Einer der schlimmsten Fraßfeinde von Korallenriffen im Indo-Pazifik, der sogenannte Dornenkronenseestern, weist eine größere Artenvielfalt auf als bislang angenommen: So ist die Wissenschaft bisher davon ausgegangen, dass es sich bei Acanthaster planci um eine einzige weitverbreitete Art handelt. Jetzt hat ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung des Geobiologen Prof. Dr. Gert Wörheide nachgewiesen, dass es tatsächlich vier Arten mit unterschiedlicher geographischer Verbreitung gibt. „Diese Entdeckung wird große Bedeutung für den Riffschutz haben“, betont Prof. Wörheide von der Universität Göttingen. Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten wurden jetzt in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „Biology Letters“ veröffentlicht.
Korallenriffe gehören zu den artenreichsten Lebensräumen im Meer, sind aber durch Klimawandel, Ozeanversauerung und Überfischung zunehmend bedroht. Eine weitere Bedrohung ist der Dornenkronenseestern, der als Fraßfeind.....
Geschrieben von Martin Schäfer / Wissenschaft.de am Donnerstag, 22. November 2007. Bisher wurde dieser Artikel 96 mal aufgerufen
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Flüsse und Seen in nordeuropäischen und nordamerikanischen Quellgebieten werden immer brauner. Das haben Forscher bei Untersuchungen von 522 Flüssen in Finnland, Schweden, Norwegen, Großbritannien, Kanada und den USA herausgefunden. Die Entwicklung gibt jedoch keinen Grund zur Besorgnis – im Gegenteil: Da der Säuregehalt in den Böden abnimmt, löst sich mehr organischer Kohlenstoff in den Gewässern, und das Wasser nimmt wieder seine natürliche Färbung aus vorindustrieller Zeit an....
Geschrieben von Umweltministerium des Saarlands am Mittwoch, 7. November 2007. Bisher wurde dieser Artikel 116 mal aufgerufen
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Umweltministerium bittet um Unterstützung beim Schutz der heimischen Flusskrebse: „Fremdländische Krebsarten gefährden die heimischen Edelkrebsbestände“
Im Zusammenhang mit dem allgemeinen Artenrückgang sind in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten viele Tier- und Pflanzenarten im Bestand zurückgegangen und einige von unserem Globus sogar ganz verschwunden. Auch unsere heimischen Krebsarten Edelkrebs und Steinkrebs sind aus vielen Gewässern verschwunden, in denen sie ursprünglich heimisch waren....
Geschrieben von SPIEGEL ONLINE am Montag, 29. Oktober 2007. Bisher wurde dieser Artikel 81 mal aufgerufen
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Staudämme, Deiche, Begradigungen - in viele natürliche Flussläufe greift der Mensch ein. 60 Prozent aller Flüsse weltweit fließen nicht mehr frei. Ein Beispiel ist der Oranje-Fluss in Südafrika.
Der Oranje ist der größte Fluss im südlichen Afrika - 2200 Kilometer zieht er sich durch Lesotho und bildet teilweise die Grenze zwischen Südafrika und Namibia. Der Oranje transportiert große Mengen Sand aus dem Landesinneren in den Südatlantik, wo er mündet. Manchmal blockieren Sandbänke seinen Zugang zum Ozean, sodass oft von einem Flussmund gesprochen wird statt von einer echten Flussmündung....
Geschrieben von Manfred Siedler / Aqua-Globe am Mittwoch, 2. August 2006. Bisher wurde dieser Artikel 110 mal aufgerufen
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Nun ist es wieder soweit. Durch die hohen Temperaturen der letzten Wochen sind die Badegewässer allerorts sehr warm geworden, was eine explosive Vermehrung von Blaualgen nach sich zieht.
Was sie beim Baden in solchen Gewässern beachten sollten finden Sie in diesem Artikel.
Über die tödliche Wirkung von Blaualgen wussten Gelehrte schon 1878 zu berichten: Wild- und Weidetiere, aber auch Hunde starben eines schnellen, manchmal schrecklichen Todes." Mit Beginn der Sommerzeit kommt es auch in unseren Badegewässern immer wieder zu Massenentwicklungen von Blaualgen weshalb diese Gewässer als Badegewässer dann auch sofort gesperrt werden. Jeder tut gut daran....
Geschrieben von BUND am Dienstag, 17. Juli 2007. Bisher wurde dieser Artikel 118 mal aufgerufen
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Ein Gartenteich erfreut seine Betrachter und ist ein ökologisch wertvoller Lebensraum für Pflanzen und Tiere. An seinen Rändern gedeihen Wasser- und Sumpfpflanzen, er dient Vögeln und Kleintieren als Tränke, ist Wohnort für Wasserkäfer, Libellen, Wasserschnecken und Frösche. Ökologisch wertvoll wird der Biotop ab einer Größe von 3 m², ab 20 m² entwickeln sich stabile Lebensgemeinschaften.....
Geschrieben von Forschungsverbund Berlin e.V. am Montag, 2. Juli 2007. Bisher wurde dieser Artikel 114 mal aufgerufen
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290 Millionen Liter Kühlwasser täglich, zehn Grad Celsius wärmer als das Seewasser: Das war die Situation in der Westbucht des Stechlinsees, als das Kernkraftwerk Rheinsberg noch in Betrieb war. Diese "thermal pollution" endete mit der Stilllegung 1990, doch die Folgen waren weitaus länger spürbar. Das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei hat die Erwärmung des Stechlinsees untersucht und festgestellt, dass sie zu tief greifenden Veränderungen nicht nur des Wasser-, Wärme- und Stoffhaushaltes führte, sondern auch die biologische Struktur des Sees beeinflusst hat....
Geschrieben von Dr. Gesine Steiner / Museum für Naturkunde - Berlin am Donnerstag, 28. Juni 2007. Bisher wurde dieser Artikel 111 mal aufgerufen
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Wissenschaftler des Museums für Naturkunde in Berlin machten eine ungewöhnlichen Entdeckung, die sie nun in der Zeitschrift Biology Letters veröffentlichten: Das Team aus Garnelen-, Schwamm- und Schneckenforschern fand in einem See auf der indonesischen Insel Sulawesi eine bisher unbekannte Lebensgemeinschaft zwischen einem Schwamm und einer Garnele. Naturschwämme sind recht luftige Gebilde mit vielen kleinen Hohlräumen. Jeder kennt sie, ob aus dem Tauchurlaub oder aus der eigenen Badewanne. Garnelen kennt ebenfalls jeder, sei es vom eigenen Teller oder aus dem Heimaquarium. So weit so gut, aber was haben Schwämme mit Garnelen zu tun?....
Geschrieben von Jörg Aberger / Universität Leipzig am Donnerstag, 28. Juni 2007. Bisher wurde dieser Artikel 353 mal aufgerufen
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Das "Langzeitgedächtnis" von Flüssen kann zum Auftreten extremer Hochwasserlagen oder auch lang anhaltenden Trockenheiten führen. Dies wies der Leipziger Meteorologe Dr. Manfred Mudelsee in einer Untersuchung von sechs Flüssen in Europa, den USA und Afrikas nach. Die Erkenntnisse Mudelsees wurden jetzt von der Fachzeitschrift "Water Resources Research" der American Geophysical Union veröffentlicht....
Geschrieben von Tanja Greiner / Forschungsverbund Berlin e.V. am Donnerstag, 7. Juni 2007. Bisher wurde dieser Artikel 114 mal aufgerufen
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Das IGB erforscht, ob trockengelegte Moore wieder wachsen können, ohne Klima und Gewässer zu schädigen. Eine Moorexpedition.
Träge wogt der grüne Teppich. Jeder Schritt bringt den weichen Moosboden zum Schwingen. Vorsichtig setzt Jörg Gelbrecht einen Fuß vor den anderen, um nicht im wabernden Untergrund stecken zu bleiben. Luftig in Shorts und zitronengelbem Shirt gekleidet, schreitet der Forscher durchs Moor. Sonnentau, Wollgras und Torfmoos säumen den feuchten Schwamm unter seinen nackten Füßen. Seit neun Uhr ist der Moorkundler vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) mit zwei Mitarbeitern am nördlichen Rand des Spreewaldes unterwegs: Die Gewässerökologen wollen verstehen, was passiert, wenn der Mensch in Moore eingreift...
Geschrieben von Leibnitz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei am Mittwoch, 23. Mai 2007. Bisher wurde dieser Artikel 124 mal aufgerufen
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Tag der offenen Tür am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Neuglobsow am Stechlinsee.
Sind die Klimaveränderungen eine Gefahr für die Güte und den Wasserhaushalt unserer Seen? Müssen wir Angst vor bereits eingewanderten tropischen Blaualgen haben? Kommen Treibhausgase auch aus unseren Seen? Diese und andere Fragen werden Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) am 9. Juni in Stechlin / Neuglobsow bei einem Tag der offenen Tür beantworten.