Die Aktivitäten des Menschen auf der Erde führen nicht nur zu einem Anstieg der Kohlendioxidkonzentrationen, die wiederum für die Klimaerwärmung verantwortlich gemacht werden, auch die Emissionen von Stickstoffverbindungen steigen immer stärker an. Wie auch beim Kohlendioxid wird ein Teil dieser Stickstoffverbindungen vom Ozean aufgenommen und umgesetzt. Eine neue internationale Studie unter Beteiligung Kieler Meeresforscher, die am 16. Mai in der amerikanischen Fachzeitschrift „Science“ erscheint, zeigt, dass dieser zusätzliche Stickstoff aus der Atmosphäre im Ozean als Dünger fungiert. Er verstärkt dort die biologische Produktion, führt aber auch zu weiteren Rückkopplungen in Ozean und Atmosphäre.
Durch neue Datenanalysen hat eine Forschergruppe mit 30 Wissenschaftlern aus 11 Ländern den aktuellen Kenntnisstand über den atmosphärischen Stickstoffeintrag in den Ozean zusammengetragen. Die Kernaussagen der Veröffentlichung sind:
Geschrieben von WWF am Montag, 28. April 2008. Bisher wurde dieser Artikel 20 mal aufgerufen
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Verkehrte Welt: Um die aktuelle Wasserkrise in Spanien in den Griff zu bekommen, beabsichtigen die spanischen Behörden, riesige Trinkwasservorräte per Schiff, Tanklaster, Bahn oder durch neue Leitungen aus anderen EU-Staaten in besonders stark betroffene Regionen zu transportieren. Allein der bislang geplante Schiffstransport und der dafür erforderliche Hafenausbau in Barcelona sollen etwa 74 Millionen Euro verschlingen. Geld, das nach Ansicht der WWF-Süßwasserexpertin Dorothea August sinnvoller in eine effizientere Wassernutzung und in eine verbesserte Landwirtschaft investiert werden sollte.
„Der geplante Trinkwasser-Tourismus für Spanien ist so absurd, dass ich zunächst an einen Schildbürgerstreich dachte. Aber offensichtlich bevorzugen die Behörden einen wenig aussichtsreichen Feuerwehreinsatz, anstatt sich endlich über langfristige und vor allem billigere Alternativen den Kopf zu zerbrechen“, so Dorothea August. Das aktuelle Krisenszenario in Spanien gehört ihrer Meinung nach zu einer langen Reihe von Umweltkatastrophen im gesamten Mittelmeerraum, die mittlerweile jedes Jahr in Form von chronischen Dürren und verheerenden Feuersbrünsten spürbar werden und ganze Landstriche verwüsten.....
Geschrieben von Umwelt Bundesamt am Montag, 17. März 2008. Bisher wurde dieser Artikel 25 mal aufgerufen
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Trinkwasser ist ein wichtiger Bestandteil der Nahrung. Die gesetzlichen Anforderungen sind eindeutig: Trinkwasser darf keinen Anlass zu gesundheitlicher Besorgnis bieten. Es muss alle Haushalte in einwandfreier Qualität erreichen. Die Qualität des häuslichen Trinkwassers kann aber schlechter sein als die Qualität des Wassers, das von den Wasserwerken abgegeben wird. Die Daten des Kinder-Umwelt-Surveys (KUS) des Umweltbundesamtes (UBA) zeigen, dass in den meisten Haushalten im Vergleich zu den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) die Konzentrationen im häuslichen Trinkwasser gering sind. Der KUS liefert aber auch Hinweise, dass noch in den Jahren 2003/06 in einigen Haushalten die derzeitigen oder zukünftigen Grenz- oder Leitwerte für Blei, Kupfer, Nickel und Uran überschritten gewesen sein könnten. Der Bericht dieser aktuellen Daten....
Geschrieben von Environmental Science and Technology / sienceticker am Mittwoch, 27. Februar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 36 mal aufgerufen
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Was durch Spülbecken oder Toilette rauscht, ist noch längst nicht aus der Welt. Amerikanische Forscher haben ermittelt, dass Regenwürmer viele Verbindungen aus Klärschlamm aufnehmen, nachdem dieser als Dünger ausgebracht worden ist. Da die Würmer wiederum von Vögeln, Säugern und anderen Tieren gefressen werden, könnten sich diese Verbindungen - teils in konzentrierter Form - im Nahrungsnetz ausbreiten.
Ähnliches gilt für Verbindungen aus Schweinegülle, berichten die Forscher um Chad Kinney von der Colorado State University und Edward Furlong vom US Geological Survey im Fachblatt “Environmental Science and Technology”. Einige der gefundenen Verbindungen, darunter Inhaltsstoffe von Reinigungsmitteln und Pflegeprodukten, beeinflussten bekanntermaßen das Hormonsystem von Tieren oder seien leberschädigend - auch beim Menschen.
In Europa und den Vereinigten Staaten werden jährlich schätzungsweise 2,4 bzw. 4 Millionen Tonnen Klärschlamm auf Feldern und anderen Flächen ausgebracht.....
Geschrieben von Umwelt-Bundesamt am Mittwoch, 6. Februar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 55 mal aufgerufen
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Bleihaltiges Wasser vor allem für Säuglinge, Kleinkinder und Schwangere gesundheitsgefährdend
Seit Jahrzehnten ist bekannt: Blei ist gesundheitsschädlich. Dennoch sind Wasserleitungen aus Blei in vielen Altbauten noch weit verbreitet. Die Folge können erhöhte Bleikonzentrationen im Trinkwasser sein, teilweise sogar über dem ab 2013 in Kraft tretenden Grenzwert von 10 Mikrogramm Blei/Liter Trinkwasser (µg/L). Es gibt deutliche Hinweise, dass knapp 3 Prozent der Haushalte mit 3- bis 14-jährigen Kindern diesen künftigen Grenzwert nicht einhalten. Dies zeigt jüngst der Kinder-Umwelt-Survey des Umweltbundesamtes (UBA). Säuglinge und Kleinkinder sind besonders empfindlich gegenüber Blei. Trinkwasser aus Bleileitungen ist daher für die Zubereitung ihrer Nahrung nicht geeignet; Schwangere sollten es auch nicht konsumieren. Dies gilt für Wasser, das längere Zeit in den Leitungen stand, und für frisch abgelaufenes Wasser. Wer alte Bleileitungen im Gebäude hat, kann die Gesundheitsbelastung jedoch zuverlässig vermeiden, indem er....
Geschrieben von Frauenhofer-Gesellschaft / idw am Dienstag, 4. Dezember 2007. Bisher wurde dieser Artikel 80 mal aufgerufen
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Ein Großteil des Frischwassers kommt nicht bei den Verbrauchern an, sondern strömt durch Löcher aus den Leitungen hinaus und versickert ungenutzt im Boden. Ein neuer, kostengünstiger Sensor soll diese Lecks nun finden. Zur Zeit laufen erste Tests im italienischen Pisa.
Die Bilanz ist erschreckend: Bis zu 40 Prozent des Frischwassers, das durch die Leitungen strömt, kommen nicht beim Verbraucher an. Sie dringen durch Lecks ins Erdreich und versickern ungenutzt. Denn viele Leitungen sind mehr als hundert Jahre alt und entsprechend löchrig....
Geschrieben von Umwelt-Bundesamt am Freitag, 26. Oktober 2007. Bisher wurde dieser Artikel 92 mal aufgerufen
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Betroffene Personen werden für eine Studie gesucht
In letzter Zeit traten in einigen Regionen der Bundesrepublik bei Personen gesundheitliche Beschwerden auf, die im Zusammenhang mit dem Hautkontakt von Trinkwasser stehen sollen. Das Umweltbundesamt (UBA) möchte sich dieser Problematik mit einer Studie annehmen.
Falls Sie auch von Beschwerden bei Hautkontakt mit Trinkwasser betroffen sind, wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie sich an dieser Studie beteiligen würden.
Geschrieben von Georg Eckelsberger / pressetext austria am Donnerstag, 30. August 2007. Bisher wurde dieser Artikel 103 mal aufgerufen
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Die natürliche Belastung des Trinkwassers durch Arsen ist ein wachsendes globales Gesundheitsproblem. Die Ergebnisse einer neuen Studie zeigen, dass mittlerweile 140 Millionen Menschen in über 70 Ländern betroffen sind. Arsen kann Lungenkrebs und andere Krebsformen verursachen, auch lange Zeit nachdem Menschen aufhören verseuchtes Wasser zu trinken, warnen die Forscher. "Die gesundheitlichen Folgen hängen von der Konzentration ab. Die Toxizität von Arsen ist sehr vielfältig und in schweren Fällen handelt es sich um eine chronische Belastung", erklärt Irene Witte, Umwelttoxikologin der Universität Oldenburg...
Geschrieben von Manfred am Mittwoch, 30. August 2006. Bisher wurde dieser Artikel 128 mal aufgerufen
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Ist Geschirrspülen von Hand wirtschaftlicher als mit der Maschine?
Rund vierzig Prozent der deutschen Haushalte nehmen sich schmutziges Geschirr immer noch mit der Hand vor, um es mühsam sauberzuschrubben und manch einer denkt sich bei dieser ungeliebten Arbeit, dass er wenigstens Strom und Wasser sparen und die Umwelt schützen würde. Aber diese Annahme ist falsch! ....
Geschrieben von Manfred am Donnerstag, 9. August 2007. Bisher wurde dieser Artikel 112 mal aufgerufen
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Seit einiger Zeit finden sich in Deutschland wiederholt perfluorierte Verbindungen (PFC) im menschlichen Blut, in Flüssen, Talsperren und vereinzelt im Trinkwasser. Besonders viele Funde gab es in Nordrhein-Westfalen. Die Ursachen der PFC-Verschmutzung sind Altlasten, Abwassereinleitungen oder gesetzwidrig belastete Düngemittel. Die gemessenen PFC-Konzentrationen im Oberflächenwasser liegen in der Regel unter 0,1 Mikrogramm/Liter; selten auch darüber (1 Mikrogramm ist ein Millionstel Gramm). Viele Menschen fragen sich dennoch: Kann ich das Wasser aus dem Hahn zuhause noch unbesorgt trinken?
Geschrieben von Manfred am Dienstag, 29. Mai 2007. Bisher wurde dieser Artikel 131 mal aufgerufen
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Abzocke beim Leitungswasser: Bundesweit gibt es 6700 Wasserwerke - und Preisunterschiede von mehr als 300 Prozent. SPIEGEL ONLINE zeigt, was Kunden in den großen Städten zahlen müssen.
Ohne Wasser kein Leben: Dank dieser einfachen Weisheit lässt sich Tag für Tag viel Geld verdienen. Zehn Milliarden Liter verkaufen die deutschen Wasserwerke täglich - ein gigantisches Geschäft. Manche Unternehmen greifen ihren Kunden dabei besonders tief in die Tasche....