Kein Eis, nirgends. Zum ersten Mal sind sowohl die Nordost- als auch die Nordwestpassage gleichzeitig für Schiffe befahrbar. Das Meereis in der Arktis könnte dieses Jahr so stark wie nie zusammenschmelzen, neue kurze Schifffahrtsrouten werden befahrbar.
In Bremen ist man ungeduldig. Eigentlich, so sagt Verena Beckhusen von der Reederei Beluga, habe man bereits in diesem Sommer ein Schiff durch die Nordostpassage, oder – nach russischer Sprechweise - den Nördlichen Seeweg schicken wollen. Diese Schifffahrtsroute führt von der Insel Nowaja Semlja im Nordwesten Russlands an der nordsibirischen Küste entlang bis in die Beringstraße zwischen dem Fernen Osten Russlands und Alaska.
Schiffe, die auf diesem Weg reisen, nehmen eine Abkürzung, die es in sich hat.....
Geschrieben von spektrumdirekt am Freitag, 8. August 2008. Bisher wurde dieser Artikel 31 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Leere Nester, verhungerte Erwachsene: Den Papageitauchern, Möwen oder Seeschwalben geht es dieses Jahr rund um die Nordsee vielfach schlecht - zum wiederholten Male seit Beginn der 1990er Jahre. spektrumdirekt sprach mit dem Ornithologen Euan Dunn von der britischen Royal Society for the Protection of Birds über die Ursachen.
spektrumdirekt: Mister Dunn, wie geht es den britischen Seevögeln dieses Jahr?
Euan Dunn: Vielerorts zeichnen sich - je nach Standort und Nahrungsvorlieben der Vögel - starke Ausfälle ab. Vor allem unsere wichtigsten "Seevogelstädte" auf den schottischen Orkney- und Shetland-Inseln haben miserable Brutergebnisse, was uns besorgt. Noch ist aber unser Bild unvollständig, da wir bislang nicht alle Zahlen unserer Vogelwarte aus den Brutkolonien haben. Ein totales Desaster.....
Geschrieben von pressetext am Montag, 25. Februar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 286 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Ein Viertel aller Seevögel wird von Ratten bedroht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der World Conservation Union in der Wissenschaftszeitschrift Conservation Biology. Von den insgesamt 328 bekannten Seevogel-Arten sind 102 bedroht oder zumindest stark unter Druck. Ein Hauptgrund dafür sind eingeschleppte Nagetiere, die vor allem den nistenden Vögeln stark zusetzen. "Seevögel sind wichtige ökologische Akteure auf hoher See ebenso wie auf den Inseln. Allerdings sind 30 Prozent von ihnen vom Aussterben bedroht", meint Studienautor Bernie Tershy von der University of California in Santa Cruz. Die eingeschleppten Ratten sind die größte Bedrohung der Tiere. Kleinere Seevogelarten oder jene, die am Boden oder in Felsnischen brüten, sind besonders gefährdet. Das Schlimme daran ist, dass sich die Bodenbrüter und die Nager praktisch dasselbe Habitat teilen - das macht die Vögel insbesondere anfällig...
Geschrieben von Proceedings of the Royal Society B / spektrumdirekt am Donnerstag, 14. Februar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 295 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Fressen Seevögel wie der südafrikanische Kaptölpel (Morus capensis) Fischabfälle, die beim Fang über Bord geworfen werden, könnte sich dies für sie als zweischneidiges Schwert herausstellen: Während nicht brütende Altvögel davon profitieren, verhungern Küken, wenn sie damit gefüttert werden müssen.
Damit widerlegen Anthony Woakes von der Universität Birmingham und seine Kollegen in Frankreich und Südafrika die bisher gängige These, dass der so genannte Beifang die Bestandszahlen bestimmter Seevögel wie Albatrosse, Sturmtaucher oder Möwen durchweg fördert und in die Höhe treibt. Schätzungen besagen, dass auf drei bis vier Tonnen Fisch, der angelandet wird, etwa eine Tonne unerwünschter Beifang wieder ins Meer gekippt wird - etwa zu kleine Jungfische, unerwünschte Arten oder Abfälle, die beim Verarbeiten der Fische anfallen. Angesichts überfischter Gewässer sollten diese Reste den Seevögeln als nahrhafter Ersatz dienen...