Wie lässt sich der weltweite Rückgang von Fröschen und Kröten bremsen?
Etwa ein Drittel aller Amphibienarten weltweit ist bedroht - Lebensraumzerstörung, Umweltverschmutzung, Klimawandel und ein mörderischer Pilz machen den Lurchen zu schaffen. Die Zeit drängt, den Tieren mit gezielten Schutzprogrammen zu helfen. Oder die Chance zu ergreifen, noch vor Eintritt einer Katastrophe aktiv zu werden - beispielsweise in Madagaskar. Unermüdlich sammeln Freiwillige hierzulande im Frühjahr Frösche und Kröten entlang von Straßen ein, um sie sicher im Eimer verstaut auf die andere Seite zu bringen. Niemand lacht mehr über Krötenzäune und -tunnel. Amphibien sind schützenswert, darin ist man sich einig.
Dabei ist wenigen Helfern bewusst, in welcher Gefahr diese Tiergruppe tatsächlich schwebt: Von den knapp 6200 bislang bekannten Arten stuft die Weltnaturschutzorganisation IUCN ein knappes Drittel als bedroht ein, nimmt man auch die als "beinahe gefährdet" klassifizierten Spezies dazu, erreicht die Quote 41 Prozent. Zudem....
Geschrieben von Manfred am Montag, 9. April 2007. Bisher wurde dieser Artikel 319 mal aufgerufen
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