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Abschluss der Bush-Regierung – weltgrößtes Meeresschutzgebiet

Das von George W. Bush ausgerufene, neue und nun weltgrößte Meeresschutzgebiet (Grafik: Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project)Kurz vor Ende seiner Amtszeit zog US-Präsident George W. Bush gestern doch noch einen positiven Abschlusspunkt für seine Regierung aus dem Ärmel. Nach langem Zaudern rief er das größte Meeresschutzgebiet der Welt aus. Mit 550.000 Quadratkilometern ist das Gebiet im Pazifischen Ozean größer als die Fläche von Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. In dem Gebiet befinden sich seltene Fisch- und Vogelarten sowie Korallenbänke und aktive Unterwasservulkane.

Das Meeresschutzgebiet umfasst die nördlichen Marianeninseln, das Rose-Atoll in Amerikanisch-Samoa, den 2400 Kilometer langen Marianengraben sowie einige abgelegene Inseln im Zentralpazifik. Geschützt werden damit viele Korallenriffe und Seegebiete, in denen viele Haiarten, bedrohte Schildkröten, Millionen Seevögel und zum teil noch unerforschte Lebensgemeinschaften tummeln. "Das Gebiet ist sehr, sehr groß", sagte James Connaughton, Umweltexperte des Weißen Hauses. Innerhalb weniger Jahre sei damit beim Naturschutz auf den Ozeanen verwirklicht worden, was an Land ein Jahrhundert gedauert habe, hob er hervor.

In der neuen Schutzzone soll.....

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Geschrieben von wissenschaft.de am Freitag, 10. Oktober 2008.
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Haifischweibchen können sich bei Männermangel auch ungeschlechtlich vermehren. (Fotoquelle: wissenschaft.de)Wenn es an Männchen mangelt, neigen Haifischweibchen häufiger als gedacht zur Jungfernzeugung. Das schließen US-amerikanische Forscher aus der bislang zweiten Beobachtung einer Jungfernzeugung unter Haien: Als die Zoologen um Demian Chapman von der Universität in Stony Brook ein totes Schwarzspitzenhai-Weibchen untersuchten, entdeckten sie zu ihrer Überraschung, dass der Fisch trächtig war, genetische Analysen jedoch keinerlei Hinweise auf einen väterlichen Erbgutanteil im Fischembryo ergaben. Da Haifische zu den evolutionsgeschichtlich sehr alten Tieren zählen, gibt es die Jungfernzeugung bei ihnen vermutlich schon sehr lange, schreiben die Forscher.

Die Gruppe um Chapman hatte im Mai vergangenen Jahres zum ersten Mal überhaupt....

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Artikel weiterlesen auf wissenschft.de (Internet-Link)

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