Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel: In der Kieler Förde tauchten nicht nur große Mengen von Ohrenquallen auf, die Tiere trieben auch wie aufgeblasen an der der Wasseroberfläche. Ein Meeresbiologe versucht, den ungewohnten Anblick zu erklären.
Tausende "aufgeblasene" Ohrenquallen (Aurelia aurita) an der Wasseroberfläche hatten bei Passanten große Verwunderung ausgelöst. "Auf dieses Phänomen sind wir bisher noch nicht gestoßen", bestätigt Meeresbiologe Ulrich. Die stärkste Konzentration war zum Wochenbeginn in der Innenförde beobachtet worden. "Sehr viele Quallen haben Gasblasen, die sie an die Oberfläche auftreiben lassen", erklärt Sommer. "Was sonst über mehrere Meter Wassertiefe verteilt ist, wurde jetzt alles an die Oberfläche getrieben."
Der Wissenschaftler brachte einen möglichen Zusammenhang.....
Geschrieben von Dr. David Völker - Institut f. Geologie der freien Universität Berlin /Manfred Siedler - Aqua-Globe am Donnerstag, 8. Dezember 2005. Bisher wurde dieser Artikel 456 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Die Nordsee ist ein flaches Randmeer des Atlantischen Ozeans, das mit dem Atlantik über den Englischen Kanal und die Schottische See, sowie über das Kattegat mit der Ostsee in Verbindung steht.
Sie ist ein Schelfmeer, d.h. ein überfluteter Bereich...
Geschrieben von WWF / Illustarion Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Sonntag, 29. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 7 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Der Internationale Rat zur Erforschung der Meere (ICES), in dem 1600 Meeresexperten vertreten sind, hat heute empfohlen, den Kabeljaufang in der Nordsee komplett einzustellen, bis der Bestand sich erholt. Der WWF appelliert an die Fischereiminister der EU, die Warnungen der Wissenschaftler endlich ernst zu nehmen und die Fangquote auf Null zu setzen. Die Fischerei habe erneut bewiesen, dass sie mit den Meeresressourcen nicht verantwortungsvoll genug umgeht.
Die Nachricht kommt unerwartet, denn im vergangen Jahr waren erste Anzeichen für eine Erholung der Kabeljaubestände zu erkennen. Der ICES hielt daraufhin eine Fischerei in geringem Maße für vertretbar. „Offenbar war das für die Fischereiindustrie das Signal, die Bestände noch rücksichtsloser auszubeuten....
Geschrieben von Umweltbundesamt (UBA) am Freitag, 30. Mai 2008. Bisher wurde dieser Artikel 24 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Fachleute sind besorgt über Fehlbildungen bei Meeresbewohnern - Ursachenforschung in Nord- und Ostsee nötig
Die Geschlechtsorgane der Aalmutter (Zoarces viviparus) in Nord- und Ostsee sind geschädigt. Das zeigt eine Untersuchung für die Umweltprobenbank des Bundes (UPB), die das Institut für angewandte Ökologie (IFAÖ) an den Geschlechtsorganen (Gonaden) dieser Meeresfische durchführte. Die UPB sammelt bereits seit 1985 jährlich tausende Proben aus der Umwelt und vom Menschen. Diese werden eingelagert und stehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für Analysen der Schadstoffbelastung zur Verfügung. So erlaubt der Probenstock der Aalmutter repräsentative Rückschlüsse auf die Chemikalienbelastung dieses typischen Küstenfisches in Nord- und Ostsee.
Erstmals hat die UPB nun die Geschlechtsorgane eines jährlichen Aalmutterfangs....
Geschrieben von Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung am Donnerstag, 22. Mai 2008. Bisher wurde dieser Artikel 61 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Mit dem Neubau wird die Fläche der 1924 gegründeten Wattenmeerstation um 60 Prozent erhöht. Auf 2500 Quadratmetern werden moderne Labors und Büros für bis zu 80 Wissenschaftler, Techniker, Gastforscher und Studenten bereitgestellt. Die Biologen und Geologen an der Wattenmeerstation erforschen die Auswirkungen von Umweltveränderungen auf die Küstengebiete der Nordsee aber auch weltweit. Das Verständnis von Biodiversität und Funktion von Küstenökosystemen soll dazu beitragen, einen nachhaltigen Nutzen und Umgang mit den sensiblen Küsten zu erreichen.
Die Küste ist eine empfindliche Landschaft, eingebettet in ein komplexes Ökosystem. Für den Menschen ist sie ein attraktiver Lebensraum, aber auch Wirtschaftsstandort und Erholungsfläche. Meeresspiegelanstieg, milde Winter, Stürme, eingeschleppte Tier- und Pflanzenarten, sowie die verstärkte Nutzung durch den Menschen verändern die Küstenlandschaften zunehmend. Die Biologen und Geologen der Wattenmeerstation Sylt untersuchen....
Geschrieben von Welt Online am Donnerstag, 10. April 2008. Bisher wurde dieser Artikel 137 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Die Nordseeinsel Helgoland: 1947 wollten die Briten sie mit der bis heute größten nichtnuklearen Sprengung der Geschichte zerstören. Doch die Insel hielt den 6700 Tonnen Sprengstoff stand. Jetzt will ein Hamburger Investor Helgoland mit einem Mega-Plan vergrößern – und das "Juwel der Nordsee" entstehen lassen.
Es ist zweifellos ein ziemlich kühner Plan, den Arne Weber für die Nordseeinsel Helgoland entwickelt hat. Der Hamburger Investor will das Eiland, das bis heute unter seinem etwas piefigen Butterfahrt-Image leidet, durch eine gewaltige Landgewinnung zu einem „Juwel in der Nordsee“ machen. Der ein Kilometer breiten Meeresstraße, die die Hauptinsel derzeit noch von der vorgelagerten Düne trennt, sollen rund 100 Hektar Land entrissen werden. Damit wären die beiden Inselteile nach fast 300 Jahren wieder vereinigt.....
Geschrieben von Greenpeace am Montag, 17. März 2008. Bisher wurde dieser Artikel 155 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Das Multimar Wattforum in Tönning hat am Donnerstag Richtfest gefeiert. Die Ausstellungsfläche des Nationalpark-Zentrums wird erweitert. Noch in diesem Jahr sollen große Dorsche und Glatthaie dort in einem Großaquarium ihre Runden drehen können.
Bis zum Dezember wird das Multimar um 825 Quadratmeter auf dann 3.125 Quadratmeter erweitert werden, die Aquarienanlage um 350.000 Liter auf 500.000 Liter. Das Großaquarium soll mehr als 250.000 Liter Wasser fassen. Taucher werden aus dem Aquarium heraus mit den Gästen sprechen.
Die Erweiterung der interaktiven Ausstellung erfolgt auf zwei Stockwerken. Hauptthema: Wasserland Schleswig-Holstein. Die neue Ausstellung wird Forschungsergebnisse über die Wasserqualität in Schleswig-Holstein vorstellen und die Lebenszusammenhänge der Tiere vom Süßwasser über den Nationalpark und die Nordsee bis in den offenen Atlantik zeigen.....
Geschrieben von Stern online am Montag, 10. März 2008. Bisher wurde dieser Artikel 179 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Dubai hat seine inzwischen weltberühmten Palmeninseln vor der Küste. Werden die Niederlande nach der gleichen Machart in Zukunft Tulpen vor den Nordseedünen wachsen lassen? Diese Frage wird in der Wirtschaft, bei Banken, der Politik und an Universitäten heiß diskutiert.
Das kleine Holland braucht dringend mehr Platz für seine fast 17 Millionen Einwohner, eine Zahl, die bis 2030 noch stark zunimmt. Einerseits durch eine steigende Geburtenrate und andererseits durch Einwanderung. Eine von der Regierung ernannte Innovationsplattform von Experten ist eifrig dabei, Ideen zu entwickeln, damit all diese neu zu erwartenden Bürger tatsächlich ein Dach über dem Kopf haben werden. Zwar gibt es noch bebaubare Hektare in den sogenannten Ijsselmeerpoldern, wo aus der Zuidersee Land gewonnen wurde, das sind jedoch inzwischen Natur- und Agrargebiete, die man nicht dem Wohnungsbau opfern möchte. Grün zählt in Holland....
Geschrieben von WWF am Freitag, 7. März 2008. Bisher wurde dieser Artikel 170 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Die Umweltverbände WWF, NABU und Schutzstation Wattenmeer fordern erneut einen Verzicht auf jegliche Ölförderung im Nationalpark Wattenmeer. Aktueller Anlass: Ohne vorherige Genehmigung überbaut RWE Dea seit Monaten 50.000 Quadratmeter Watt und Priele rund um die Plattform „Mittelplate“. Die Betreiber wollen die Förderinsel vor einem heranwandernden Priel schützen. Dieser könnte die Standfestigkeit der Öl-Insel gefährden. „Die Ölförderung zieht immer neue Eingriffe im sensiblen Wattenmeer nach sich. Es ist ein Märchen, dass sie für die Natur harmlos sei. Die Förder-Plattform ist gegenüber den natürlichen Veränderungen unsicher, sie muss abgebaut werden“, fordert WWF-Wattenmeerexperte Hans-Ulrich Rösner. Als Skandal bezeichnen die Verbände die Tatsache, dass RWE Dea den schwerwiegenden Eingriff ohne Genehmigung vornimmt. Der Konzern beruft sich dabei auf das Berggesetz, nach dem bei unvorhergesehenen und akuten Problemen sofort gehandelt werden dürfe. Die Wanderung von Prielen im Watt sei jedoch ein normaler Vorgang, mit dem immer gerechnet werden müsse, so die Verbände...
Geschrieben von GEOZENTRUM Hannover / M. Siedler - Aqua-Globe-Project am Mittwoch, 27. Februar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 192 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Auf dem kleinen Flugplatz in Mariensiel bei Wilhelmshaven startet am 18. Februar 2008 der Hubschrauber der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Im Rahmen des Forschungsprogramms D-AERO beginnen in Kooperation die BGR und das Institut für Geowissenschaftliche Gemeinschaftsaufgaben (GGA-Institut) eine großflächige geophysikalische Befliegung der Nordseeküste. Diese Befliegung soll unter Mitwirkung der Bundesländer auf weitere Teile Deutschlands ausgedehnt werden. Die dabei entstehenden dreidimensionalen Informationen sind vielfältig nutzbar und von großem Wert für Forschung und Landesplanung. Bis 100 m tief kann das eingesetzte Elektromagnetik-Messsystem den Aufbau des Erduntergrunds „durchleuchten“.
Die Nordseeküste ist unter Aspekten wie Klimawandel und Küstenschutz von besonderem Interesse. Nordseeinseln, Wattenmeer und Deichregionen sind durch Sturmfluten und langfristigen Meeresspiegelanstieg besonders gefährdet. Diese Gefahren können kaum abgewendet werden aber ihre Auswirkungen auf zum Beispiel Süßwasservorkommen unter den Nordseeinseln werden besser einschätzbar. So können vorbeugende Maßnahmen vorausschauend und gezielt getroffen werden. ...
Geschrieben von WWF am Dienstag, 19. Februar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 179 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Der WWF begrüßt den Verzicht der RWE Dea AG auf die Errichtung weiterer Öl-Bohrinseln im schleswig-holsteinischen Nationalpark Wattenmeer. Dies hatte ein Konzernsprecher am Samstag gegenüber der WELT angekündigt. „Das ist ein erster Teilerfolg. Aber wir sind noch nicht am Ziel“, so Hans-Ulrich Rösner, Leiter des WWF Wattenmeerbüros. Denn der Konzern will grundsätzlich am umstrittenen Ausbau der Ölförderung im Wattenmeer festhalten.
Aus den bekannt gewordenen Erklärungen ergibt sich Ansicht des WWF noch kein genereller Verzicht des Unternehmens auf weitere künstliche Öl-Inseln im Nationalpark. „Wir erwarten, dass RWE Dea alle Pläne für eine Ausweitung der Ölförderung im Nationalpark Wattenmeer und den Bau von neuen Bohr- oder Förderinseln auch für die Zukunft aufgibt“....