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Kluger Haken rettet Meeresschildkröten

Links der Ein neuer Rundhaken verhindert den qualvollen Tod von Meeresschildkröten in der Fischerei. Jedes Jahr verenden schätzungsweise 250.000 der vom Aussterben bedrohten Tiere qualvoll an herkömmlichen Haken oder in Fischernetzen. Mit dem neuen Rundhaken kann dieser so genannte Beifang um bis zu 90 Prozent gesenkt werden, berichtet ein neuer WWF-Report. Der Beifang gilt als die größte Bedrohung für  das Überleben der Unechten Karettschildkröte und der Lederrücken-Schildkröte.

Vier Jahre lang haben der WWF und knapp 1.300 Fischer den neuen Rundhaken (Circle-Hook) in einem einzigartigen Modellprojekt zwischen Peru und Mexiko getestet. Bei der traditionellen Fischerei auf Tunfisch und Mahi Mahi im Ostpazifik werden Langleinen mit tausenden Haken verwendet. Während des Tests wurden die klassischen, J-förmigen Haken durch die Rundhaken ersetzt. „Wir waren von vornherein von diesen neuen Haken überzeugt, aber die Ergebnisse haben uns dann doch verblüfft....

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Wissenwertes über die Nordsee
Gesund wie ein Fisch im Wasser? – Fachlaute sind besorgt über Fehlbildungen bei Meerestieren E-Mail
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Geschrieben von Umweltbundesamt (UBA) am Freitag, 30. Mai 2008.
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Die Aalmutter (Zoarces viviparus) ist ein Küstenfisch, der sich sehr gerne in den flachen Regionen der Strände aufhält. Besonderheit dieser Art, ist dass sie lebende Junge gebärt. (Grafik: © 2004 Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Fachleute sind besorgt über Fehlbildungen bei Meeresbewohnern - Ursachenforschung in Nord- und Ostsee nötig

Die Geschlechtsorgane der Aalmutter (Zoarces viviparus) in Nord- und Ostsee sind geschädigt. Das zeigt eine Untersuchung für die Umweltprobenbank des Bundes (UPB), die das Institut für angewandte Ökologie (IFAÖ) an den Geschlechtsorganen (Gonaden) dieser Meeresfische durchführte. Die UPB sammelt bereits seit 1985 jährlich tausende Proben aus der Umwelt und vom Menschen. Diese werden eingelagert und stehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für Analysen der Schadstoffbelastung zur Verfügung. So erlaubt der Probenstock der Aalmutter repräsentative Rückschlüsse auf die Chemikalienbelastung dieses typischen Küstenfisches in Nord- und Ostsee.

Erstmals hat die UPB nun die Geschlechtsorgane eines jährlichen Aalmutterfangs....

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Neubau der Wattenmeerstation wurde gestern eingeweiht E-Mail
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Geschrieben von Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung am Donnerstag, 22. Mai 2008.
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Die neue Wattenmeerstation ins List auf SyltMit dem Neubau wird die Fläche der 1924 gegründeten Wattenmeerstation um 60 Prozent erhöht. Auf 2500 Quadratmetern werden moderne Labors und Büros für bis zu 80 Wissenschaftler, Techniker, Gastforscher und Studenten bereitgestellt. Die Biologen und Geologen an der Wattenmeerstation erforschen die Auswirkungen von Umweltveränderungen auf die Küstengebiete der Nordsee aber auch weltweit. Das Verständnis von Biodiversität und Funktion von Küstenökosystemen soll dazu beitragen, einen nachhaltigen Nutzen und Umgang mit den sensiblen Küsten zu erreichen.

 Die Küste ist eine empfindliche Landschaft, eingebettet in ein komplexes Ökosystem. Für den Menschen ist sie ein attraktiver Lebensraum, aber auch Wirtschaftsstandort und Erholungsfläche. Meeresspiegelanstieg, milde Winter, Stürme, eingeschleppte Tier- und Pflanzenarten, sowie die verstärkte Nutzung durch den Menschen verändern die Küstenlandschaften zunehmend. Die Biologen und Geologen der Wattenmeerstation Sylt untersuchen....

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Hamburger Investor will Helgoland vergrößern E-Mail
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Geschrieben von Welt Online am Donnerstag, 10. April 2008.
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So könnte helgoland zukünftig vielleicht aussehen (Bildquelle: Welt online)Die Nordseeinsel Helgoland: 1947 wollten die Briten sie mit der bis heute größten nichtnuklearen Sprengung der Geschichte zerstören. Doch die Insel hielt den 6700 Tonnen Sprengstoff stand. Jetzt will ein Hamburger Investor Helgoland mit einem Mega-Plan vergrößern – und das "Juwel der Nordsee" entstehen lassen.

Es ist zweifellos ein ziemlich kühner Plan, den Arne Weber für die Nordseeinsel Helgoland entwickelt hat. Der Hamburger Investor will das Eiland, das bis heute unter seinem etwas piefigen Butterfahrt-Image leidet, durch eine gewaltige Landgewinnung zu einem „Juwel in der Nordsee“ machen. Der ein Kilometer breiten Meeresstraße, die die Hauptinsel derzeit noch von der vorgelagerten Düne trennt, sollen rund 100 Hektar Land entrissen werden. Damit wären die beiden Inselteile nach fast 300 Jahren wieder vereinigt.....

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Neues aus dem Multimar WattforumNeues aus dem Multimar Wattforum E-Mail
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Geschrieben von Greenpeace am Montag, 17. März 2008.
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Gemeiner Seestern (Asterias rubens) (Foto: Greenpeace)Das Multimar Wattforum in Tönning hat am Donnerstag Richtfest gefeiert. Die Ausstellungsfläche des Nationalpark-Zentrums wird erweitert. Noch in diesem Jahr sollen große Dorsche und Glatthaie dort in einem Großaquarium ihre Runden drehen können.

Bis zum Dezember wird das Multimar um 825 Quadratmeter auf dann 3.125 Quadratmeter erweitert werden, die Aquarienanlage um 350.000 Liter auf 500.000 Liter. Das Großaquarium soll mehr als 250.000 Liter Wasser fassen. Taucher werden aus dem Aquarium heraus mit den Gästen sprechen.

Die Erweiterung der interaktiven Ausstellung erfolgt auf zwei Stockwerken. Hauptthema: Wasserland Schleswig-Holstein. Die neue Ausstellung wird Forschungsergebnisse über die Wasserqualität in Schleswig-Holstein vorstellen und die Lebenszusammenhänge der Tiere vom Süßwasser über den Nationalpark und die Nordsee bis in den offenen Atlantik zeigen.....

 

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Tulpeninseln in der Nordsee? E-Mail
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Geschrieben von Stern online am Montag, 10. März 2008.
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So könnten die künstlichen Inseln vor der niederländischen Küste einmal aussehen (Grafik: © innovatieplatform.nl)Dubai hat seine inzwischen weltberühmten Palmeninseln vor der Küste. Werden die Niederlande nach der gleichen Machart in Zukunft Tulpen vor den Nordseedünen wachsen lassen? Diese Frage wird in der Wirtschaft, bei Banken, der Politik und an Universitäten heiß diskutiert.

Das kleine Holland braucht dringend mehr Platz für seine fast 17 Millionen Einwohner, eine Zahl, die bis 2030 noch stark zunimmt. Einerseits durch eine steigende Geburtenrate und andererseits durch Einwanderung. Eine von der Regierung ernannte Innovationsplattform von Experten ist eifrig dabei, Ideen zu entwickeln, damit all diese neu zu erwartenden Bürger tatsächlich ein Dach über dem Kopf haben werden. Zwar gibt es noch bebaubare Hektare in den sogenannten Ijsselmeerpoldern, wo aus der Zuidersee Land gewonnen wurde, das sind jedoch inzwischen Natur- und Agrargebiete, die man nicht dem Wohnungsbau opfern möchte. Grün zählt in Holland....

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Das Märchen vom harmlosen Öl E-Mail
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Geschrieben von WWF am Freitag, 7. März 2008.
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Ölborhinsel Mittelplate der RWE DEA mitten im „NATIONALPARK“ Wattenmeer (Foto: © WWF Klaus Guenther)Die Umweltverbände WWF, NABU und Schutzstation Wattenmeer fordern erneut einen Verzicht auf jegliche Ölförderung im Nationalpark Wattenmeer. Aktueller Anlass: Ohne vorherige Genehmigung überbaut RWE Dea seit Monaten 50.000 Quadratmeter Watt und Priele rund um die Plattform „Mittelplate“. Die Betreiber wollen die Förderinsel vor einem heranwandernden Priel schützen. Dieser könnte die Standfestigkeit der Öl-Insel gefährden. „Die Ölförderung zieht immer neue Eingriffe im sensiblen Wattenmeer nach sich. Es ist ein Märchen, dass sie für die Natur harmlos sei. Die Förder-Plattform ist gegenüber den natürlichen Veränderungen unsicher, sie muss abgebaut werden“, fordert WWF-Wattenmeerexperte Hans-Ulrich Rösner.
Als Skandal bezeichnen die Verbände die Tatsache, dass RWE Dea den schwerwiegenden Eingriff ohne Genehmigung vornimmt. Der Konzern beruft sich dabei auf das Berggesetz, nach dem bei unvorhergesehenen und akuten Problemen sofort gehandelt werden dürfe. Die Wanderung von Prielen im Watt sei jedoch ein normaler Vorgang, mit dem immer gerechnet werden müsse, so die Verbände...  

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Wissenschaftler durchleuchten Inseln und Nordseeküste E-Mail
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Geschrieben von GEOZENTRUM Hannover / M. Siedler - Aqua-Globe-Project am Mittwoch, 27. Februar 2008.
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Mit elektromagnetischen Sende- und Empfangssysteme wird der Untergrund der Nordseeindeln und der Küste vom Hubschrauber aus durchleuchtet (Grafik: M. Siedler – Aqua-Globe-Project)Auf dem kleinen Flugplatz in Mariensiel bei Wilhelmshaven startet am 18. Februar 2008 der Hubschrauber der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Im Rahmen des Forschungsprogramms D-AERO beginnen in Kooperation die BGR und das Institut für Geowissenschaftliche Gemeinschaftsaufgaben (GGA-Institut) eine großflächige geophysikalische Befliegung der Nordseeküste. Diese Befliegung soll unter Mitwirkung der Bundesländer auf weitere Teile Deutschlands ausgedehnt werden. Die dabei entstehenden dreidimensionalen Informationen sind vielfältig nutzbar und von großem Wert für Forschung und Landesplanung. Bis 100 m tief kann das eingesetzte Elektromagnetik-Messsystem den Aufbau des Erduntergrunds „durchleuchten“.

Die Nordseeküste ist unter Aspekten wie Klimawandel und Küstenschutz von besonderem Interesse. Nordseeinseln, Wattenmeer und Deichregionen sind durch Sturmfluten und langfristigen Meeresspiegelanstieg besonders gefährdet. Diese Gefahren können kaum abgewendet werden aber ihre Auswirkungen auf zum Beispiel Süßwasservorkommen unter den Nordseeinseln werden besser einschätzbar. So können vorbeugende Maßnahmen vorausschauend und gezielt getroffen werden. ...

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Erster Erfolg im Bohrinsel-Streit mit der Ölindustrie E-Mail
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Geschrieben von WWF am Dienstag, 19. Februar 2008.
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Bohrinsel in der Nordsee (Foto: M. Siedler – Aqua-Globe-Project)Der WWF begrüßt den Verzicht der RWE Dea AG auf die Errichtung weiterer Öl-Bohrinseln im schleswig-holsteinischen Nationalpark Wattenmeer. Dies hatte ein Konzernsprecher am Samstag gegenüber der WELT angekündigt. „Das ist ein erster Teilerfolg. Aber wir sind noch nicht am Ziel“, so Hans-Ulrich Rösner, Leiter des WWF Wattenmeerbüros. Denn der Konzern will grundsätzlich am umstrittenen Ausbau der Ölförderung im Wattenmeer festhalten.

Aus den bekannt gewordenen Erklärungen ergibt sich Ansicht des WWF noch kein genereller Verzicht des Unternehmens auf weitere künstliche Öl-Inseln im Nationalpark. „Wir erwarten, dass RWE Dea alle Pläne für eine Ausweitung der Ölförderung im Nationalpark Wattenmeer und den Bau von neuen Bohr- oder Förderinseln auch für die Zukunft aufgibt“....

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Schwarzer Tod im Wattenmeer E-Mail
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Geschrieben von WWF am Mittwoch, 6. Februar 2008.
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Vollständig verölter toter Vogel (Foto: © WWF / Hans-Ulrich Rösner)Mehr als 1000 verölte Trauerenten und andere Seevögel wurden auf den Nordseeinseln Föhr und Amrum gesichtet. „Die Ölverschmutzung geht wahrscheinlich auf die illegale Reinigung von Tanks auf hoher See zurück“, vermutet Hans-Ulrich Rösner vom WWF Wattenmeerbüro. Die Überlebenschancen für die verölten Vögel sind gering. Das Öl verklebt das Gefieder und es verliert seine Isolationswirkung gegenüber dem kalten Wasser. Hinzu kommt die Wirkung der Giftstoffe, die die Vögel beim Putzen des Gefieders in den Magen aufnehmen. Die Erfahrung zeige, dass die Tiere nach Reinigungsversuchen sehr selten zu einem normalen Vogelleben zurückfinden können. Viele von ihnen seien bereits tot.  

Die Untersuchungen des an den Stränden von Amrum und Föhr gefundenen Öls sind nicht abgeschlossen....

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Trotz Hamburgs Weigerung - Welterbe Wattenmeer kann kommen E-Mail
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Geschrieben von WWF am Freitag, 1. Februar 2008.
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Kegelrobbe im Watt. © WWF / Hans-Ulrich RösnerDer Weg für eine mögliche Ernennung des Wattenmeeres zum Weltnaturerbe ist frei. Einen entsprechenden Antrag haben Deutschland und die Niederlande fristgerecht bei der UNESCO in Paris eingereicht. „Das ist ein Meilenstein für den Naturschutz. Das Wattenmeer hat diesen Titel mehr als verdient. Wir sind überglücklich, dass nach all dem Hick-Hack der letzten Wochen am Ende die Vernunft gesiegt hat“, erklärte WWF-Wattenmeerexperte Dr. Hans-Ulrich Rösner. Obwohl Hamburg kurz vor Schluss aus dem Bewerberkreis ausgestiegen ist, schätzt der WWF die Chancen für eine positive Entscheidung der UNESCO weiterhin als gut ein. Bei einer Anerkennung stünde das Watt auch international auf einer Stufe mit dem amerikanischen Grand Canyon oder dem australischen Great Barrier Reef.  

In Zukunft könnten knapp 10.000 Quadratkilometer Wattenmeer zwischen Texel und Sylt den Titel Weltnaturerbe tragen. Das größte Wattenmeer der Welt....

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