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Tierschützer sorgen sich immer mehr um den Buckelwal in der Ostsee. "Offenbar pendelt der hungrige Wal auf der Suche nach Nahrung in den küstennahen Bereichen, um dort Jungfischschwärme aufzuspüren", sagt Klaus Harder, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Meeresmuseums Stralsund. Das gegenwärtige Angebot an Heringen und Sprotten reiche aber nicht aus, um den Nahrungsbedarf von etwa anderthalb Tonnen Fisch pro Tag zu decken. "Der Wal ist leider zum zum falschen Zeitpunkt im falschen Gewässer", bedauert Harder.
Im Frühjahr, wenn massenhaft Heringe in die Ostsee schwärmen, um in den Flachwasserbereichen abzulaichen, hätte ein Wal kaum Nahrungssorgen. Vor drei Wochen war der Buckelwal erstmals bei Rügen entdeckt worden. Er wurde danach auch in polnischen, dänischen und nach unbestätigten Meldungen auch in schwedischen Gewässern gesichtet. Zuletzt tauchte er vor Warnemünde auf. Nach Berichten von Urlaubern soll sich das etwa zwölf Meter lange Tier sogar in unmittelbare Nähe des Passagierkais getraut haben...... . |
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Meereswissenschaften |
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Geschrieben von Manfred am Freitag, 18. Mai 2007. Bisher wurde dieser Artikel 2147 mal aufgerufen
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