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Steigende Energiepreise, schwindende Erdöl- und Erdgasvorkommen, explodierende Kosten bei der Erschließung von Öl- und Gasfeldern – vor diesem Hintergrund rückt ein neuer möglicher Energieträger in den Fokus des Interesses: Gashydrat im Meeresboden, das auch als „brennendes Eis“ bekannt ist. Unter dem Kürzel SUGAR starten 30 Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft am 5. September in Kiel ein großes nationales Verbundvorhaben, das in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 13 Millionen Euro gefördert wird. Mit innovativen Methoden wollen die Projektpartner erkunden, wie das Erdgas Methan aus untermeerischen Hydratlagerstätten gewonnen und im Gegenzug Kohlendioxid aus Kraftwerken dort sicher eingelagert werden könnte. Eines der sieben Teilprojekte wird von Prof. Gerhard Bohrmann vom Bremer MARUM geleitet.
In den vergangenen Jahren haben Wissenschaftlergruppen u.a. des MARUM im Rahmen der Grundlagenforschung versucht..... . |
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