Die Chemikalie TMDD führt die Rangliste der Fremdstoffe in deutschen Flüssen an. Doch niemand weiß, woher das Tensid kommt und wie gefährlich es ist. Wissenschaftler fordern jetzt eine gezielte Analyse der Risiken und warnen vor weiteren, bislang unbekannten Gefahrstoffen in Flüssen.
Es ist eine jener Substanzen, deren Name nicht einmal Chemikern flüssig über die Lippen kommt. Deshalb bevorzugen auch sie für 2,4,7,9-Tetramethyl-5-decin-4,7-diol lieber das geschmeidige Kürzel TMDD. Umweltanalytiker bringen die bisher praktisch unbekannte Industriechemikalie jetzt ins Licht der Öffentlichkeit. Still und leise kontaminiert sie offenbar heimische Fließgewässer und entwickelt sich zum Problem. TMDD ist "der Spitzenreiter", bemerkt Wilhelm Püttmann, Professor für Umweltanalytik an der Universität in Frankfurt am Main. "Es ist der Stoff, von dem wir annehmen können, dass er heute unter allen gelisteten und analysierten Fremdstoffen mit den höchsten Konzentrationen vertreten ist." Wenn er denn überhaupt gemessen wird.
Welche Gefahr TMDD für die Umwelt darstellt, ist bis heute nur unzureichend geklärt.....
Geschrieben von Greenpeace / Illustration: Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Montag, 6. Oktober 2008. Bisher wurde dieser Artikel 4 mal aufgerufen
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Wie ein echter Kampf zwischen einem 15 Meter langen Pottwal und einem zehn Meter langen Riesenkalmar wirkt die naturgetreue Nachbildung einer Szene aus der Tiefsee. Die Skulptur zieht als fünftes und letztes Wal-Modell in das OZEANEUM in Stralsund ein. Damit ist die Ausstellung 1:1 Riesen der Meere komplett.
Neben der neuen Skulptur faszinieren bereits ein 26 Meter langer Blauwal, ein 16 Meter langes Buckelwalweibchen mit Kalb, ein acht Meter langer Orca die Besucher des neuen Meeresmuseums. Die Ausstellung wurde von Greenpeace und dem Deutschen Meeresmuseum gemeinsam konzipiert. Greenpeace möchte damit auf die Schönheit und die Bedrohung der Meere aufmerksam machen.
"Der Pottwal im Kampf mit einem Riesenkalmar bietet einen weiteren faszinierenden Einblick in die Lebenswelt unserer Ozeane und...
Geschrieben von LaMar Reisen am Freitag, 26. September 2008. Bisher wurde dieser Artikel 13 mal aufgerufen
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Auf der Nordseeinsel Helgoland kann auch diesen Winter wieder ein besonderes Naturschauspiel erlebt werden. Normalerweise kommen die jungen Kegelrobben fernab von jeglicher Zivilisation
auf Sandbänken und entlegenen Strandabschnitten zur Welt. Doch einmalig in Deutschland kann man die weißen Robbenbabys auf Helgolands kleiner Nachbarinsel Düne direkt am Strand beobachten. Nachdem die Meeressäuger in der Deutschen Bucht in den 80er Jahren fast ausgestorben waren, kommen sie seit Mitte der 90er Jahre wieder regelmäßig auf das Eiland.
Ähnlich wie Lachse kehren trächtige Kegelrobben-Weibchen an den Ort der eigenen Geburt zurück und inzwischen sind die ersten Helgoländer Robben geschlechtsreif. Nachdem im letzten Winter bereits über 50 kleine Robben gezählt wurden, werden diesen Winter circa 80 Robbengeburten pünktlich zum Weihnachtsfest erwartet. Die Jungtiere können ihren Eltern erst nach dem ersten Fellwechsel nach einigen Wochen ins Meer folgen und bieten dadurch beste Bedingungen zur Tierbeobachtung am Strand.....
Geschrieben von OceanCare am Freitag, 26. September 2008. Bisher wurde dieser Artikel 12 mal aufgerufen
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"Zagnaharibe, Zagnaharibe…!“ - Die Wale kommen!
Jedes Jahr sammeln sich hunderte von Buckelwalen für ein paar Monate an der Nordostküste Madagaskars, um ihre Kälber zur Welt zu bringen und sich erneut zu paaren. Nicht nur die Bevölkerung der umliegenden Inseln und Küsten, sondern auch viele Touristen aus der Hauptstadt Antananarivo und aus der ganzen Welt wollen sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen. Der Whale Watching Boom hat deshalb in den letzten Jahren stark zugenommen – Chance oder Bedrohung für die Buckelwale?
Jahr für Jahr Ende Juni schaut die Bevölkerung der kleinen Insel „Saine Marie“ an der Nordostküste Madagaskars gebannt aufs Meer hinaus. Kinder wie Erwachsene suchen immer wieder den Horizont ab und warten auf den ersten Blas, der die Rückkehr der Buckelwale (Megaptera novaeangliae) ankündigt. Die warmen Gewässer vor Sainte Marie und in der in der Bucht von Antongil sind ein ideales Gebiet ...
Geschrieben von OceanCare am Mittwoch, 24. September 2008. Bisher wurde dieser Artikel 12 mal aufgerufen
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Wale und Delphine in freier Wildbahn beobachten statt eingepfercht in Delphinarien. Die Organisation OceanCare zeigt Whale Watching und sanfte Walforschung als Alternative – zumindest wenn die Reiseunternehmen einige Richtlinien beachten.
Am 27. September wird der Welttourismustag begangen. Der Tag soll die soziale, ökologische, kulturelle, politische und wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus öffentlich bewusst machen. Die vielen weltweiten Anlässe dazu jeweils am 27. September finden jährlich mit einem neuen Schwerpunkt statt. Anliegen der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes sind dabei zunehmend im Zentrum. OceanCare, die Schweizer Organisation zum Schutz der Meeressäuger und ihrer Lebensräume, engagiert sich in dieser Sache an vorderster Front.
Geschrieben von Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Main) am Freitag, 25. Juli 2008. Bisher wurde dieser Artikel 60 mal aufgerufen
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Die chemischen UV-Filtersubstanzen in den meisten Sonnencremes beeinflussen das Hormonsystem und auf diese Weise die Fortpflanzung von Wasserschnecken. Zu diesem Ergebnis kommt Dominic Kaiser vom Institut für Ökologie, Evolution und Diversität der Goethe Universität in einer Studie, in der er die Wirkung der beiden häufigsten UV-Filtersubstanzen auf drei wasserlebende Organismen untersuchte: den Glanzwurm, die Zuckmücke und die Zwergdeckelschnecke. Während die Vermehrung von Wurm und Mücke von den Substanzen nicht beeinträchtigt wurde, produzierten die Schnecken weniger Embryonen im Laborversuch. "Im Sommer ist der Eintrag in die Badeseen besonders groß", sagt Kaiser, "da die Substanzen aber nicht nur in Sonnencremes, sondern auch in vielen anderen Kosmetika wie Shampoos, Hautcremes, Lippenstiften und Parfums vorkommen, haben wir das ganze Jahr über eine Belastung der Fließgewässer über die häuslichen Abwässer.....
Geschrieben von Deutsches Meeresmuseum / Greenpeace – Illustrationen: Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project am Montag, 14. Juli 2008. Bisher wurde dieser Artikel 86 mal aufgerufen
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Das Eröffnungswochenende ist vorbei und bescherte dem neuen OZEANEUM in Stralsund einen prominenten Einstand an der Ostseeküste. Rund 17.000 Neugierige kamen, um sich das neue spektakuläre Gebäude direkt am Strelasund, das Meeresmuseum und die Greenpeace-Ausstellung 1:1 Riesen der Meere anzuschauen.
In der Eingangshalle konnten die Besucher bereits Skelette eines Finn- und eines Pottwals bewundern. Doch Hauptattraktion war die große Halle mit den vier Wal-Exponaten von Greenpeace: Blauwal, Buckelwalmutter mit Kalb und Orca in Originalgröße. In ein paar Wochen wird ein Pottwal, der mit einem Riesenkalmar kämpft, die Ausstellung komplettieren.
Das OZEANEUM ist Norddeutschlands größter Museumsneubau und mit seiner Fertigstellung wird Stralsund, bereits Heimat des traditionsreichen Meeresmuseums im Katharinenkloster, zu Nordeuropas Aquarienstandort Nummer Eins.....
Geschrieben von WDCS am Dienstag, 24. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 102 mal aufgerufen
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30 Reiseunternehmen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Frankreich sprechen sich zu Beginn der Tagung der Internationalen Walfangkommission in Chile gegen den Walfang in Island aus. Sie folgen damit einem Aufruf der Walschutzorganisationen OceanCare und WDCS.
München/ Wädenswil, 23. Juni 2008: Trotz des international geltenden Walfangverbots gab Islands Fischereiminister Einar K. Gudfinnsson am 19. Mai 2008 vierzig Zwergwale zum Abschuss frei. Das erste Tier wurde tags darauf vor Flaxafloa getötet. Brisanterweise ist der Hafen von Flaxafloa auch ein Ausgangspunkt für isländische Walbeobachtungstouren. Bereits in der Vergangenheit wurden mitten in wichtigen Walbeobachtungsgebieten Wale getötet. Neugierige Zwergwale, so ein Vertreter des isländischen „Marine Research Institute“, sind das vorrangige Ziel der Walfänger. Da sie keine Scheu vor Booten haben, stehen sie sowohl im Visier der Jäger, wie auch im Fokus der Walbeobachter.
Das der Walfang sich negativ auf den Tourismus.....
Geschrieben von ProWildlife / Aqua-Globe-Project am Mittwoch, 18. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 101 mal aufgerufen
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Die Reisesaison im „Jahr des Riffs 2008“ hat begonnen. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife gibt Tipps, wie Urlauber die „Regenwälder der Meere“ erhalten und ihre Bewohner schützen können - ob im Pauschalurlaub auf Teneriffa oder beim Luxustrip nach Tahiti.
Korallen: Vorsicht, zerbrechlich! Korallenriffe bieten Lebensraum für zahllose Tier- und Pflanzenarten. Doch diese Schatzkammern der Artenvielfalt sind zunehmend bedroht. Da Korallen nur langsam wachsen und sehr empfindlich auf Störungen reagieren, ist beim Tauchen und Schnorcheln besondere Vorsicht geboten: Nicht auf Korallenstöcke steigen, keine Äste abbrechen! Schnorchler und Taucher sollten den Boden......
Geschrieben von Eva Mühleck / Kuhnle-Tours am Donnerstag, 12. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 124 mal aufgerufen
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Nie wieder über Liegestuhlbesetzer den Kopf schütteln!
Nie wieder das eigene Reich gegen Handtuchtrampler verteidigen!
Das verspricht der Hausbootvermieter Kuhnle-Tours: Denn wer jetzt ein Boot chartert, bekommt das Freibad gleich mitgeliefert. Man muss nur raus auf die Müritz, die Ostsee oder ein anderes blitzsauberes Badegewässer im sonnenverwöhnten Nordosten Deutschlands fahren. Anker raus, Motor aus und rein ins frische Nass.
Es gibt supergünstige Charter-Angebote mit Preisreduktionen von 20 %, vor allem für „EM-Flüchtlinge“. Aber auch in den zuverlässig warmen Monaten Juli und August hat Kuhnle-Tours noch Boote für Badelustige.
Die Hausboote der Kuhnle-Tours-Flotte haben alles, was man im Freibad vermisst: Individualität, ein Bimini-Top als Sonnenschutz, Mückennetze vor den Fenstern, reichlich Platz für.....
Geschrieben von Umweltbundesamt am Dienstag, 3. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 128 mal aufgerufen
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Ab der Badesaison 2008 werden die Badegewässer in Deutschland gemäß der neuen EG-Badegewässerrichtlinie überwacht. Die neue Richtlinie fordert von den Mitgliedstaaten ein Umdenken vom passiven Überwachen zum aktiven Management der Badestellen für einen besseren Schutz der Badenden. So muss für jedes Badegewässer ein so genanntes Badegewässerprofil erstellt werden, das – unter anderem – alle Verschmutzungsquellen, die die Qualität des Wassers beeinflussen könnten, aufzeigt.
Baden in Gewässern im Freien macht Spaß und ist gesund. Aber: Abwässer oder Abschwemmungen von landwirtschaftlichen Flächen dürfen Badegewässer nicht so stark verschmutzen, dass Krankheitserreger bei Badenden Erkrankungen auslösen können. Seit 1976 gibt es daher eine EG-Richtlinie „über die Qualität der Badegewässer“. Diese überwacht und verbessert die Qualität der Badegewässer in Europa. Neben physikalisch-chemischen Parametern...