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Gigantischer Eisberg losgebrochen

Kanadische Arktis: Erneut ist ein riesiger Eisberg abgebrochen, diesmal vom Markham-Schelf. (Bildquelle: Spiegel online)Das arktische Meereis zerfällt weiterhin mit dramatischem Tempo: Ein Jahrtausende altes Eisschelf ist losgebrochen und treibt nun im Ozean. Der Verlust an Eisfläche im hohen Norden übertrifft die Erwartungen von Forschern bei weitem.

Der Zerfall der Eisschelfs in der kanadischen Arktis scheint unaufhaltsam. Jetzt haben Forscher bekanntgegeben, dass das Markham-Schelf in der Region um die Ellesmere-Insel abgebrochen ist und in Richtung Atlantik treibt. Das Schelf mit einer Fläche von 49 Quadratkilometern löste sich demnach bereits Anfang August. Als Ursache nannte Luke Copland vom Labor für Kryosphärenforschung an der University of Ottawa die ungewöhnlich hohe Lufttemperatur in diesem Sommer......

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Wissenwertes über die Ostsee
Die Ostsee wird sich stark verändern E-Mail
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Geschrieben von Stern Online am Dienstag, 22. Januar 2008.
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Algenfluten wie hier vor Rügen könnten das Baden in der Ostsee zukünftig zu einer schleimig-ekligen Angelegenheit machen (© M. Siedler – Aqua-Globe-Project)Beunruhigende Nachrichten für Ostseeanwohner: Der Klimawandel betrifft die Region überdurchschnittlich, Luft- und Wassertemperatur stiegen im vergangenen Jahrhundert stärker als anderswo.

Um bis zu sechs Grad könnte sich die Temperatur im Ostseeraum bis zum Jahr 2100 erhöhen. Was für Urlauber zunächst positiv klingen mag, hat für das Leben in der Ostsee dramatische Folgen und auch das Baden könnte möglicherweise zu einer ekligen Angelegenheit werden.

Die Temperatur im Ostseeraum stieg im vergangenen Jahrhundert um circa 0,85 Grad Celsius. Damit lag die Erwärmung in dieser Region 0,1 Grad über der mittleren globalen Temperaturerhöhung. Dies geht aus dem BACC-Bericht ("Assessment of Climate Change for the Baltic Sea Basin") hervor, der jetzt veröffentlicht wurde.
Generell erwärmt sich die Nordhalbkugel der Erde schneller als die Südhalbkugel....

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Die Ostsee im Klimawandel - gestern, heute, morgen E-Mail
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Geschrieben von GKSS-Forschungszentrum am Montag, 21. Januar 2008.
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Prof. Dr. Hans von Storch präsentiert den BACC Bericht (Foto: P. Kalb-Rottmann/GKSS)GKSS-Wissenschaftler koordinieren regionalen Klimabericht - die Ergebnisse werden heute als Buch veröffentlicht.

In dem heute im Springer-Verlag erscheinenden Buch "Assessment of Climate Change for the Baltic Sea Basin" (BACC) publizieren Wissenschaftler die erste umfassende Bestandsaufnahme zum Klimawandel im Ostseeraum. 80 Wissenschaftler aus 13 europäischen Ländern zeigen unter anderem, dass die Lufttemperaturen im Ostseeraum bis zum Jahr 2100 um bis zu fünf Grad
ansteigen könnten. Das interdisziplinäre Projekt wurde federführend vom GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht koordiniert. "Der BACC-Bericht ist eine regionale Variante des vom Weltklimarat veröffentlichten IPCC-Reports zur globalen Klimaänderung", so der Leiter des Instituts für Küstenforschung am GKSS-Forschungszentrum und Initiator des Berichts, Prof. Dr. Hans von Storch....

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Millarden Liter Giftbrühe für die Ostsee E-Mail
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Geschrieben von REINHARD WOLFF / taz am Freitag, 18. Januar 2008.
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Gasprom Rohe - durch sie soll die Giftbrühe in die Ostsee fließenDie Gazprom-Pipeline soll mit Milliarden Litern giftiger Lauge gespült werden, die dann ins Meer geleitet wird. Für Fische ist das tödlich!!

Für die zwischen Russland und Deutschland geplante Gaspipeline müssen Teile der Ostsee mit einem massiven Giftschock rechnen. 1.200 Kilometer lang sollen die Rohre werden. Und das von der russischen Gazprom geführte Nordstream-Konsortium plant, sie vor Inbetriebnahme mit einem gifthaltigen "Waschwasser" durchzuspülen, um die Oberflächen der Innenseiten zu säubern und blank zu machen.

2,4 Milliarden Liter dieses Spülwassers gegen Bakterien und Mikroorganismen sollen anschließend in der Ostsee landen. Das entspricht der Ladung von zehn Supertankern mit je 240.000 Tonnen....

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Nord- und Ostsee erwärmen sich schneller und mehr als erwartet E-Mail
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Geschrieben von Leibniz-Institut für Ostseeforschung am Mittwoch, 21. November 2007.
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Nord- und Ostsee erwärmen sich schneller und mehr als erwartetAnchovis, Meerbarbe, vereinzelt sogar Schwertfisch - diese typischen Arten aus dem Mittelmeer oder dem Golf von Biskaya finden sich immer häufiger in den Netzen von Ostseefischern. Zufall oder Folge einer Erwärmung der Ostsee? lautet die Frage. Für eine Antwort analysierten Forscher vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und von der Technischen Universität Dänemarks (DTU) in Kopenhagen, Temperaturdaten aus 140 Jahren. Insgesamt vier Messreihen dokumentieren Temperaturen an der Wasseroberfläche in vier küstennahen Gebieten der Nord- und Ostsee: vor den Niederlanden (Marsdiep), vor
Norwegen (Torungen) und Dänemark (Skagen in der Nordsee und Christiansoe in der Ostsee). Die Daten sind von 1861 beziehungsweise von 1880 an täglich von Feuerschiffen unter definierten Bedingungen erhoben worden....

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Der Patient Ostsee muss weiter warten E-Mail
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Geschrieben von WWF am Freitag, 16. November 2007.
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Die Ostsee leidet schwer an Sauerstoffmangel, zu hohen Nährstoffeinträgen und damit verbundenen Algenwucherungen (Foto: © WWF Finland / Veijo Jormalainen)WWF-Ostseeexperte Jochen Lamp bilanziert: „Der Kampf gegen die sauerstoffarmen Todeszonen in der Ostsee wird vertagt. Das ist untragbar. Die HELCOM-Staaten wollen bis 2021 eine gesunde Ostsee erreichen. Dieses Ziel wird mit dem heute beschlossen Aktionsplan verfehlt. Es reicht nicht, den schwerkranken Patienten zu vertrösten, um ihn dann in der Zukunft ein paar Pflaster aufzukleben. Was wir brauchen, ist eine Totaloperation – sofort. Dafür fehlt allen Beteiligten, auch Deutschland, die Einsicht und der Mut....

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Scheitert der Kampf gegen die Todeszonen in der Ostsee? E-Mail
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Geschrieben von WWF am Mittwoch, 14. November 2007.
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Algenschlick am Ostseestrand (Foto: Anders Modig)Der WWF befürchtet ein Scheitern der heute in der polnischen Stadt Krakau beginnenden Ostseeschutz-Konferenz. Das ursprüngliche Ziel, einen umfassenden ökologischen Rettungsplan für das Baltische Meer zu verabschieden, sei nur noch mit einem Kraftakt zu erreichen. Die neun Staaten der Helsinki-Konvention („HELCOM“) riskierten damit eine ökologische Katastrophe in dem stark belasteten Meer, warnt der WWF. Ein Sechstel des Meeresbodens habe sich in Folge von Überdüngung und Algenblüten bereits in sauerstoffarme „Todeszonen“ verwandelt. Zu den größten Gefahren für die Ostsee zählen laut WWF auch die Plünderung der Fischbestände, giftige Altlasten wie zum Beispiel zehntausende Fässer Quecksilber vor der schwedischen Küste und der rasant zunehmende Schiffsverkehr....

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Nur noch 600 Schweinswale in der Ostsee übrig E-Mail
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Geschrieben von SPIEGEL ONLINE am Mittwoch, 31. Oktober 2007.
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Die Schweinswale in der Ostsee drohen zu verschwinden. Derzeit leben nur noch ca. 600 Tiere zwischen Rügen und FinnlandForscher warnen vor dem Aussterben der Schweinswale in der Ostsee. Während in der Nordsee noch Zehntausende der Meeressäuger leben, ist der Bestand in der Ostsee auf wenige Hundert zusammengeschrumpft.

Derzeit leben zwischen Rügen und Finnland nur noch etwa 600 Schweinswale, sagte ein Sprecher des Bundesamtes für Naturschutz am Montag zum Auftakt einer internationalen Walschutz-Fachtagung in Stralsund....

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Keine Erste Hilfe für den Ostsee-Dorsch E-Mail
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Geschrieben von WWF am Mittwoch, 24. Oktober 2007.
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Dorsche am WrackDie EU-Fischereiminister haben gestern Abend entschieden, dass sich der Ostsee-Dorsch nicht von der Überfischung erholen darf. Die Minister beschlossen in Luxemburg, die Fangmengen für den stark bedrohten Dorschbestand in der östlichen Ostsee lediglich um fünf Prozent, für den westlichen Bestand um 28 Prozent zu reduzieren. Damit blieben sie hinter dem Vorschlag der EU-Kommission zurück, die eine Verringerung um 23 bzw. 33 Prozent vorgesehen hatte. Die Wissenschaftler des Internationalen Rates zur Erforschung der Meere (ICES) hatten sogar empfohlen, den Fang ganz auszusetzen. „Dies ist eine dramatische Fehlentscheidung...

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Spurensuche in der Ostsee – Wissenschaftler verfolgen markierte Wassermassen E-Mail
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Geschrieben von Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde / Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften Kiel am Donnerstag, 4. Oktober 2007.
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Das OTIS (Ocean Trace Injection System)Auf einer gemeinsamen Expedition haben Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften Kiel (IFM-GEOMAR) zum ersten Mal in der Ostsee das so genannte Ocean Tracer Injection System OTIS zur Markierung von Wassermassen erfolgreich eingesetzt. Mit diesem Verfahren lassen sich Vermischungsprozesse im Wasser detailliert verfolgen. Die Meeresforscher erhoffen sich durch neue Erkenntnisse bei diesen grundlegenden Prozessen Fortschritte bei der Erforschung des Nährstoffkreislaufes in marinen Ökosystemen....

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Deutschland blockiert Plan gegen Todeszonen in der Ostsee E-Mail
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Geschrieben von WWF am Montag, 1. Oktober 2007.
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Von Algen überwucherter Ostseegrund. Die Algen ersticken alles andere Leben. Grund: Zu hohe Nährstoffeinträge aus den Küstengebieten. Bildquelle: WWF70.000 Quadratkilometer Ostsee haben sich wegen Sauerstoffmangels bereits in Todeszonen verwandelt. Ausgerechnet die Bundesregierung und das Land Mecklenburg-Vorpommern blockieren jetzt einen Plan, der das dramatische Ostseesterben abmildern soll. „Deutschland wird zum Totengräber der Ostsee. Die Haltung der Landwirtschaftsminister des Bundes und Mecklenburg-Vorpommerns, Horst Seehofer und Till Backhaus, ist ein Skandal“, kritisiert Jochen Lamp, Leiter des WWF-Büros in Stralsund. Hintergrund: Deutschland weigert sich, verbindliche Quoten für die Einleitung von Nährstoffen in das Baltische Meer zu akzeptieren....
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Was halten Sie von der Greenpeace-Aktion auf dem Sylter Außenriff? (siehe Sektion "Nordsee")
 
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