Meereswissenschaftler sind einer weiteren alarmierenden Veränderung auf die Spur gekommen. In einigen Regionen des Weltozeans nimmt der Sauerstoffgehalt ab, der die Lebensgrundlage für marine Organismen darstellt. Als Ursache für den Rückgang werden durch den globalen Klimawandel verursachte Umweltveränderungen angenommen. In der jetzt in dem renommierten Wissenschaftsjournal „Science“ veröffentlichten Studie unter Leitung von Dr. Lothar Stramma vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) konnte mit Hilfe von Beobachtungsdaten gezeigt werden, dass der Sauerstoffgehalt der tropischen Ozeane in den letzten 50 Jahren unterhalb der durchmischten Deckschicht im Bereich 300 bis 700 m Tiefe abgenommen hat. Da insbesondere große Meereslebewesen Gebiete mit geringem Sauerstoffgehalt meiden bzw. dort nicht länger existieren können, haben Änderungen des Sauerstoffgehalts im Ozean weitreichende biologische und wirtschaftliche Konsequenzen.
Schon länger ist bekannt, dass die Sauerstoffverteilung im Ozean nicht gleichmäßig ist. An den östlichen Rändern der tropischen Ozeane existieren in etwa 200-800 m Tiefe Zonen mit reduziertem Sauerstoffgehalt, die Sauerstoffminimumzonen genannt werden. Bedingt durch den CO2-Anstieg.....
Geschrieben von Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung am Freitag, 9. Mai 2008. Bisher wurde dieser Artikel 4 mal aufgerufen
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Am Sonntag, den 25. Mai, lädt das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft zu einem Rundgang über den Forschungseisbrecher Polarstern ein. Auf dem Schiff und an der Pier werden Wissenschaftler mit Ausstellungen, Filmen und Postern ihre Arbeit darstellen und Fragen der Besucher beantworten. Auf den bislang 46 Polarstern-Expeditionen haben über 7600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Polargebiete erforscht. Dabei sind sie in Regionen vorgedrungen, in denen noch kein Mensch zuvor gewesen ist. Ihre Erkenntnisse sind einmalig und beispielsweise in die aktuellen Berichte des Weltklimarates eingeflossen.
Das größte deutsche Forschungsschiff ist seit 1982 für die deutsche und internationale Wissenschaft in der Arktis und Antarktis unterwegs. Es gehört dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und wird vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung betrieben. Die Polarstern ist nicht nur ein schwimmendes Labor....
Geschrieben von Humboldt-Universität zu Berlin / idw am Donnerstag, 3. April 2008. Bisher wurde dieser Artikel 71 mal aufgerufen
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Korallenriffe gehören zu den artenreichsten Habitaten auf unserem Planeten.
Tausende Fischarten, Wirbellose, Algen, Seegräser, Plankton und andere Organismen haben hier ihr Zuhause und sind abhängig von diesem Ökosystem. Leider sind viele Korallenriffe in ihrer Existenz durch inadäquate Nutzung und menschliche Einflüsse bedroht. Korallenriffe sind ein ideales Forschungsfeld, um Prozesse der Evolution, der Biodiversität und der Ökologie besser verstehen zu können. Sie sind aber auch aus der Klima- und Naturschutzforschung nicht wegzudenken, da sie besonders sensible Frühwarnsysteme und Monitore für Umweltänderungen darstellen. Riffe sind ein Paradebeispiel für die Notwendigkeit, geeignete Schutz- und Nutzungsmaßnahmen interdisziplinär anzupacken. "abgetaucht" als Titel und Motto der Sonderausstellung des Berliner Museums für Naturkunde zum Internationalen Jahr des Riffes 2008.....
Geschrieben von IFM-GEOMAR am Mittwoch, 7. Mai 2008. Bisher wurde dieser Artikel 7 mal aufgerufen
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Vom 7. Mai bis 4. September fährt ein Ausstellngsmodul des Kieler Exzellenzclusters Ozean der Zukunft auf dem Binnenschiff MS Wissenschaft, das in diesem Jahr Bürgern die Mathematik näher bringen will. Das zur schwimmenden Ausstellung umgebaute Frachtschiff läuft über Wasserstraßen 29 Städte im gesamten Bundesgebiet an. Insgesamt 30 Exponate auf rund 600 qm vermitteln, wie spannend Mathematik sein kann.
Mit an Bord, der Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft" mit einem multimedialem, interaktivem Ausstellungsmodul und einem Tiefendrifter, einer Messboje, die das Herzstück der internationalen Ozeanbeobachtung ist. Das Exponat trägt den Titel "Im Strom der Formeln -- Mathematik und Ozeanforschung."
Auf einem Touchscreen können Besucher sich spielerisch über die Zusammenhänge zwischen komplexen mathematischen Gleichungen und den Strömungen im Ozean informieren. Erklärt wird....
Geschrieben von Manfred am Dienstag, 8. April 2008. Bisher wurde dieser Artikel 57 mal aufgerufen
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Termin: 05.06.2008 19:30 - 20:30
Veranstaltungsort: Haus der Wissenschaft Sandstr. 4/5 28195 Bremen Bremen Deutschland
Zielgruppe: jedermann
Kontakt:
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Kategorie: regional Geowissenschaften, Mathematik und Physik
Dr. Vera Schlindwein berichtet in ihrem Vortrag darüber, wie sie Erdbeben im Arktischen Ozean untersucht. Im Gegensatz zu landgestützten Messstationen muss sie sehr viel mehr Aufwand betreiben: Sie braucht nicht nur warme Kleidung, ein Eisbrecher und ein Helikopter müssen auch mit von der Partie sein.
Geschrieben von ZMT Bremen am Dienstag, 25. März 2008. Bisher wurde dieser Artikel 72 mal aufgerufen
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Tropische Korallenriffe sind hochproduktive Lebensräume, die aber nur in nährstoffarmen Meeren gedeihen. Wie schaffen es die Riffbewohner, sich unter solch kargen Bedingungen zu ernähren? Und welche Folgen haben die hohen Sediment- und Nährstoffeinträge der Flüsse, die durch intensive Landwirtschaft und Abholzung entstehen? Gehen Sie mit einer Filmkamera auf eine Reise ins Innere eines Korallenriffs im Roten Meer, und reiten Sie auf unterseeischen Riesenwellen in die Riffe der Andamanensee.....