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Schwämme haben die ersten Glas-Lichtleiter erfunden

Die Meerorange (Tethya aurantium) in ihrem natürlichen Lebensraum (Foto: Universität Stuttgart/Zoologie).Glasfasern als Lichtleiter sind offenbar keine Erfindung der letzten Jahrzehnte. Schwämme (Porifera), die entwicklungsbiologisch ältesten, mehrzelligen Tiere, sind in der Lage, mit Hilfe von amorphen Silikatstrukturen Licht weiterzuleiten. Schon vor über zehn Jahren erregten Funde photosynthetisch aktiver Organismen im Inneren von Schwämmen Aufmerksamkeit. Bis dahin war noch nicht zu erklären, wie diese Organismen im Inneren von Schwämmen ohne Licht überleben konnten. Bereits damals stellten die Meeresbiologen Elda Gaino und Michele Sara aus Genua (Italien) die These auf, dass eventuell Licht ins Innere der Schwämme geleitet wird. Marine Zoologen der Universität Stuttgart und des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften an der Universität Kiel haben nun im Rahmen des Forschungsprojektes BIOTECmarin den Nachweis erbracht, dass.....

 

 

 

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Haie - Allgemeines
Europäische Haiwoche 2008 E-Mail
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Geschrieben von Hai-Stiftung / Shark Foundation / Aqua-Globe-Project am Montag, 13. Oktober 2008.
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Hai-Woche 2008 (Grafik: Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project)Die zweite Europäische Hai Woche findet vom 11. bis 19. Oktober 2008 statt und ist eine einzigartige Gelegenheit für die Menschen in ganz Europa ihre Unterstützung für den Schutz der Haie zu zeigen. Mit der Aktionswoche kann wirklich etwas bewegt werden und so begrüßen und freuen wir uns auf Ihre Teilnahme.

Schon während der Europäischen Hai Woche 2007 konnten Aquarien, Tauchvereine und viele andere Organisationen mehr als 100 Veranstaltungen ausrichten und mehr als 20,000 Unterschriften sammeln. Dieses Jahr ist wirklich entscheidend in der europäischen Hai-Politik, weshalb wir uns ganz besonders ins Zeug legen wollen, um so gewichtig wie möglich zu machen!


Jetzt ist die Gelegenheit!
Helfen Sie dabei, gemeinsam mit den Shark Alliance Organisationen, den Ruf der Haie zu verbessern....

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Wie der Hai zum Kinde kommt E-Mail
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Geschrieben von wissenschaft.de am Freitag, 10. Oktober 2008.
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Haifischweibchen können sich bei Männermangel auch ungeschlechtlich vermehren. (Fotoquelle: wissenschaft.de)Wenn es an Männchen mangelt, neigen Haifischweibchen häufiger als gedacht zur Jungfernzeugung. Das schließen US-amerikanische Forscher aus der bislang zweiten Beobachtung einer Jungfernzeugung unter Haien: Als die Zoologen um Demian Chapman von der Universität in Stony Brook ein totes Schwarzspitzenhai-Weibchen untersuchten, entdeckten sie zu ihrer Überraschung, dass der Fisch trächtig war, genetische Analysen jedoch keinerlei Hinweise auf einen väterlichen Erbgutanteil im Fischembryo ergaben. Da Haifische zu den evolutionsgeschichtlich sehr alten Tieren zählen, gibt es die Jungfernzeugung bei ihnen vermutlich schon sehr lange, schreiben die Forscher.

Die Gruppe um Chapman hatte im Mai vergangenen Jahres zum ersten Mal überhaupt....

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Blutige Hai- Metzelei im Inselparadies E-Mail
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Geschrieben von Spiegel online am Montag, 15. September 2008.
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Finnen: Während einer der Fischer die Brustflosse anhebt, trennt der andere sie mit einer Machete vom Rest des Körpers ab. Die Abtrennung der Flossen nennt man Finnen. (Foto: Axel Stückrath, Bildquelle: Spiegel online)Für Touristen sind die Malediven ein Traum, für Haie ein Alptraum: Weil in Asien Höchstpreise für ihre Flossen bezahlt werden, schneiden Fischer sie den Tieren bei lebendigem Leibe ab. Kritik an dem Treiben ignoriert die autokratische Regierung - oder unterdrückt sie.

Ein kleines Fischerboot treibt zwischen den palmengesäumten Inseln im Süd-Male-Atoll. Die beiden barfüßigen und braungebrannten Fischer holen ihre Fangleine ein, der abgerundete Kopf eines Schwarzspitzen-Riffhais kommt aus dem blauen Wasser. Dann folgt der graue Körper mit Brust- und Rückenflosse - er ist das eigentliche Ziel der Fischer.

Das Tier ist müde. Trotzdem schlägt es mit der Schwanzflosse panisch um sich, windet seinen Körper, verdreht sich - vergeblich. Einer der Fischer hebt eine verrostete Machete über seinen Kopf und schlägt zu: einmal, zweimal, dreimal. Die Rückenflosse ist ab. Dann die Brustflossen. Der blutende Hai wird wie Abfall über Bord geschmissen. Er sinkt taumelnd auf den Meeresgrund hinab, wo er langsam zugrunde geht.

Für viele Touristen mögen die Malediven ein Paradies sein.....

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Der Weiße Hai hat den stärksten Biss aller Tiere E-Mail
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Geschrieben von Steve Wroe Universität von New South Wales, Sydney / Uwe Thomanek - ddp/wissenschaft.de am Dienstag, 5. August 2008.
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Ein Weißer Hai (Carcharodon carcharias) jagt eine Robbe (Grafik: © Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Der Weiße Hai beißt wohl von allen lebenden Tieren am kräftigsten zu. Das hat ein internationales Forscherteam anhand von Computermodellen festgestellt. Mit seinen Kiefern kann das Meeresraubtier eine Kraft erzeugen, die der Gewichtskraft von bis zu 1,8 Tonnen entspricht. Damit ist der Biss des Hais etwa 20-mal stärker als der eines Menschen, der es nur auf etwa 80 Kilogramm bringt. Den stärksten Biss aller Zeiten besaß jedoch vermutlich der Megalodon, ein ausgestorbener, urzeitlicher Verwandter des Weißen Hais, der mit seinen 16 Metern Länge noch 10-mal stärker zubeißen konnte als sein heute lebender Nachfahre.

Um die Beißkraft zu bestimmen, stellten die Forscher ein 3-D-Modell des Schädels eines Weißen Hais mit einem Computertomographen her, der aus verschiedenen Richtungen aufgenommene Röntgenaufnahmen zu einem Bild zusammensetzt. Über ein eigens entwickeltes.....

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Bedrohte „Killer“ E-Mail
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Geschrieben von Spiegel online am Montag, 16. Juni 2008.
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Grosser Weißer Hai (Grafik: Copyright Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project)Mörderischer Blick, gefletschte Zähne, blutige Fress-Orgien: Haie gelten als gefährlich und verachtenswert. Doch die einzigartigen Tiere sind vom Aussterben bedroht - denn der wahre Killer ist der Mensch.

"Stumpfsinnigen Fresser abscheulichen Fleisches" – so nannte Herman Melville den Hai mit seinem "Sägerachen", der "grässlichen Flanke" und seinem "Gorgonenhaupt". Auf jahrelangen Reisen an Bord von Walfängern hatte der berühmte Epiker der Meere im 19. Jahrhundert miterlebt, wie Haie die Innereien geschlachteter Wale verschlangen. Dass diese gefährlichen Räuber auch Aas fraßen, war wohl ausschlaggebend dafür, dass Melville sie derart verabscheute.

Auf den Bahamas hätte er seine Einstellung vielleicht geändert. Ernest Hemingway, der sich Mitte der dreißiger Jahre mit Schreibmaschine und Angelrute auf die Inseln zurückzog, fand hier Anregung, über Fische, Fliegenfischen und die Abenteuer des Segelns zu schreiben. Sicher, als Angler verdammte er die Haie, die seine Beute schneller wegfraßen, als er sie einziehen konnte. Er tötete Dutzende Haie und verbrannte ihre Kadaver am Strand. Doch obwohl er sie oft verteufelte, schrieb er auch mit Bewunderung über die Herren der Meere. In seinem Roman "Der alte Mann und das Meer" sagt ein Protagonist über einen auftauchenden Makohai: "Alles an ihm war prachtvoll bis hin zum zähnestarrenden Schlund ... Er ist kein Aasgeier ... Er ist wunderschön, edel und hat vor nichts Angst."

So, wie Hemingway die Bahamas einst erlebt hat......

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Große Haie im Mittelmeer fast ausgestorben E-Mail
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Geschrieben von Conservation Biology / spektrumdirekt am Donnerstag, 12. Juni 2008.
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Großer Hammerhai (Sphyrna mokarran) (Grafik: © Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Von den großen Haien des Mittelmeers blieb nach Jahrhunderten des Fangs bisweilen nur weniger als ein Hundertstel des früheren Bestandes übrig. Arten wie der Hammer-, Blau- oder Makohai müssten deshalb zumindest im Mittelmeer als hochgradig vom Aussterben bedroht gelten, fassen Francesco Ferretti von der Dalhousie University im kanadischen Halifax und seine Kollegen ihre Ergebnisse zusammen.

Von immerhin 5 der 20 wichtigsten Haiarten des Mittelmeers fanden die Forscher genügend aktuelle und historische Fangzahlen, um daraus einen Populationstrend abzuleiten. Eingang in das Werk fanden beispielsweise Daten aus dem Tunfischfang an der Küste oder von Langleinenfischern, die es zumeist gar nicht auf die Haie abgesehen hatten. Die Tiere galten eigentlich eher als "unnütze Schädlinge", die der kommerziellen Fischerei schadeten. Dennoch reichten die Notizen und Aufzeichnungen aus, um ein Bild vom Niedergang der großen Haie zu zeichnen.

Der Bestand der Hammerhaie nahm demnach.....

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Behörden wollen Haie aus dem All überwachen E-Mail
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Geschrieben von Spiegel online am Mittwoch, 4. Juni 2008.
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Tigerhai (Grafik: © Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project)Zwei Tote, zwei Verletzte: An der Küste des mexikanischen Bundesstaates Guerrero sorgen aggressive Haie für Angst. Nun sollen 1000 Tiere unter Satellitenaufsicht gestellt werden, um die Ursachen des rätselhaften Verhaltens zu finden.

Mexiko-Stadt - Wenn Fischer und Surfer sich derzeit an der Küste des kleinen Ferienortes Zihuatanejo im mexikanischen Bundesstaat Guerrero doch einmal ins Wasser wagen, ist die Angst nicht weit. Die Behörden haben Warnschilder aufstellen lassen: "Achtung - Schwimmen auf eigene Gefahr." Mehrmals in den vergangenen Wochen hat es hier Angriffe von aggressiven Haien gegeben: Mindestens zwei Menschen starben, zwei weitere wurden verletzt.

Im Auftrag des Staates wollen mexikanische und US-amerikanische Wissenschaftler nun das Verhalten der Tiere beobachten. Dazu sollen 1000 Haie gefangen und mit einem Chip versehen werden. Es geht darum herauszufinden, warum die Tiere in den vergangenen Wochen so aggressiv geworden sind. Das Gebiet war zuvor nicht als Hai-Problemregion bekannt gewesen.

Manche Forscher vermuten....

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Riesenhaie queren den Atlantik in großer Tiefe E-Mail
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Geschrieben von Proceedings of the Royal Society Biology Letters 10.1098/rsbl.2008.0147, 2008./ spektrumdirekt am Mittwoch, 28. Mai 2008.
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Riesenhaie (Cetorhinus maximus) (Grafik: © 2008 M. Siedler – Aqua-Globe-Project)Riesenhaie (Cetorhinus maximus) bleiben ihren gemäßigt warmen, kontinentnahen Lebensräumen weniger treu als bislang vermutet. Stattdessen wandern sie teilweise über weite Strecken durch den Ozean, ergaben Markierungsexperimente der Organisation Marine Conservation International.

Ein vor den Britischen Inseln markierter weiblicher Hai schwamm demnach innerhalb von 82 Tagen fast
10 000 Kilometer weit über den Atlantik nach Neufundland und tauchte dabei bis auf Tiefen von mehr als 1200 Metern. Damit sei bestätigt, dass sich die Riesenhai-Populationen Europas und Amerikas durchaus mischen könnten, schlussfolgern die Wissenschaftler um Mauvis Gore.

Dies war bislang....

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Mehr Haie in der Ostsee als bisher bekannt E-Mail
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Geschrieben von Spiegel online / Shark Alliance am Montag, 19. Mai 2008.
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Blau- und Heringshai sind wie auch andere Hai-Arten in der Ostsee vertretenRaubfische in Gefahr: Umweltschützer fürchten, dass vielen Haien in der Ostsee die Ausrottung droht. In den Gewässern zwischen Dänemark und Finnland tummeln sich mehr Arten als gemeinhin bekannt. Menschen brauchen sich vor den Tieren allerdings nicht zu fürchten.

In der Shark Alliance haben sich Umweltschutzorganisationen zusammengeschlossen, die sich für den Schutz von Haien einsetzen. Die jüngste Bestandsanalyse der Organisation befasst sich nun mit einem Gebiet, in dem die wenigsten Nicht-Fachleute überhaupt Haie vermutet hätten. Es geht um die Ostsee.

"Wir sind selbst überrascht, wie viele Arten es in der Ostsee gibt. Und dass darüber so wenig geforscht wird", sagte die deutsche Meeresbiologin und Allianz-Sprecherin Heike Zidowitz bei der Vorstellung des Berichts. Die Bilanz der Umweltschützer: Insgesamt 31 - vor allem kleinere - Haiarten leben in der Ostsee....

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Tunfisch und Hai an der langen Leine E-Mail
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Geschrieben von Greenpeace am Dienstag, 22. April 2008.
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Greenpeace-Aktivisten inspezierten die Nian Sheng 3 in pazifischen Gewässern. An Bord des Tunfischfängers fanden sie auch Haifischflossen.Am Montag haben Greenpeace-Aktivisten den Frachtraum des taiwanesischen Fischereischiffes Nian Sheng 3 inspiziert. Das Schiff befand sich auf Tunfischfang in internationalen Gewässern des Pazifischen Ozeans.

An Bord der Nian Sheng 3 fanden die Greenpeacer Tunfisch, aber auch ein Dutzend Säcke mit hunderten gefrohrenen Haifischflossen und -schwänzen. Jedes Jahr landen im West- und Mittelpazifik rund eine Million Haie als Beifang an den Haken der Langleinen der Tunfischfänger. Dadurch wird die Haipopulation weltweit stark dezimiert.

Nachdem die Flossen abgeschnitten sind, landen die Körper der - teils noch lebenden - Tiere wieder im Meer.....

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