Nun ist es bald wieder soweit. Wiedereinmal steht ein neues Jahr vor der Tür. Was es uns, der Umwelt und den Meeren und Ozeanen bringen wird, wissen wir noch nicht. Trotzdem wird es für viele Menschen wieder Zeit, ihre Aktivitäten für das nächste Jahr zu planen. Höchste Zeit also, den Aqua-Globe-Jahresplaner 2009 für den Download bereitzustellen.
Hier ist er nun und als Hintergrundbild haben die Wale für das kommende Jahr die Hai abgelöst. Der Planer kommt wieder als zweiseitiges PDF-Dokument im Format A3 daher, kann aber wie üblich, über die Seitenanpassung in den Druckeinstellungen des Acrobat Readers auch im Format A4 ausgedruckt werden.
Neben den gesetzlichen Feiertagen, sind natürlich auch wieder die Schulferien 2009 für alle Bundesländer enthalten und neu hinzugekommen sind nun auch die wichtigsten maritimen Termine des Jahres 2009.
Geschrieben von Manfred am Montag, 11. September 2006. Bisher wurde dieser Artikel 617 mal aufgerufen
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WASSER – es riecht nicht, ist farblos und es schmeckt eigentlich – ja eigentlich nach nichts.
Trotzdem aber ist es neben der Luft zum Atmen unsere zweitwichtigste Lebensgrundlage. Wir trinken es, wir waschen uns damit und baden darin. Ohne Wasser könnten wir nicht überleben – und dennoch ist es für uns so überaus selbstverständlich, dass wir uns kaum noch Gedanken über den Zustand und den Gebrauch von Wasser machen.
Hier bei uns in Deutschland ist Wasser allerorts ganz selbstverständlich. Wir können es überall in Flaschen kaufen. Wir brauchen nur den Wasserhahn in der Wand aufdrehen und schon läuft Trinkwasser allererster Güte und scheinbar unerschöpflich aus der Wand oder es fällt einfach vom Himmel.
Aber wussten Sie auch, dass unser Lebenselixier WASSER ein echter Alleskönner ist?
Geschrieben von Umwelt Bundesamt – Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project am Donnerstag, 6. November 2008. Bisher wurde dieser Artikel 20 mal aufgerufen
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Sind die Alpen in ihrer Rolle als „Wasserturm“ Europas gefährdet?
Verändern sich die Abflussregime der vier großen alpenbürtigen Flüsse Donau, Rhein, Rhone und Po, die ihr Wasser zu etwa 50 % aus dem Alpenbogen beziehen?
Es besteht im Moment keine akute Gefahr, meinen Experten auf einer Tagung in Bozen. „Dennoch sollten sich die Alpenregionen bereits jetzt an die bestehenden und künftigen Risiken veränderter Wasserbedingungen klug anpassen“. Schlüssel hierfür sind gute Managementstrukturen, eine wirkungsvolle Kommunikation zwischen den Betroffenen und ein klarer Blick auf die Risiken“, meint Benno Hain, Leiter des Fachgebiets „Klimaschutz“ des deutschen Umweltbundesamtes, der die Tagung leitete.
In Zeiten des Klimawandels stellt sich jedoch die Frage: „Wie schnell verändern sich die Bedingungen des Wasserlieferanten Alpen?“ Fakt ist: Es wird wärmer. In den vergangenen 150 Jahren hat sich der Großraum Alpen um 2 Grad Celsius (°C) erwärmt – doppelt so stark wie die restliche nördliche Halbkugel. Die südlichen Alpenregionen verzeichnen zudem - gegenüber dem 19. Jahrhundert - Niederschlagsrückgänge......
Geschrieben von Spiegel online am Dienstag, 28. Oktober 2008. Bisher wurde dieser Artikel 39 mal aufgerufen
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Trinkwasser wird in Zukunft eine wertvolle Ressource sein, um die womöglich sogar Kriege geführt werden. Doch bisher gab es keinen Überblick über die globalen Reserven. Jetzt haben die Vereinten Nationen die erste Grundwasser-Weltkarte veröffentlicht.
Fast 96 Prozent der Süßwasser-Reserven der Erde liegen nach Angaben der Uno unter der Erde - und die meisten dieser Grundwasser führenden Gesteinsschichten überschreiten Staatsgrenzen. Ärger dürfte in vielen Fällen programmiert sein, insbesondere in trockenen und zugleich konfliktträchtigen Regionen.
Doch trotz der strategischen Bedeutung von Trinkwasser hatte bisher noch niemand eine globale Inventur durchgeführt. Das Internationale Hydrologische Programm (IHP) der Unesco schließt jetzt diese Lücke. Seit dem Jahr 2000 arbeiten die Experten, darunter Mitarbeiter der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover, an einer globalen Grundwasser-Datenbank - und haben ihre Ergebnisse nun in Form einer detaillierten Weltkarte veröffentlicht. Sie zeigt alle Grundwasser-Reservoirs.....
Geschrieben von pressetext am Donnerstag, 23. Oktober 2008. Bisher wurde dieser Artikel 48 mal aufgerufen
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Nicht nur die Länder des Südens, sondern auch die Alpenregion ist von der Verknappung von Wasser betroffen. Das Zentrum für Geoinformatik der Universität Salzburg (Z_GIS) arbeitet gemeinsam mit europäischen Experten an interdisziplinären Konzepten und Lösungen im Umgang mit prognostizierter Wasserknappheit im Alpenraum. Dazu wurde das Projekt "Alp-Water-Scarce" mit 17 Partnern aus den fünf Alpenländern Österreich, Schweiz, Frankreich, Slowenien, Italien im Oktober 2008 ins Leben gerufen. Beteiligt sind darin Experten aus dem Bereich Wassermanagement, Agrarwissenschaft, Geographie und Geoinformatik, Ingenieurwesen, Ökologie, Biologie, Tourismus und Wirtschaft. "Ein Ziel ist die Entwicklung eines lokalen Frühwarnsystems für Wasserknappheit in den Alpen und die Schaffung umsetzbarer Konzepte und Lösungen für eine multifunktionale Verwendung und Wiederverwertung unseres Wassers.....
Geschrieben von pressetext am Dienstag, 21. Oktober 2008. Bisher wurde dieser Artikel 45 mal aufgerufen
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Experten zufolge gibt es zwei wesentliche Schritte, die die weltweite Armut sofort reduzieren könnten: Der Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu Toiletten. Der Ausbau der Wasserinfrastruktur wäre Arbeitgeber lokaler Unternehmer, das Gesundheitssystem würde entlastet werden und die individuelle Produktivität nehme zu. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam der UN-Universität. "Die beiden Probleme gehen Hand in Hand, denn die Trinkwasserproblematik hat einfach sehr viel mit fehlenden Sanitäreinrichtungen zu tun", so Zafar Adeel, Direktor des International Network on Water, Environment and Health (INWEH) der UN-Universität. Um das weltweit zu ändern sind etwa zwölf bis 20 Mrd. Dollar jährlich erforderlich. Im Vergleich dazu betragen die weltweiten Ausgaben für Tierfutter jährlich etwa 13 Mrd. Dollar.
Adeel liegt besonders am Herzen, dass die meisten Menschen unwissend über die Tatsachen sind. "Wir müssen die Allgemeinheit darauf hinweisen, welche Bedeutung sauberes Trinkwasser hat." Zudem komme noch die demografische Veränderung und das Problem des Klimawandels hinzu. Wärmere Temperaturen sorgen dafür, dass sich Pathogene im Wasser noch schneller und rasanter vermehren können. "Die Konsequenzen daraus, dass Menschen kein sauberes Trinkwasser und keinen Zugang zu adäquaten Sanitäranlagen haben, sind verheerend. Mindestens 1,4 Mio. Kinder - die Hälfte davon unter fünf Jahre alt - sterben jährlich an Durchfallerkrankungen.....
Geschrieben von WWF / M. Siedler - Aqua-Globe-roject am Freitag, 22. August 2008. Bisher wurde dieser Artikel 106 mal aufgerufen
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Grundwasserspiegel in der Türkei um 14 Meter gesunken.
Wasser-Diebstahl und fehlendes Management sind Hauptursachen
Die neue WWF-Studie zur „Dürre im Mittelmeerraum“ kommt zu dem Schluss, dass die zunehmende Wasserknappheit, beschleunigt durch die Auswirkungen des Klimawandels, zu einer ernsthaften Bedrohung für den ökonomischen Wohlstand und die ökologische Vielfalt der Mittelmeerregion wird. „Wenn nicht bald ein radikales Umdenken im Wassermanagement der betroffenen Staaten einsetzt, droht der Mittelmeerraum auszutrocknen“, warnt Dorothea August, WWF-Expertin und Autorin der Studie. „Die dramatischen Folgen dieser Entwicklung würden auch wir in Deutschland zu spüren bekommen. Es drohen Landflucht und Kollaps der Landwirtschaft rund um das Mittelmeer und ein Ende des Tourismus in beliebten Urlaubsregionen....
Geschrieben von Karlsruher Institut für Technologie (KIT) am Donnerstag, 14. August 2008. Bisher wurde dieser Artikel 113 mal aufgerufen
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In einer Höhle auf der indonesischen Insel Java haben Wasserbau-Experten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ein unterirdisches Stauwerk mit integrierter Wasserkraftanlage errichtet. Ende Juli haben sie die Anlage erfolgreich getestet: Ihnen ist es gelungen, die Karsthöhle vollständig einzustauen. Mit dem weltweit einmaligen Projekt wollen die Wissenschaftler der Wasserknappheit im Süden der Insel begegnen. Ab kommendem Jahr liefert das Höhlenkraftwerk Trinkwasser für 80.000 Menschen. Das Karstgebiet Gunung Kidul an der Südküste Javas zählt zu den ärmsten Regionen Indonesiens. Für eine ertragreiche Ernte ist der Boden zu karg, in der Trockenzeit versiegen die Fließgewässer. Das Wasser der Regenzeit versickert rasch. "Es sammelt sich aber in einem unterirdischen Höhlensystem", erklärt Professor Franz Nestmann, Projektleiter vom Institut für Wasser und Gewässerentwicklung (IWG) der Universität Karlsruhe. "Diesen natürlichen Wasserspeicher haben wir....
Geschrieben von Fachhochschule Aachen am Mittwoch, 25. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 182 mal aufgerufen
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In einem zweitägigen Seminar am Campus Jülich der Fachhochschule Aachen haben kürzlich etwa 90 Experten aus 13 Nationen über verschiedene Methoden der Meerwasserentsalzung und die Einsatzmöglichkeiten von Wind- und Solarenergie diskutiert. Veranstalter waren das Solar-Institut Jülich (SIJ) und die Deutsche Meerwasserenstsalzung e.V. (DME). Bereits seit Jahren arbeiten DME und SIJ - hier insbesondere Prof. Dr. Klemens Schwarzer - eng zusammen.
Der Grund: Laut der DME lebt heute bereits mehr als ein Fünftel der Weltbevölkerung ohne ausreichende Trinkwasserversorgung. Im Jahr 2025, so die düstere Prognose, wird sogar die Hälfte der Weltbevölkerung unter Wassermangel leiden. Eine Lösung des Problems sehen Forscher auf der ganzen Welt darin, Meerwasser trinkbar zu machen. Dazu muss es vom Salz befreit werden. Die bekannten Methoden sind zwar erfolgreich, jedoch sehr energieaufwendig.
Die Erde ist der blaue Planet. Mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche werden von Wasser bedeckt - eine beinahe verschwenderische Menge des wertvollen Nass. Doch nur.....
Geschrieben von spektrumdirekt am Dienstag, 13. Mai 2008. Bisher wurde dieser Artikel 242 mal aufgerufen
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Immer mehr Länder des Wüstengürtels der Erde gewinnen Frischwasser aus dem Meer, als Lebensmittel, zur Bewässerung von Feldern und Golfplätzen.
Meist gut gefüllte Talsperren und reichlich Niederschläge lassen uns vergessen, dass frisches Wasser in manchen Weltregionen ein knappes Gut darstellt. Zum Internationalen Weltwassertag am 22. März 2008 mahnte die Bundesregierung, dass 1,1 Milliarden Menschen keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser haben, 2,4 Milliarden nicht über ausreichende sanitäre Einrichtungen verfügen. Staaten in den Wüstenzonen der Erde ringen um den Zugang zu Seen und Flüssen, fördern zudem so genanntes "fossiles Wasser", das in feuchteren Klimaphasen im Untergrund gespeichert wurde und in einigen Jahrzehnten verbraucht sein dürfte....
Aber ist die Meerwasserentsalzung tatsächliche eine Option der weltweit drohenden Trinkwasserknappheit entgegenzuwirken?.....
Geschrieben von Frauenhofer Gesellschaft am Montag, 7. April 2008. Bisher wurde dieser Artikel 432 mal aufgerufen
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Wasser reinigen und desinfizieren ohne Chemie – diamantbeschichtete Elektroden machen es möglich. Wie das geht, wird auf der EXPO 2008 (14. Juni – 14. September) in der nordspanischen Stadt Zaragoza vorgestellt.
Glitzernde Diamanten sind bislang vor allem als wertvoller Schmuck bekannt. Doch die Edelsteine helfen auch, Abwasser zu reinigen und Wasser zu desinfizieren. Der Trick: An mit leitfähigem Diamant beschichteten Elektroden bilden sich im Wasser Hydroxylradikale. Dieses hochwirksame Oxidationsmittel vernichtet alle kohlenstoffhaltigen Substanzen – also die organische Schmutzfracht von Lösungsmitteln bis zu Bakterien und Pestiziden. Zurück bleiben nur harmlose Salze und Kohlendioxid, das als Gas entweicht.
"Auf diese Weise lässt sich problemlos keimfreies Wasser erzeugen", erläutert Dr. Matthias Fryda.....