Der Klimawandel und seine Folgen sind in aller Munde - spätestens seit dem vierten Sachstandsbericht des Weltklimarates aus dem Jahr 2007. Die Änderungen des Klimas sind bereits in Deutschland spürbar. Wie wirkt aber ein verändertes Klima auf Mensch und Umwelt? Und was können wir tun, um uns darauf einzustellen? Aufbauend auf aktuellen Forschungsberichten fasst das Umweltbundesamt (UBA) in mehreren Publikationen das Wissen zu Risiken des Klimawandels für Deutschland zusammen und stellt mögliche Strategien und Maßnahmen zur Anpassung vor.
Der bereits heute beobachtete Klimawandel ist die Reaktion des Klimasystems auf die Treibhausgasemissionen der vergangenen zwei Jahrhunderte. Wegen der Trägheit des Klimasystems werden sich die Wirkungen der heutigen deutlich höheren Treibhausgasemissionen erst in den kommenden Jahrzehnten bemerkbar machen. Die Erde könnte sich demnach auf lange Sicht weiter erwärmen.
Eine zeitgemäße Klimaschutzpolitik baut deshalb auf zwei Säulen: ....
Elektronik-Chips entschlüsseln Wanderung der Lachse
Geschrieben von pressetext / Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Donnerstag, 30. Oktober 2008. Bisher wurde dieser Artikel 11 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Der Frage, was mit den Junglachsen nach der Geburt und ihrer Wanderung zurück ins Meer geschieht, interessiert Wissenschaftler bereits seit Jahren brennend. Mit einem neuen effektiven und vor allem kostengünstigen Tracking-System ist es nun möglich, die Tiere bis zu 2.500 Kilometer weit zu verfolgen. Das Pacific Ocean Shelf Tracking (POST) Project, das Teil des internationalen Zensus des marinen Lebens ist, wird vom Vancouver Aquarium geleitet und soll auch zeigen, wie sich globale Veränderungen auf die Migration von Lebewesen auswirkt.
"Das System, das auf akustischen Signalen beruht, ist wirklich einzigartig", meint Jim Bolger, Direktor des POST-Project, das im Vancouver Aquarium beheimatet ist. Bisher sei es unmöglich gewesen, kleinere Tiere in den Ozeanen zu verfolgen. "Mit den kleinen mandelgroßen schallemittierenden Sendern, die in einem ganzen System von Unterwassersensoren von Alaska bis nach Kalifornien installiert sind, lassen sich Fische schon ab einer Größe von 14 Zentimetern verfolgen", erklärt der Forscher. Ein weiterer Vorteil des Systems sei auch.....