Sie kommen in riesigen Schwärmen, und verwandeln die Strände in glibbrige Rutschbahnen. Wer mal mit ihren langen Tentakeln in Berührung kam, der weiß: Sie brennen wie Feuer und lösen einen fiesen Ausschlag aus. Gerade Mittelmeer-Urlauber müssen dieses Jahr sehr tapfer sein: Die Behörden befürchten für die nächsten Wochen eine wahre Invasion der Leuchtqualle.
Die französischen Gemeinden an der Mittelmeerküste rechnen nun schon zum achten Mal in Folge mit einem "Quallen-Jahr". Vor allem an der Côte d’Azur werden die Urlauber wohl eher in den Medusen als im Meerwasser baden. Ähnliche Befürchtungen hegen auch die Badeorte auf dem spanischen Felstland, der Costa del Sol und auch Mallorcas.
Dabei wäre die ganze Misere von Anfang an vermeidbar gewesen.....
Geschrieben von Fisch & Fang am Dienstag, 18. März 2008. Bisher wurde dieser Artikel 28 mal aufgerufen
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Auf das vorliegende Positionspapier zur Wasserkraft verweisend, hob DAV Präsident Bernd Mikulin hervor, dass es nicht akzeptiert werden könne, wenn die Bundesregierung bei der Umsetzung ihres Klimaprogramms gegen europäisches Recht verstößt. „Es kann nicht hingenommen werden, dass die Grünen ihre Klimapolitik um jeden Preis durchsetzen, ganz egal, ob dabei Fische zu Tausenden zerhäckselt werden. Es sei schon schlimm, dass in Deutschland der Naturschutz an der Wasseroberfläche aufhört!“
Einstimmig verabschiedeten die Delegierten der DAV-Hauptversammlung das Positionspapier „Wasserkraft“.
„Bundesumweltministerium ignoriert Fischartenschutz? Mehr als ein Drittel der Süßwasserfische in Europa sind nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) vom Aussterben bedroht. Zu den bedrohten Fischen zählen vor allem der Aal und Meeresfische, wie Stör, Lachs, Meerforelle und andere europaweit geschützte Arten, die zur Reproduktion in die Flüsse wandern müssen. „Viele dieser Fischarten drohen auszusterben, ohne dass es – abgesehen von wenigen Spezialisten – jemand mitbekommt“, beklagt Sprecher Darwall die Situation. Wie recht er hat! .....
Geschrieben von WWF am Dienstag, 18. März 2008. Bisher wurde dieser Artikel 41 mal aufgerufen
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Der WWF lehnt eine weitere Vertiefung der Unter- und Außenelbe aufgrund der negativen ökologischen Auswirkungen auf das Flussökosystem (Natura 2000-Gebiete) vehement ab.
Durch die bisherigen Flussbaumaßnahmen hat sich der Tidenhub insbesondere an den seefernen Flussabschnitten enorm erhöht. Das hat neben einer erhöhten Hochwassergefahr auch gravierende ökologische Auswirkungen: Die Fließgeschwindigkeit in der Hauptrinne hat stark zugenommen. In den Seitenbereichen verringern sich dagegen die Strömungsgeschwindigkeiten, was zur Verschlickung bis hin zur Verlandung ökologisch wertvoller Flachwasserbereiche führt. Die Flussufer werden durch die starke Strömung und durch Schiffswellen gefährdet: Immer häufiger müssen sie durch Steinpackungen, Dämme und Buhnen gesichert werden. Natürliche Uferbereiche mit Flachwasser, Watt, Röhricht- und Auwaldbeständen werden immer seltener. Lebensräume wie Süßwasser-Watten und Hartholz-Auwälder sind nur noch als sehr kleine Restbestände erhalten geblieben. Das Wasser der Flüsse ist trüber und sauerstoffärmer geworden. Im Sommer kommt es in der Elbe immer wieder zu für die Lebensgemeinschaft im Fluß kritischen Sauerstoffmangelsituationen....
Geschrieben von Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) / idw am Montag, 18. Februar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 65 mal aufgerufen
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Der Startschuss für das Projekt "Otterbahnen nach Oberfranken" der Ökologischen Bildungsstelle Oberfranken (ÖBO) ist gefallen. "Es geht um die Vernetzung von Lebensräumen, die für die Bewahrung von Natur und Artenschutz weltweit von entscheidender Bedeutung ist! Deshalb haben wir hier einen Schwerpunkt unserer Aktivitäten und sind dem Otter seit Jahren verbunden", betonte heute Hubert Weinzierl, Kuratoriumsvorsitzender der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), zur Eröffnung des deutsch-tschechischen Projektes. Die DBU fördert es mit gut 120.000 Euro. Als Symbol dafür, dass Fischotter in Oberfranken bald wieder Spuren hinterlassen werden, erhielten von Projektleiterin Dr. Katrin Ruff im Wasserschloss Mitwitz Dr. Marcel Huber, Staatssekretär des bayerischen Umweltministeriums, Regierungspräsident Wilhelm Wenning, Vorsitzender der Oberfrankenstiftung, und Sebastian Schönauer, stellvertretender Vorsitzender des Bundes Naturschutz in Bayern, goldbesprühte Ottertrittsiegel....
Geschrieben von pressetext am Montag, 11. Februar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 72 mal aufgerufen
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Es soll das erste fischökologische Laufwasserkraftwerk der Welt werden, das in wenigen Monaten in Sachsen-Anhalt in Betrieb gehen wird. Das F-LWK 5-300 kW ist das erste Kraftwerk, mit dem man gleichzeitig die Gesamtheit der künstlichen und natürlichen Fließgewässer der Erde energetisch ausnutzen kann. Zudem kann das System dazu beitragen, die Durchgängigkeit der natürlichen Fließgewässer wiederherzustellen.
"Das ist von der Quelle des Oberlaufes bis hin zur Mündung im Unterlauf unter gleichzeitiger Wiederherstellung der früheren natürlichen Flora und Fauna möglich", erklärt Gerold Seyfarth, CFO der International River Energy Gmbh in Naumburg (Saale). Dies werde mit der vorrangigen Ausnutzung der kinetischen bzw. Fließenergie des Wassers bewirkt. "Dazu müssen Wehre geschlitzt und mit der Turbine, die am Grund des Flusses verankert wird, versehen werden. Der positive Nebeneffekt der neuen Technologie ist, dass die ehemals bewohnenden Fischarten, Krebse und Muscheln ihre ursprüngliche Population wieder aufbauen können", so Seyfarth. Das entspreche auch der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie und der Europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie zur Erreichung des guten Zustands aller Gewässer bis 2015....
Geschrieben von EnBW Kraftwerke AG am Freitag, 18. Januar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 70 mal aufgerufen
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Die Rheinkraftwerk Iffezheim GmbH (RKI), ein gemeinsames Unternehmen der EnBW Energie Baden-Württemberg AG und der Electricité de France (EDF), hat heute offiziell die größte Fischtreppe Europas an der Rheinstaustufe Iffezheim in Betrieb genommen. Nach rund zweijähriger Bauzeit unter Federführung der EnBW Ingenieure GmbH ist das 15,5 Millionen Mark teure Projekt fertiggestellt. Erste Untersuchungen der deutschen und französischen Fischereiexperten seit der Flutung der Anlage Mitte Mai belegen, dass die Fischaufstiegseinrichtung funktioniert. Die Betreibergesellschaft RKI, die im Auftrag der Staaten Deutschland und Frankreich als Bauherr für dieses internationale Projekt auftrat, leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Wiederherstellung der Ökosysteme im Oberrhein und seinen Nebenflüssen im Elsass und Schwarzwald, da die Fische nun wieder zu wichtigen Laichgebieten gelangen können.
Erstmals wird bei diesem Fischpass zwischen Ober- und Unterwasser....
Geschrieben von "spektrum direkt" am Dienstag, 6. November 2007. Bisher wurde dieser Artikel 101 mal aufgerufen
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Die Verschmutzung des Jangtse zwischen dem Drei-Schluchten-Damm und Shanghai bewegt sich in ähnlichen Größenordnungen wie in verschiedenen europäischen Flüssen. Dies liegt allerdings unter anderem an den gigantischen Abflussmengen, durch die sich die eingeschwemmten Schad- und Nährstoffe entsprechend verdünnen. Die absoluten Werte hingegen seien Besorgnis erregend hoch, mit entsprechend negativen Auswirkungen für das Ökosystem im Mündungsbereich des Stromes.
Ein internationales Wissenschaftlerteam um Beate Müller von der ETH Zürich hatte im Herbst 2006 über sechs Wochen lang.....
Geschrieben von Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) am Donnerstag, 25. Oktober 2007. Bisher wurde dieser Artikel 94 mal aufgerufen
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Der Rhein und seine Nebenflüsse gehören zu den am stärksten genutzten Fließgewässern in Europa. Wir wollen, dass künftige Generationen im gesamten Rhein-Einzugsgebiet ein vielfältiges und dynamisches Ökosystem genießen und nutzen können", so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.
Die Wasserqualität und der biologische Zustand des Rheins und vieler seiner Nebengewässer haben sich deutlich verbessert. Die laufende Umsetzung des Aktionsprogramms "Rhein 2020" hat bereits Wirkung gezeigt. Es leben wieder 62 Fischarten im Rhein. Der Lachs kann den Fluss von der Nordsee bis Straßburg wieder durchwandern....
Geschrieben von Universität Hohenheim am Montag, 13. August 2007. Bisher wurde dieser Artikel 112 mal aufgerufen
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Forscher der Universität Hohenheim präsentieren praktischen Leitfaden für Anwender
Wenn Soldaten Sandsäcke schultern ist es bereits zu spät. Statt Schäden später einzudämmen setzen Forscher der Universität Hohenheim präventiv auf die Landwirtschaft als einen wesentlichen Faktor, um die Hochwassergefahr zu dämpfen. In einem einfachen, praxisorientierten Leitfaden präsentieren sie 12 Einzelmaßnahmen samt Umsetzungstipps und Kosten. Das 24-seitige Handbuch für Anwender entstand im Rahmen des internationalen Forschungsprojektes AMEWAM (Agricultural Measures for Water Management and their Integration into Spatial Planning). Dabei erprobte ein internationales Forscherteam zusammen mit Landwirten ausgewählte Maßnahmen im Hinblick auf ihre abflusshemmmende und erosionsreduzierende Wirkung in drei Beispielregionen in Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland....
Geschrieben von WWF am Montag, 6. August 2007. Bisher wurde dieser Artikel 126 mal aufgerufen
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Mehrere Menschenleben und insgesamt rund elf Milliarden Euro Schaden – das war das Ergebnis der verheerenden Elbeflut, die Deutschland im August 2002 über Wochen in Atem hielt. Die Politik auf Bundes- und Landesebene reagierte mit einem umfassenden Hochwasserschutzprogramm und stellte seither insgesamt 7,8 Milliarden Euro zur Verfügung. Doch statt dem damals einhelligen Ruf nach „mehr Raum für die Flüsse“ konkrete Taten folgen zu lassen, standen der Wiederaufbau der geschädigten Infrastruktur sowie die Erhöhung der Deiche im Vordergrund....
Geschrieben von Gemeinsame Presseinformation von BUND, DUH, FREUNDE DER NATUR, KINDER DER ERDE, NABU, WWF am Mittwoch, 22. Februar 2006. Bisher wurde dieser Artikel 119 mal aufgerufen
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Gemeinsame Presseinformation von BUND, DUH, FREUNDE DER NATUR, KINDER DER ERDE, NABU, WWF
Deutsche und tschechische Umweltorganisationen schließen sich im Kampf gegen die Elbe-Staustufenplanung zusammen
Deutsche und tschechische Umweltorganisationen nehmen den Kampf gegen die weitere Kanalisierung der Elbe und den geplanten Staustufenbau gemeinsam auf.
"Der Bau der geplanten Staustufe in der Elbe bei Decin verstößt gegen alle ökologische und volkswirtschaftliche Vernunft", fassen deutsche und tschechische Umweltverbände ihre Position anlässlich des eingeleiteten Planungsverfahrens zusammen. "Die Kosten stehen in keinem vernünftigen Verhältnis zum wirtschaftlichen Nutzen und den ökologischen Risiken."
Der Bau von Staustufen wäre ein Rückfall in die Flusspolitik des vergangenen Jahrhunderts, als Flüsse vorrangig als Abwasserkanäle und Schifffahrtsstraßen missbraucht wurden. Flüsse sind jedoch Lebensräume...