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Japan: Die ersten Walfänger verlassen das sinkende Schiff

Das Interesse der japanischen Bevölkerung an Walfleisch geht immer weiter zurück. Nun wird auch das Aushängeschild des Walfangs das Feinkostgeschäft „Yushin“ geschlossen und die ersten Walfänger haben abgeheuert. Das könnte der Anfang vom Untergang der japanischen Walfang-Industrie sein. Die Wale würde es freuen. (Grafik: Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Japans Walfangindustrie befindet sich in der Krise: keine Kundschaft, kein Absatz, kein Prestige. Einige Besatzungsmitglieder sollen bereits frustriert abgeheuert haben.

Die erste Nachricht kam vor drei Wochen: Ende Oktober entzogen die panamaischen Behörden dem Versorgungsschiff der Waljäger, der Oriental Bluebird, die Flagge Panamas. Dem Schiffseigner wurde die höchstmögliche Geldstrafe von 10.000 US-Dollar auferlegt. Er hatte permanent gegen nationale und internationale Umweltgesetze verstoßen.

Die nächste Nachricht ist von dieser Woche: Das Yushin im Tokioter Einkaufsviertel Asakusa soll geschlossen werden. Das Yushin ist ein Feinschmeckerlokal und -geschäft für Liebhaber von Walfleisch. Es gilt als Flaggschiff der Walfangindustrie.

Auch unter den Waljägern scheint es zu rumoren. Greenpeace liegen Informationen vor, denen zufolge die ersten Crewmitglieder abgesprungen sind. Damit würden......

weiter …
 
Sylter Außenriff - Was macht Greenpeace? E-Mail
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Geschrieben von Greenpeace / Illustration: Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Dienstag, 30. September 2008.
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So könnte es derzeit auf dem Sylter Außenriff aussehen: Neben den Hinterlassenschaften von Schiffen und Kuttern liegen dort nun auch einige Hundert große Steine, die das Fischen und den Sandabbau dort erschweren. So könnte das Riff vor weiterer Zerstörung vielleicht geschützt werden. (Grafik: © Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Die Steine-Aktion zum Schutz des Sylter Außenriffs ist beendet, das Greenpeace-Engagement nicht. Meeresbiologin Iris Menn erzählt, wie es weitergeht.

Online-Redakion: Iris, warum versenkt Greenpeace keine Steine mehr im Sylter Außenriff?

Iris Menn: Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord hat der Reederei des Arbeitsschiffes eine Untersagungsverfügung zugesendet. Die Reederei darf keine Steine mehr an Greenpeace ausliefern. Deshalb können wir unsere Aktivität leider nicht fortsetzen. Aber auch das Wetter spielt nicht mehr mit. Die Zeitfenster, in denen wir rausfahren könnten, werden immer kürzer und seltener.

Online-Redakion: Und wie geht es jetzt weiter?.....

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