In der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern fand am 10. und 11. November 2008 eine Tagung zum Thema "Moore - Nutzungsmöglichkeiten im Kontext ihrer Klimarelevanz" statt. Die Veranstaltung wurde von der Michael Succow Stiftung zum Schutz der Natur (Greifswald), der Friedrich Ebert Stiftung, dem Landesbüro M-V (Schwerin) sowie dem Lehrstuhl für Geobotanik und Landschaftsökologie und Institut DUENE e.V. am Institut für Botanik und Landschaftsökologie der Universität Greifswald organisiert.
Rund 30 % der gesamten Treibhausgasemissionen der deutschen Landwirtschaft, 4 % der Gesamt-Treibhausgasemissionen Deutschlands, werden durch die Entwässerung und landwirtschaftliche Nutzung von Moorflächen verursacht. Die Klimarelevanz der Moore im Rahmen einer integrierenden Betrachtung für Deutschland und die Welt, sowie die Zusammenhänge zwischen Klima / Biodiversität / Wiedervernässung / Bewirtschaftung wurden.....
Geschrieben von WWF am Montag, 8. Mai 2006. Bisher wurde dieser Artikel 214 mal aufgerufen
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Die sechste Internationale Nordseekonferenz (INK), die heute und morgen in Göteborg tagt, wird zugleich das letzte Regierungstreffen dieser Art sein. Künftig soll der Schutz der Nordsee im Rahmen der EU-Meerespolitik verhandelt werden. Der WWF kritisiert das Ende der INK und fürchtet, dass die EU-Politik hinter deren Vereinbarungen zurückfallen wird. „Um die Zukunft der Nordsee ist es schlecht bestellt“, so WWF-Meeresschützer Stephan Lutter. Die Nordseekonferenz habe in der Vergangenheit richtungsweisende Beschlüsse gefällt – aber leider nur weniges davon umgesetzt. „Jetzt drohen selbst die....
Geschrieben von Bundesforschungsanstalt für Fischerei am Donnerstag, 13. April 2006. Bisher wurde dieser Artikel 197 mal aufgerufen
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Alarmierende Meldung aus der Nordsee - viele 'untermaßige' Schollen in den Netzen der Seezungenfischerei
Für viele Fischarten gelten gesetzliche Mindestanlandelängen, um junge noch nicht fortpflanzungsfähige Fische dort zu lassen, wo sie hingehören, im Meer. Die Maschenöffnungen der Fanggeräte sollen so ausgelegt sein, dass die Netze die Fische selektiv fangen und möglichst wenige Tiere unter dem legalen Mindestmaß im Netz bleiben. 'Untermaßige' Fische dürfen nach EU-Vorschrift nicht angelandet und müssen als 'Discard' wieder über Bord geworfen werden. Bei stark befischten Beständen, wie der Scholle....
Geschrieben von WWF am Montag, 6. Februar 2006. Bisher wurde dieser Artikel 190 mal aufgerufen
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Die Wattenmeer-Nationalparke werden durch die Anbindung von Windanlagen vor der deutschen Küste an das nationale Stromnetz unnötig gefährdet. Zu diesem Ergebnis kommt eine heute vorgestellte WWF Studie. Die Studie zeigt Alternativrouten für die Stromtrassen außerhalb der Nationalparke auf und fordert eine stärkere und effektivere Bündelung der geplanten Leitungen, um das Wattenmeer möglichst wenig zu belasten.
Drei der vier vorgesehen Leitungskorridore verstoßen mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen nationales und europäisches Naturschutzrecht. Daher sei es zweifelhaft, ob eine Genehmigung für die bisherigen Trassenführungen einer juristischen Prüfung standhalten würde. Der WWF kritisiert, dass Planungen für die Netzanbindung bislang unzureichend koordiniert worden seien und fordert ein gemeinsames Konzept der Bundesländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg unter weitest möglicher Umgehung der Nationalparke und der Natura-2000-Gebiete. „Es ist unsinnig, dass jeder Windparkbetreiber seine eigenen Hochspannungskabel planen muss“...
Geschrieben von Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie / Hamburg am Mittwoch, 7. September 2005. Bisher wurde dieser Artikel 213 mal aufgerufen
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Mit einer insgesamt positiven Bilanz ist eine Forschungsfahrt durch die Nordsee zu Ende gegangen. Laut Mitteilung des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg enthält das Meerwasser reichlich Sauerstoff, allerdings auch hormonell wirksame Substanzen und Herbizide...