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News rund ums Wasser
Neues Ausbildungskonzept in der Klimaforschung im Land Bremen E-Mail
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Geschrieben von Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung am Donnerstag, 2. Oktober 2008.
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ESSRES Logo (Quelle: Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung)Heute wird in Bremerhaven das Helmholtz-Graduiertenkolleg „Earth System Science Research School“ (ESSReS) eröffnet. Das Graduiertenkolleg zur Erdsystemforschung wird in den nächsten drei Jahren 24 Doktoranden zum Thema Erd- und Klimawissenschaften auf interdisziplinärer Basis ausbilden. Neben der Promotion werden den Doktoranden auch weit reichende Fähigkeiten auf dem Gebiet der Geo-, Bio-, und Klimawissenschaften bescheinigt. Das von der Helmholtz-Gemeinschaft mit 900.000 Euro für drei Jahre geförderte Kolleg ist ein Gemeinschaftsprojekt des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft, der Universität Bremen sowie der Jacobs University Bremen.

„Das Konzept der Helmholtz-Graduiertenschule ist neu, da schon während der Promotion der Fokus auf die Zusammenarbeit und die Verständigung zwischen den Fachgebieten gelegt wird, ohne die eine moderne Klimaforschung nicht auskommt.......

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Kommerzieller Wildfang von Delphinen gefährdet Delphinpopulationen E-Mail
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Geschrieben von OceanCare / Illustartion: Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Donnerstag, 2. Oktober 2008.
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Delfine hinter Gittern (Grafik:  © Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Alljährlich werden weltweit unzählige Delphine in brutalen Jagdaktionen gefangen. Wild lebende Populationen sind dadurch gefährdet, hält die Schweizer Schutzorganisation OceanCare fest. Maßgeblich verantwortlich für die Gefährdung ist die boomende Delphinarienindustrie.
 
Am 4. Oktober findet der Welttierschutztag statt. Weltweit führen Tier- und Artenschutzverbände an diesem Tag Informationsveranstaltungen durch. Der Tag wird seit 1931 international begangen und soll zur Verbreitung des Gedankens von Tier- und Artenschutz beitragen. OceanCare, die Schweizer Organisation zum Schutz der Meeressäuger und ihrer Lebensräume, engagiert sich in dieser Sache an vorderster Front.

„Gerade der Wildfang von frei lebenden Delphinen ist ein dringliches Thema sowohl des Tier- als auch des Artenschutzes“, sagt OceanCare-Präsidentin Sigrid Lüber. Seit Jahren beobachtet die Organisation......

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Lärm in den Ozeanen nimmt durch CO2-Eintrag zu E-Mail
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Geschrieben von Spiegel online / Illustration: Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Mittwoch, 1. Oktober 2008.
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Der CO2-Eintrag in die Ozeane wirkt wie ein Schallverstärker und erhöht den Lärmpegel unter Wasser ernorm. (Grafik: © Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Die Menschheit bläst immer mehr Kohlendioxid in die Luft - und verändert damit nicht nur das Klima. Auch die Ozeane versauern. Die bizarre Folge: Schall legt unter Wasser viel längere Wege zurück als bisher. Der Geräuschpegel steigen, worunter vor allem Meeressäuger leiden dürften.

Das Prinzip des menschgemachten Klimawandels ist bekannt: Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe steigt der CO2-Gehalt der Atmosphäre, was die Temperaturen steigen, Gletscher schmelzen und die Meere anschwellen lässt. Doch das exzessive Verfeuern fossiler Brennstoffe hat noch weitere, unerwartete Nebenwirkungen für die Ozeane: Es lässt Schall unter Wasser weitere Strecken reisen als bisher, wie eine US-Studie jetzt zeigt.

Ursache sind die immer saureren Meere. Schätzungen des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) haben ergeben, dass der Säuregrad des Meerwassers bis 2050 um 0,3 pH-Einheiten zunehmen könnte, da die Ozeane mehr CO2 aus der Luft aufnehmen. Dadurch könnte sich die Reichweite von Tönen unter Wasser um bis zu.....

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"Frische" Delfine für Delfinarium Münster erzürnt Tierschützer E-Mail
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Geschrieben von Wal- und Delfinschutz-Forum WDSF / Illustration: Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Mittwoch, 1. Oktober 2008.
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Wenn Delfine weinen könnten...... (Grafik: Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project)Entgegen der intensiven Vorbehalte und Proteste des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) gegen die Delfinhaltung hat das Delfinarium im Allwetter-Zoo Münster am vergangenen Donnerstag drei weitere Delfine im Alter von drei und vier Jahren aus Holland importiert. Das ist der erste Delfin-Import in Deutschland seit dem Jahr 2000.

Im Gegenzug ist der Delfin „Nemo“, der 1986 in Nürnberg geboren wurde und seit 1996 in Münster lebt, an das Delfinarium nach Harderwijk/Holland abgegeben worden. Damit befinden sich nun fünf Delfine und sechs Seelöwen in der geschlossenen Anlage des Delfinariums Münster. Nachdem das WDSF und der Wal- und Delfinschützer Andreas Morlok bereits im August vor dem Zoo gegen die nichtartgerechte Haltung demonstriert hatten und die Münsteraner Stadträte von Tierschützern aus ganz Deutschland mit über 100.000 Protest-e-mails bedacht wurden, erwägt das WDSF nun rechtliche Schritte und kündigt für den Welttierschutztag am Samstag, den 04. Oktober, ab 12:00 Uhr eine Delfinschutz-Demonstration zusammen mit Andreas Morlok und anderen Organisationen vor dem Münsteraner Rathaus am Prinzipalmarkt an.

WDSF-Vorsitzender Ortmüller: „Der Delfin-Import nach Münster ist unfassbar .....

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Durchstarten mit Calmaro E-Mail
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Geschrieben von IFM-GEOMAR am Mittwoch, 1. Oktober 2008.
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Eine von Fischen und Krebsen bewohnte Kaltwasserkoralle (Foto: NOAA Ocean Exploration and US Geological Survey)Ein Netzwerk aus 13 Forschungseinrichtungen und vier Privatunternehmen in acht Nationen, 2,7 Millionen Euro Förderung von der EU sowie drängende Fragen zur Zukunft mariner Ökosysteme – das sind die Eckdaten eines Förderprogramms für NachwuchswissenschaftlerInnen namens CALMARO. Es startet am 1. Oktober 2008. Koordinator ist das Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR).

Kalk ist einer der wichtigsten Baustoffe der Natur. Die Knochen des Menschen, das Skelett von Fischen, die Schalen von Muscheln, ganze Korallenriffe – sie alle bestehen aus Kalk. Die Fähigkeit, Kalk zu bilden, ist für viele Organismen also lebenswichtig. Sich verändernde Umweltbedingungen – steigende Temperaturen oder eine Versauerung der Ozeane aufgrund steigender CO2-Werte – können diese Fähigkeit beeinträchtigen. Welche Folgen das für die Ökosysteme im Meer haben wird, damit beschäftigt sich ab dem 1. Oktober das internationale Forschungsnetzwerk CALMARO (Calcification by Marine Organisms). „Gleichzeitig bietet das Netzwerk Nachwuchswissenschaftlern eine Basis für einen erfolgreichen Karrierestart.....

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Nord- und Ostsee als Schiffsautobahn? E-Mail
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Geschrieben von WWF am Mittwoch, 1. Oktober 2008.
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Der Schiffsverkehr auf Nord- und Ostsee wird immer dichter. Damit steigt auch die Gefahr für Leib und Leben und für die Umwelt. (Foto: © Manfred. Siedler – Aqua-Globe-Project)Der WWF übt deutliche Kritik an dem vom Bundesamt für Seeschifffahrt (BSH) vorgelegten Plan zur Raumordnung in Nord- und Ostsee. Anlässlich der ersten Anhörung zu dem Entwurf am gestrigen Dienstag in Rostock erklärt WWF-Experte Uwe Johannsen: „Statt zwischen Umwelt- und Wirtschaftsinteressen zu vermitteln, räumt die Behörde der Schifffahrt und anderen Nutzungen absoluten Vorrang ein. Die ökologische Krise der deutschen Meere kann so nicht gelöst werden.“

Mit dem Raumordnungsplan will Deutschland als eines der ersten Länder in Europa einen Rahmen für die Meeresnutzung jenseits der 12- Seemeilen-Zone – der so genannten „Ausschließlichen Wirtschaftszone“ – schaffen. An dem Konzept hat das BSH drei Jahre lang in enger Abstimmung mit der Bundesregierung gearbeitet. Das Papier sollte ursprünglich wirtschaftliche Eingriffe und Umweltschutz besser koordinieren und Konflikte mindern. Denn spätestens mit dem Bau der geplanten Offshore-Windparks und dem zunehmenden Schiffsverkehr wird es eng auf dem Meer....

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Klimawandel in Europa: Die Warnsignale werden immer deutlicher E-Mail
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Geschrieben von Umwelt Bundesamt / Illustration: Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Mittwoch, 1. Oktober 2008.
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Unübersehbares Warnsignal: Schweres Unwetter über Hamburg. Mit solchen Naturschauspielen müssen Versicherungen und Menschen in Zukunft häufiger rechnen. (Foto: © Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Nehmen Hitzewellen und Unwetter in Europa zu?

Wie stark steigt der Meeresspiegel in Europa?

Und wie beeinflusst der Klimawandel Menschen, Pflanzen und Tiere?

Antworten gibt der Bericht „Impacts of Europe’s changing climate – 2008 indicator based assessment“, den die Europäische Umweltagentur (EEA) gestern in Kopenhagen, Dänemark, vorstellte. So hat sich das Klima in Europa in den vergangenen Jahrzehnten erheblich verändert - und die Auswirkungen dieses Wandels zeigen sich immer klarer. Ergebnisse neuester modellgestützter Projektionen lassen in Zukunft eine deutliche Verstärkung der Auswirkungen erwarten. Der Bericht beschreibt anhand von 40 Indikatoren, wie sich erhöhte Risiken für Flutereignisse und Trockenheiten, Verluste der Biodiversität oder Gefahren für.......

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Grundwasserspiegel hat großen Einfluss auf das lokale Klima E-Mail
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Geschrieben von Universität Bonn / Illustration: Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Dienstag, 30. September 2008.
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Die Höhe des Grundwasserspiegels ist für das regionale Klima entscheident. (Grafik: © Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Wenn die Jahresdurchschnittstemperatur um zwei Grad steigt, kann das je nach Grundwasserspiegel regional völlig unterschiedliche Konsequenzen haben. Das zeigt eine Studie, die ein Wissenschaftler der Universität Bonn nun zusammen mit einem US-Kollegen veröffentlicht hat. Demnach entscheidet unter anderem die Lage der Wasservorräte im Boden, ob Klimaänderungen Dürren nach sich ziehen oder sich nur gering auswirken. Bisherige Modelle berücksichtigen diesen Einfluss des Grundwassers kaum. Die Untersuchung wird in der Oktober-Ausgabe von Nature Geoscience erscheinen.

Welchen enormen Einfluss Wasser auf das regionale Klima hat, wissen Küstenbewohner aus eigener Erfahrung: Im Sommer sorgt das Meer vor der Haustür meist für kühlere Temperaturen als im Landesinnern, im Winter ist es dagegen umgekehrt. Grund dafür ist zum Einen, dass Wasser ein guter Wärmespeicher ist: Es benötigt relativ viel Energie, um sich aufzuheizen, und gibt diese nur langsam wieder ab. Dazu kommt die Tatsache, dass Wasser beim Verdunsten seiner Umgebung Wärme entzieht.....

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Sylter Außenriff - Was macht Greenpeace? E-Mail
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Geschrieben von Greenpeace / Illustration: Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Dienstag, 30. September 2008.
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So könnte es derzeit auf dem Sylter Außenriff aussehen: Neben den Hinterlassenschaften von Schiffen und Kuttern liegen dort nun auch einige Hundert große Steine, die das Fischen und den Sandabbau dort erschweren. So könnte das Riff vor weiterer Zerstörung vielleicht geschützt werden. (Grafik: © Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Die Steine-Aktion zum Schutz des Sylter Außenriffs ist beendet, das Greenpeace-Engagement nicht. Meeresbiologin Iris Menn erzählt, wie es weitergeht.

Online-Redakion: Iris, warum versenkt Greenpeace keine Steine mehr im Sylter Außenriff?

Iris Menn: Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord hat der Reederei des Arbeitsschiffes eine Untersagungsverfügung zugesendet. Die Reederei darf keine Steine mehr an Greenpeace ausliefern. Deshalb können wir unsere Aktivität leider nicht fortsetzen. Aber auch das Wetter spielt nicht mehr mit. Die Zeitfenster, in denen wir rausfahren könnten, werden immer kürzer und seltener.

Online-Redakion: Und wie geht es jetzt weiter?.....

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Katastrophale Sauerstoffwerte in der Ems E-Mail
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Geschrieben von WWF am Dienstag, 30. September 2008.
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Der Sauerstoffgehalt der Ems liegt weit im Bereich der Todeszone (Grafik:© Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project)Der WWF hat während des Probestaus der Ems zwischen dem Speerwerk Gandersum und Papenburg extrem niedrige Sauerstoffwerte gemessen. Zudem sei der Boden des Flusses zeitweise mit einer bis zu zwei Meter dicken Schlickschicht bedeckt. „Der Fluss ist auf einer Strecke von über 30 Kilometer praktisch tot“, erklärte WWF-Expertin Beatrice Claus. Die katastrophalen Messergebnisse seien vor allem auf die Baggerungen im Fluss zurückzuführen. Damit hatten die Behörden in den letzten Wochen die Ems vertieft, um am Wochenende die Überführung des XXL-Kreuzfahrtschiffes „Celebrity Solstice“ von der Papenburger Meyer Werft an die Nordsee zu ermöglichen. Die Überführung des Schiffes hatte am Sonntagmittag begonnen.  

Wegen der andauernd schlechten Sauerstoffwerte gebe es vermutlich kaum noch Fische im Fluss. Darum sei aktuell auch kein Fischsterben zu beobachten. Am Gewässerboden hat der WWF am Freitag und Samstag Werte von weniger als einem Milligramm gemessen. Auch an der Gewässeroberfläche.....

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Was halten Sie von der Greenpeace-Aktion auf dem Sylter Außenriff? (siehe Sektion "Nordsee")
 
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