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Newsflash
Mit Natursteinen gegen zerstörerische Riffnutzung

Das Sylter Außenriff liegt ca. 35 Seemeilen westlich von Sylt und hat eine Größe von ca. 1500 km².  (Grafik: M. Siedler – Aqua-Globe-Project)Tonnenschwere Steine versenken Greenpeace-Aktivisten auf den Grund des Sylter Außenriffs. Damit wollen sie ein Gebiet in der Deutschen Bucht vor der Zerstörung durch die Fischerei schützen. Das Gebiet wird seit Jahren durch Schleppnetze sowie schwere Saugbagger für den Abbau von Sand und Kies bedroht - obwohl es als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist.

Seit Dienstagmorgen ist Greenpeace mit drei Schiffen vor Ort, um den Kraftakt zu stemmen. Die Aktivisten an Bord der Beluga 2, der Argus und einem Arbeitsschiff werden rund 1000 Steine vor Sylt auf den Meeresboden ablassen. Die Aktion wird mehrere Wochen dauern.

"Wir müssen jetzt handeln, das Meer muss endlich geschützt werden", sagt Iris Menn, Meeresexpertin von Greenpeace. "Die Fischer schaden sich mit ihren zerstörerischen Fangtechniken selbst. Wer heute alles wegfängt, wird morgen leere Netze haben."

Besonders verheerend wirken sich Schleppnetze aus....

 

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Wissenwertes über die Ostsee
Gesund wie ein Fisch im Wasser? Fachleute sind besorgt über Fehlbildungen bei Meerestieren E-Mail
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Geschrieben von Umweltbundesamt (UBA) am Freitag, 30. Mai 2008.
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Die Aalmutter (Zoarces viviparus) ist ein Küstenfisch, der sich sehr gerne in den flachen Regionen der Strände aufhält. Besonderheit dieser Art, ist dass sie lebende Junge gebärt. (Grafik: © 2004 Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Fachleute sind besorgt über Fehlbildungen bei Meeresbewohnern - Ursachenforschung in Nord- und Ostsee nötig

Die Geschlechtsorgane der Aalmutter (Zoarces viviparus) in Nord- und Ostsee sind geschädigt. Das zeigt eine Untersuchung für die Umweltprobenbank des Bundes (UPB), die das Institut für angewandte Ökologie (IFAÖ) an den Geschlechtsorganen (Gonaden) dieser Meeresfische durchführte. Die UPB sammelt bereits seit 1985 jährlich tausende Proben aus der Umwelt und vom Menschen. Diese werden eingelagert und stehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für Analysen der Schadstoffbelastung zur Verfügung. So erlaubt der Probenstock der Aalmutter repräsentative Rückschlüsse auf die Chemikalienbelastung dieses typischen Küstenfisches in Nord- und Ostsee.

Erstmals hat die UPB nun die Geschlechtsorgane eines jährlichen Aalmutterfangs....

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Neues Heim für Hering & Co - Aquarium des IFM-GEOMAR wiedereröffnet E-Mail
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Geschrieben von IFM-GEOMAR am Donnerstag, 29. Mai 2008.
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Neugestaltete und besonders kindgerechte Aquarien sind die neuen Attraktionen der Einrichtung (Foto: IFM-GEOMAR)Nach 9-monatiger Bauzeit eröffnet am 1. Juni das Aquarium des Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) wieder für die Öffentlichkeit. Der zweite Abschnitt der Instandsetzung und Modernisierung des 1972 erbauten Aquariums wurde mit Mitteln des Landes Schleswig-Holstein in Höhe von 530.000 Euro finanziert. Darüber hinaus halfen Spenden von Kieler Unternehmen, moderne Informationssysteme anzuschaffen. Die gesamte Baumaßnahme wurde in Zusammenarbeit mit dem Gebäudemanagement Schleswig-Holstein realisiert.

Der Heringsschwarm schwimmt wieder. „Es war nicht einfach, die Kieler Heringe in das neue, größere Becken zu bekommen,“ berichtet Dr. Uwe Waller, der wissenschaftliche Leiter, und fährt fort...

 

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Mehr Haie in der Ostsee als bisher bekannt E-Mail
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Geschrieben von Spiegel online / Shark Alliance am Montag, 19. Mai 2008.
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Blau- und Heringshai sind wie auch andere Hai-Arten in der Ostsee vertretenRaubfische in Gefahr: Umweltschützer fürchten, dass vielen Haien in der Ostsee die Ausrottung droht. In den Gewässern zwischen Dänemark und Finnland tummeln sich mehr Arten als gemeinhin bekannt. Menschen brauchen sich vor den Tieren allerdings nicht zu fürchten.

In der Shark Alliance haben sich Umweltschutzorganisationen zusammengeschlossen, die sich für den Schutz von Haien einsetzen. Die jüngste Bestandsanalyse der Organisation befasst sich nun mit einem Gebiet, in dem die wenigsten Nicht-Fachleute überhaupt Haie vermutet hätten. Es geht um die Ostsee.

"Wir sind selbst überrascht, wie viele Arten es in der Ostsee gibt. Und dass darüber so wenig geforscht wird", sagte die deutsche Meeresbiologin und Allianz-Sprecherin Heike Zidowitz bei der Vorstellung des Berichts. Die Bilanz der Umweltschützer: Insgesamt 31 - vor allem kleinere - Haiarten leben in der Ostsee....

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Ostsee - Dorschkrise, Pipelinekontroverse, Sauerstoffkollaps E-Mail
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Geschrieben von Daniel Lingenhöhl / spektrumdirekt am Mittwoch, 7. Mai 2008.
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Algenblüte in der Ostsee (Foto: NASA)Dorschkrise, Pipelinekontroverse, Sauerstoffkollaps Weltkriegsmunitionskalamitäten, - die Ostsee steht ökologisch schwer unter Beschuss und gehört vielleicht zu Europas schwierigsten wie größten Umweltproblemen. Um das kleine Nebenmeer überleben zu lassen, muss dies wohl von mindestens zwei Seiten angegangen werden.

Der Streit eskalierte letztes Jahr: Naturschützer, Fischereiexperten und die Europäische Union warnten die polnische Regierung im September 2007 eindringlich, sich endlich dem Schutz des Dorsches anzunehmen. Doch trotz eines geltenden Verbots der EU liefen Boote aus den Häfen von Darlowo und Gdyina aus, um den Brotfisch der Ostsee-Fischer zu fangen - allen geltenden Quoten und Bestimmungen zum Trotz. Polen hatte bereits zuvor die vereinbarten Fangmengen deutlich überschritten, obwohl der Dorsch als gefährdet gilt. Sein Bestand schrumpfte schließlich während der letzten Jahrzehnte auf nur noch ein Drittel der ursprünglichen Größe, und die gefangenen Fische werden immer kleiner und jünger, so dass die Fischer bereits die Kernsubstanz der Art angreifen und die zwingend nötige Erholung der Bestände immer stärker riskieren und erschweren....

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Rügen bröckelt ab E-Mail
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Geschrieben von M. Siedler - Aqua-Globe am Donnerstag, 10. April 2008.
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KreideLangsam scheint Deutschlands größte Insel in der Ostsee zu versinken. Auf der Ostseeinsel Rügen stürzten am gestrigen Mittwoch, auf einer Länge von 100 m, rund 15.000 Kubikmeter Kreide in die Tiefe. Dies ist der größte Abbruch seit dem Absturz der Wissower Klinken vor rund drei Jahren, berichtet das Nationalparkamt Jasmund. Damals waren rund 50.000 Kubikmeter Kreide und Mergel von der Steilküste abgebrochen.
 
Ursache für den erneuten Abbruch sei die extrem hohe Niederschlagsmenge seit dem Sommer 2007. Ein Großteil des Regenwassers steckt noch immer im Boden. Erst am Dienstag waren auf Rügen bis zu 70 Liter Regen pro Quadratmeter niedergegangen....

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Robbenbaby-Drama in der Ostsee E-Mail
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Geschrieben von WWF am Dienstag, 11. März 2008.
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Weil die Eisdecke fehlt, erfrieren und verhungern derzeit viele junge Ostsee-Ringelrobben (Foto: Ivar Jussi / WWF)Aufgrund der geringen Eisbedeckung der Ostsee sterben in diesen Wochen hunderte Ringelrobben-Babys. „Die Situation ist dramatisch. In einigen Regionen wird vielleicht kein einziges der in den letzten Wochen geborenen Robbenbabys überleben“, so Cathrin Münster vom WWF-Ostseebüro in Stralsund. „Das Robbensterben ist ein düsterer Vorbote des Klimawandels, der die Ostsee besonders hart treffen wird.“ Es gibt derzeit schätzungsweise 7.000 bis 10.000 Ostsee-Ringelrobben. Sie stehen auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion und sind vom Aussterben bedroht.  

Laut Experten handelt es sich um den eisärmsten Winter in der Ostsee seit fast 300 Jahren. Ostsee-Ringelrobben, die ihren Nachwuchs im Februar und März bekommen, sind auf das Packeis angewiesen. Dort bauen sie sich Schneehöhlen, in denen sie ihre Babys aufziehen. „Weil das Eis zu schnell schmilzt, müssen die Jungtiere ins kalte Wasser, bevor sie eine robuste Fettschicht angesetzt haben. Dort verhungern und erfrieren sie qualvoll“, so Cathrin Münster vom WWF....

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Sturmfluten sind eine reale Gefahr E-Mail
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Geschrieben von Stern online am Freitag, 7. März 2008.
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Fähre im Sturm auf der Ostsee (Bildquelle: Stern Online)An der Küste zu leben, ist manchmal gefährlich. Bei einer schweren Sturmflut kann das Wasser Häuser zerstören und Menschen in den Tod reißen. Wie wahrscheinlich solche Katastrophen an der Ostsee sind und wie man sie verhindert, darüber berieten Experten bei einer Tagung in Rostock.

Zwei Tage lang diskutierten Wissenschaftler in dieser Woche bei einer Fachtagung an der Universität Rostock über die Sturmflutgefahr an der Ostsee. Im Mittelpunkt stand das Forschungsprojekt Mustok (Modellgestützte Untersuchungen zu Sturmflutereignissen an der Deutschen Ostseeküste) - ein Verbundprojekt der Universitäten Rostock, Kiel und Siegen sowie verschiedener anderer Einrichtungen. Ziel der Forscher ist es, abzuschätzen, wie hoch das Wasser bei einer Ostseesturmflut steigen kann, wie wahrscheinlich solche Ereignisse sind und was getan werden kann, um den Schutz zu verbessern. stern.de sprach mit Peter Fröhle, einem der beteiligten Experten, der das Fachgebiet Küstenwasserbau an der Universität Rostock leitet...

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Piratenfischer plündern die Ostsee E-Mail
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Geschrieben von Greenpeace am Mittwoch, 23. Januar 2008.
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Piratenfischerei in der Ostsee vor der polnischen Kueste. Greenpeace Aktivisten auf der Illegale Fischerei ist eine der größten Gefahren für die Artenvielfalt in den Weltmeeren. Und ein Riesengeschäft. Auch auf der Ostsee machen Piratenfischer Jagd auf die Fischbestände. Besonders der Dorsch leidet darunter.

"Illegale Fischerei ist auch in unseren Breiten ein großes Problem", sagt Greenpeace-Meeresexperte Thilo Maack mit Blick auf die Situation des Dorsches in der Ostsee. Pro Jahr dürfen Europas Fischer laut EU-Fangquotenregelung 40.000 Tonnen des begehrten Speisefisches aus dem Binnenmeer holen. Dass es bei dieser Menge nicht bleibt, ist jedoch unbestritten: Das Institut für Ostseefischerei in Rostock schätzt, dass 35 bis 45 Prozent zusätzlich durch illegale Aktivitäten entnommen werden. Nach Angaben....

 

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Die Ostsee wird sich stark verändern E-Mail
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Geschrieben von Stern Online am Dienstag, 22. Januar 2008.
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Algenfluten wie hier vor Rügen könnten das Baden in der Ostsee zukünftig zu einer schleimig-ekligen Angelegenheit machen (© M. Siedler – Aqua-Globe-Project)Beunruhigende Nachrichten für Ostseeanwohner: Der Klimawandel betrifft die Region überdurchschnittlich, Luft- und Wassertemperatur stiegen im vergangenen Jahrhundert stärker als anderswo.

Um bis zu sechs Grad könnte sich die Temperatur im Ostseeraum bis zum Jahr 2100 erhöhen. Was für Urlauber zunächst positiv klingen mag, hat für das Leben in der Ostsee dramatische Folgen und auch das Baden könnte möglicherweise zu einer ekligen Angelegenheit werden.

Die Temperatur im Ostseeraum stieg im vergangenen Jahrhundert um circa 0,85 Grad Celsius. Damit lag die Erwärmung in dieser Region 0,1 Grad über der mittleren globalen Temperaturerhöhung. Dies geht aus dem BACC-Bericht ("Assessment of Climate Change for the Baltic Sea Basin") hervor, der jetzt veröffentlicht wurde.
Generell erwärmt sich die Nordhalbkugel der Erde schneller als die Südhalbkugel....

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Die Ostsee im Klimawandel - gestern, heute, morgen E-Mail
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Geschrieben von GKSS-Forschungszentrum am Montag, 21. Januar 2008.
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Prof. Dr. Hans von Storch präsentiert den BACC Bericht (Foto: P. Kalb-Rottmann/GKSS)GKSS-Wissenschaftler koordinieren regionalen Klimabericht - die Ergebnisse werden heute als Buch veröffentlicht.

In dem heute im Springer-Verlag erscheinenden Buch "Assessment of Climate Change for the Baltic Sea Basin" (BACC) publizieren Wissenschaftler die erste umfassende Bestandsaufnahme zum Klimawandel im Ostseeraum. 80 Wissenschaftler aus 13 europäischen Ländern zeigen unter anderem, dass die Lufttemperaturen im Ostseeraum bis zum Jahr 2100 um bis zu fünf Grad
ansteigen könnten. Das interdisziplinäre Projekt wurde federführend vom GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht koordiniert. "Der BACC-Bericht ist eine regionale Variante des vom Weltklimarat veröffentlichten IPCC-Reports zur globalen Klimaänderung", so der Leiter des Instituts für Küstenforschung am GKSS-Forschungszentrum und Initiator des Berichts, Prof. Dr. Hans von Storch....

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