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Überfischung, Verschmutzung, Artensterben: Weltweit befinden sich die Meere in einem beklagenswerten Zustand. Vor allem die Küstengewässer sind von Sauerstoffmangel und Leblosigkeit betroffen. Nur die Algen profitieren. Vor wenigen Wochen warnte die amerikanische Meeres- und Wetterbehörde NOAA, dass sich diesen Sommer im Golf von Mexiko eine Todeszone von gigantischem Ausmaß ausbreiten könnte: 23 000 Quadratkilometer Meer ohne Sauerstoff und damit ohne Leben - ein neuer Rekord, sollte nicht noch etwas Unvorhergesehenes geschehen und die Ausbreitung der erstickenden Brühe verhindern. Die Aussichten bleiben jedoch eher trüb, denn noch ist viel Wasser aus dem Mittleren Westen gen Golf im Mississippi und Atchafalaya unterwegs, und mit sich bringen die beiden Flüsse großen Mengen an Stickstoff, den US-Farmer am Oberlauf per Dünger auf ihre Mais- und Weizenfelder gekippt hatten.
Vom Regen in die Ströme gewaschen und von dort ins Meer getragen, verhilft der Stickstoff den Algen..... |
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