Fischerei


Abgefischt, aufgetischt und vernichtet E-Mail
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Fischerei, Fisch und Küche - Fischerei
Geschrieben von: Manfred Siedler - Aqua-Globe Magazine   
Freitag, den 23. Juni 2006 um 02:00 Uhr
Millionen Tonnen von Fischen und Meerestieren werden jedes Jahr als unerwünschter Beifang wieder tot oder sterbend ins Meer zurückgeworfen. Ein sinnloses TötenJedes Jahr werden 84,5 Millionen Tonnen Fisch und Meeresprodukte weltweit verspeist. Dies hat dazu geführt, dass die Vorkommen von Fischarten, die bei den "Gourmets" dieser Welt besonders beliebt sind, wie z. B. Tunfisch, Kabeljau, Seelachs, Schwertfisch und Speerfisch, sowie auch Haie - von denen nur die Flossen viel Geld einbringen - im vergangenen Jahrhundert weltweit um 90% zurückgegangen sind.
Aber nicht nur diese beliebten Speisefischarten werden durch den menschlichen Raubbau am Meer an den Rand ihrer Existenz getrieben, sondern auch Gattungen, die aus „Küchen-Sicht“ völlig uninteressant sind..... 

 

 

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Tunfisch-Fischerei aus dem Korallen-Dreieck unternimmt Zertifizierungsanstrengungen E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Fischerei
Geschrieben von: WWF / Aqua-Globe Magazin   
Dienstag, den 02. März 2010 um 07:44 Uhr

Der Echte Bonito wird etwa einen Meter lang und erreicht ein Gewicht von über 20 Kilogramm. Typisch sind die sieben dunklen Längsstreifen auf der silbrigen Bauchseite. Der Bonito lebt in tropischen Meeren, wird im Sommer aber auch gelegentlich in der Nordsee gefangen. In den Tropen ist er die wirtschaftlich bedeutendste Thunfischart. (Grafik: © 2010 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)Tunfisch aus der Dose wird umweltverträglicher. Das bedeutendste Fanggebiet für den weltweit beliebten Skipjack-Tunfisch im sogenannten Korallen-Dreieck will seine Fangmethoden erstmals nach den Nachhaltigkeitskriterien des Marine Stewardship Council (MSC) zertifizieren lassen. 40 Prozent der Skipjack-Fischerei aus dem westlichen Teil des indopazifischen Korallendreiecks soll bis 2011 das blaue Öko-Label tragen. Dies beschlossen acht Anrainerstaaten der Meeresregion in einem gemeinsamen Fischereiabkommen. Der WWF begrüßt die Entscheidung als wichtigen Schritt für den Umweltschutz in besonders artenreichen und empfindlichen Meeresgebiet zwischen den Philippinen, Indonesien und Papua Neuguinea. Ein Viertel des weltweiten Angebots an Skipjack-Tunfisch wird in dieser westpazifischen Region gefangen und vor allem als Dosenprodukt angeboten. Der Pro-Kopf Verzehr von Dosentunfisch liegt in Deutschland bei 1,6 Kilo jährlich.

   
„Mit einer erfolgreichen MSC-Zertifizierung kommt Bewegung in einen Massenmarkt der globalen Fischerei. Das Bekenntnis zur nachhaltigen Bewirtschaftung einer ökonomisch so wichtigen Fischerei sollte Signalwirkung für die gesamte Industrie haben“ sagt Catherine Zucco, WWF- Fischereiexpertin. „Diese Zertifizierung wird dem Verbraucher die Möglichkeit geben, den Einsatz von selektiven und nachhaltigen Fangmethoden beim Kauf zu belohnen.“ Umweltverträgliche Fangmethoden in der Skipjack-Fischerei schonen die bereits stark dezimierten Bestände von Gelbflossen- und Großaugen-Tunfisch.  Besonders Jungtiere dieser beiden Arten.........

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Fischerei und Klimaschwankungen entscheiden über das Schicksal der Nordsee-Heringe E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Fischerei
Geschrieben von: Johann Heinrich von Thünen-Institut / Fiscdherei in Deutschland / Aqua-Globe Magazine   
Mittwoch, den 24. Februar 2010 um 07:38 Uhr

Die zukünftige Heringsfischerei wird sich aufgrund von Fischereiaktivitäten und klimazyklischen Veränderungen auf ein auf Nachhaltigkeit abzielendes Fischereimanagement einstellen müssen. (Grafik: © 2009 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)Der Hering zählt für die Nordseefischer traditionell zu den ganz wichtigen Arten. Allein im letzten Jahr landeten deutsche Fischer rund 37.500 Tonnen dieser in großen Schwärmen auftretenden Fische an. In den 90er Jahren waren es noch deutlich weniger, die Bestände galten als überfischt. Forscher des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) in Hamburg haben jetzt herausgefunden, dass die Bestandsschwankungen offenbar wesentlich stärker als bislang vermutet auf eine Kombination aus Fischereiaktivität und klimazyklischen Veränderungen im Nordatlantik zurückzuführen sind. Ein auf Nachhaltigkeit abzielendes Fischereimanagement wird sich daran orientieren müssen.

Die Bestände des Nordseeherings hatten sich von dem niedrigen Niveau Mitte der 1990er Jahre wieder gut erholt. Seit kurzem ist jedoch ein erneuter Rückgang der geschlechtsreifen Heringe zu beobachten. Die Produktion von Fischbeständen wird generell durch zwei Prozesse bestimmt: zum einen durch die Zunahme der Biomasse aufgrund von Wachstum, zum anderen durch die Erzeugung des Nachwuchses, auch Reproduktion oder Rekrutierung genannt. Beide Prozesse werden durch Veränderungen der Umwelt beeinflusst, die natürlichen oder menschlichen Ursprungs sein können.......

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Fischers Fritz fischt zuviele Fische E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Fischerei
Geschrieben von: Manfred Siedler   
Freitag, den 19. Februar 2010 um 07:02 Uhr

Was eigentlich niemand wirklich will: Leergefischte Ozeane! Aber die Verlockungen des Profits sind wohl doch zu groß und so bieten viele Aussteller auf der „Fish International“ Fischarten an, die so bedroht sind, dass sie auf der Artenschutzkonferenz im März unter Schutz gestellt werden sollen“, sagt Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife. (Grafik: © 2008 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)Anlässlich der Fachmesse Fish International, die vom 21. bis 23. Februar in Bremen stattfindet, weist Pro Wildlife auf die Überfischung der Meere hin. „Viele Aussteller auf der Fish International bieten Fischarten an, die so bedroht sind, dass sie auf der Artenschutzkonferenz im März unter Schutz gestellt werden sollen“, sagt Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife. Die Europäische Union diskutiert derzeit eine grundlegende Fischerei-Reform. Pro Wildlife hat der EU einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, der die weitere Plünderung der Meere beenden soll.

Leere Meere durch High-Tech-Fischerei
Meere gehören zu den artenreichsten Lebensräumen. Doch nach Angaben der Welternährungsorganisation (FAO) sind 80 Prozent der marinen Fischbestände bereits maximal ausgeschöpft, übernutzt oder gar bereits kollabiert. Die Fischerei-Industrie reagiert seit Jahren mit Aufrüstung: Immer größere Schiffe mit immer effektiveren Fangtechniken sollen die verbleibenden Tiere aufspüren. Die Folge: Viele Fischarten sind so dezimiert, dass nur noch internationale Handelsbeschränkungen ihre Ausrottung verhindern können. Auf der kommenden Tagung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (WA, engl. CITES) im März soll für acht Haiarten der weltweite Handel eingeschränkt, für den Roten Thunfisch.....

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Kalter Winter bringt weniger Krabben als sonst E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Fischerei
Geschrieben von: Johann Heinrich von Thünen-Institut / Aqua-Globe Magazine   
Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 06:50 Uhr

Aufgrund des kalten Winters gibt es dieses Jahr weniger fangfähige Nordseegarnelen als gewöhnlich (Grafik: © 2010 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)Weniger große Garnelen als in den Vorjahren, relativ hohe Fangraten vor Ostfriesland, dafür kaum Vorkommen vor Norddänemark – in diesem Winter ist alles anders. Die jetzt zu Ende gegangene Reise des Fischereiforschungschiffs SOLEA hat ein differenziertes Bild der Verteilung der Nordseegarnelen erbracht.

Die insgesamt vierwöchigen Untersuchungen führten das Schiff von Cuxhaven aus über die niederländischen Gewässer in die südliche Nordsee und hinauf zur dänischen Küste. Diese Gebiete beproben die Fischereibiologen des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) seit 1991 alljährlich im Januar in Hinblick auf die winterlichen Verbreitung der Nordsee-Garnelen, umgangssprachlich auch Krabben oder Granat genannt. Garnelen gehören zu den wirtschaftlich wichtigsten Zielarten der Küstenfischerei in der Nordsee.

An insgesamt 121 Stationen ließen die Fischereiforscher ihre Netze zu Wasser und erhielten.....

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Beistand für den König der Meere E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Fischerei
Geschrieben von: Greenpeace / Aqua-Globe Magazine   
Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 07:26 Uhr
Die Aufzucht und Masst von jungen Thunfischen in Netzgehegen ist ein ökologischer Boomerang weil zuviel anderer Fisch verfüttert werden muss und die Hinterlassenschaften der Tunfischfarmen die Gewässer sehr stark belasten (Grafik: © 2009 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)

Mit bis zu zwei Metern Länge und 700 Kilogramm Gewicht ist der Blauflossen Tunfisch (Thunnus thynnus) unter Wasser so schnell wie ein Pferd an Land. Er legt auf seinen Wanderungen durch die Weltozeane jährlich Tausende von Seemeilen zurück – ein wahrer “König der Meere“, der in wenigen Wochen die Strecke Europa - Amerika bewältigt. Doch auch dieser blitzschnelle Jäger konte der gnadenlosen und einzig am Profit orientierten Fischereiindustrie bisher nicht entkommen.

Nun endlich zeichnet ist ein feiner Lichtstreifen am Horizont ab, sollte der Mittelmeer-Blauflossenthun doch noch vor der Ausrottung bewahrt werden? Das Umweltkomitee des Europäischen Parlaments sprach sich am Mittwoch dafür aus, den Handel mit der bedrohten Fischart stark einzuschränken. Auch Italien soll überraschend umgeschwenkt sein und sich für stärkeren Schutz ausgesprochen haben.

Das Umweltkomitee hat der EU-Kommission und den EU-Mitgliedsstaaten dringend nahegelegt, den Blauflossenthun in Anhang 1 des CITES-Abkommens aufzunehmen. Damit würde der Handel mit dem König der Meere zumindest im Mittelmeer drastisch eingeschränkt - ein längst überfälliger Schritt. Die nächste CITES-Konferenz findet vom 13. bis 25. März statt. Bis dahin wird die EU sich voraussichtlich auf eine Position festlegen.

Die große Überraschung aber sind Medienberichte über eine Kehrtwende Italiens. Sollten sie sich bewahrheiten, käme der Block der Sechs.....

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Europa verfehlt internationale Zielvorgabe zum Wiederaufbau der Fischbestände um mehr als 30 Jahre E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Fischerei
Geschrieben von: IFM-GEOMAR / Ozean der Zukunft   
Freitag, den 22. Januar 2010 um 09:51 Uhr

Fischen für die Forschung. Fischereibiologen untersuchen Fischbestände (Foto: Archiv, IFM-GEOMAR. )Noch 2002 waren sich die europäischen Länder beim Weltgipfel in Johannesburg einig. Die Fischbestände sind bis 2015 soweit aufzubauen, dass sie den höchsten langfristigen Ertrag liefern können. Das Ziel ist nach Analysen von Kieler Wissenschaftlern des Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ schon heute nicht mehr zu halten: Mit Seelachs, Ostsee-Sprotte und Stöcker erreichen nur drei von 54 untersuchten Fischarten im Nordost-Atlantik eine ausreichende Bestandsgröße. Der Zustand von zwölf Fischarten wie zum Beispiel Kabeljau, Scholle oder Heilbutt ist so schlecht, dass sie sich auch bei Einstellung der Fischerei nicht bis 2015 erholen könnten. Weitere Bestände ließen sich allein bei einer entsprechend reduzierten Fangquote rechtzeitig stabilisieren.

Diese Ergebnisse veröffentlichten Dr. Rainer Froese, Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und Prof. Dr. Alexander Proelß, Walter-Schücking-Institut für Internationales Recht an der Christan-Albrechts Universität zu Kiel, in der Fachzeitschrift „Fish and Fisheries“. Die Kieler Wissenschaftler, die im Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ fächerübergreifend forschen, legen in ihrer Analyse der Fischbestände außerdem dar.......

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Piraterie hilft den Fischbeständen E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Fischerei
Geschrieben von: Spiegel online / Aqua-Globe Magazine   
Mittwoch, den 13. Januar 2010 um 07:29 Uhr
Wegen der Piraten traut sich kein Fischtrawler der internationalen Fangflotten mehr in die Fanggebiete vor Somalia und Kenia. Seitdem sind die Netze der einheimischen Fischer wieder gut gefüllt. Die Fischbestände der Region erholen sich zusehends (Grafik: © 2010 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)

Piraterie hat offenbar auch eine gute Seite: Wegen der Überfälle meiden Trawler inzwischen die Seegebiete vor Somalia und Kenia. Die Folge: Fischer aus der Region fangen wieder mehr Fisch - darunter Arten, die längst als verschwunden galten.

Die gigantischen Fangflotten großer Fischkonzerne sind ein Magnet für Piraten vor der Küste Ostafrikas. Die Trawler haben die Gewässer vor Somalia und Kenia leergefischt, teils gingen sie in den vergangenen Jahren dort sogar illegal auf Fischfang. Die Netze der Fischer vor Ort blieben in der Folge leer - mancher suchte sich eine neue Einnahmequelle und tauschte das Netz gegen ein Maschinengewehr.

Doch nun schlägt das Pendel zurück: Aus Angst vor Überfällen wagt sich kaum noch ein Trawler in die Seegebiete - und die Fischbestände erholen sich offenbar. "Es gibt jetzt mehr Fisch, als gefangen werden kann, weil die Piraten die internationalen Fischer verschreckt haben", sagte der Vorsitzende des Fischereiverbands in der kenianischen Ortschaft Malindi, Athman Seif. Über alle Arten hinweg gebe es eine erhebliche......

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Zehn Gebote für eine EU-Fischereireform E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Fischerei
Geschrieben von: ProWildlife / Aqua-Globe Magazine   
Donnerstag, den 07. Januar 2010 um 06:57 Uhr
Der Raubbau in der Fischerei muss endlich aufhören, sonst gibt es bald keine Fischerei mehr (Grafik: © 2009 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)

In diesem Jahr will die Europäische Union (EU) die Weichen für eine neue Fischereipolitik stellen. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife hat der EU hierfür einen 10-Punkte-Plan vorgelegt, der die Überfischung der Meere beenden soll. Der Plan enthält unter anderem die Forderungen, den Beifang zu reduzieren und strengere Kontrollen auf See durchzuführen. Zentraler Punkt des Plans ist außerdem eine Neuausrichtung der Fangmengen nach ökologischen Kriterien: "Bisher verteilte die EU die Fangquoten danach, wie viel die Fischereilobby verlangt - und nicht, wie viel die Meere vertragen", kritisiert Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife. "Dies zu ändern wird die größte Herausforderung für die EU." 2010 wurde von den Vereinten Nationen zum „Internationalen Jahr der Biologischen Vielfalt“ ausgerufen. "Mit einer umfassenden Fischereireform könnte die EU einen wesentlichen Beitrag dazu leisten", so Altherr.

Fangmengen den schwindenden Fischbeständen anpassen Basis des Zehn-Punkte-Plans ist der Grundgedanke, dass nach Jahrzehnten verfehlter Fischereipolitik nun endlich der Schutz der Fischbestände und der Ozeane im Vordergrund stehen muss. Wichtigster Punkt:.....

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Mit dem „Nackthai“ auf Larvenfang E-Mail
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Fischerei, Fisch und Küche - Fischerei
Geschrieben von: Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI)   
Dienstag, den 05. Januar 2010 um 16:24 Uhr
Der „Nackthai“, ein Fanggerät zum Sammeln von Plankton und Fischlarven, wird an Bord gezogen (Foto: Jens Ulleweit, vTI),

Fischereibiologen des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) sind zu einer elftägigen Expedition in die Nordsee aufgebrochen, um sich ein Bild über die aktuelle Verteilung der Bodenfische in der Deutschen Bucht zu machen und die Häufigkeit und Verteilung von Heringslarven abzuschätzen.

Da die jungen Heringslarven für normale Fischernetze viel zu klein sind, kommt ein engmaschiges Fanggerät zum Einsatz, das aufgrund seiner länglichen, fischähnlichen Form „Nackthai“ genannt wird. Das gut 2 Meter lange Gerät ist speziell für den Fang von Fischlarven und Plankton vom fahrenden Schiff aus konstruiert. Aufgrund seines offenen, stabilen Stahlrahmens kann es mit Geschwindigkeiten von bis zu 5 Knoten durch das Wasser gezogen werden. Die Heringslarven-Untersuchungen werden in dieser Form seit 1972 regelmäßig durchgeführt. Neben dem deutschen Fischereiforschungsschiff „Walther Herwig III“ beteiligen sich auch andere Nordsee-Anrainerstaaten mit ihren Schiffen an den Datenerhebungen. Die Ergebnisse bilden eine wichtige, ....

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