiskussion.
Die Mehrzahl der Moore befindet sich in der..........
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Gewässerkunde -
Gewässerbiologie
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Geschrieben von: WWF / Aqua-Globe Magazine
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Dienstag, den 02. Februar 2010 um 07:16 Uhr |
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Anlässlich des Welttags der Feuchtgebiete am 2. Februar fordert die Umweltschutzorganisation WWF einen engagierten Schutz von Flüssen, Auen, und Mooren in Deutschland und Europa. Süßwasser-Ökosysteme seien wahre „Hotspots“ der Biodiversität und Heimat zahlreicher bedrohter Tier- und Pflanzenarten. In Deutschland gibt es laut Ramsar-Konvention (Internationales Übereinkommen zum Schutz von Feuchtgebieten) dreiunddreißig dieser Ökosysteme mit weltweiter Bedeutung, wie etwa die Donau- und die Elbeauen, der Ammersee oder die Havelniederungen. „Über dreißig Prozent aller Süßwasserfische und siebzehn Prozent aller Wasservögel gelten als gefährdet oder vom Aussterben bedroht“, warnt Dorothea August vom WWF Deutschland. Mit den Amphibien stehe durch stetig voranschreitende Lebensraumzerstörung und weltweite Seuchen sogar eine gesamte Tiergattung am Abgrund. Von den 6.285 erfassten Fröschen und Lurchen seien bereits 1.900 Arten in der höchsten Bedrohungskategorien der Roten Liste eingestuft. Sie stünden damit kurz vor der Ausrottung.
Ein Flusssystem von Bedeutung für ganz Europa sei die über 2800 Kilometer lange Donau, die sich......
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Gewässerkunde -
Gewässerbiologie
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Geschrieben von: Dr. Thomas Kaphegyi, Institut für Landespflege der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg / DBU / Aqua-Globe Magazine
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Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 08:43 Uhr |
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Ein Blick auf unsere Umwelt zeigt: Die Natur ist derzeit massiven Umbrüchen ausgeliefert, der Klimawandel die meist diskutierte Ursache dafür. Doch manchmal sind es nicht nur die globalen Zusammenhänge, die unser Landschaftsbild prägen. Im Wurzacher Ried – einer der bedeutendsten Moorflächen Europas – bedarf es lediglich eines braunen Nagers, um ehemals vom Menschen trockengelegte Flächen in überflutete Gebiete zu verwandeln. „Mit ihren Aktivitäten stellen Biber die Renaturierungskonzepte für Moorschutzgebiete auf den Kopf“, sagt Dr. Thomas Kaphegyi vom Institut für Landespflege der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Das Institut will neue Strategien entwickeln, wie die Einwirkungen des Bibers unmittelbar für Pflege und Erhalt des Wurzacher Rieds genutzt werden können: „Ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung zukunftsfähiger Naturschutzstrategien“, so Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die das Projekt mit 240.000 Euro fördert.
Nagespuren, gefällte Bäume und aus Holzknüppeln aufgetürmte Burgen – die Anwesenheit von Bibern ist unübersehbar. Dort wo sie auftauchen, wecken die Nager die Neugier der Menschen, aber nicht immer nur Entzücken. Das Wurzacher Ried ist das größte zusammenhängende und noch intakte Hochmoor Westeuropas. Als Hort vieler vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten.........
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Gewässerkunde -
Gewässerbiologie
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Geschrieben von: Umwelt Bundesamt
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Dienstag, den 26. Januar 2010 um 08:11 Uhr |
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Gewässerschutz kann nur mit der Landwirtschaft, nicht gegen sie erfolgreich sein. Eine fachliche und kompetente Beratung der Landwirte ist dabei ein wichtiger Baustein. Die neue Broschüre des UBA wirbt für einen breiteren Einsatz gewässerschonender Maßnahmen und zeigt auf, dass Gewässerschutz nicht mit Ertragseinbußen einhergehen muss.....
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Gewässerkunde -
Gewässerbiologie
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Geschrieben von: Philipps-Universität Marburg
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Mittwoch, den 09. Dezember 2009 um 07:13 Uhr |
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Die Algenforscher der Deutschen Botanischen Gesellschaft haben die Froschlaichalge zur Alge des Jahres 2010 gekürt. Sie möchten damit auf diese gefährdete Pflanze unserer heimischen Gewässer aufmerksam machen. Froschlaichalgen werden immer rarer, da ihr Lebensraum schwindet. Sie sind auf sauberes und kühles Wasser angewiesen, das jedoch oft zugebaut oder durch Abwässer und Pflanzenschutzmittel verunreinigt wird oder bei zu starker Wasserentnahme ganz versiegt. Die Algenspezialistin Dr. Johanna Knappe von der Philipps-Universität Marburg erklärt, was sie an der Roten-Liste-Art fasziniert. Einzelne Arten sind sehr ähnlich
Ihren Namen verdankt die Froschlaichalge ihrer gallertartigen Gestalt sowie ihrem perlschnurartigen Aussehen, das an die Laichschnüre mancher Kröten erinnert. Die perlartigen Knoten bestehen aus regelmäßig angeordneten Wirteln aus kurzen, sich verzweigenden Fäden. "So richtig hübsch wird Batrachospermum, wie diese Alge wissenschaftlich heißt, aber erst unter dem Mikroskop", schwärmt Dr. Johanna Knappe, Spezialistin für diese Süßwasser-Lebewesen. Die Algenforscherin der Philipps-Universität Marburg wird oft von Kollegen und Laien gebeten,.......
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Gewässerbiologie
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Geschrieben von: pressetext / Aqua-Globe Magazine
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Donnerstag, den 03. Dezember 2009 um 07:37 Uhr |
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Stickstoffdünger und Waschmittel sind bekannt dafür, dass sie das Algenwachstum fördern. Einer aktuellen Studie zufolge spielt aber auch Überfischung - vor allem von Raubfischen - eine Schlüsselrolle. Das Forscherteam um Britas Klemens Eriksson von der Universität Groningen hat in langjährigen Untersuchungen mit dem schwedischen Fishery Board in der Ostsee festgestellt, welche Folgen das Verschwinden der Raubfische auf das Ökosystem hat.
"Wir haben uns zwei Raubfisch-Populationen, Hecht und Barsch, in neun Brackwasser-Gebieten an der Ostseeküste genau angesehen und mit den Populationen kleinerer Fische und Algenblüten verglichen", so Eriksson. "Das Ergebnis war erstaunlich." In den Gebieten, in denen die Zahl der Raubfische stark rückgängig war, war die Zahl der kleineren Fische und der Algen sehr hoch. "In Regionen, in denen das Gleichgewicht intakt war, lag die Wahrscheinlichkeit einer Algenblüte bei nur zehn Prozent.".....
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Gewässerbiologie
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Geschrieben von: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern
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Dienstag, den 01. Dezember 2009 um 07:50 Uhr |
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Nach den Maßgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie genügt kein einziger Ostsee-Bodden den Maßstäben für das Prädikat gut oder sehr gut, teilte Umweltminister Till Backhaus am 24. November 2009 mit. Bei Fließgewässern erfüllen nur 10 Prozent die Anforderungen. Ebenso betroffen sind 34 Prozent der Seen und 45 Prozent des Grundwassers im Lande. Um diesen erschütternden Zustand der Gewässer in MeckPomm zu ändern will das Land nun 91.5 Mio. Euro investieren.
"Sauberes Wasser stellt nicht nur die Grundlage unserer Trinkwasserversorgung dar. Es ist auch Standortfaktor für die Land- und Forstwirtschaft, für den Tourismus, für Industrie und Fischerei. Der Schutz der natürlichen Wasserressourcen und ihre nachhaltige Bewirtschaftung ist daher eine verantwortungs- und äußerst anspruchsvolle Aufgabe", betonte Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus in der Landespressekonferenz zur Vorstellung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie.
Die Wasserrahmenrichtlinie fasst die europaweiten Anstrengungen zum Gewässerschutz in einer übergreifenden.....
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Gewässerbiologie
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Geschrieben von: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
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Dienstag, den 13. Oktober 2009 um 07:27 Uhr |
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Die Folgen der globalen Erwärmung machen sich zunehmend regional bemerkbar, so auch im Flusseinzugsgebiet der Elbe. Phasen von extremem Niedrigwasser werden vor allem im Sommer immer häufiger. Die langfristigen Änderungen des Wasserhaushaltes werden die ökologischen und sozioökonomischen Entwicklungsaussichten der Region entscheidend prägen. Dies ist der Tenor eines Memorandums, in dem jüngste Ergebnisse des Elbe-Projektes im Forschungsprogramm "Globaler Wandel des Wasserkreislaufs" (GLOWA) zusammengefasst sind. Auf der Nationalen GLOWA Konferenz vom 12. bis 14. Oktober 2009 in Potsdam diskutieren die Wissenschaftler zusammen mit den Betroffenen in Politik und Gesellschaft über die Perspektiven für die Region.
"Die durch den Ausstoß von Treibhausgasen bereits messbaren Veränderungen des Klimas und des Wasserhaushaltes im Elbegebiet bestätigen die Vorhersagen der Klimaforschung nachdrücklich", sagte Frank Wechsung vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) am heutigen Montag auf der Konferenz. "Aus Szenarien ist absehbare Realität geworden.....
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Gewässerbiologie
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Geschrieben von: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
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Mittwoch, den 09. September 2009 um 07:27 Uhr |
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Die Langzeitfolgen von Pflanzenschutzmitteln auf die Lebewesen und die Qualität des Wassers in Flüssen kann jetzt einfacher als je zuvor ermittelt werden: Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) haben ein Werkzeug entwickelt, mit dem innerhalb von Minuten die schädliche Wirkung von Pestiziden abgeschätzt werden kann, die zum Beispiel von landwirtschaftlichen Flächen in Flüsse und Bäche gespült worden sind.
"Bisher war es sehr schwierig nachzuweisen, welche chronischen Wirkungen auftreten", erläutert Dr. Matthias Liess, Leiter des UFZ-Departments System-Ökotoxologie. Bei ihrem neuen Ansatz machen es sich die Helmholtz-Forscher zu nutze, dass Pestizide charakteristische Änderungen in der Zusammensetzung der jeweils betroffenen Lebensgemeinschaft bewirken.
"Man muss lediglich ermitteln, welche und wie viele Tiere wie etwa Insekten und Krebse........
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Gewässerbiologie
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Geschrieben von: Forschungsverbund Berlin / Aqua-Globe Magazine
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Freitag, den 17. Juli 2009 um 08:34 Uhr |
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Etwa 150 Wissenschaftler von Irland bis zum Ural haben sich an einem einzigartigen Projekt beteiligt: Den Zustand der Flüsse in Europa zu beschreiben. Insgesamt untersuchten sie 165 Flusseinzugsgebiete, die mehr als 7 Millionen Quadratkilometer bedecken. Das entspricht etwa Dreiviertel der Fläche von Europa. Die Forscher haben einen auffälligen Unterschied zwischen Osteuropa und Westeuropa festgestellt: Im Osten gibt es noch viele naturbelassene Flussläufe, deren Wasser aber oft hochgradig verschmutzt ist, während im Westen die Flüsse sehr stark verbaut sind, aber das Wasser relativ sauber ist. Hier greifen schon Maßnahmen zum Wasserschutz. Das Naturpotenzial ist besonders in den osteuropäischen Ländern sehr groß. Mit Maßnahmen zur Reinhaltung des Wassers ließen sich hier wieder weitgehend intakte Ökosysteme herstellen. Leider schreitet der Ausbau dieser Flüsse derzeit rasch voran.
Dabei sieht die EU-Wasserrahmenrichtlinie vor, bis 2015 für alle natürlichen Gewässer einen "guten Gewässerzustand" zu gewährleisten. Prof. Klement Tockner, Direktor des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), gibt dazu eine vorsichtige Prognose: "Anhand der Informationen, die wir in jahrelanger Recherche zusammengetragen haben, mussten wir leider feststellen........
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