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Eine Woche nach dem Start der Kampagne zum Schutz der Meere sind Greenpeace-Aktivisten erneut mit einer Ladung Steine zum Sylter Außenriff aufgebrochen. Mit den Steinen wird auf dem Meeresboden eine Art Schutzschild errichtet, dass das Riff vor der Zerstörung durch Grundschleppnetze sowie durch Sand- und Kiesabbau bewahrt.
Eigentlich ist das Sylter Außenriff als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Mit ihrer Aktion sorgen die Aktivisten dafür, dass das besonders sensible Gebiet vor weiteren Eingriffen bewahrt wird. Außerdem tragen die Natursteine zum Wiederaufbau des beschädigten Riffs bei. "Grundschleppnetzfischerei pflügt den Meeresboden regelrecht um. Und das in einem Gebiet, das seit vier Jahren als Schutzgebiet gemeldet ist", sagt Iris Menn, Greenpeace-Meeresexpertin. "Die Natursteine schützen das Gebiet wirkungsvoll und setzen so das Naturschutzrecht durch." Echte Schutzgebiete sind besonders wichtig für die Meere...... |
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