In einer Höhle auf der indonesischen Insel Java haben Wasserbau-Experten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ein unterirdisches Stauwerk mit integrierter Wasserkraftanlage errichtet. Ende Juli haben sie die Anlage erfolgreich getestet: Ihnen ist es gelungen, die Karsthöhle vollständig einzustauen. Mit dem weltweit einmaligen Projekt wollen die Wissenschaftler der Wasserknappheit im Süden der Insel begegnen. Ab kommendem Jahr liefert das Höhlenkraftwerk Trinkwasser für 80.000 Menschen. Das Karstgebiet Gunung Kidul an der Südküste Javas zählt zu den ärmsten Regionen Indonesiens. Für eine ertragreiche Ernte ist der Boden zu karg, in der Trockenzeit versiegen die Fließgewässer. Das Wasser der Regenzeit versickert rasch. "Es sammelt sich aber in einem unterirdischen Höhlensystem", erklärt Professor Franz Nestmann, Projektleiter vom Institut für Wasser und Gewässerentwicklung (IWG) der Universität Karlsruhe. "Diesen natürlichen Wasserspeicher haben wir....
Geschrieben von Manfred am Montag, 9. April 2007. Bisher wurde dieser Artikel 518 mal aufgerufen
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Geschrieben von Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Donnerstag, 22. Mai 2008. Bisher wurde dieser Artikel 101 mal aufgerufen
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Seit nun mehr 4 Jahren ist das Aqua-Globe-Project mit vielen Artikeln, Animationen, Grafiken und Videos online und mit mehr als 1.500 täglichen Besuchen für viele wasserinteressierte Menschen ähnlich wichtig geworden wie Ihre Tageszeitung.
Aber wir wollen noch mehr Menschen erreichen und die Anliegen der Gewässer und Meere noch weiter verbreiten. Deshalb haben wir nun eine 25-minütige Multimedia-Präsentation produziert, die einen Überblick über die Vielfalt der Informationen die im Aqua-Globe-Project enthalten sind, geben soll.
Ab sofort steht diese Software in unserem Download-Bereich zum Herunterladen bereit.
Es handelt sich dabei um ein selbstenpackendes Zip-Archiv, dass Sie in einem Ordner Ihrer Wahl auf Ihrer Festplatte speichern und entpacken können.
Nach dem Entpacken genügt ein Doppelklick auf die Datei „Aqua-Globe-Presentation.exe“ um die Präsentation zu starten. Eine Installation ist NICHT nötig und das Programm verschwindet vollständig, wenn Sie den Ordner löschen. Es bleiben keine Fragmente auf Ihrer Festplatte zurück.
Sie können die Präsentation gerne kopieren und an Freunde und Bekannte weiterreichen.
Geschrieben von Fisch & Fang / Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Montag, 4. August 2008. Bisher wurde dieser Artikel 12 mal aufgerufen
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Der hessische Umweltminister Wilhelm Dietzel fordert Angler an der Lahn zu erhöhter Aufmerksamkeit auf.
Er wies am 31. Juli auf das Vorkommen einer Infektion mit dem Koi-Herpesvirus (KHV) in der Lahn hin. Minister Dietzel erklärte: „Bei der Untersuchung von zwei verendeten Karpfen aus der Lahn - ein Koi-Karpfen, ein Spiegelkarpfen - hat der Landesbetrieb Hessisches Landeslabor in Gießen eine Infektion mit dem Koi-Herpesvirus festgestellt. Diese ansteckende Krankheit wurde bei Koi-Karpfen erstmalig vor zehn Jahren in verschiedenen europäischen Ländern, in Israel und in den USA beobachtet und tritt leider zunehmend auch in Deutschland auf. In Hessen waren bisher vor allem Koi-Karpfen von Hobbyhaltern betroffen. Die Infektion, an der Koi-Karpfen und Nutzkarpfen gleichermaßen erkranken und verenden können.....
Geschrieben von Blinker am Freitag, 1. August 2008. Bisher wurde dieser Artikel 17 mal aufgerufen
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Könnten Fische denken, dächten sie darüber garantiert anders, denn die geplanten neuen Wasserkraftwerke z.B. an der Elbe werden zahlreichen von ihnen den Garaus machen, Aale in den Turbinen zerhäckseln, andere Fische an den Rechen zerquetschen. Aber zuallerst soll einmal klar und deutlich gesagt werden, wer der wirkliche Nutznießer des "Ökostroms" ist: Für den "ökologischen Umbau" wird den Betreibern von Wasserkraftwerken eine Zusatzvergütung von zwei Cent pro Kilowattstunde gezahlt! Na, das rechnet sich doch! Allein im Unterlauf von Saale und Mulde werden jährlich 100.000 (in Worten: einhunderttausend) Euro zusätzlich ohne jeden Nachweis eines ökologischen Nutzens gezahlt.
Und beinahe täglich werden neue Wasserrechtsbescheide erteilt - ohne Auflagen für den Fischschutz... Damit sind die aufwendigen Projekte zur Wiedereinbürgerung des Lachses und des Störs oder zur Rettung der Aalbestände zur Lachnummer degradiert....
Geschrieben von Fisch & Fang am Mittwoch, 30. Juli 2008. Bisher wurde dieser Artikel 17 mal aufgerufen
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Am 2. Juni besuchte die Bundestags-Parlamentariergruppe „Frei fließende Flüsse“ die Staustufe Geesthacht an der Elbe.
An der Staustufe ist der Bau eines neuen Wasserkraftwerkes geplant, mit nicht absehbaren Auswirkungen auf den Fischbestand. Vor allem die ohnehin schon bedrohten Aale würden in den Turbinen vermehrt den Tod finden. Die Wiederansiedlung des Störs in der Elbe wäre von vornherein zum Scheitern verurteilt.
Die Bundestagsabgeordnete Brunhilde Irber bestätigte bei diesem Ortstermin die Bedenken der Fischerei-Fachleute: „Für ein Wasserkraftwerk sehe ich keine Notwendigkeit. Ein solches Kraftwerk wäre auch mit der Wasserrahmenrichtlinie nicht vereinbar. Wir werden diesem Vorhaben nicht zustimmen, zumal drei Windkrafträder die gleiche Leistung erzielen.“....
Geschrieben von pressetext am Freitag, 25. Juli 2008. Bisher wurde dieser Artikel 21 mal aufgerufen
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In Gewässer eingeleitete Gifte können schwere Schäden verursachen. Ein Schnellsystem zur Überwachung solcher Umweltschäden, das Veränderungen via Handy an den Rechner liefert, haben die Forscher des Heinz Nixdorf-Lehrstuhls für Medizinische Elektronik der TU München TUM entwickelt. Für die Erfindung, die es derzeit zwar nur als Einzelstücke gibt, haben die Forscher den E.ON-Umweltpreis 2008 erhalten.
"Insbesondere in Gewässern, in die regelmäßig Abwässer eingeleitet werden, kann die Schnellerkennung dazu beitragen, Umweltsünder zu erfassen, den Abwasserzulauf zu sperren und damit Umweltschäden auf ein Minimum zu begrenzen", erklärt Helmut Grothe, der dem Forscherteam an der TUM angehört.
"Das Gerät besteht aus Biohybrid-Sensorchips, die die vier Parameter Temperatur, pH-Wert, Sauerstoffgehalt und Impedanz im Wasser überprüfen", erklärt der Fachmann. Damit könne permanent die Konzentration von Giftstoffen im Wasser gemessen werden. Die Ergebnisse werden über ein handelsübliches Mobiltelefon an einen Internetserver übermittelt.
Geschrieben von David McDonald Universität von Wyoming / Ilka Lehnen-Beyel - wissenschaft.de / M. Siedler - A-G am Mittwoch, 23. Juli 2008. Bisher wurde dieser Artikel 27 mal aufgerufen
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Ein eingewanderter Saugkarpfen bringt im Westen der USA die einheimischen Fischarten durcheinander: Er kann gleich mit zwei dort ansässigen Saugkarpfenarten Mischlingsnachkommen produzieren, die sich dann wiederum miteinander paaren. Der Eindringling verbindet also wie eine genetische Brücke die beiden einheimischen Arten, die sich normalerweise nicht miteinander vermischen würden, berichten US-amerikanische Forscher. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, wird es in Zukunft wohl nur noch eine einzige Saugkarpfenart in dem betroffenen Gebiet geben, nämlich einen Mischling mit Anteilen aller drei Arten. Eine solche Mehrfachvermischung könnte nach Ansicht der Wissenschaftler sogar ein bislang unterschätzter Faktor bei der Evolution sein.....
Geschrieben von Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Montag, 21. Juli 2008. Bisher wurde dieser Artikel 27 mal aufgerufen
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Am gestrigen Sonntag hat der Angelsport-Verband Hamburg das Angelverbot an der ASV-Pachstrecke an der Stromelbe zwischen Zollenspieker und dem Oortkaten-Hafen wieder aufgehoben.
Wegen des Schiffsunglücks auf der Elbe und dem ausgetretenen Dieselöl, wurde das Angelverbot zum Schutz vor gesundheitlichen Schäden durch den Verzehr von Dieselverunreinigten Fischen erlassen. Da diese Gefahr nun offensichtlich durch das Abtreiben des Öls mit der Strömung nicht mehr besteht, wurde das Angelverbot, wie uns der ASV-Hamburg gestern mitteilte, aufgehoben.
Geschrieben von ASV Hamburg / Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Mittwoch, 16. Juli 2008. Bisher wurde dieser Artikel 34 mal aufgerufen
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Wegen des heutigen Tankschiffunglücks auf der Elbe zwischen Geesthacht und Hamburg hat der Angelsportverband Hamburg soeben bis auf Weiteres ein totales Angelverbot für seine Pachtstrecke zwischen dem Fähranleger Zollenspieker und dem Oortkaten Hafen verhängt.
Aus den vier aufgerissenen Tanks des Tankschiffs „Undine“ liefen nach Angaben der Behörden ca. 400.000 Liter Diesel in den Fluss. Laut Behördenangaben treibt derzeit ein 12 Kilometer langer Ölteppich zwischen Geesthacht und Hamburg und bedeckt auf diesem Abschnitt die gesamte Elbe.
Geschrieben von Ocean Care / Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Freitag, 20. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 21 mal aufgerufen
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BRENNENDES THEMA
Die schweizer Umweltschutzorganisation „OceanCare“ hat in Zusammenarbeit mit der in Florida ansässigen „BlueVoice.org“ ein „White Paper“ mit dem Titel „A Shared Fate“ erstellt, mit dem Bestreben, dieses an der 60. Internationalen Walfangkonferenz in Santiago de Chile einzubringen.
Der Bericht offenbart Zusammenhänge zwischen dem Vorkommen von Umweltgiften in den Meeren und dem Auftreten gewisser Formen von Krebs bei Meeressäugern und Menschen. Giftige Chemikalien und Schwermetalle, die wir unbedacht im Alltag verwenden, gelangen auf verschiedensten Wegen ins Meer, werden dort in den Körpern der Fische und Tiere abgelagert und in der Nahrungskette angehäuft. Je höher sich also ein Tier in der Nahrungspyramide befindet, desto höher ist die Konzentration an Umweltgiften in seinem Körper. Das hat für Meeressäuger und für die Menschen, die sich regelmäßig von ihrem Fleisch ernähren, schwerwiegende Konsequenzen.......