Seit nun mehr 4 Jahren ist das Aqua-Globe-Project mit vielen Artikeln, Animationen, Grafiken und Videos online und mit mehr als 1.500 täglichen Besuchen für viele wasserinteressierte Menschen ähnlich wichtig geworden wie Ihre Tageszeitung.
Aber wir wollen noch mehr Menschen erreichen und die Anliegen der Gewässer und Meere noch weiter verbreiten. Deshalb haben wir nun eine 25-minütige Multimedia-Präsentation produziert, die einen Überblick über die Vielfalt der Informationen die im Aqua-Globe-Project enthalten sind, geben soll.
Ab sofort steht diese Software in unserem Download-Bereich zum Herunterladen bereit.
Es handelt sich dabei um ein selbstenpackendes Zip-Archiv, dass Sie in einem Ordner Ihrer Wahl auf Ihrer Festplatte speichern und entpacken können.
Nach dem Entpacken genügt ein Doppelklick auf die Datei „Aqua-Globe-Presentation.exe“ um die Präsentation zu starten. Eine Installation ist NICHT nötig und das Programm verschwindet vollständig, wenn Sie den Ordner löschen. Es bleiben keine Fragmente auf Ihrer Festplatte zurück.
Sie können die Präsentation gerne kopieren und an Freunde und Bekannte weitergeben......
Geschrieben von Gesine Wiemer, Pressestelle des Forschungsverbundes Berlin e.V. / M. Siedler - Aqua-Globe-Project am Mittwoch, 11. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 7 mal aufgerufen
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Die meisten Seen, Flüsse und Küstengewässer sind derzeit in keinem guten ökologischen Zustand: Ein zu hoher Nährstoffgehalt führt zu einem starken Algenwachstum - man spricht von Eutrophierung. Zersetzen sich diese Algen, wird massiv Sauerstoff verbraucht. Das Gewässer beginnt zu "kippen" - es stinkt und die Fische sterben. Zudem verursachen die Algen eine Trübung des Wassers, wodurch sich viele Arten aufgrund des Lichtmangels nicht entwickeln können.
Wie kann man hier entgegenwirken? Darüber diskutierten Anfang Juni Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung beim "1. Dialog am Müggelsee", den das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei ins Leben gerufen hat. Dr. Horst Behrendt vom IGB stellte fest: "Die Reduzierung von Stickstoff und Phosphor ist unser erstes Ziel. Wir müssen jedoch zunächst die Verursacher identifizieren, um effektive Handlungsstrategien zu entwickeln." Die Havel trage beispielsweise nur drei bis vier Prozent der Stickstofffracht der Elbe bei. Eine Reduktion des Stickstoffeintrags in die Havel habe daher nur sehr geringe Auswirkungen auf die Belastung der Küstengewässer.....
Geschrieben von Fisch & Fang am Donnerstag, 5. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 8 mal aufgerufen
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Bei den 2000 erstmals festgestellten Veränderungen der Geschlechtsorgane bei Felchen im Thunersee spielt offenbar die Nahrung der Fische eine Rolle.
In dem Alpensee im Berner Oberland kam bei den Geschlechtsorganen der Felchen zu Zwitterbildung, Verwachsungen mit der Bauchwand und Einschnürungen. Warum Thunersee-Plankton diese Veränderungen hervorruft, wissen die Forscher aber noch nicht. Nachdem das Phänomen festgestellt wurde, startete der Kanton Bern umfangreiche Untersuchungen.
Aufzuchtversuche in Fischzuchtanlagen zeigten, dass die mit Thunersee-Plankton aufgezogenen Fische eine ähnlich hohe Veränderungsrate aufwiesen wie die Felchen im See. Dies im Gegensatz zu Felchen, die mit Futter anderer Herkunft aufgezogen wurden. Um die Zusammenhänge zu klären sind weitere Untersuchungen notwendig.
Der Verzehr der Thunerseefelchen ist gesundheitlich völlig unbedenklich, auch sind....
Geschrieben von Spiegel Online am Donnerstag, 8. Mai 2008. Bisher wurde dieser Artikel 22 mal aufgerufen
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Je winziger, desto wirkungsvoller: Gerade kleine Gewässer sind laut einer neuen Studie besonders effektive Speicher des Treibhausgases Kohlendioxid. Möglicherweise sind die Tümpel und Seen sogar wichtiger für die Rettung des Klimas als die Ozeane.
Immer wieder werden die Weltmeere als mögliche Rettung in Zeiten des Klimawandels angesehen. Weil sie CO2 in großen Mengen speichern, könnten sie der Treibhausgas-geschwängerten Atmosphäre zu etwas Entlastung verhelfen. Forscher denken sogar darüber nach, die Meere gezielt zu düngen, um so mit einer angekurbelten Planktonproduktion mehr Kohlendioxid zu binden- auch wenn dieser Plan durchaus nicht unumstritten ist .
Ein Team um den US-Forscher John Downing von der Iowa State University hat nun eine neue Idee zur Entsorgung von CO2 im Wasser. Die Forscher haben nicht die Ozeane der Erde im Blick, sondern viel kleinere Wasserflächen: künstlich angelegte Seen und Tümpel. "Kleine stehende Gewässer sind wichtig, weil in ihnen Kohlenstoff mit einer großen Geschwindigkeit aufgenommen wird und weil es....
Geschrieben von Spiegel online am Freitag, 7. März 2008. Bisher wurde dieser Artikel 50 mal aufgerufen
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Innenminister Dirk Kempthorne höchstpersönlich öffnete die Schleusen: In einem umstrittenen Öko-Großexperiment hat die US-Regierung damit begonnen, den Grand Canyon zu fluten. Umweltschützer kritisieren die Aktion als Show.
In vier großen Bögen schießt das Wasser aus den Schleusen am Fuße des Glen-Canyon-Damms. Aus dem künstlich geschaffenen Lake Powell strömen 1,1 Millionen Liter Wasser pro Sekunde in den Grand Canyon. "Dieses Experiment wird atemberaubend sein, optisch und wissenschaftlich", sagte US-Innenminister Dirk Kempthorne.
Schon seit einiger Zeit hatten US-Behörden die Aktion vorbereitet. Die künstliche Flut soll 60 Stunden lang durch das 446 Kilometer lange Teilstück des Colorado River schießen. "Das Wasser strömt mit einer Geschwindigkeit aus, die das Empire State Building innerhalb von 20 Minuten füllen würde", erklärte Kempthorne. Die Idee dabei: Die Wassermassen sollen helfen, wieder Strände aus Sand und Schlick entstehen zu lassen, die für Tiere und Erholung suchende Menschen zugleich interessant wären. Auch auf das Wiederentstehen von Fischgründen hoffen die Behörden.
Durch den Bau des Glen-Canyon-Damms im Jahr 1963 hat der im Grand Canyon fließende Colorado viel von seiner Ursprünglichkeit und Kraft verloren....
Geschrieben von Spiegel Online am Donnerstag, 28. Februar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 56 mal aufgerufen
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Spektakuläres Experiment an einem Naturwunder: Der Grand Canyon soll künstlich geflutet werden. Die US-Regierung will damit das angeschlagene Ökosystem im Fluss Colorado stärken - Umweltschützer halten die aufsehenerregende Überschwemmung für Humbug.
Jahrmillionen brauchte der Colorado River, um den Grand Canyon tief ins Gestein des US-Bundesstaats Arizona zu schneiden. Doch die Wassermassen, die für die Entstehung der atemberaubend schönen und bizarren Landschaft gesorgt haben, sind versiegt: Seit 1963 staut der Glen-Canyon-Damm den Colorado auf. Das Ergebnis ist der gewaltige Lake Powell - und ein relativ trockener Grand Canyon.
Der Damm hat den Colorado von einem warmen, schlammigen und unberechenbaren Strom in einen kühleren, klareren und streng kontrollierten Wasserlauf verwandelt. Der Nachteil: Ohne die Springfluten, die das System durchspülen, können keine neuen Ufer und Fischgründe entstehen. Die ursprünglich im Colorado beheimateten Fische....
Geschrieben von Angelverein Karlsruhe e. V. am Donnerstag, 14. Februar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 68 mal aufgerufen
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Am 22. Februar um 15:00 Uhr findet im Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört ein Vortrag über die Auswirkungen des Totholz-Projektes im Knielinger See statt. Referent ist der Biologe Andreas Becker, der Eintritt ist frei.
In vielen Gewässern Baden-Württembergs können sich derzeit keine gesunden und natürlichen Fischbestände entwickeln. Verantwortlich hierfür sind eine ganze Reihe von Faktoren. Sehr häufig stehen jedoch zwei Einflussgrößen unter Verdacht, eine besonders wichtige Bedeutung zu haben: Die Eintönigkeit und Strukturarmut der Unterwasserlandschaften und der Fraßdruck durch Kormorane. Zudem wird häufig argumentiert, dass diese beiden Faktoren einander direkt beeinflussen. Insbesondere für Stillgewässer ist über diesen Zusammenhang jedoch recht wenig bekannt. Im Rahmen des Totholzprojekts am Knielinger See waren diese beiden Faktoren und insbesondere deren Zusammenhang die zentralen Untersuchungsinhalte.
Der vorliegende Kurzbericht beschreibt dieses Projekt und stellt die wichtigsten Ergebnisse vor....
Geschrieben von pressetext am Donnerstag, 7. Februar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 60 mal aufgerufen
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Bisher galten nur Vögel und Säugetiere als Überträger von Samen in Wäldern. Brasilianische Forscher haben nun auch tropische Süßwasserfische als Erhalter der üppigen Vegetation entlarvt. Das Forscherteam um Mauro Galetti von der Sao Paulo State University hat entdeckt, dass im Pantanal, dem weltgrößten Binnenfeuchtgebiet, Fische eine wichtige Rolle für den Weitertransport von Baumsamen spielen. Nicht nachhaltige Fischereimethoden bedrohen damit auch den Fortbestand der Wälder, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature in seiner Online-Ausgabe. Die üblichen Methoden der Samen-Ausbreitung durch Tiere erfolgt über Samenkapseln, die sich mit Haken oder Dornen an das Fell der Tiere haften und damit weitertransportiert werden oder als Nahrung über den Verdauungstrakt, der die Samen erst keimfähig macht. In den vergangenen Jahren...
Geschrieben von DBU / M. Siedler – Aqua-Globe-Project am Dienstag, 29. Januar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 50 mal aufgerufen
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Eine Rohrdommel zwischen im Wind wogenden Schilfhalmen? Ein idyllisches Bild, aber leider bekommt es kaum noch jemand zu sehen. Denn in ganz Europa sterben die Schilfgürtel an den Seeufern ab und mit ihnen ein einzigartiger Lebensraum: Insekten, Vögel und Fische büßen immer mehr Schutz- und Bruträume ein, was die Ökosysteme der Feuchtgebiete und Gewässer stark beeinträchtigt. Die Biologische Station Krickenbecker Seen in Nettetal-Hombergen geht gegen den Schilfschwund an, will in den nächsten vier Jahren innerhalb des Vogelschutzgebiets Maas-Schwalm-Nette knapp zehn Hektar trockengelegtes Niedermoor dauerhaft fluten und wieder mit Schilf bepflanzen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt mit insgesamt 273.000 Euro.
Auf einer Größe von fast 14 Fußballfeldern will der Verein die Humusauflage entfernen, die Fläche dauerhaft fluten und mit Schilf bepflanzen. DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde: “Ziel ist die Entwicklung eines geschlossenen Schilfgürtels, der vom Aussterben bedrohten Vogelarten wie der Rohrdommel wieder einen Lebensraum bietet.“ Damit entstünden zusätzliche Laichplätze beispielsweise für Fische, Frösche und Kröten sowie mehr Platz für....
Geschrieben von Universität Wien / idw am Dienstag, 22. Januar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 61 mal aufgerufen
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Seit Jahren messen weltweit WissenschafterInnen den CO2-Ausstoß in die Atmosphäre, um Prognosen über den Temperaturanstieg zu erstellen. Bis vor kurzem blieb dabei das CO2 von Fließgewässer unberücksichtigt. Ein Team um Tom Battin, Limnologe der Universität Wien, hat nun erstmals die Treibhausgas-Menge von Flüssen geschätzt und nach dem Grund für die Freisetzung geforscht. Die Ergebnisse sind seit 20. Januar 2008 im neuen Fachmagazin "Nature Geoscience" nachzulesen.
Alle Fließgewässer weltweit - Bäche, Flüsse und Ästuare (Flussmündungen) - stoßen jährlich fast eine Gigatonne Kohlenstoff in Form von CO2 aus....
Geschrieben von Sience / Antje Findeklee - spektrumdirekt am Freitag, 18. Januar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 71 mal aufgerufen
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Ein nettes Tal, durchzogen von einem fröhlich dahin plätschernden Bächlein, das in weiten Kurven, mal schnell, mal langsam durch die Wiesen mäandriert: Das ist Natur. Das Bild dient daher als Vorlage für zahlreiche Renaturierungsmaßnahmen seelenloser, zu begradigten Drainagegräben degradierter Gewässer im ländlichen Raum. Doch womöglich bauen Naturschützer damit ausgerechnet die bis heute wirkenden ersten massiven Eingriffe des Menschen ins Fließgeschehen nach. Die Großen zuerst, lautete lange Jahre das Motto im Gewässerschutz: Im Rhein sollten wieder Lachse schwimmen und nicht nur Umweltminister baden gehen können. Also wurden Kläranlagen gebaut, um die Gewässergüte - festgemacht an verschiedenen biologischen und physikalisch-chemischen Qualitätsanzeigern - zu steigern. Durchaus mit gewissem Erfolg.