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Vom 19. bis 30. Mai wird Deutschland Gastgeber der 9. UN-Naturschutzkonferenz (CBD) sein. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife fordert die Delegierten auf, endlich Kriterien für maritime Schutzgebiete festzusetzen. „Erst wenn es wissenschaftliche und ökologische Kriterien gibt, kann ein sinnvolles Schutzgebiets-Netzwerk für Meere und Küsten weltweit aufgebaut werden“, sagt Pro Wildlife-Sprecherin Dr. Sandra Altherr. Dieses Netzwerk ist eine der Maßnahmen, mit denen die UN-Konferenz bis zum Jahr 2012 das weltweite Artensterben stoppen will. Doch bislang konnte sich die Staatengemeinschaft nicht darauf einigen, wie ein Meeresschutzgebiet definiert wird.
Meere und Urwälder sind die Schatzkammern der Artenvielfalt. Um sie zu erhalten, müssen sie geschützt werden. „Wie sollen in den nächsten vier Jahren die Meeres-Schutzgebiete umgesetzt werden, wenn nicht einmal eine Entscheidungsgrundlage zustande kommt?“, kritisiert Altherr. Bislang gebe es keine Kriterien wie Artenreichtum oder Zustand, die ein Schutzgebiet erfüllen müsse. Die Fortschritte bei der Umsetzung der Schutzgebiete zu Lande seien ebenfalls enttäuschend..... |
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