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Trotz angedrohter Ordnungsstrafen sind Greenpeace-Aktivisten am vergangenen Samstag zum Sylter Außenriff gefahren, um Steine im Naturschutzgebiet zu versenken. Die Aktion wurde bereits zum dritten Mal durchgeführt.
Mehr als 300 Steine befinden sich nun auf dem Meeresboden des Sylter Außenriffs. Sie helfen dabei, das Gebiet vor der Zerstörung durch Grundschleppnetze sowie Sand- und Kiesabbau zu schützen. Das Gebiet ist eigentlich von der deutschen Regierung als Schutzgebiet ausgewiesen. Zudem ist Deutschland nach der Anfang 2008 verabschiedeten Europäischen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie dazu verpflichtet, bis 2020 einen guten Umweltzustand der europäischen Meere zu erreichen. "Bundesumweltminister Sigmar Gabriel muss den Schutz der Meere vor seiner Haustür ernst nehmen. Nicht nur als deutscher Umweltminister, sondern auch als derzeitiger Präsident der Konvention zur biologischen Vielfalt hat er hier eine besondere Verantwortung", meint Iris Menn, Greenpeace-Meeresexpertin....... |
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